{"id":1329,"date":"2009-01-28T10:15:03","date_gmt":"2009-01-28T08:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=1329"},"modified":"2022-05-19T16:20:20","modified_gmt":"2022-05-19T16:20:20","slug":"salon-adelheid-29-01-2009-1930-innsbruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=1329","title":{"rendered":"Vortrag &#8211; Christine Klapeer in Salon Adelheid, 29.01.2009, Innsbruck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Randzonen staatsb\u00fcrgerlicher Intelligibilit\u00e4t: Der lesbische K\u00f6rper als Staats\/B\u00fcrger\/K\u00f6rper<\/strong><br \/>\nChristine Klapeer stellt in ihrer Pr\u00e4sentation einzelne Teile und Thesen ihrer noch laufenden Forschungsarbeit zu \u201elesbischer Staatsb\u00fcrgerinnenschaft\u201c zur Diskussion. Sie analysiert neuzeitliche Staats(b\u00fcrgeschafts)theorien und besonders die darin enthaltene vergeschlechtlichte und sexuelle K\u00f6rpermetaphorik und zeigt, wie diese wesentlich daran beteiligt waren, nur eine bestimmte geschlechtlich-sexuelle und k\u00f6rperliche Seinsweise als \u201edenkbar\u201c m\u00f6glichen Modus einer Staatsb\u00fcrgerexistenz zu erschaffen. Nicht mehr die unterschiedlichen Diskriminierung von Lesben steht daher im Zentrum ihrer Analyse, sondern die Kriterien des Einschlusses selbst werden als Kriterien der Staatsb\u00fcrger-Intelligibilit\u00e4t in einer ideengeschichtlichen Analyse rekonstruiert. <!--more-->Als Aktivistin in unterschiedlichen feministischen, lesbisch-feministischen und queeren Kontexten ist sie besonders an einer Auseinandersetzung und Anbindung an die politische Praxis interessiert, da Heteronormativit\u00e4t hier nicht nur als zu theoretisierendes Herrschaftsverh\u00e4ltnis erscheint, sondern als ganz unmittelbar wirkendes Gewaltverh\u00e4ltnis erfahrbar wurde\/wird.<br \/>\nChristine Klapeer ist feministische Politikwissenschafterin und arbeitet derzeit als \u201efreie\u201c Universit\u00e4tslektorin an den Universit\u00e4ten Wien und Graz.<br \/>\nDie Veranstalterinnen des Salon ADELHEID:<br \/>\nDas ArchFem ist ein feministisches Projekt, das mit der Archivierung von Materialien zur FrauenLesbenBewegungsgeschichte in Tirol dem gesellschaftlich-kollektiven Vergessen entgegenwirkt und das Wissen und Handeln von Frauen sichtbar macht. Mit unterschiedlichen Formen feministischer Bildungs- und Kulturarbeit bieten wir Orte der kritischen Auseinandersetzung zu frauenspezifischen, feministischen Themen und gestalten politische Aktionen\/Interventionen in Kooperation mit anderen Initiativen und Projekten.<br \/>\nBereich Gender Studies an der Universit\u00e4t Innsbruck<br \/>\nDie Einrichtung des Projekts &#8222;Interfakult\u00e4re Koordinationsstelle f\u00fcr feministische Forschung und Lehre&#8220; an der Universit\u00e4t Innsbruck 1999 ging auf die engagierte Initiative von Wissenschaftlerinnen zur\u00fcck. Erste Aufgabe war, die vielf\u00e4ltigen feministischen Initiativen im Bereich der Lehre zu koordinieren und einen fixen Rahmen daf\u00fcr zu entwickeln.<br \/>\nMit J\u00e4nner 2003 wurde das B\u00fcro f\u00fcr Gleichstellung und Gender Studies als universit\u00e4re Einrichtung verankert. Der Bereich Gender Studies wirkt nun in drei Ebenen: Weiterentwicklung der feministischen \/ geschlechterspezifischen Lehrangebote, Unterst\u00fctzung von fach\u00fcbergreifenden einschl\u00e4gigen Veranstaltungen und Aktionen, F\u00f6rderung von Frauen in der Wissenschaft (Studentinnen und Wissenschafterinnen).<br \/>\nMehr dazu: <a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/leopoldine\/gender-studies\/\">http:\/\/www.uibk.ac.at\/leopoldine\/gender-studies\/<\/a><br \/>\nDie bisherigen Termine und Themen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.uibk.ac.at\/leopoldine\/gender-studies\/veranstaltungen\/adelheid.html\">http:\/\/www.uibk.ac.at\/leopoldine\/gender-studies\/veranstaltungen\/adelheid.html<\/a><br \/>\n&#8212;<br \/>\nMag.a Elisabeth Grabner-Niel<br \/>\nB\u00fcro f\u00fcr Gleichstellung und Gender Studies \/ Bereich GENDER STUDIES<br \/>\nUniversit\u00e4t Innsbruck<br \/>\nInnrain 52, A-6020 Innsbruck<br \/>\n<a href=\"mailto:elisabeth.grabner-niel@uibk.ac.at\">elisabeth.grabner-niel[at]uibk.ac.at<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/uibk.ac.at\/frauenbuero\/gender-studies\">http:\/\/uibk.ac.at\/frauenbuero\/gender-studies<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Randzonen staatsb\u00fcrgerlicher Intelligibilit\u00e4t: Der lesbische K\u00f6rper als Staats\/B\u00fcrger\/K\u00f6rper Christine Klapeer stellt in ihrer Pr\u00e4sentation einzelne Teile und Thesen ihrer noch laufenden Forschungsarbeit zu \u201elesbischer Staatsb\u00fcrgerinnenschaft\u201c zur Diskussion. 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