{"id":1335,"date":"2009-01-29T10:27:42","date_gmt":"2009-01-29T08:27:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=1335"},"modified":"2022-05-19T16:20:18","modified_gmt":"2022-05-19T16:20:18","slug":"konferenz-bruckenschlagebridging-the-divide-05-06022009-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=1335","title":{"rendered":"Konferenz: Br\u00fcckenschl\u00e4ge|Bridging the Divide. Synergien von Kultur- und Sozialgeschichte in der Wiener Stadtgeschichte vor dem I. Weltkrieg, 04.-06.02.2009, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ludwig Boltzmann Instituts f\u00fcr Stadtgeschichtsforschung<\/strong><br \/>\n<strong>Abendvortrag <\/strong><br \/>\nProf. Dr. Clemens Zimmermann (Universit\u00e4t des Saarlandes): Zur\u00fcck zum Sozialen? Die historische Stadtforschung zwischen \u203aKultur\u2039, \u203aGesellschaft\u2039 und \u203aMedien\u2039.<br \/>\nam 4. Februar 2009, um 19.00 Uhr<br \/>\nOrt: Festsaal des Alten Rathauses, Wipplinger Str. 8, 1010 Wien<br \/>\n<strong>Tagung<br \/>\n<\/strong>am 5. und 6. Februar<br \/>\nOrt: Wiener Stadt- und Landesarchiv, Gasometer D<br \/>\nDer Untertitel der Tagung geht auf die Frage zur\u00fcck: Wie steht es in Wien mit der Einl\u00f6sung der theoretisch-methodischen Vorhaben der 1980er und 1990er Jahre im Sinne einer nachhaltigen zukunftsorientierten Forschung? Die Konferenz Bridging the Divide (Br\u00fcckenschl\u00e4ge) ist eine Einladung, derartige Br\u00fcckenschl\u00e4ge gemeinsam auch theoretisch und methodisch anhand konkreter Beispiele aus der Wiener Geschichte zu reflektieren.<!--more--><br \/>\nAm Donnerstag wird es eine Keynote von Simon Gunn (Leicester University) zum Thema \u00bbAfter the Cultural Turn: History and the Return of the Social\u00ab geben, gefolgt von Sektionen zu den Themen \u00bbMass data meet Microhistory\u00ab, \u00bbPerformance and Visual Culture meet History\u00ab und \u00bbWie gehen Kunstgeschichte, Verkehrsgeschichte und Architektur zusammen?\u00ab. Am Freitag geht es nach einer Keynote von Gerhard Mei\u00dfl (WStLA) um \u00bbDiskursanalyse und Sozialgeschichte\u00ab sowie \u00bbCultural Theory meets Urban History\u00ab.<br \/>\nPr\u00e4sentationen und Diskussionen mit S\u00e1ndor B\u00e9k\u00e9si, Heinz Berger, Simon Gunn, Nikola Langreiter, Christina Linsboth, Gerhard Mei\u00dfl, Andreas Nierhaus, Martina Nu\u00dfbaumer, Anna Schober, Katalin Teller, Clemens Zimmermann u.a.m.<br \/>\nAktuelle Informationen, Anfahrt, genaues Programm laufend <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.wien.gv.at\/kultur\/archiv\/veranstaltungen\/brueckenschlaege.html\" rel=\"noopener\">hier<\/a><br \/>\n<strong>Zum Hintergrund der Veranstaltung<\/strong><br \/>\n1984 konstatierten Lynn Hunt und Kolleginnen, dass die soziale Dimension historischer Probleme allzu oft isoliert betrachtet worden ist und kulturelle Aspekte entweder ignoriert oder als reine Reflexionen tiefer liegender Prozesse abgetan wurden. F\u00fcnfzehn Jahre sp\u00e4ter sehen sie sich \u203abeyond the Cultural Turn\u2039 (1999). Im Rahmen der Wiener Vorlesungen warnten 2007 Wolfgang Maderthaner und Lutz Musner vor einer Kulturalisierung des Gesellschaftlichen und beharrten auf einer kritischen Kulturwissenschaft.<br \/>\nWie steht es in Wien mit der Einl\u00f6sung der theoretisch-methodischen Vorhaben der 80er und 90er Jahre im Sinne einer nachhaltigen zukunftsorientierten Forschung? Wie steht es mit konkreten Projekten und Forschungen, in denen weder das Kulturelle noch das Soziale oder \u00d6konomische determinierend wirken, sondern vielmehr die zu beschreibenden Prozesse im Sinne einer Koevolution beider Bereiche aufgefasst werden, wo beides mehr als Ensembles von Praktiken verstanden wird denn als getrennte disziplin\u00e4re Bereiche?<br \/>\n2005 ist mit dem Band Umwelt Stadt Wien ein Unternehmen vorgelegt worden, das diese Vorgaben im Sinne einer Sammlung recht gut erf\u00fcllte. Die Konferenz Bridging the Divide\/Br\u00fcckenschl\u00e4ge ist nun eine Einladung, derartige Br\u00fcckenschl\u00e4ge gemeinsam auch theoretisch und methodisch anhand konkreter Beispiele aus der Wiener Geschichte zu reflektieren.<br \/>\nDer Zeitpunkt erscheint angesichts aktueller Entwicklungen gut gew\u00e4hlt: in der Diskussionsreihe \u00bbHandlungsm\u00f6glichkeiten in der Gro\u00dfstadt. Wien um 1900\u00ab des Ludwig-Boltzmann-Instituts f\u00fcr Stadtgeschichtsforschung in den Jahren 2007\u20132008 hat sich gezeigt, dass allgemein ein R\u00fcckgang des Interesses besonders von Studierenden an sozialgeschichtlichen Fragen konstatiert wird. Angesichts der aktuellen Finanzkrise, mit der z.B. Eric J. Hobsbawm eine Epoche enden sieht, k\u00f6nnte die Sozialgeschichte k\u00fcnftig wieder Konjunktur haben. Die Dominanz des Identit\u00e4ren wird wom\u00f6glich mit dieser Epoche enden. Deshalb w\u00e4re es gerade jetzt fruchtbar, die bis dato im Trend liegenden kulturgeschichtlichen Fragen gemeinsam mit sozialgeschichtlichen zu diskutieren. Dies k\u00f6nnte eine gute Diskussionsgrundlage f\u00fcr k\u00fcnftige Entwicklungen sein. Aus diesem Grund fokussiert die Konferenz besonders auf laufende und im Entstehen begriffene Forschungsprojekte. Die Konferenz konzentriert sich auf die Jahrzehnte vor dem Ersten Weltkrieg. Einige Pr\u00e4sentationen k\u00f6nnen auch dar\u00fcber hinausgehen, aber nicht g\u00e4nzlich au\u00dferhalb dieses zeitlichen Rahmens liegen. \u00c4u\u00dferster zeitlicher Rahmen sind die Jahre 1867 und 1936.<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.lbg.ac.at\/de\/aktuelles\/2009\/01\/14\/konferenz-vom-5-6-februar-2009-brueckenschlaege-bridging-divide\" rel=\"noopener\">weitere Informationen, Programm als PDF &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ludwig Boltzmann Instituts f\u00fcr Stadtgeschichtsforschung Abendvortrag Prof. Dr. Clemens Zimmermann (Universit\u00e4t des Saarlandes): Zur\u00fcck zum Sozialen? Die historische Stadtforschung zwischen \u203aKultur\u2039, \u203aGesellschaft\u2039 und \u203aMedien\u2039. am 4. Februar 2009, um 19.00 Uhr Ort: Festsaal des Alten Rathauses, Wipplinger Str. 8, 1010 Wien Tagung am 5. und 6. 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