{"id":10381,"date":"2012-09-04T02:09:32","date_gmt":"2012-09-04T02:09:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=10381"},"modified":"2022-05-19T16:13:19","modified_gmt":"2022-05-19T16:13:19","slug":"studienfahrt-nach-prag-und-theresienstadtterezin-112012-dl-10-10-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=10381","title":{"rendered":"Studienfahrt nach Prag und Theresienstadt\/Terez\u00edn, 11\/2012; DL: 10.10.2012"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d6H Bundesvertretung <\/strong><a href=\"http:\/\/www.oeh.ac.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><strong> in Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.gedenkdienst.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><br \/>\nTermin: 16 bis 19. November 2012<br \/>\nAnmeldung bis zum 10. Oktober 2012<br \/>\nAb November 1941 wurde die vormalige Garnisonsstadt Theresienstadt, die etwa 60 km von Prag entfernt liegt, zu einem Ghetto f\u00fcr J\u00fcdinnen und Juden aus Westeuropa umgebaut. Die nationalsozialistische Propaganda stellte Theresienstadt als \u201ej\u00fcdisch-bolschewistisches Siedlungsgebiet\u201c dar, in der prominente, alte und \u201everdiente\u201c als j\u00fcdisch verfolgte Personen sowie so genannte \u201eMischlinge\u201c \u201eselbstverwaltet\u201c leben sollten. Die Realit\u00e4t des Lageralltags in Theresienstadt sah freilich anders aus. Auch das Kunst- und Kulturprogramm im Theresienst\u00e4dter Ghetto l\u00e4sst sich ohne das Wisse um die propagandistischen Absichten der NS-F\u00fchrung nicht kontextualisieren, zugleich zeigt es auch <!--more-->Formen des individuellen und des organisierten Widerstands auf. Heute spielt Theresienstadt in der \u00f6sterreichischen Erinnerung nur eine geringe Rolle. Jedoch konnten die in Wien ausgebildeten \u201eEichmann-M\u00e4nner\u201c die strategischen Kalk\u00fcle ihrer Deportationspl\u00e4ne dort in die Tat umsetzen. Rund 17.000 \u00d6sterreicherInnen wurden nach Theresienstadt deportiert, auf T\u00e4terInnenseite waren die drei Lagerkommandanten und rund die H\u00e4lfte des SS-Personals aus \u00d6sterreich.<br \/>\nUnsere Studienfahrt nimmt Ausgang vom historischen Ort: dem ehemaligen Ghetto, dem Gestapo-Gef\u00e4ngnis \u201eKleine Festung\u201c sowie der Geschichte der nationalsozialistischen Okkupation des \u201eReichsprotektorates B\u00f6hmen und M\u00e4hren\u201c. Darauf aufbauend wollen wir auch die Transformationen, die der Ort nach 1945 und mit der Erinnerungsz\u00e4sur 1989 erfahren hat, in eine geschichtspolitischen Kontext beleuchten. In Prag wollen wir auch der Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung von sogenannte \u201eZigeunern\u201c und der Situation von Roma und Sinti im heutigen Tschechien nachgehen.<br \/>\nZur Anmeldung: Der Beitrag f\u00fcr die Studienfahrt betr\u00e4gt 50 Euro pro Person. Darin sind die Busfahrten, Unterk\u00fcnfte, Fr\u00fchst\u00fcck, Mittag- und Abendessen sowie die Eintritte, etwaige Reader etc. enthalten.<br \/>\nAnmeldungen bitte mit der Angabe, ob ihr vegan\/vegetarisch esst oder es beim Essen Intolernazen\/Unvertr\u00e4glichkeiten gibt und in welchem Bundesland ihr studiert\/kommt bis zum 10.10.2012 an mere@oeh.ac.at<br \/>\nQuelle: femail@liab.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6H Bundesvertretung (Web) in Kooperation mit dem Verein GEDENKDIENST (Web) Termin: 16 bis 19. November 2012 Anmeldung bis zum 10. 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