{"id":23241,"date":"2015-11-23T01:08:49","date_gmt":"2015-11-23T01:08:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=23241"},"modified":"2022-05-19T16:04:47","modified_gmt":"2022-05-19T16:04:47","slug":"blog-schreiben-vom-krieg-feldpost-im-ersten-weltkrieg-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=23241","title":{"rendered":"Klicktipp: &#8222;Schreiben vom Krieg. Feldpost im Ersten Weltkrieg&#8220; (Weblob)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Historischen Seminar der Westf\u00e4lischen Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster; Alexander Kraus (Hg.)<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/feldpost.hypotheses.org\/uber\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zum Blog<\/a><\/p>\n<p>Beschreibung: &#8222;Briefe von der Front waren f\u00fcr zahlreiche Soldaten die letzte Verbindung in ihr eigentliches Leben. Insgesamt wurden w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs rund 28,7 Milliarden Briefe und Karten von den Schlachtfeldern in die Heimat und in umgekehrter Richtung verschickt. Sie kontrastieren die offizielle Berichterstattung durch individuelle Perspektiven auf Frontalltag und Kriegserleben. Sie lassen uns teilhaben an Stimmungs- wie Meinungswechseln, kehrten doch zahlreiche Soldaten als \u00fcberzeugte Kriegsgegner zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Innerhalb zweier Forschungs\u00fcbungen am Historischen Seminar der Westf\u00e4lischen Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster wurden im Wintersemester 2014\/15 zwei bislang unedierte Quellensammlungen aus der Region bearbeitet und kommentiert.<\/p>\n<p>Es sind dies zum einen die weit \u00fcber 700 \u00fcberwiegend langen Briefe und Bildpostkarten des zu Kriegsbeginn 28-j\u00e4hrigen August Jasper an seine Ehefrau Bernhardine Jasper und ihre beiden Kinder. August Jasper, aus Kattenvenne im Tecklenburger Land, gelernter Anstreicher und Besitzer von ein wenig Vieh<!--more-->, wird im August 1914 eingezogen und sollte die gesamten vier Kriegsjahre \u00fcber an der Westfront \u2013 von Flandern bis Verdun \u2013 im Einsatz sein.<\/p>\n<p>Zum anderen sind dies die rund 60 Feldpostkarten und wenigen Briefe des Landwirts Heinrich Echtermeyer aus dem westf\u00e4lischen Halverde, die er von Juli 1916 an seinen Bruder Bernhard schickt. Der zum Zeitpunkt seiner Einberufung 41-j\u00e4hrige Heinrich Echtermeyer war bis zum Kriegsende \u00fcberwiegend s\u00fcd\u00f6stlich des strategisch wichtigen Eisenbahnknotenpunktes Kowel im Stellungskrieg im Osten im Einsatz.<\/p>\n<p>Innerhalb des Blogs wurden vom 1. Juni an bis zum 2. Oktober 2015 jeweils montags, mittwochs und freitags die Ergebnisse unserer Quellenanalysen \u00fcber eine regelm\u00e4\u00dfige Ver\u00f6ffentlichung der etwa zweieinhalb- bis f\u00fcnfseitigen Kommentare einer breiteren \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historischen Seminar der Westf\u00e4lischen Wilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster; Alexander Kraus (Hg.) Link zum Blog Beschreibung: &#8222;Briefe von der Front waren f\u00fcr zahlreiche Soldaten die letzte Verbindung in ihr eigentliches Leben. Insgesamt wurden w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs rund 28,7 Milliarden Briefe und Karten von den Schlachtfeldern in die Heimat und in umgekehrter Richtung verschickt. 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