{"id":1864,"date":"2009-07-20T19:40:03","date_gmt":"2009-07-20T17:40:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=1864"},"modified":"2022-05-19T16:18:46","modified_gmt":"2022-05-19T16:18:46","slug":"cfp-uberkreuzungen-verhandlungen-kultureller-ethnischer-religioser-und-geschlechtlicher-identitaten-in-osterreichischer-literatur-und-kultur-seit-der-moderne-event-052010-wien-dl-30092009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=1864","title":{"rendered":"CfP: \u00dcberkreuzungen. Verhandlungen kultureller, ethnischer, religi\u00f6ser und geschlechtlicher Identit\u00e4ten in \u00f6sterreichischer Literatur und Kultur seit der Moderne (Event, 05\/2010, Wien); DL: 30.09.2009"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/malca.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Modern Austrian Literature and Culture Association <\/a><\/strong><strong>(MALCA)<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDatum: 22.-25. Mai 2010<br \/>\nOrt: Wien<br \/>\n<strong>Einreichefrist Abstract:<\/strong> 30.09.2009<\/p>\n<p>Das Thema der j\u00e4hrliche MALCA-Konferenz, die im Mai 2010 erstmals in der Geschichte der Gesellschaft in Wien stattfinden wird, ist in zweifacher Hinsicht mit fr\u00fcheren MALCA-Konferenzen verbunden. Einerseits inhaltlich, andererseits in Bezug auf die Erweiterung der methodischen Zug\u00e4nge, also im Hinblick auf die Reflexion des Paradigmenwechsels von philologischen, textbasierten Kulturmodellen zu einer performativen Auffassung literarischer Texte und kultureller Artefakte insgesamt. Diese performative Sicht wurde innerhalb einer transdisziplin\u00e4r und kulturwissenschaftlich orientierten Literaturwissenschaft entwickelt und setzt sich mit der konstituierenden Kraft von (literarischer) Sprache, der Natur diskursiver Ereignisse and Literatur als Handlung auseinander.<\/p>\n<p>Eine solche Herangehensweise, die auch die nationalstaatliche Sicht auf die Literatur \u00fcberwindet, erm\u00f6glicht es, der regionalen, ethnischen, geschlechtspezifischen, religi\u00f6sen Differenziertheit menschlichen Zusammenlebens, Handelns und Schaffens auf produktive Weise zu begegnen. Es geht also um die \u00dcberkreuzungen verschiedener Identit\u00e4tsdimensionen, f\u00fcr die die moderne \u00f6sterreichische Literatur und Kultur ein reiches Reservoir an k\u00fcnstlerischer Produktion zur Verf\u00fcgung stellt. Religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeiten, verbunden mit den Dimensionen \u201eEthnie\u201c und \u201eGeschlecht\u201c<!--more-->, spielen in der Geschichte und Gesellschaft \u00d6sterreichs stets eine sehr gro\u00dfe Rolle. Diese Verhandlungen und deren Reflexion sind Thema der Konferenz, die, so das Ziel, dazu beitragen wird, neue interkulturelle Perspektiven zu gewinnen.<\/p>\n<p>Wir laden Sie herzlich ein, Ihren Vorschlag zu einem der folgenden Fragen- und Themenbereiche zu senden oder auch weitere Aspekte einzubringen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie werden das \u201eEigene\u201c und das \u201eFremde\u201c bzw. das \u201eAndere\u201c,  sei es das andere Geschlecht, die andere Kultur, Nation, Ethnizit\u00e4t, Religion, Hautfarbe, Lebensweise etc., im literarischen Text konstruiert?<\/li>\n<li> Welche Rolle spielt die Definition von Alterit\u00e4t f\u00fcr die Konstruktion des ,europ\u00e4ischen\u2018 oder ,okzidentalen\u2018 oder ,\u00f6sterreichischen\u2018 Subjekts?<\/li>\n<li> Wie differenzieren sich ,m\u00e4nnliche\u2018, ,weibliche\u2018 und andere Subjektivit\u00e4ten und welche Rollen spielen die au\u00dfereurop\u00e4ischen Kulturen als ihr koloniales \u201ekonstitutives Au\u00dfen\u201c?<\/li>\n<li> Wie dr\u00fccken sich die Zusammenh\u00e4nge zwischen kultureller, sexueller, religi\u00f6ser, ethnischer Differenz in einer partriarchalen Kultur aus?<\/li>\n<li> Was zeichnet alternative, offene Modelle von Subjektivit\u00e4t und Fremdheitserfahrung aus, die heute als historische Vorbilder bei der Suche nach einer Kultur der Differenz hilfreich sein k\u00f6nnten, in der man \u201eohne Angst verschieden sein kann\u201c (Adorno)?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bitte senden Sie Ihre Abstracts (max. 250 W\u00f6rter) und einige biographische Angaben mit der Betreffzeile \u201eMALCA 2010 proposal\u201c bis <strong>30. September 2009<\/strong> an: anna.babka@univie.ac.at oder susanne.hochreiter@univie.ac.at<\/p>\n<p>Organisation und wissenschaftliche Leitung: Anna Babka\/Susanne Hochreiter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Modern Austrian Literature and Culture Association (MALCA) Datum: 22.-25. Mai 2010 Ort: Wien Einreichefrist Abstract: 30.09.2009 Das Thema der j\u00e4hrliche MALCA-Konferenz, die im Mai 2010 erstmals in der Geschichte der Gesellschaft in Wien stattfinden wird, ist in zweifacher Hinsicht mit fr\u00fcheren MALCA-Konferenzen verbunden. 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