{"id":16870,"date":"2014-04-30T04:03:52","date_gmt":"2014-04-30T04:03:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=16870"},"modified":"2022-05-19T16:10:17","modified_gmt":"2022-05-19T16:10:17","slug":"konferenz-storylines-and-blackboxes-konstellationen-autobiographischer-erzahlungen-uber-gewalterfahrungen-im-kontext-des-zweiten-weltkrieges-22-24-05-2014-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=16870","title":{"rendered":"Konferenz: Storylines and Blackboxes. Konstellationen auto\/biographischer Erz\u00e4hlungen \u00fcber Gewalterfahrungen im Kontext des Zweiten Weltkrieges, 22.-24.05.2014, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Institut f\u00fcr Zeitgeschichte und Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Ethnologie der Univ. Wien in Kooperation mit dem Wiener Wiesenthal Institut f\u00fcr Holocaust-Studien<\/strong><br \/>\nZeit: Do., 22. Mai 2014, 18:30 Uhr bis Sa., 24. Mai 2014, 16:00 Uhr<br \/>\nOrt: Loos-R\u00e4ume, 1010 Wien, Bartensteingasse 9\/5<br \/>\n<a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/VWI-Storylines.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Programm als PDF<\/a><br \/>\nGewalterfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven spielen in biographischen Erz\u00e4hlungen \u00fcber die Zeit des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Rolle und haben in der Auseinandersetzung mit der Nachgeschichte des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen besondere Aufmerksamkeit erfahren. Die Bedeutung dieser Gewalterz\u00e4hlungen im Kontext gesellschaftlicher, insbesondere na-tional ausgerichteter Identit\u00e4tskonstruktionen ist seit l\u00e4ngerem Gegenstand differenzierter Reflexion und Theoriebildung. Dagegen blieb der auto\/biographische Charakter vieler dieser Erz\u00e4hlungen bislang wenig beleuchtet \u2013 auch wenn gerade in j\u00fcngster Zeit <!--more-->angesichts des Umbruches zwischen kommunikativem und kulturellem Ged\u00e4chtnis die Bedeutung und Geschichte der Figur des \u201eZeitzeugen\u201c, und das Verh\u00e4ltnis zwischen ZeithistorikerInnen und ZeitzeugInnen neu befragt wurde.<br \/>\nDie Historizit\u00e4t dieser Konstellationen und der Erz\u00e4hlungen, die in ihrem Kontext seit 1945 entstanden sind und entstehen, bilden den Fokus des Workshops. Ein zentrales Anliegen ist es, diese Fragen in einer erweiterten und vergleichenden Perspektive auf die europ\u00e4ische und globale Nachgeschichte des Zweiten Weltkrieges zu reformulieren und nochmals theoretisch durchzudenken.<br \/>\nDie historische Dynamik dieser Konstellationen und der Entstehungszusammenhang der Erz\u00e4hlungen stehen dabei im Mittelpunkt. Hier gilt es nachzufragen, wer in welchen historischen und kommunikativen Konstellationen und in welcher biographischen Situation \u00fcber Gewalterfahrung erz\u00e4hlt. Diese Nachfrage richtet sich auch an diejenigen, die solches Erz\u00e4hlen ansto\u00dfen, provozieren, unterst\u00fctzen. Was ist wann in welcher Form in einer Gesellschaft erz\u00e4hlbar, wann nicht, wann nicht mehr? Wie verhalten sich autobiographische Erz\u00e4hlungen zu erinnerungspolitischen Konstruktionen von Identit\u00e4t, Authentizit\u00e4t, (Zeit)ZeugInnenschaft?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Institut f\u00fcr Zeitgeschichte und Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Ethnologie der Univ. Wien in Kooperation mit dem Wiener Wiesenthal Institut f\u00fcr Holocaust-Studien Zeit: Do., 22. Mai 2014, 18:30 Uhr bis Sa., 24. 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