{"id":1667,"date":"2009-06-16T13:15:36","date_gmt":"2009-06-16T11:15:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=1667"},"modified":"2022-05-19T16:18:52","modified_gmt":"2022-05-19T16:18:52","slug":"cfa-ariadne-57-uber-die-grenzen-hinweg-vom-umgang-der-frauenbewegungen-mit-grenzen-publikation-ariadne-dl-29062009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=1667","title":{"rendered":"CfA: Ariadne 57: \u00dcber die Grenzen hinweg? Vom Umgang der Frauen(bewegungen) mit Grenzen (Publikation: Ariadne); DL: 29.06.2009"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ariadne. Forum f\u00fcr Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 57 \/ Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung<\/strong><\/p>\n<p>CfA: \u00dcber die Grenzen hinweg? Vom Umgang der Frauen(bewegungen) mit Grenzen. <strong>Deadline<\/strong>: 29.06.2009<\/p>\n<p>Grenzen sind \u00bbin\u00ab. Dies zeigt sich zum Beispiel dadurch, dass sowohl die Schweizerischen Geschichtstage als auch der Deutsche Historikertag, die beide 2010 stattfinden, jeweils dem Motto \u201eGrenzen\u201c und \u201e\u00dcber Grenzen\u201c gewidmet sind. Dabei wird von Anfang an klar gemacht, dass dieses Thema breite Zug\u00e4nge zul\u00e4sst und sowohl territoriale und zeitliche Dimensionen ber\u00fccksichtigt wie auch den symbolischen Charakter von Grenzen zur Diskussion stellt. Auch sprachlich wird dies deutlich. Grenzen ziehen \u2013 Grenzen \u00fcberwinden \u2013 Grenzen darstellen \u2013 Grenzen aufrechterhalten (ebenfalls: beachten, erkennen, aufheben), viele weitere (sprachliche) Verbindungen mit Grenzen sind denkbar.<br \/>\nIn allen Ans\u00e4tzen wird deutlich, dass Grenzen auf kulturellen bzw. gesellschaftlichen Konventionen beruhen. Wenn dem so ist, \u00bb<em>dann ist klar, warum das Statische, das wir gew\u00f6hnlich a priori als Grenze verstehen, eigentlich immer ein Dynamisches war und ist, und dass sich Grenzen im Lauf der Zeit ver\u00e4ndern, ja sogar in ihr Gegenteil verkehren k\u00f6nnen<\/em>.\u00ab (\u00dcber die Grenze, hrsg. von Thomas Gimesi und Werner Hanselitsch, M\u00fcnster 2008, S. X.)<\/p>\n<p>Ariadne \u2013 Forum f\u00fcr Frauen- und Geschlechtergeschichte, ist die Zeitschrift <!--more-->der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung und erscheint zwei Mal im Jahr. Im Zentrum der verschiedenen Hefte stehen immer die (historischen) Frauenbewegungen und die mit diesen Bewegungen verbundenen Ideen und Theorien. In diesem Heft soll dem Umgang dieser Bewegungen mit Grenzen nachgegangen werden. Dabei sind die \u00dcberschreitungen dieser Grenzen ebenso von Bedeutung wie deren Herstellung und Infragestellung, denn Grenzen lassen sich \u00bb<em>auf vielerlei Art ziehen, k\u00f6nnen auf vielerlei Art gedacht und vermittelt werden<\/em>.\u00ab (Annegret Waldner: Das nicht grenzenlose Vergn\u00fcgen, in: \u00dcber die Grenze, S. 145.)<\/p>\n<p>Folgende Fragen k\u00f6nnten dabei im Zentrum des Heftes stehen:<br \/>\n&#8211; Wie gehen\/gingen die Frauen(bewegungen) mit den vorliegenden territorialen, sozialen und symbolischen Grenzen um? Beachtung, Spiel, Ausnutzung, Provokation? Und mit den Grenzen in den eigenen Reihen?<br \/>\n&#8211; Welche Konzepte von Geschlechts-Grenzen werden von den verschiedenen Fl\u00fcgeln der Frauenbewegungen aufgestellt und favorisiert?<br \/>\n&#8211; Welche Grenzen ziehen die Frauen(bewegungen) selber, um sich in der eigenen Gruppe zu vergewissern und um andere auszuschlie\u00dfen?<br \/>\n&#8211; An welche Grenzen sto\u00dfen sowohl einzelne Protagonistinnen als auch die verschiedenen Fl\u00fcgel der Frauenbewegungen? Welche Grenzen werden ihnen wann entgegengesetzt? Welche Strategien entwickeln sie, um diese zu \u00fcberwinden? Wann gelingt dies und wann nicht? Welche Grenzen erkannten sie nicht?<br \/>\n&#8211; In welchen Bereichen ist es den Frauen(bewegungen) gelungen, Grenzen zu verschieben oder gar aufzuheben? In welchen nicht?<br \/>\n&#8211; Haben die Frauen(bewegungen) bewusst oder unbewusst Grenzen konsolidiert oder neue Grenzen erschaffen?<br \/>\n&#8211; Welche Grenzen (territoriale, soziale, symbolische) wurden von wem neu definiert?<\/p>\n<p>Zeitlich sollten die Artikel im 19. und 20. Jahrhundert angesiedelt sein.<\/p>\n<p>Die einzelnen Beitr\u00e4ge sollten einen Umfang von ca. 26.000 bis 35.000 Zeichen, d.h. ca. 9-12 Manuskriptseiten haben. In Ausnahmef\u00e4llen (zum Beispiel f\u00fcr einen einleitenden Artikel) kann von dieser Ma\u00dfgabe abgesehen werden. Redaktionsschluss wird der 1.12.2009 sein, das Heft erscheint dann im Mai 2010. Wenn Sie Interesse an der Abfassung eines Artikels haben, reichen Sie uns bitte bis zum 29.6.2009 ein aussagekr\u00e4ftiges Expos\u00e9 (1-1\u00bd Seiten) ein. Da sich die genaue inhaltliche Gestaltung des Heftes nach den eingehenden Expos\u00e9s richtet, reichen Sie bitte auch Aufsatzideen ein, die am Rande des Themas zu liegen scheinen. Sie k\u00f6nnen sich auch gerne direkt mit uns in Verbindung setzen, wir stehen Ihnen f\u00fcr weitere Informationen jeder Zeit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>Redaktionsteam:<\/strong><br \/>\nAnne-Laure Briatte-Peters, Universit\u00e4t Strasbourg und Freiburg i.B.<br \/>\nDr. Kerstin Wolff, Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung<br \/>\nAnsprechpartnerin: Dr. Kerstin Wolff. Bitte richten Sie ihre Anfragen sowie ihre Expos\u00e9s (bis zum 29.6.2009) an ff. Mailadresse: wolff#addf-kassel.de<br \/>\nURL: <a href=\"http:\/\/www.addf-kassel.de\">http:\/\/www.addf-kassel.de<\/a><\/p>\n<p>URL zur Zitation dieses Beitrages: http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/termine\/id=11731<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ariadne. Forum f\u00fcr Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 57 \/ Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung CfA: \u00dcber die Grenzen hinweg? Vom Umgang der Frauen(bewegungen) mit Grenzen. Deadline: 29.06.2009 Grenzen sind \u00bbin\u00ab. 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