{"id":25536,"date":"2016-04-05T02:25:55","date_gmt":"2016-04-05T02:25:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=25536"},"modified":"2022-07-06T12:52:14","modified_gmt":"2022-07-06T12:52:14","slug":"der-erste-weltkrieg-in-nachlaessen-von-frauen-nr-71-feldpost-von-christl-lang-und-leopold-wolf-5-und6-april-1916-wien-und-ein-unbekannter-ort-in-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=25536","title":{"rendered":"Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen \u2013 Ausz\u00fcge aus Best\u00e4nden der Sammlung Frauennachl\u00e4sse Nr. 71: Feldpost von Christl Lang und Leopold Wolf, 5. und 6. April 1916, Wien und ein unbekannter Ort in Polen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #333399;\"><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/1916-04-06-2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-25543\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-25543 size-thumbnail\" title=\"Christl Lang an Leopold Wolf, 6. April 1916 [Zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken]\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/1916-04-06-2-150x150.jpg\" alt=\"1916 04 06\" width=\"150\" height=\"150\"><\/a>Die Familie von Christine (\u201eChristl\u201c) Lang (geb. 1891) f\u00fchrte einen Hut-Salon in Wien. Ihr Verlobter, der Architekten Leopold (\u201ePoldi\u201c\/\u201eOlly\u201c) Wolf (geb. 1891), war als Reserveoffizier der Artillerie in Polen stationiert. In ihrer Korrespondenz ist das Funktionieren und Organisieren der Postverbindungen ein st\u00e4ndiges Thema, das auch sarkastisch behandelt wurde, wie am 5. April 1916. In der Zeit ging es auch um die Un\/M\u00f6glichkeiten, Feldpost in das russisch besetzte Galizien zu senden. Christl Lang \u00e4u\u00dferte sich am 6. April 1916 weiters \u00fcber die ver\u00e4nderten M\u00f6glichkeiten der Erwerbst\u00e4tigkeiten von Frauen, die Anwesenheit von polnischen Fl\u00fcchtlingen in Wien, die T\u00e4tigkeit ihrer Hausangestellten und die Kriegsdienst-Verpflichtung ihres \u00e4lteren Onkels. Sie schilderte einen K\u00fcchenunfall, die Kontakte zur Familie des Br\u00e4utigams und den Zeitvertreib ihres Umfelds: einen K\u00e4figvogel und das Kartenlegen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Postkarte von Leopold Wolf an Christl Lang<\/strong><\/p>\n<p>5. IV. 16.<br \/>\nLiebste Christl!<br \/>\nHeute fr\u00fch erhielt ich als sch\u00f6nen Morgengru\u00df Deine Karte vom 30. v. M. Alles im Hinterland lamentiert: keine Post, warum schreibst Du nicht, schon so lang nichts geh\u00f6rt, schreib doch mehr, u.s.f. Jeder von uns kriegt derartige Lamentos, doch die Abhilfe liegt in h\u00f6herer Macht <span style=\"color: #333399;\">(&#8230;)<\/span>. Der Professor P. <span style=\"color: #333399;\">(?)<\/span> w\u00fcrde sagen: das wei\u00df also nur Gott und der Feuerwerker <span style=\"color: #333399;\">[die Feuerwehr]<\/span>, daher wolle Sie sich an einen der beiden Herrn wenden. Na, mach Dir keine Sorge, Christl, derweil gehts uns noch gut, wie fr\u00fcher. Herzlichen Dank f\u00fcr die Gr\u00fc\u00dfe von Mama und Papa und tausend Busserln Dein Poldi.<\/p>\n<p><strong>Brief von Christl Lang an Leopold Wolf<\/strong><\/p>\n<p>Wien, 6.4.1916.<br \/>\nMein liebster Poldi!<br \/>\nLeider komme ich erst heute dazu Dir f\u00fcr Deinen letzten Brief vom 13. u. 14. und die Karte vom 21. v. M. die mich ganz besonders freute, herzlichst zu danken. Euer Wiedersehen <span style=\"color: #333399;\">[mit Leopold Wolfs \u00e4lterem Bruder Hanns, geb. 1890, der in der N\u00e4he von ihm stationiert wurde]<\/span> hat mich bestimmt nicht minder gefreut wie Euch selber. Hoffentlich <!--more-->war es nicht nur so vor\u00fcbergehend, zumindestens bleibt Ihr in der N\u00e4he, nicht wahr? Hanns ist der reinste Prophet, er sagte mir n\u00e4mlich voraus, da\u00df er am Dienstag den 21. fr\u00fch bei Dir sein werde, was ich ihm aber nicht glauben wollte und nun kam es doch so, na umso besser. Hat er meine Auftr\u00e4ge alle p\u00fcnktlich erledigt? Dann mu\u00dft Du ja schwelgen in \u201eder Massenpost\u201c<span style=\"color: #333399;\"> [vermutlich Briefe, die Christl Lang dem Schwager pers\u00f6nlich f\u00fcr den Verlobten mitgegeben hat] (\u2026)<\/span> Von Dir mein Liebster erwarte ich nun Belohnung in gleicher Form f\u00fcr meinen ungehemmten Flei\u00df. Leider ist der Weg gar lang. Deine Briefe u. K. brauchen 14-16 Tage bis sie in meine H\u00e4nde gelangen, und ich bin ich froh, da\u00df es wenigstens so geht.<\/p>\n<p>Mama l\u00e4\u00dft dich herzl. Gr\u00fc\u00dfen u. sagen, da\u00df sie sehr bald wieder schreiben wird.<span style=\"color: #333399;\"> [Dieser Satz ist am Seitenrand geschrieben.]<\/span><\/p>\n<p>Nun in erster Linie teile ich Dir mit lieber Poldi da\u00df ich nat\u00fcrlich sehr gerne Dir u. auch dem Anton den Wunsch erf\u00fcllen zu helfen bereit bin.<span style=\"color: #333399;\"> [Leopold Wolf hatte Christl Lang brieflich gebeten, der Ehefrau seines Kollegen oder Untergebenen Anton einen Brief weiterzuleiten. Sie lebte in einem galizischen Dorf, das derzeit von der russischen Armee besetzt war, weswegen keine Feldpost dort hin bef\u00f6rdert wurde.]<\/span> H\u00e4tte man das eigentlich nicht schon l\u00e4ngst tun k\u00f6nnen, \u00fcber einen neutralen Staat zum Beispiel; was ich leicht veranlassen h\u00e4tte k\u00f6nnen, indem ich den Brief meiner Tante in Lausanne zur Weiterbef\u00f6rderung geschickt h\u00e4tte? Jetzt ist das \u00fcberfl\u00fcssig, denn ich habe mich heute auf der Post erkundigt, und erfahren, da\u00df man nach L.<span style=\"color: #333399;\">[Liczkowce]<\/span> wie das Nest hei\u00dft ungehindert schreiben kann. Ich habe bereits einen Brief an Antons Frau geschrieben, lie\u00df ihn von einer Bekannten polnisch \u00fcbersetzen (sicher ist sicher) und werde ihn morgen rekommandiert absenden. Bitte sag aber dem Anton vorl\u00e4ufig nichts davon, denn wer wei\u00df ob es \u00fcberhaupt gelingt und wie die Geschichte ausgeht. Nachdem die Russen dort gehaust haben, w\u00e4r es m\u00f6glich, da\u00df sie fort geschleppt worden sind, was Gott verh\u00fcten soll, aber man kann ja nicht wissen, es gibt da leider soviel M\u00f6glichkeiten, und da sollte man ihm doch keine Hoffnungen im Voraus machen. Es tut mir wirklich herzlich leid und ich bin schon selber sehr gespannt was wir erfahren werden, hoffentlich Gutes.<\/p>\n<p>Also jetzt mu\u00df ich Dir gestehen warum ich Dir seit Samstag nicht schrieb. Es war an einem Sonntag, aber ich war grad nicht festlich gekleidet, zum Gl\u00fcck, als ich f\u00fcr unsere Leckerm\u00e4ulchen einen Chaudeau<span style=\"color: #333399;\"> [\u00fcber Dampf ger\u00fchrte Weinschaum-Creme]<\/span> machen wollte. Aus was wei\u00df ich was f\u00fcr Ursachen, ging die Geschichte in die Luft und der Dampf verbr\u00fchte mir beide Arme. Das war eine ziemlich unangenehme Geschichte, denn ich bekam keinen Chandeau und daf\u00fcr aber obendrein noch eine Strafpredigt von Papa wegen meiner Unvorsichtigkeit. Da\u00df Brandwunden keine Wohltat sind wei\u00df jeder Mensch, und so aber aus der Haut fahren kann man nicht wiewohl ich\u2019s auch gern getan h\u00e4tte, denn ich wollte nachmittag zu Euch <span style=\"color: #333399;\">[der Familie des Verlobten]<\/span> hinaus fahren, es war ein herrlicher Tag und ich freute mich so hinaus zu kommen und einstweilen hatte ich Hausarrest. Onkel Franz ein halber Invalid, leistete mir Gesellschaft, ich sag Dir das reinste \u201eReserve-Spital\u201c Kirchengasse 3. Tante Marie war auch da, und aus lauter Langeweile wurde bis zur Bewu\u00dftlosigkeit Patiencen <span style=\"color: #333399;\">[ein Kartenspiel]<\/span> gelegt.<\/p>\n<p>Diesen Brief hab ich mindestens in 4 Raten geschrieben, drum ist er auch so durcheinand. <span style=\"color: #333399;\">[Dieser Satz ist am Seitenrand geschrieben.]<\/span><\/p>\n<p>Ich konnte nat\u00fcrlich nicht mittun und lebte daher sehr zur\u00fcckgezogen in einem Winkel unseres Speisezimmers, aus dem mich nur ab und zu die Wut und der \u00c4rger hervortrieb um mir in einem Dauerlauf um den Tisch herum etwas Luft zu machen. Sch\u00f6nes Sonntagsvergn\u00fcgen, was? In der Kunst Patiencen zu legen habe ich \u00fcbrigens schon viel profetiert, bin beinah schon Virtuosin.<\/p>\n<p>F\u00fcr meine Brandwundern hab ich ein sehr gutes Mittel gekriegt, so da\u00df es mir heut schon wieder besser geht. Jetzt hab ich noch eine Bandage darauf und ich bin schon neugierig ob die Flecke vergehen, ich hoffe schon. Eigentlich kann ich noch von Gl\u00fcck sagen, denn grad so gut h\u00e4tte ich die Geschichte ins Gesicht kriegen k\u00f6nnen. Ein bissl was war ohnehin auch, aber das ist schon geheilt. Die Sache hat mich nat\u00fcrlich bei jeder Bewegung geniert und deshalb konnt ich auch nicht schreiben, heut geht\u2019s aber schon wieder. Montag war ich mit der Mutter am Platz oben <span style=\"color: #333399;\">[dem Garten der Schwiegereltern]<\/span>, wo schon alles bl\u00fcht und w\u00e4chst. Willy <span style=\"color: #333399;\">[der j\u00fcngere Bruder von Leopold Wolf, geb. 1893]<\/span> kam gestern herein um sich nach meinem Befinden zu erkundigen sehr sch\u00f6n von ihm, ich hab ihn \u00fcbrigens schon sehr lange nicht gesehen. Vater hatte diese Woche Geburtstag, ich konnte aber nur schriftlich gratulieren da ja Vater selten zu Hause zu treffen ist, und ich auch sehr schwer von zu Hause weg gehen kann.<\/p>\n<p>Unser altes Hausm\u00f6bel <span style=\"color: #333399;\">[die Hausangestellte]<\/span>, die Frau Kathi hat uns verlassen m\u00fcssen, da sie sehr krank geworden ist und ich glaub auch kaum, da\u00df sie je wieder arbeitsf\u00e4hig wird, da hab ich jetzt sehr viel zu tun, denn jemanden Fremden will Mama jetzt nicht nehmen, da ja fast den ganzen Tag niemand in der Wohnung ist von uns. Auch im Gesch\u00e4ft <span style=\"color: #333399;\">[dem Hut-Salon der Eltern]<\/span> bin ich sehr n\u00f6tig, denn auch da gibt es viel Verdru\u00df, keine Leute zu haben, die dummen G\u00e4nse werden ja alle Tramway-Schaffnerinnen, und lassen ihren erlernten Beruf im Stich, das sind unsere Wienerinnen, daf\u00fcr machen sich die Polinen breit, nehmen ihnen die guten Pl\u00e4tze weg und profetieren jedenfalls mehr als die bei der Tramway, die nach Kriegsende doch am Trockenen sitzen werden. Wir haben bereits 5 so polnische Fl\u00fcchtlinge im Gesch\u00e4ft <span style=\"color: #333399;\">[als Hutmacherinnen?]<\/span> und es ist unglaublich wie sich die Leute gleich in die Situation hineinfinden.<\/p>\n<p>Denn durch diese neue Ausfuhr u. Einfuhrverbote sind wir arg betroffen, nichts ist zu haben, denn bisher ist ja doch alles von Frankreich herein gekommen, \u00fcber die Schweiz, aber nun ist auch das unm\u00f6glich gemacht. Es wird wirklich schon schauderhaft. An allen Ecken und Enden sp\u00fcrt man\u2019s schon.<\/p>\n<p>Gestern hab ich aber doch was freudiges erlebt. Ich schrieb Dir doch, da\u00df mein Onkel seit 1. M\u00e4rz Vaterlandsverteidiger geworden ist, mit welcher Begeisterung kann man sich vorstellen, mit einem Wort diese 4 Wochen waren ein Martyrium f\u00fcr ihn. Abends ist er nach Hause gekommen in einem Zustand, der einen Stein erbarmen h\u00e4tte k\u00f6nnen. Der Oberst des Rgm. (der alte Krampus, mit<span style=\"color: #333399;\"> [dem]<\/span> er eine verflixte \u00c4hnlichkeit haben soll) ist nat\u00fcrlich blind und taub f\u00fcr so etwas, aber schlie\u00dflich das Ende vom Lied hei\u00dft doch K. M. am Ring <span style=\"color: #333399;\">[Kriegsministerium?]<\/span>, gestern kam der Befehl und heute begann die \u201eKarriere.\u201c Mein Onkel ist der Auto-Abteilung zugeteilt worden. Ich sagte ihm erst heute bei Tisch, schade, da\u00df Du nicht fr\u00fcher schon drinnen warst, da h\u00e4ttest Du \u00f6fters den Poldi gesehen, da hast Du im Winter oft dort zu tun gehabt, nicht wahr? Mir ist ein gro\u00dfer Stein von Herzen und ich bin wirklich unendlich froh da\u00df es so gekommen ist, denn wenn ich mir meinen Onkel im Sch\u00fctzengraben vorstellen sollte \u2013.<\/p>\n<p>Sonst gibt es nichts besonders zu sagen, mein werter \u201eZimmerherr\u201c <span style=\"color: #333399;\">[ein K\u00e4figvogel]<\/span>, der Hanserl lebt noch immer, (Papa\u2019s Kleinod) bespritzt mir flei\u00dfig meine M\u00f6bel, dieses Biest, und h\u00e4lt die Zeit wo ich einschlafen will f\u00fcr die Passendste um wie verr\u00fcckt in seinen vier luftigen W\u00e4nden herum zu fahren. Soeben hat er [<span style=\"color: #333399;\">\u2026]<\/span> mit seinem Herrn gro\u00dfe Konversation gef\u00fchrt, wie r\u00fchrend. Am liebsten t\u00e4t ich eines sch\u00f6nen Tages das T\u00fcrl auf und den Vogel davonfliegen lassen aber wehe, w\u00fcrden mir alle G\u00f6tter Rache schw\u00f6ren, so w\u00e4r es nichts gegen Papa\u2019s Rache. Nun das will ich doch nicht herauf beschw\u00f6ren und so lass ich\u2019s halt wie es ist.<\/p>\n<p>Mama leidet noch immer an diesem chronischen \u00dcbel (oh diese verflixten Patience Karten) Tag f\u00fcr Tag ist\u2019s die selbe <span style=\"color: #333399;\">(\u2026).<\/span> Im Moment ist gro\u00dfes Kopfzerbrechen, was soll ich mit dem Bub anfangen, die Fuchteln bleiben aus, keine Ass kommen, und so weiter lauten die div. Verzweiflungsschreie, und die Zeit ist nah, wo ich als rettender Engel erscheine um den verzogenen Karren wieder ins Geleise zu bringen, und dieser Wurst ein Ende zu machen, 1, 2, 3, \u2013.<\/p>\n<p>Hm 8 Seiten! Ich dank sch\u00f6n, mit meiner \u201eblessierten Hand\u201c das soll mir jemand nachmachen. Drum Schlu\u00df mit Jubel. Also hab ich Dir heute genug von mir erz\u00e4hlt, oder ist\u2019s noch zu wenig? Du ich bitte Dich lieber Olly sei nicht so leichtsinnig angezogen sonst verk\u00fchlst Du Dich, Du bist die starke Gebirgsluft nicht gew\u00f6hnt, vergi\u00df das nicht.<br \/>\nNun noch viele viele 1000 Busserln von<\/p>\n<p>Deiner Christl<br \/>\nIch k\u00f6nnt Dir noch 8 Seiten schreiben, aber zu viel ist ungesund.<\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Sammlung Frauennachl\u00e4sse NL 14 I<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333399;\">N\u00e4chster Eintrag aus der Korrespondenz von Christine Lang und Leopold Wolf <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=27015\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 9. Mai 2016<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333399;\"> Voriger Eintrag aus der Korrespondenz von Christine Lang und Leopold Wolf <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=21292\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 18. Juli 2015<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Die Verwendung der Namen der Schreiber\/innen und ihrer Familien folgt den vertraglichen Vereinbarungen der Sammlung Frauennachl\u00e4sse mit den \u00dcbergeber\/innen. In den Dokumenten genannte Namen dritter Personen werden aus Datenschutzgr\u00fcnden anonymisiert.<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333399;\">Zur Feldpostkorrespondenz von Christine Lang und Leopold Wolf siehe auch: Christa H\u00e4mmerle: Schau, da\u00df Du fort kommst! Feldpostbriefe eines Ehepaares. In: Christa H\u00e4mmerle: Heimat\/Front. Geschlechtergeschichte\/n des Ersten Weltkriegs in \u00d6sterreich-Ungarn, Wien\/K\u00f6ln\/Weimar 2013, S 55-83.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333399;\">Zum Kriegsfotoalbum von Leopold Wolf siehe <a href=\"https:\/\/ww1.habsburger.net\/de\/erinnerungen\/kriegsfotoalbum-aus-der-hinterlassenschaft-von-leopold-wolf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/ww1.habsburger.net\/de.<\/a><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333399;\">Zitation dieses Beitrages: Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen \u2013 Ausz\u00fcge aus Best\u00e4nden der Sammlung Frauennachl\u00e4sse Nr. 71, Karte von Leopold Wolf an Christine Lang bzw. Brief von Christine Lang und Leopold Wolf, Datum, SFN NL 14 I, unter: URL<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Familie von Christine (\u201eChristl\u201c) Lang (geb. 1891) f\u00fchrte einen Hut-Salon in Wien. Ihr Verlobter, der Architekten Leopold (\u201ePoldi\u201c\/\u201eOlly\u201c) Wolf (geb. 1891), war als Reserveoffizier der Artillerie in Polen stationiert. In ihrer Korrespondenz ist das Funktionieren und Organisieren der Postverbindungen ein st\u00e4ndiges Thema, das auch sarkastisch behandelt wurde, wie am 5. April 1916. 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