{"id":31091,"date":"2017-10-10T02:38:28","date_gmt":"2017-10-10T02:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=31091"},"modified":"2022-05-19T16:00:29","modified_gmt":"2022-05-19T16:00:29","slug":"veranstaltungen-zu-70-jahren-lagergemeinschaft-ravensbrueck-september-bis-dezember-2017-wien-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=31091","title":{"rendered":"Veranstaltungen zu \u201e70 Jahre Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck\u201c, Oktober bis Dezember 2017, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/Delegiertenkarte_1947_irma-trksak-aktuell2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-31087\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-31087 size-thumbnail\" title=\"Mitgliederkarte 1947; via Website [zum Vollbild und zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken]\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/Delegiertenkarte_1947_irma-trksak-aktuell2-150x150.jpg\" alt=\"Delegiertenkarte_1947_irma-trksak-aktuell2\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck, FreundInnen (\u00d6LGR\/F)<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.ravensbrueck.at\/aktuelles\/70-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><br \/>\n\u00dcberlebende des Frauen-KZ Ravensbr\u00fcck gr\u00fcndeten am 24. Mai 1947 die \u00d6sterreichische Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck (\u00d6LGR). Die \u00d6LGR ist damit eine der \u00e4ltesten \u00fcberparteilichen und \u00fcberkonfessionellen Frauenorganisation \u00d6sterreichs. Die Aktivistinnen wollen aus diesem Anlass gemeinsam feiern, gemeinsam Zukunftsfragen diskutieren und bei Vortr\u00e4gen und Stadterkundungen informieren. Im Mittelpunkt werden die \u00dcberlebenden des Frauen-KZs und die Lagergemeinschaft stehen \u2013 ihr Wirken, ihre Zielsetzungen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig sollen die Veranstaltungen Raum f\u00fcr Reflexionen \u00fcber gesellschaftliche Kontinuit\u00e4ten von Ausgrenzung und Diskriminierung, \u00fcber zivilgesellschaftliches Engagement im Allgemeinen und \u00fcber das Verm\u00e4chtnis der \u201eRavensbr\u00fcckerinnen\u201c im Besonderen geben.<br \/>\n<strong>Weitere Veranstaltungen <\/strong><a href=\"https:\/\/www.ravensbrueck.at\/aktuelles\/70-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link zum ganzen Programm)<\/a><\/p>\n<ul>\n<li>20.-21.10.2017: Diskussionsveranstaltung \u201eAuf den Tisch legen\u201c<\/li>\n<li>Oktober bis November 2017: Stadterkundungen \u201eWien und die \u201aRavensbr\u00fcckerinnen&#8217;\u201c<\/li>\n<li>Oktober bis Dezember: Weitere Veranstaltungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more-->&#8211; &#8211;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>::: AUF DEN TISCH LEGEN<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: 20.-21. Oktober 2017<br \/>\nOrt: Volkskundemuseum, Laudongasse 15-19, 1080 Wien<br \/>\nDie \u00d6LGR trifft sich seit ihrer Gr\u00fcndung 1947 einmal im Monat: \u201eRund um einen gro\u00dfen Tisch sitzend, werden Ereignisse besprochen und Aktivit\u00e4ten geplant, wird diskutiert und debattiert, gelacht und gefeiert. Auch wir wollen uns im Volkskundemuseum um einen gro\u00dfen Tisch versammeln, auf dem viele der Aktivit\u00e4ten und Herausforderungen der Lagergemeinschaft dargestellt sind. Auf den Tisch legen werden wir dabei das historische wie gegenw\u00e4rtige gesellschaftspolitische Engagement der \u00d6LGR und es so zur Diskussion stellen. Eine kleine Fotoausstellung zu Stationen der Geschichte der Lagergemeinschaft erg\u00e4nzt das Programm. Eintritt zu allen Veranstaltungen frei! Um Anmeldung bis 10. Oktober wird gebeten: LGRav_FreundInnen@gmx.net oder 0650\/48 00 636 (bitte m\u00f6glichst eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!)\u201c<br \/>\nFr. 20. Oktober 2017<br \/>\n17.00-17.30 Uhr: 70 Jahre: Bilder &amp; Stationen<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung und kurze Besichtigung &amp; Besprechung der Exponate<br \/>\n17.30-20.00 Uhr: Tischgespr\u00e4ch 1: \u201eNie wieder \u2026!\u201c Wer und was ist die \u00d6LGR? Versuch einer Bilanz<br \/>\nDie Ravensbr\u00fcck-\u00dcberlebenden waren 1947 die ersten, die sich in \u00d6sterreich zu einer Lagergemeinschaft \u2013 zur \u00d6LGR \u2013 zusammenschlossen: \u201eDie \u00d6LGR setzte sich weitreichende Ziele, die die politische Arbeit w\u00e4hrend des NS, den Kampf f\u00fcr Demokratie und Frieden, gegen Diktatur, Krieg und Nazismus fortschrieben. In diesem Tischgespr\u00e4ch lassen wir die vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeiten der \u00d6LGR Revue passieren, versuchen jedoch auch eine Einsch\u00e4tzung: Konnte sie ihre Ziele erreichen? Ist das Ziel \u201eNie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!\u201c \u00fcberhaupt erreichbar? Wie ist ihr gesellschaftlicher, (bildungs-) politischer Beitrag f\u00fcr die \u00f6sterreichische Gesellschaft zu bewerten? Und was bedeutet der Befund dieses Tischgespr\u00e4chs f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Arbeit der \u00d6LGR &amp; FreundInnen?\u201c<br \/>\nAusklang mit Buffet<br \/>\nSa. 21. Oktober 2017, 10.00-20.00: Tischgespr\u00e4che, Pr\u00e4sentationen, Konzert<br \/>\n10.00-12.30 Uhr: Tischgespr\u00e4ch 2: Verm\u00e4chtnis<br \/>\nDas Verm\u00e4chtnis der KZ-\u00dcberlebenden als Auftrag an die Nachgeborenen. Die Bedeutung einer Lagergemeinschaft heute.<br \/>\n2005 haben die \u201eRavensbr\u00fcckerinnen\u201c die Leitung der \u00d6LGR an die nachfolgenden Generationen \u00fcbergeben und ihre Erwartungen in einem Verm\u00e4chtnis festgehalten: \u201eIn diesem Tischgespr\u00e4ch m\u00f6chten wir die Aufgaben und die Bedeutung einer Lagergemeinschaft heute (gemeinsam) ergr\u00fcnden: Wie k\u00f6nnen wir diesem Auftrag unter den aktuellen Rahmenbedingungen gerecht werden? Wie kann Erinnerungspolitik ohne die Zeitzeuginnen aussehen? Wie lassen sich Widerstand und Verfolgung von Frauen im Nationalsozialismus mehr als 70 Jahre sp\u00e4ter noch ansprechend vermitteln? Welche Erfahrungen mit Jugendlichen gibt es dazu bereits?\u201c<br \/>\n13.30-14.00 Uhr: Ausstellung \u201eHeimat : machen\u201c<br \/>\nKostenlose F\u00fchrung durch die aktuelle Ausstellung \u201eHeimat : machen. Das Volkskundemuseum in Wien zwischen Alltag und Politik\u201c. Die nunmehr 100-j\u00e4hrige Nutzung des Hauses als Museum ist Anlass, \u00fcber die eigene Geschichte, \u00fcber Positionierungen und Handlungen im Namen von \u201eVolkstum\u201c und \u201eHeimat\u201c nachzudenken.<br \/>\n14.00-15.00 Uhr: Vilma Steindling<br \/>\nEine j\u00fcdische Kommunistin im Widerstand. Buchpr\u00e4sentation mit Ruth Steindling &amp; Claudia Erdheim<br \/>\nDiese Publikation zeichnet den Lebensweg von Vilma Steindling nach, die f\u00fcr ihre Ideale ihr Leben aufs Spiel setzte und die trotz schwerwiegender Traumatisierungen wieder zur\u00fcck ins Leben fand. \u00dcber das Leid, das sie erfahren hatte, sprach sie wenig. Die Autorinnen setzen sich \u00fcber sehr pers\u00f6nliche Zug\u00e4nge auch damit auseinander, welche Folgen das f\u00fcr ihre Kinder und Enkelkinder hatte.<br \/>\n15.30-18.00 Uhr: Tischgespr\u00e4ch 3: \u201eDer lange Schatten\u201c<br \/>\n\u201eBezug nehmend auf die vorangegangene Buchpr\u00e4sentation wollen wir in diesem Tischgespr\u00e4ch verschiedene Formen der Tradierung, aber auch das Schweigen innerhalb der Familien besprechen. Wie wurde mit der eigenen Lebensgeschichte, der Traumatisierung, den Erinnerungen innerhalb der Familien, v.a. den Kindern gegen\u00fcber, umgegangen? Unter welchen Langzeitwirkungen litten die Verfolgten? Welche Auswirkungen hat dies auf die zweite und dritte Generation? Und die Tradierung au\u00dferhalb des famili\u00e4ren Rahmens? Warum sprachen manche \u00dcberlebende erst\/nur mit Au\u00dfenstehenden? Und wie sollen wir in Zukunft mit all den Geschichten umgehen, welche Verantwortung tragen wir?\u201c<br \/>\n19.00-20.00 Uhr: Maren Rahmann: Konzert \u201e\u2026 schon winkt aus der Ferne die Freiheit\u201c. Lieder aus Konzentrationslagern und dem antifaschistischen Widerstand<br \/>\n\u201eWir lassen die Tischgespr\u00e4che ausklingen mit Liedern, die vom Leid erz\u00e4hlen, aber auch vom Widerstehen und der Hoffnung auf eine bessere Welt. Mit Texten von Antonia Bruha, K\u00e4the Leichter, Anna Stiegler, Jura Soyfer u.a.<br \/>\nMusik von Maren Rahmann u.a.\u201c<br \/>\n&#8211; &#8211;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>::: WIEN UND DIE \u201eRAVENSBR\u00dcCKERINNEN\u201c: Stadterkundungen zum Gedenken im 2. und 9. Bezirk<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zwischen 3.000 und 4.000 \u00d6sterreicherinnen wurden w\u00e4hrend der NS-Herrschaft ins Frauen-KZ Ravensbr\u00fcck verschleppt. Viele von ihnen hatten zuvor in Wien gelebt und gearbeitet, und besonders viele Wienerinnen hatten sich dem Widerstand angeschlossen. Eine bisher ungekl\u00e4rte Zahl dieser Deportierten wurde ermordet oder verstarb infolge von Torturen und Mangelern\u00e4hrung. Einige \u00dcberlebende gr\u00fcndeten 1947 die \u00d6sterreichische Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck. Die Historikerin Petra Unger f\u00fchrt auf den Spuren von \u201eRavensbr\u00fcckerinnen\u201c durch den 2. und 9. Bezirk und setzt deren Geschichte in Bezug zu Stadt und Gegenwart. Die Stadterkundungen f\u00fchren an die Verfolgungs-, Widerstands-, Deportations-, Lebens- und Arbeitsorte von im KZ Ravensbr\u00fcck inhaftierten Wienerinnen.<br \/>\nTermine f\u00fcr Schulklassen (ab 9. Schulstufe):<\/p>\n<ol>\n<li>Mo. 16.10.2017, 9.30-11.30 Uhr;<\/li>\n<li>Di. 17.10.2017, 9.30-11.30 Uhr;<\/li>\n<li>Do. 19.10.2017, 9.30-11.30 Uhr;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Stadterkundung f\u00fcr Schulklassen wird mit einem Gespr\u00e4ch mit dem Rechtsextremismusexperten des D\u00d6W, Andreas Peham, abgeschlossen. Die F\u00fchrungen f\u00fcr Schulklassen sind kostenlos.<br \/>\nTermine f\u00fcr Erwachsenenf\u00fchrungen:<\/p>\n<ol>\n<li>Fr. 13.10.2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<li>So. 15.10.2017, 11.00-13.00 Uhr;<\/li>\n<li>So. 22.10.2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<li>Do. 26.10.2017, 11.00-13.00 Uhr;<\/li>\n<li>Sa. 4.11. 2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<li>Fr. 10.11. 2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<li>Sa. 11.11. 2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unkostenbeitrag: 12 \u20ac + 3 \u20ac Miete f\u00fcr Kopfh\u00f6rerset (falls erw\u00fcnscht) Der jeweilige Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Anmeldung bis 2 Wochen vor Wunschtermin erforderlich unter: LGRav_FreundInnen@gmx.net oder 0650\/48 00 63 (bitte eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!)<br \/>\n\u2013 \u2013<br \/>\n<strong>::: WEITERE VERANSTALTUNGEN \u2026 <\/strong><br \/>\n\u2026 im Rahmen der 70-Jahr-Feierlichkeiten der \u00d6LGR\/F (Anmeldungen hier nie erforderlich; Eintritt immer kostenlos)<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Antifeminismus &amp; Rechtspopulismus. Vortrag und Diskussion mit Rebekka Blum<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: Fr. 27. Oktober 2017, 19.00, f\u00fcr Frauen<br \/>\nOrt: FZ, W\u00e4hringerstr. 59\/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter T\u00fcr l\u00e4uten), 1090 Wien<br \/>\nAntifeminismus und \u201eAnti-Genderismus\u201c sind Bestandteil und Strategie des (politischen wie auch des religi\u00f6sen) Rechtspopulismus. Wer gegen Gleichstellung, ver\u00e4nderte Geschlechterverh\u00e4ltnisse und einen angeblichen \u201eGender-Wahn\u201c wettert, erh\u00e4lt Zustimmung bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Antifeministische Hetze kleidet sich mit familien- und kinderfreundlichen Argumenten n\u00e4mlich gern in ein b\u00fcrgerliches M\u00e4ntelchen. Auf (partei-) politischer Ebene kommt es dabei regelm\u00e4\u00dfig zu inhaltlichen und personellen \u00dcberschneidungen antifeministischer und rechtspopulistischer Gruppen wie der AfD und dem Front National. Zudem gehen katholische und evangelikale Gruppierungen eng mit antifeministischen Bestrebungen einher. Wie funktionieren diese Strategien und worauf beruht diese Hetze?<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Warum die Wunde offen bleibt. Ein Film von Marika Schmiedt. A \u00a9 2016, 80 min <\/strong><a href=\"https:\/\/marikaschmiedt.wordpress.com\/film-warum-die-wunde-offen-bleibt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link)<\/a>,<strong> danach Diskussion mit der Filmemacherin<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: Fr. 3. November 2017, 19.00<br \/>\nOrt: D\u00d6W, Altes Rathaus, Wipplingerstr. 6-8, 1010 Wien<br \/>\nDer Film besch\u00e4ftigt sich mit der Aufarbeitung des Holocausts an Roma und Sinti durch die zweite und dritte Generation und bringt Geschichte in Relation zu aktuellen Diskriminierungen und Verbrechen gegen Roma und Sinti. Damit verdeutlicht Marika Schmiedt die Notwendigkeit und Dringlichkeit umfassender Auseinandersetzung: geschichtlich, famili\u00e4r, psychoanalytisch und nicht zuletzt politisch <a href=\"https:\/\/marikaschmiedt.wordpress.com\/film-warum-die-wunde-offen-bleibt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link).<\/a> Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des \u00f6sterreichischen Widerstands <a href=\"http:\/\/www.doew.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link).<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Erinnern und Gedenken \u2013 heute! Feministisches antifaschistisches Gedenken f\u00fchrt konsequent zum Heute: Information &amp; Diskussion<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: Fr. 1. Dezember 2017, 19.00<br \/>\nOrt: FZ, W\u00e4hringerstr. 59\/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter T\u00fcr l\u00e4uten), 1090 Wien<br \/>\nSeit 2001 gestalten Autonome Feministinnen ein Feministisches Gedenken bei der Befreiungsfeier in Mauthausen \u2013 v.a. an jene Frauen, die vom KZ Ravensbr\u00fcck ins KZ Mauthausen gebracht wurden, um im Lagerbordell zu arbeiten. Diese Initiative ist der fortlaufende Versuch, im Hier und Heute Kontinuit\u00e4ten des NS aufzuzeigen, sie zu beenden, klare feministische antifaschistische Praxen zu entwickeln und sie mit dem Auftrag \u201eNiemals vergessen\u201c zu verbinden.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ausstellung: Die Gedenkkugel \u2026<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u2026 f\u00fcr die lesbischen Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in der Mahn- und Gedenkst\u00e4tte Ravensbr\u00fcck<br \/>\nAusstellung zur aktuellen Auseinandersetzung um ein Denkmal f\u00fcr die verfolgten und ermordeten lesbischen Frauen im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbr\u00fcck.<br \/>\nZeit: 9. Oktober bis\u00a0 20. Dezember 2017<\/p>\n<div class=\"entry\">\nOrt: FZ, W\u00e4hringerstr. 59\/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter T\u00fcr l\u00e4uten), 1090 Wien2015 legte die Initiative \u201eAutonome feministische Frauen und Lesben aus Deutschland und \u00d6sterreich\u201c in der Mahn- und Gedenkst\u00e4tte Ravensbr\u00fcck die Gedenkkugel erstmals nieder. Seither finden heftige Auseinandersetzungen um die Anerkennung der spezifischen Verfolgung lesbischer Frauen und um w\u00fcrdiges Gedenken statt.\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck, FreundInnen (\u00d6LGR\/F) (Web) \u00dcberlebende des Frauen-KZ Ravensbr\u00fcck gr\u00fcndeten am 24. Mai 1947 die \u00d6sterreichische Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck (\u00d6LGR). Die \u00d6LGR ist damit eine der \u00e4ltesten \u00fcberparteilichen und \u00fcberkonfessionellen Frauenorganisation \u00d6sterreichs. Die Aktivistinnen wollen aus diesem Anlass gemeinsam feiern, gemeinsam Zukunftsfragen diskutieren und bei Vortr\u00e4gen und Stadterkundungen informieren. Im Mittelpunkt werden die \u00dcberlebenden des Frauen-KZs [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,13,19],"tags":[],"class_list":["post-31091","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-events","category-networks","category-catgory_praesentationen_ausstellungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31091"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57815,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31091\/revisions\/57815"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}