{"id":312,"date":"2007-07-26T12:19:42","date_gmt":"2007-07-26T10:19:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=312"},"modified":"2022-05-19T16:23:46","modified_gmt":"2022-05-19T16:23:46","slug":"tagung-kriegguerre-12-14092007-basel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=312","title":{"rendered":"Tagung: \u201eKrieg!\u201c\/\u201cGuerre!\u201c, 12.-14.09.2007, Basel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Soziologie \/ Swiss Sociological Association<\/strong><br \/>\nZeit: 12.-14.09.2007<br \/>\nOrt: Basel<br \/>\n\u201eWenn Du Frieden willst, so r\u00fcste zum Krieg.\u201c Dieses bestbekannte lateinische Sprichwort schien in der Epoche des kalten Krieges fast aufzugehen. Es hat so ausgesehen, als ob Krieg zwischen zivilisierten grossen Bl\u00f6cken sich in der Aufr\u00fcstung und der Herstellung von Drohkulissen ersch\u00f6pfen k\u00f6nnen w\u00fcrde. Aber eben nur fast. Denn wir wissen auch, dass sich trotzdem von Vietnam \u00fcber die s\u00fcdamerikanischen \u201elow intensity conflicts\u201c zu den B\u00fcrgerkriegen in Nordirland und im Baskenland bis hin zu den milit\u00e4risch gef\u00fchrten Auseinandersetzungen im Nahen Osten eine breite Spur der Verheerung, des Elends und des Blutes gezogen hat. Und seitdem ethnisch begr\u00fcndete Vertreibungen und Hegemonieanspr\u00fcche im Balkan den Krieg in Europa wieder eingef\u00fchrt haben, ist auch die Gewissheit einer friedlichen Welt bei uns nicht mehr so gross, wie auch schon. <!--more-->Und wenn wir sehen, mit welch stupender Geschwindigkeit und mit industriell organisierter Medien- und Milit\u00e4rmaschinerie die ideologischen Gegens\u00e4tze des kalten Krieges durch einen neuen Feind, den weltweiten Terrorismus ersetzt werden konnten, so stellt sich uns Soziologinnen und Soziologen die Frage: Warum besch\u00e4ftigen wir uns vergleichsweise so wenig mit diesem wichtigen Thema?<br \/>\nKrieg hat viele Facetten (Nationalismus, Ideologie, Gender, Migration, Gesundheit, Organisation, nat\u00fcrliche Ressourcenknappheit und andere mehr). Krieg ersch\u00f6pft sich auch nicht \u2013 wie f\u00e4lschlicherweise oft in den Medien suggeriert \u2013 in den Entscheidungen und Treffen von Politikern, sondern ist in Anlehnung an Marcel Mauss ein \u201etotales soziales Ph\u00e4nomen\u201c. Die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Soziologie m\u00f6chte Sie deshalb einladen, das zweifellos schwierige und herausfordernde Thema Krieg anzunehmen und am SGS-Kongress 2007 an der Universit\u00e4t Basel soziologisch zu be- und zu durchdenken.<br \/>\nChristoph Maeder, Pr\u00e4sident der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Soziologie (SGS)<br \/>\nUeli M\u00e4der und Sarah Schilliger, Lokales Organisationskomitee, Universit\u00e4t Basel<br \/>\n<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.sgs-kongress.ch\/joomla\/\" rel=\"noopener\">Website der Tagung, Programm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Soziologie \/ Swiss Sociological Association Zeit: 12.-14.09.2007 Ort: Basel \u201eWenn Du Frieden willst, so r\u00fcste zum Krieg.\u201c Dieses bestbekannte lateinische Sprichwort schien in der Epoche des kalten Krieges fast aufzugehen. 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