{"id":1330,"date":"2009-01-28T10:25:03","date_gmt":"2009-01-28T08:25:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=1330"},"modified":"2022-05-19T16:20:19","modified_gmt":"2022-05-19T16:20:19","slug":"veranstaltung-was-will-das-weib-wien-5-7-3-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=1330","title":{"rendered":"Tagung: &#8222;Was will das Weib?&#8220;, 05.-07.03.2009, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sigmund Freud PrivatUniversit\u00e4t Wien<\/strong><br \/>\n<strong>Tagung zum Internationalen Frauentag 5. bis 7. 3. 2009<\/strong><br \/>\n<strong>Was will das Weib?<br \/>\n\u00dcber das Sexuelle und seine Bedeutung in Psychoanalyse und Psychotherapie von heute<\/strong><br \/>\nIn Freuds letzter 1933 geschriebenen Arbeit zur weiblichen Sexualit\u00e4t \u201eDie Weiblichkeit\u201c, offenbart er den LeserInnen die fragmentarische Natur seines Wissen zur Psyche der Frau. Er empfiehlt jenen, die mehr dar\u00fcber wissen m\u00f6chten, die eigenen Lebenserfahrungen zu befragen oder auf sp\u00e4tere tiefere Ausk\u00fcnfte aus der Wissenschaft zu setzen.<br \/>\nIm gegenw\u00e4rtigen Diskurs kann das Frausein und die weibliche Sexualit\u00e4t nicht losgel\u00f6st vom gesellschaftlichen Kontext gesehen werden. Die Differenz der Geschlechter wird nach ihren soziokulturellen Konstruktionen hinterfragt, gleichzeitig fordert das K\u00f6rperlich- Sinnliche, das Sexuelle auch seinen Platz ein \u2026<br \/>\n<strong>Programm<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<em>Do, 5. 3. 2009, 19.00 &#8211; 21.00 Uhr<\/em><br \/>\nBuchpr\u00e4sentation Anna Koellreuter<br \/>\n\u201eWie benimmt sich der Prof. Freud eigentlich?\u201c<!--more--><br \/>\nEin neu entdecktes Tagebuch von 1921 historisch und analytisch kommentiert.<br \/>\nAnna Koellreuter liest aus ihrem neuen Buch.<br \/>\nAus dem Klappentext: Eine junge \u00c4rztin begibt sich 1921 zu Freud in Analyse. In einem Tagebuch h\u00e4lt sie fest, was sie bewegt. Inspiriert von diesen Aufzeichnungen machen sich PsychoanalytikerInnen und GeschichtsforscherInnen Gedanken zu Freud und seiner Arbeitsweise.<br \/>\nOrt: SFU, Festsaal<br \/>\nEintritt: frei<br \/>\n<em>Fr, 6. 3. 2009, 13.00 \u2013 20.00 Uhr ++<\/em><br \/>\nTagung: Was will das Weib?<br \/>\n\u00dcber das Sexuelle und seine Bedeutung in Psychoanalyse und Psychotherapie von heute<br \/>\n13.00 \u2013 15.00 Uhr<br \/>\nJutta Fiegl: Er\u00f6ffnung der Tagung<br \/>\nAnita Dietrich-Neunkirchner: Moderation<br \/>\nRenata Fuchs: Verbotene Gier \u2013 gez\u00fcgelte Leidenschaft. \u00dcber verletzte sexuelle Identit\u00e4t und das unstillbare Verlangen nach heiler Liebe bei Frauen mit Essst\u00f6rungen.<br \/>\nEine personzentrierte Sichtweise. &#8211; Diskussion &#8211;<br \/>\nJutta Fiegl: Sex, Genuss und Frust. Der Stellenwert des Sexuellen bei unerf\u00fclltem Kinderwunsch. Eine systemische Sichtweise. &#8211; Diskussion-<br \/>\nStudentinnen und Studenten der SFU: Gestaltung (m)eines Lustobjektes. Eine Performance.<br \/>\n15.00 \u2013 15.30 Uhr: Kaffeepause mit Buffet<br \/>\nAnna Koellreuter: Das Sexuelle und das Sexualisierte in der \u00dcbertragungsbeziehung. \u00dcber Trieb und Widerstand im analytischen Prozess. &#8211; Diskussion &#8211;<br \/>\n17.00 \u2013 19.30 Uhr: Workshops<br \/>\na) Anna Koellreuter: Wie entstehen St\u00f6rungen im psychoanalytischen Prozess und wie erkennt die Analytikerin diese.<br \/>\nb) Michaela Heger &#038; Martina Heichinger: Wieviel Zeit braucht die Lust? Wo fehlt sie uns im studentischen Alltag \u2013 ein assoziativer Verarbeitungsraum.<br \/>\nc) Elisabeth Benda-Thaa: Alle Wege f\u00fchren &#8230;. in die sexuelle Lust. Eine transaktionsanalytische Begegnung.<br \/>\nd) Felix de Mendelssohn: Sex und Gender \u2013 wie viel davon brauchen wir? Eine psychoanalytische Gruppe.<br \/>\ne) Luigi Trenkler: Und Shakespeare zaubert \u2013 \u201eWie es euch gef\u00e4llt!\u201c Systemisch-konstruktivistische Versuche aus m\u00e4nnlicher Sicht \u00fcber Trieb-, Rollen- und Geschlechtertheater im Alltag.<br \/>\nab 19.30 Uhr: Abendbuffet<br \/>\nab 20.00 Uhr: Party f\u00fcr Frauen und andere Geschlechter<br \/>\nDjane: Jeschka Oszilat<br \/>\n<em>Sa, 7. 3. 2009, 10.00 \u2013 13.30h<\/em><br \/>\nDas Sexuelle bei Laplanche. Ein Workshop mit Anna Koellreuter zur Theorie von Jean Laplanche<br \/>\nEin interaktives Erarbeiten theoretischer Begriffe rund um Laplanches Triebverst\u00e4ndnis.<br \/>\nJean Laplanche, franz\u00f6sischer Theoretiker der Psychoanalyse der bei Jaques Lacan ausgebildet wurde, gilt als eigenst\u00e4ndiger Denker einer lebendigen Psychoanalyse. Viele seiner Publikationen widmen sich der Triebdynamik und der psychosexuellen Entwicklung, so etwa auch sein Konzept der \u201eAllgemeinen Verf\u00fchrungstheorie\u201c, welches der pr\u00e4\u00f6dipalen \u2013 sexuellen \u2013 Mutter einen besonderen Stellenwert in der Subjektkonstituierung einr\u00e4umt. Das Seminar bietet Zeit und Raum, sich der Gedankenwelt von Jean Laplanche anzun\u00e4hern.<br \/>\nBeschr\u00e4nkte TeilnehmerInnen-Anzahl!<br \/>\nOrt: SFU<br \/>\nWeitere Infos unter:<br \/>\n< <a href=\"http:\/\/sfu.ac.at\/index.php?page=5&#038;article=223\">http:\/\/sfu.ac.at\/index.php?page=5&#038;article=223> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sigmund Freud PrivatUniversit\u00e4t Wien Tagung zum Internationalen Frauentag 5. bis 7. 3. 2009 Was will das Weib? \u00dcber das Sexuelle und seine Bedeutung in Psychoanalyse und Psychotherapie von heute In Freuds letzter 1933 geschriebenen Arbeit zur weiblichen Sexualit\u00e4t \u201eDie Weiblichkeit\u201c, offenbart er den LeserInnen die fragmentarische Natur seines Wissen zur Psyche der Frau. 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