{"id":2042,"date":"2009-08-26T18:26:36","date_gmt":"2009-08-26T16:26:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=2042"},"modified":"2025-09-24T08:09:41","modified_gmt":"2025-09-24T06:09:41","slug":"konferenz-arbeitskreise-geschlechtergeschichte-der-fruhen-neuzeit-05-07112009-stuttgart-hohenheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=2042","title":{"rendered":"Konferenz \u00d6konomie. Treffen des Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der fr\u00fchen Neuzeit, 05.-07.11.2009, Stuttgart-Hohenheim"},"content":{"rendered":"<p><b>Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der fr\u00fchen Neuzeit (AKGG-FNZ)<\/b> <a href=\"http:\/\/www.akademie-rs.de\/ge-geschlechter.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Zeit: 05.-07.11.2009<br \/>\nOrt: Akademie der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Hohenheim<\/p>\n<p>In den letzten Jahren lagen die thematischen Schwerpunkte der AKGG-FNZ-Tagungen u.a. auf Religion, Emotionen, Gewalt und Konflikten. Dieses Jahr steht die \u201e\u00d6konomie&#8220; im Zentrum der Aufmerksamkeit. Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass die kultur-, politik- und sozialgeschichtlich ausgerichteten Forschungen sich wieder vermehrt mit \u00f6konomischen Problemen befassen und umgekehrt, die Wirtschaftsgeschichte sich in den letzten Jahren kulturwissenschaftlichen Zug\u00e4ngen ge\u00f6ffnet hat. F\u00fcr die Frauen- und Geschlechtergeschichte stellte die Frage nach Arbeit und ihrer Bewertung schon fr\u00fch einen wichtigen Interessenschwerpunkt dar. Zu nennen sind hier etwa die Forschungen zur (Mit-)Arbeit von Frauen und T\u00f6chtern im b\u00e4uerlichen Bereich, im st\u00e4dtischen Handwerk wie auch im gelehrten Bereich; zu Nonnen und ihrer (haus-)wirtschaftlichen Arbeit in Kl\u00f6stern. Erinnert sei auch an umfassende Forschungskonzepte wie jenes des \u201eEhe- und Arbeitspaares&#8220; von Heide Wunder. Es freut uns daher besonders, dass wir Heide Wunder f\u00fcr den Abendvortrag gewinnen konnten.<br \/>\nLangj\u00e4hrige Praxis des AKGG-FNZ ist es, Geschlecht sowohl als Gegenstand als auch als Analysewerkzeug zu verstehen. Bezogen auf den diesj\u00e4hrigen Schwerpunkt bedeutet dies, dass wir einerseits nach Frauen als Akteurinnen fragen und andererseits \u201e\u00d6konomie&#8220; als ein von geschlechterspezifischen Markierungen durchzogenes Handlungsfeld begreifen, welches kulturwissenschaftlich zu verstehen und zu untersuchen ist.<!--more--><br \/>\nIm Anschluss an die Tagung findet die Jahresmitgliederversammlung des Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (AKHFG e.V.) statt.<\/p>\n<p><strong>PROGRAMM<\/strong><\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 5. November 2009<\/strong><br \/>\nAb 16.30: Kaffee\/Tee<br \/>\n17.00: Begr\u00fc\u00dfung und Einf\u00fchrung<br \/>\nVorstellungsrunde<br \/>\n18.30: Abendessen<br \/>\n20.00: Er\u00f6ffnungsvortrag<br \/>\nEm. Prof. Dr. Heide Wunder (Kassel), Ehe und Verm\u00f6gensbildung in den St\u00e4dten des Heiligen R\u00f6mischen Reichs.<\/p>\n<p><strong>Freitag, 6. November 2009<\/strong><br \/>\n08.00: Fr\u00fchst\u00fcck<br \/>\n<strong>I. Wirtschaftshandeln und Wirtschaftsformen<\/strong><br \/>\n9.30-11.30<br \/>\nDr. Christine Schneider (Wien), \u201e&#8230; damit die H: Armuth beobachtet, und das gut des klosters Ersparet w\u00fcrde&#8220;. Die Wirtschaftsf\u00fchrung des Wiener Ursulinenklosters im 18. Jahrhundert.<br \/>\nMuriel Gonz\u00e1lez M.A. (K\u00f6ln), Verhandeln &#8211; Aushandeln &#8211; Handeln. Handwerkerinnen in K\u00f6ln von 1650-1750.<br \/>\n11.30-12.00: Kaffee\/Tee<br \/>\n12.00-13.00<br \/>\nProf. Dr. Gabriela Signori (Konstanz), Frauen als Grundherrinnen &#8230; oder die Schwierigkeiten st\u00e4dtische Liegenschaftsverk\u00e4ufe mit der modernen Marktmetapher zu begreifen.<br \/>\n13.00: Mittagessen<br \/>\n<strong>II. Famili\u00e4re und verwandtschaftliche Praktiken: G\u00fctergemeinschaft, G\u00fctertrennung, G\u00fcterzirkulation<\/strong><br \/>\n15.00-17.00<br \/>\nDr. Gertrude Langer-Ostrawsky (Wien), Handlungsr\u00e4ume und Begrenzungen &#8211; geschlechtsspezifisch? Heirat, G\u00fcterzirkulation und Verf\u00fcgungsrechte bei G\u00fctergemeinschaft<br \/>\nDr. Margareth Lanzinger (Wien), Handlungsr\u00e4ume und Begrenzungen &#8211; geschlechtsspezifisch! Heirat, G\u00fcterzirkulation und Verf\u00fcgungsrechte bei G\u00fctertrennung.<br \/>\n17.00-17.30: Kaffee\/Tee<br \/>\n17.30-18.30<br \/>\nNathalie B\u00fcsser lic. phil. (Z\u00fcrich), Kollektiver Besitz und G\u00fcterzirkulation bei fr\u00fchneuzeitlichen Soldunternehmerfamilien.<br \/>\n18.30: Abendessen<\/p>\n<p><strong>Samstag, 7. November 2009<\/strong><br \/>\nAb 08.00: Fr\u00fchst\u00fcck<br \/>\n<strong>III. \u00d6konomie und Geschlecht in politischen und literarischen Texten<\/strong><br \/>\n9.00-11.00<br \/>\nDr. des. Susanne Knaeble (Bayreuth), Geschlechterkonstruktion und die Rolle der \u00d6konomie im M\u00e4re \u201eDie Suche nach dem gl\u00fccklichen Ehepaar&#8220; von Heinrich Kaufringer (Anfang 15. Jahrhundert).<br \/>\nSimon Zeisberg M.A. (Berlin), Haus &#8211; Geld &#8211; Handel(n): Funktionen des \u00d6konomischen im pikaresken Roman des 17. Jahrhunderts.<br \/>\n11.00-11.30: Kaffee\/Tee<br \/>\n11.30-12.30<br \/>\nM.A. Antoinette Saxer (London), Frauen, Kinder und Sklaven: Aristoteles&#8216; Haushaltspolitik in der Renaissance.<br \/>\n12.30-13.00: Schlussdiskussion<br \/>\n13.00: Mittagessen<br \/>\n<strong>IV. AKHFG e.V.<\/strong><br \/>\n15.00-17.00<br \/>\nJahresmitgliederversammlung und Verleihung des Dissertationspreises des AKHFG e.V.<br \/>\n17.00: Kaffee\/Tagungsende<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><br \/>\nKerstin Hopfensitz<br \/>\nAkademie der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart, esch\u00e4ftsstelle<br \/>\nIm Schellenk\u00f6nig 61, 70184 Stuttgart<br \/>\n+497111640752<br \/>\n+497111640852<br \/>\nHopfensitz#akademie-rs.de<br \/>\nURL zur Zitation dieses Beitrages: http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/termine\/id=12066<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitskreis Geschlechtergeschichte der fr\u00fchen Neuzeit (AKGG-FNZ) (Web) Zeit: 05.-07.11.2009 Ort: Akademie der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart, Tagungszentrum Hohenheim In den letzten Jahren lagen die thematischen Schwerpunkte der AKGG-FNZ-Tagungen u.a. auf Religion, Emotionen, Gewalt und Konflikten. Dieses Jahr steht die \u201e\u00d6konomie&#8220; im Zentrum der Aufmerksamkeit. 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