{"id":1990,"date":"2009-08-08T18:27:05","date_gmt":"2009-08-08T16:27:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=1990"},"modified":"2022-05-19T16:18:44","modified_gmt":"2022-05-19T16:18:44","slug":"cfp-familienkonstellationen-aus-interkultureller-perspektive-event-freiburg-032010-dl-30102009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=1990","title":{"rendered":"CfP: Familienkonstellationen aus interkultureller Perspektive (Event: Freiburg, 03\/2010); DL: 30.10.2009"},"content":{"rendered":"<p><strong>Prof. Dr. Michaela Holdenried\/ PD Dr. Weertje Willms, Deutsches Seminar II, Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: 22.03.-24.03.2010<br \/>\nOrt: Freiburg im Breisgau<br \/>\n<strong>Deadline: <\/strong>30.10.2009<\/p>\n<p>Ausgangspunkt dieser interdisziplin\u00e4ren Tagung ist eine auff\u00e4llige Besch\u00e4ftigung mit dem Thema Familie in verschiedenen diskursiven Bereichen unserer Gesellschaft (Medien, Politik, Literatur) in den letzten Jahren. Dies kann als ein Hinweis darauf gedeutet werden, dass erstens Konstellationen, Funktionen und Bedeutungen von Familie in einem Wandel befindlich sind und dass zweitens eine gro\u00dfe Verunsicherung in Bezug auf die sich ver\u00e4ndernde Familie und ihren Stellenwert f\u00fcr das Individuum und die Gesellschaft herrscht.<\/p>\n<p>Dieser Befund gilt umso mehr f\u00fcr diejenigen Familien, in denen interkulturelle Konstellationen eine Rolle spielen. Hier stehen die Konstrukte und Vorstellungen der jungen Generation mit denen der Eltern- und Gro\u00dfelterngeneration im Konflikt. Dabei entstehen verschiedene Oppositionen, wie moderne vs. traditionelle Werte, westliche vs. \u00f6stliche, christliche vs. islamische, akademische vs. proletarische usw. Au\u00dferdem werden in den interkulturellen Familien die Rollen und Konstrukte von M\u00e4nnern\/M\u00e4nnlichkeit und Frauen\/Weiblichkeit in brisanter Weise neu verhandelt, geht doch der famili\u00e4re Wertewandel einher mit einer Ver\u00e4nderung der Gender-Konstrukte. <!--more--><\/p>\n<p>Die Literatur und andere k\u00fcnstlerische Produkte (Film, Fotographie usw.) in ihrer Funktion als Interdiskurse greifen diese Themen auf, sie ver\u00e4ndern oder zementieren sie, schaffen aber auch eigenst\u00e4ndig neue, welche wiederum in den gesellschaftlichen Diskurs eingespeist werden.<\/p>\n<p>Um dem Wandel von Familienkonstellationen aus der interkulturellen Perspektive und ihren Bedeutungen und Funktionen f\u00fcr die Individuen und die Gesellschaft nachzugehen, sollen auf der Tagung verschiedene Disziplinen ins Gespr\u00e4ch miteinander kommen (alle Geistes- und Sozialwissenschaften, gerne auch VertreterInnen anderer Fachrichtungen). Die Beitr\u00e4ge sollen sich entweder auf den Wandel von Konstellationen\/Bedeutungen\/Funktionen der Familie konzentrieren (diachrone Perspektive) oder einzelne Aspekte in ihrer synchronen Bedeutung eingehender beleuchten oder einzelne Aspekte aus einem komparatistischen Blickwinkel untersuchen.<\/p>\n<p>Die Organisatorinnen laden WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen, die Interesse haben, einen Beitrag zu der Tagung zu leisten, dazu ein, ein kurzes Expos\u00e9 (ca. 200 Zeichen) per E-mail an Michaela.Holdenried#germanistik.uni-freiburg.de und Weertje.Willms#germanistik.uni-freiburg.de zu schicken. Wir empfangen die Vorschl\u00e4ge gerne bis zum <strong>30. Oktober 2009<\/strong>.<\/p>\n<p>Folgende Themenschwerpunkte k\u00f6nnten auf der Tagung behandelt werden:<\/p>\n<ul>\n<li> Identit\u00e4tsbildung innerhalb und au\u00dferhalb der Familie<\/li>\n<li> Die Bedeutung einzelner Familienmitglieder<\/li>\n<li> Auseinandersetzungen zwischen den Generationen<\/li>\n<li> WeiblichkeitskonstrukteM\u00e4nnlichkeitskonstrukteinnerhalb der Familie im Wandel<\/li>\n<li> Die Bedeutung von Flucht, Vertreibung, T\u00f6tung, Folter, Exil, Emigration, Integration, reduzierten oder auseinander gerissenen Familien<\/li>\n<li> Die Bedeutung der Sprachen<\/li>\n<li> Der Stellenwert der interkulturellen Familie in Gesellschaft und Medien<\/li>\n<li> Der Vergleich mit Familien, in denen keine interkulturelle Konstellation vorliegt<\/li>\n<li>Der Vergleich mit interkulturellen Familienkonstellationen in anderen L\u00e4ndern<a name=\"zitation\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Kontakt:<br \/>\nPof. Dr. Michaela Holdenried<br \/>\nPD Dr. Weertje Willms<br \/>\nAlbert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg<br \/>\nDeutsches Seminar II<br \/>\nPlatz der Universit\u00e4t 3<br \/>\n79085 Freiburg i. Br.<\/p>\n<p>Weertje.Willms#germanistik.uni-freiburg.de<br \/>\nMichaela.Holdenried#germanistik.uni-freiburg.de<\/p>\n<p>URL zur Zitation dieses Beitrages: http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/termine\/id=11999<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Michaela Holdenried\/ PD Dr. Weertje Willms, Deutsches Seminar II, Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg Zeit: 22.03.-24.03.2010 Ort: Freiburg im Breisgau Deadline: 30.10.2009 Ausgangspunkt dieser interdisziplin\u00e4ren Tagung ist eine auff\u00e4llige Besch\u00e4ftigung mit dem Thema Familie in verschiedenen diskursiven Bereichen unserer Gesellschaft (Medien, Politik, Literatur) in den letzten Jahren. 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