{"id":31093,"date":"2017-10-24T02:12:14","date_gmt":"2017-10-24T02:12:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=31093"},"modified":"2022-05-19T16:00:26","modified_gmt":"2022-05-19T16:00:26","slug":"veranstaltungen-zu-70-jahren-lagergemeinschaft-ravensbrueck-september-bis-dezember-2017-wien-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=31093","title":{"rendered":"Veranstaltungen zu \u201e70 Jahre Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck\u201c, Oktober bis Dezember 2017, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/Delegiertenkarte_1947_irma-trksak-aktuell2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-31087\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-31087 size-thumbnail\" title=\"Mitgliederkarte 1947; via Website [zum Vollbild und zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken]\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/Delegiertenkarte_1947_irma-trksak-aktuell2-150x150.jpg\" alt=\"Delegiertenkarte_1947_irma-trksak-aktuell2\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck, FreundInnen (\u00d6LGR\/F)<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.ravensbrueck.at\/aktuelles\/70-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><br \/>\n\u00dcberlebende des Frauen-KZ Ravensbr\u00fcck gr\u00fcndeten am 24. Mai 1947 die \u00d6sterreichische Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck (\u00d6LGR). Die \u00d6LGR ist damit eine der \u00e4ltesten \u00fcberparteilichen und \u00fcberkonfessionellen Frauenorganisation \u00d6sterreichs. Die Aktivistinnen wollen aus diesem Anlass gemeinsam feiern, gemeinsam Zukunftsfragen diskutieren und bei Vortr\u00e4gen und Stadterkundungen informieren. Im Mittelpunkt werden die \u00dcberlebenden des Frauen-KZs und die Lagergemeinschaft stehen \u2013 ihr Wirken, ihre Zielsetzungen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig sollen die Veranstaltungen Raum f\u00fcr Reflexionen \u00fcber gesellschaftliche Kontinuit\u00e4ten von Ausgrenzung und Diskriminierung, \u00fcber zivilgesellschaftliches Engagement im Allgemeinen und \u00fcber das Verm\u00e4chtnis der \u201eRavensbr\u00fcckerinnen\u201c im Besonderen geben.<br \/>\n<strong>Weitere Veranstaltungen <\/strong><a href=\"https:\/\/www.ravensbrueck.at\/aktuelles\/70-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link zum ganzen Programm)<\/a><\/p>\n<ul>\n<li>Oktober bis November 2017: Stadterkundungen \u201eWien und die \u201aRavensbr\u00fcckerinnen\u2019\u201c<\/li>\n<li>Oktober bis Dezember 2017: Weitere Veranstaltungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more-->&#8211; &#8211;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>::: WIEN UND DIE \u201eRAVENSBR\u00dcCKERINNEN\u201c: Stadterkundungen zum Gedenken im 2. und 9. Bezirk<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zwischen 3.000 und 4.000 \u00d6sterreicherinnen wurden w\u00e4hrend der NS-Herrschaft ins Frauen-KZ Ravensbr\u00fcck verschleppt. Viele von ihnen hatten zuvor in Wien gelebt und gearbeitet, und besonders viele Wienerinnen hatten sich dem Widerstand angeschlossen. Eine bisher ungekl\u00e4rte Zahl dieser Deportierten wurde ermordet oder verstarb infolge von Torturen und Mangelern\u00e4hrung. Einige \u00dcberlebende gr\u00fcndeten 1947 die \u00d6sterreichische Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck. Die Historikerin Petra Unger f\u00fchrt auf den Spuren von \u201eRavensbr\u00fcckerinnen\u201c durch den 2. und 9. Bezirk und setzt deren Geschichte in Bezug zu Stadt und Gegenwart. Die Stadterkundungen f\u00fchren an die Verfolgungs-, Widerstands-, Deportations-, Lebens- und Arbeitsorte von im KZ Ravensbr\u00fcck inhaftierten Wienerinnen.<br \/>\nWeitere Termine f\u00fcr Erwachsenenf\u00fchrungen:<\/p>\n<ol>\n<li>Do. 26.10.2017, 11.00-13.00 Uhr;<\/li>\n<li>Sa. 04.11.2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<li>Fr. 10.11.2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<li>Sa. 11.11.2017, 14.00-16.00 Uhr;<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unkostenbeitrag: 12 \u20ac + 3 \u20ac Miete f\u00fcr Kopfh\u00f6rerset (falls erw\u00fcnscht) Der jeweilige Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Anmeldung bis 2 Wochen vor Wunschtermin erforderlich unter: LGRav_FreundInnen@gmx.net oder 0650\/48 00 63 (bitte eine SMS unter Angabe des Namens und des Teilnahmewunsches schicken!)<br \/>\n\u2013 \u2013<br \/>\n<strong>::: WEITERE VERANSTALTUNGEN \u2026 im Rahmen der 70-Jahr-Feierlichkeiten der \u00d6LGR\/F (Anmeldungen hier nie erforderlich; Eintritt immer kostenlos)<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Antifeminismus &amp; Rechtspopulismus. Vortrag und Diskussion mit Rebekka Blum<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: Fr. 27. Oktober 2017, 19.00, f\u00fcr Frauen<br \/>\nOrt: FZ, W\u00e4hringerstr. 59\/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter T\u00fcr l\u00e4uten), 1090 Wien<br \/>\nAntifeminismus und \u201eAnti-Genderismus\u201c sind Bestandteil und Strategie des (politischen wie auch des religi\u00f6sen) Rechtspopulismus. Wer gegen Gleichstellung, ver\u00e4nderte Geschlechterverh\u00e4ltnisse und einen angeblichen \u201eGender-Wahn\u201c wettert, erh\u00e4lt Zustimmung bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Antifeministische Hetze kleidet sich mit familien- und kinderfreundlichen Argumenten n\u00e4mlich gern in ein b\u00fcrgerliches M\u00e4ntelchen. Auf (partei-) politischer Ebene kommt es dabei regelm\u00e4\u00dfig zu inhaltlichen und personellen \u00dcberschneidungen antifeministischer und rechtspopulistischer Gruppen wie der AfD und dem Front National. Zudem gehen katholische und evangelikale Gruppierungen eng mit antifeministischen Bestrebungen einher. Wie funktionieren diese Strategien und worauf beruht diese Hetze?<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Warum die Wunde offen bleibt. Ein Film von Marika Schmiedt. A \u00a9 2016, 80 min <\/strong><a href=\"https:\/\/marikaschmiedt.wordpress.com\/film-warum-die-wunde-offen-bleibt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link)<\/a>,<strong> danach Diskussion mit der Filmemacherin<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: Fr. 3. November 2017, 19.00<br \/>\nOrt: D\u00d6W, Altes Rathaus, Wipplingerstr. 6-8, 1010 Wien<br \/>\nDer Film besch\u00e4ftigt sich mit der Aufarbeitung des Holocausts an Roma und Sinti durch die zweite und dritte Generation und bringt Geschichte in Relation zu aktuellen Diskriminierungen und Verbrechen gegen Roma und Sinti. Damit verdeutlicht Marika Schmiedt die Notwendigkeit und Dringlichkeit umfassender Auseinandersetzung: geschichtlich, famili\u00e4r, psychoanalytisch und nicht zuletzt politisch <a href=\"https:\/\/marikaschmiedt.wordpress.com\/film-warum-die-wunde-offen-bleibt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link).<\/a> Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Dokumentationsarchiv des \u00f6sterreichischen Widerstands <a href=\"http:\/\/www.doew.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Link).<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Erinnern und Gedenken \u2013 heute! Feministisches antifaschistisches Gedenken f\u00fchrt konsequent zum Heute: Information &amp; Diskussion<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeit: Fr. 1. Dezember 2017, 19.00<br \/>\nOrt: FZ, W\u00e4hringerstr. 59\/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter T\u00fcr l\u00e4uten), 1090 Wien<br \/>\nSeit 2001 gestalten Autonome Feministinnen ein Feministisches Gedenken bei der Befreiungsfeier in Mauthausen \u2013 v.a. an jene Frauen, die vom KZ Ravensbr\u00fcck ins KZ Mauthausen gebracht wurden, um im Lagerbordell zu arbeiten. Diese Initiative ist der fortlaufende Versuch, im Hier und Heute Kontinuit\u00e4ten des NS aufzuzeigen, sie zu beenden, klare feministische antifaschistische Praxen zu entwickeln und sie mit dem Auftrag \u201eNiemals vergessen\u201c zu verbinden.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ausstellung: Die Gedenkkugel \u2026<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u2026 f\u00fcr die lesbischen Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung in der Mahn- und Gedenkst\u00e4tte Ravensbr\u00fcck<br \/>\nAusstellung zur aktuellen Auseinandersetzung um ein Denkmal f\u00fcr die verfolgten und ermordeten lesbischen Frauen im ehemaligen Frauenkonzentrationslager Ravensbr\u00fcck.<br \/>\nZeit: 9. Oktober bis\u00a0 20. Dezember 2017<br \/>\nOrt: FZ, W\u00e4hringerstr. 59\/ Eingang Prechtlgasse (bei schwarz-roter T\u00fcr l\u00e4uten), 1090 Wien<br \/>\n2015 legte die Initiative \u201eAutonome feministische Frauen und Lesben aus Deutschland und \u00d6sterreich\u201c in der Mahn- und Gedenkst\u00e4tte Ravensbr\u00fcck die Gedenkkugel erstmals nieder. Seither finden heftige Auseinandersetzungen um die Anerkennung der spezifischen Verfolgung lesbischer Frauen und um w\u00fcrdiges Gedenken statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck, FreundInnen (\u00d6LGR\/F) (Web) \u00dcberlebende des Frauen-KZ Ravensbr\u00fcck gr\u00fcndeten am 24. Mai 1947 die \u00d6sterreichische Lagergemeinschaft Ravensbr\u00fcck (\u00d6LGR). Die \u00d6LGR ist damit eine der \u00e4ltesten \u00fcberparteilichen und \u00fcberkonfessionellen Frauenorganisation \u00d6sterreichs. 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