{"id":32824,"date":"2018-02-12T02:17:43","date_gmt":"2018-02-12T02:17:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=32824"},"modified":"2022-05-24T09:28:07","modified_gmt":"2022-05-24T09:28:07","slug":"der-erste-weltkrieg-in-nachlaessen-von-frauen-nr-124-feldpostbrief-von-maria-e-in-der-steiermark-und-adolf-e-aus-von-der-gegend-des-monte-s-gabriele-und-ermada-an-der-suedfront","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=32824","title":{"rendered":"Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen \u2013 Ausz\u00fcge aus Best\u00e4nden der Sammlung Frauennachl\u00e4sse Nr. 124: Feldpost von Maria E. und Adolf E., 12. bis 20. Februar 1918, aus der Steiermark und aus unbestimmten Orten in Norditalien"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080;\"><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/NL-174-Handschrift-Maria-E-ohne-Datum-1915-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-32826 size-thumbnail\" title=\"Handschrift von Maria E. aus 1915, SFN NL 174 [Zum Vergr\u00f6\u00dfern anklicken]\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/NL-174-Handschrift-Maria-E-ohne-Datum-1915-1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Der Jurist Adolf E. (geb. 1885) war 1915 zum Frontdienst eingezogen worden. Er arbeitete hier \u201ebei Gericht\u201c, im Winter 1917\/1918 hielt er sich dazu im Grenzgebiet von Slowenien und Italien auf, wo 1917 die vierte Isonzoschlacht stattgefunden hatte.\u00a0 Maria E. (geb. 1890) lebte mit den 1913, 1914, 1915 und 1917 geborenen kleinen Kindern in einer steirischen Stadt. Vor ihrer Heirat 1913 hatte sie eine Ausbildung zur Klavierlehrerin absolviert. In den regelm\u00e4\u00dfigen Briefen schilderten beide ausf\u00fchrlich Begebenheiten aus ihrem derzeitigen Alltag und die Tagesabl\u00e4ufe, Adolf E. berichtete u.a. von der Zerst\u00f6rung in der Region und auch von get\u00f6teten Soldaten, deren Leichen hier noch zu finden waren. Die Korrespondenz liegt in der Sammlung Frauennachl\u00e4sse &#8211; in Ausz\u00fcgen &#8211; als PC-Abschrift vor.<\/span><\/p>\n<p><strong>12. Februar 1918, Adolf E. an Maria E.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">[Meine liebe Maria!]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span> Sonntag nachmittags sind wir n\u00e4mlich, da ein sch\u00f6ner Tag war, auf den Monte Santo gegangen, in 3 Stunden waren wir oben, und um 1\/2 8 Uhr abends wieder zur\u00fcck. Am Berge oben war vor dem Kriege ein Kapuzinerkloster, Kirche und Friedhof. Wie wir oben waren, haben wir zwar Schutt u. Steinhaufen aufget\u00fcrmt gesehen, wo aber Kloster u. Kirche gestanden, konnte man nicht mehr entnehmen; \u00fcberhaupt war der Weg hinauf ein Waten durch ein Meer von Steinen u. Eisen, Granate um Granate am Wege.<br \/>\nDurch den Marsch in der Sonne sind wir alle recht durstig geworden und so hatte ich mir schon am Wege vorgenommen, obwohl ich jetzt schon lange keinen Alkohol getrunken habe, abends in der Messe einen Wein zu trinken; das tat ich dann auch, aber wieder einmal zu gr\u00fcndlich. Zuerst 3\/4 l gemischt mit Wasser, das w\u00e4re ja nicht schlimm gewesen; da fiel aber einem Auditor ein, da\u00df ja eigentlich das Gericht den Friedensschlu\u00df mit der Ukraine feiern m\u00fcsse und nun begann eine w\u00fctende Marsalaschlacht. Marsala ist ein starker s\u00fcdlicher Wein, fast wie ein Lik\u00f6r, als Krankenwein mu\u00df er vorz\u00fcglich sein, ich aber hatte ja schon 3\/4 l gew\u00f6hnlichen Wein hinter der Binde und da habe ich aber die Schlacht als Besiegter verlassen; das Gericht zur G\u00e4nze war \u00fcbergenug geschlagen und am n\u00e4chsten Morgen allgemeiner Kater. Nur etwas Neues habe ich bei mir erfahren; w\u00e4hrend ich sonst im Rausche viel rede u. lustig bin, haben mir alle \u00fcbereinstimmend erz\u00e4hlt am n\u00e4chsten Morgen, da\u00df ich nur still und flei\u00dfig gezecht, kein Wort gesprochen habe; meine Kameraden haben mich um Mitternacht nach Hause gebracht. Nat\u00fcrlich hatte ich gestern, &#8211; wie alle andern auch &#8211; einen ganz erb\u00e4rmlichen Kater und war froh, wie ich mich nach den Amtsstunden niederlegen konnte. Daf\u00fcr schau ich jetzt keinen Alkohol mehr an, ich wei\u00df schon, Du wirst wieder sagen, bis zum n\u00e4chstenmale! Doch glaube ich wird diesmal mein guter Vorsatz etwas l\u00e4nger halten als wie sonst. &#8211;<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> Du fragst mich, ob Deine Briefe zensuriert werden? Das wei\u00df ich ja nicht, m\u00f6glich ist es, Zensur <!--more-->besteht, mindestens werden Stichproben gemacht. Ich gebe die Briefe an Dich schon zensuriert auf, ich habe zwar noch nicht bemerkt, da\u00df ein Brief von Dir an mich von dritter Hand er\u00f6ffnet sei<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [Dein Adolf]<\/span><\/p>\n<p><strong>16. Februar 1918, Adolf E. an Maria E.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">[Meine liebe Maria!]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span> Ich lege Dir auch eine Karte vom hiesigen campo santo bei, aufgenommen von einem Kameraden damals als ich die ersten Tage ihn besuchte<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span> Unten siehst Du die 2 aufgerissenen (von Granaten) Gew\u00f6lbe oder Gr\u00fcfte, in der Mitte das wundersch\u00f6n erhaltene Grabdenkmal mit einem Engel, u. fast daneben seitw\u00e4rts, oben und unten alles versch\u00fcttet, eine sehr bezeichnende Photographie. &#8211; <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\nSeit gestern abends aber herrscht hier eine ganz gr\u00e4\u00dfliche K\u00e4lte <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> morgen nachmittag wollten wir auf den Monte S. Gabriele gehen, da wird nat\u00fcrlich nichts darau\u00df; dort sollen noch jetzt Hunderte von Toten zerstreut liegen &#8211; am Monte Santo haben wir letzten Sonntag gl\u00fccklich nur 2 Italiener zernagt noch am Wege abseits gesehen. &#8211; Ich bin so froh, da\u00df ich mir Zeit genommen, bei Dir zu sein; wie viel Sehnsucht ich jetzt immer da, wo so vieles sich aufs Gem\u00fct legen kann, nach Dir habe<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [Dein Adolf]<\/span><\/p>\n<p><strong>20. Februar 1918, Maria E. an Adolf E.<\/strong><\/p>\n<p>Graz, am 20. Februar 1918.<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">[Mein lieber Adolf!]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span> habe ich Dir ganz vergessen zu erz\u00e4hlen, da\u00df Samstag abends bei uns eingebrochen worden ist <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> Samstag abends gewahrte Pepi <span style=\"color: #333399;\">[?]<\/span>, der den Abort <span style=\"color: #333399;\">[die Toilette]<\/span> neben Franzl\u2019s <span style=\"color: #333399;\">[?]<\/span> Zimmer ben\u00fctzen wollte, verbranntes Papier, mit dem der Dieb wahrscheinlich leuchten wollte. Peters Koffer [?], der in jenem Vorzimmer steht, war erbrochen und alle Sachen durcheinander geworfen [\u2026] Ob und was daraus entwendet wurde, wissen wir nicht, weil Peter den Schl\u00fcssel dazu mit hat und wir \u00fcber den Inhalt nicht informiert sind. Wenn er den photographischen Aparat nicht in Katharein gelassen hat, so fehlt dieser. Wahrscheinlich ist aber der Dieb verscheucht worden, weil in der T\u00fcr zu Franzls Zimmer noch das Stemmeisen gesteckt hat, mittels welchem er \u00f6ffnen wollte <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> Mutter getraut sich gar nimmer bei mir schlafen! \u201eWenn nur Adolf schon einmal da w\u00e4re, da\u00df wir wenigstens einen Mann in der Wohnung h\u00e4tten\u201c, sagt sie immer. Der Dedektiv kann leider in der Sache nichts mehr tun, da wir die Sache erst Sonntag fr\u00fch bemerkt haben und es Samstag abends schon geschehen ist, so da\u00df man keine Verfolgung des Diebes mittels Polizeihundes mehr bewerkstelligen kann.\u2013 Du siehst also, es wird bei uns schon ganz unheimlich <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\nWas meinst Du, soll ich meinen Kinderwagen verkaufen? Karli <span style=\"color: #000080;\">[geb. 1917]<\/span> kann nimmer darin liegen, da er trotz seines leichten Gewichtes schon sitzt und kniet und sich so herumdreht und bewegt, da\u00df ich st\u00e4ndig f\u00fcrchten mu\u00df, er schnellt aus dem Wagerl. Ich dachte mir n\u00e4mlich, wenn wir ihn einmal brauchen, ist vielleicht doch Frieden und Du bist wohlbestellter Advokat, der solche Ausgaben schon machen kann. Und jetzt k\u00f6nnte man ihn vielleicht ganz gut anbringen. Nicht?<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> Unsere Kleinen sind gottlob gesund. Karli ist schon recht lieb und bekommt wahrscheinlich bald Z\u00e4hne, weil er alles in den Mund steckt. Hedi <span style=\"color: #333399;\">[geb. 1915]<\/span> ist ein Haserl. Mutter brachte unl\u00e4ngst die jungen Ziegen herauf, die lustig durch alle Zimmer sprangen. Hederl f\u00fcrchtete sich aber vor ihnen sehr. Am zutraulichsten ist das Herberterl <span style=\"color: #000080;\">[geb. 1914]<\/span>, der das B\u00f6ckerl bei den sich bildenden H\u00f6rnern und die kleine Ziege bei der f\u00fcr echte Sahnenziegen charakteristischen Z\u00e4pfchen am Halse packte. &#8211; Adolferl freut sich schon n\u00e4rrisch, da\u00df der Gips bald wegkommt<span style=\"color: #000080;\">. [Der 1913 geborene Adolf hatte mehrere orthop\u00e4dische Operationen, derzeit war sein K\u00f6rper eingegipst.]<\/span> [\u2026]<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [Deine getreue Maria]<\/span><\/p>\n<p><strong>20. Februar 1918, Adolf E. an Maria E.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">[Meine liebe Maria!]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span> absichtlich lasse ich mir das Fr\u00fchst\u00fcck nicht mitbringen, um gezwungen zu sein, 1\/2 Stunde fr\u00fch spazieren zu gehen &#8211; dann Amt von 1\/2 9-12, dann Mittagmahl; von 1\/4 2-3 Uhr die Zeit geh\u00f6rt mir und diese Zeit ben\u00fctze ich, um recht viele Dinge, die man sonst nirgendwo sehen kann, anzuschauen [\u2026] Dabei finde ich manchmal ganz brauchbare Sachen oder Spielereien. Jetzt z.B. bevor ich Dir den Brief geschrieben, habe ich mit meinem neuen Diener von einem Auditor damit unterhalten, dass wir aus einer Leuchtraketenpistole, die ich gefunden, in die helle Mondnacht hinein 10 Leuchtraketen abgeschossen haben; sobald ich einmal heimkomme, bringe ich sie samt Leuchtpatronen mit und werde abends im Garten den Kindern ein bengalisches Feuerwerk im Kleinen demonstrieren <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\nAuch brauchbare Sachen gibts manchmal, die herumliegen u. verfaulen <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> Pulver f\u00fcr Artilleriezwecke in Papierstreifenform z.B. w\u00e4re ein guter Ersatz f\u00fcr Kienholz zum Unterz\u00fcnden der Kohle; ich z\u00fcnde mir damit immer abends den Ofen an, nur kann man es, da es doch nicht ratsam <span style=\"color: #333399;\">[ist]<\/span>, nicht heimtransportieren.<br \/>\nNach den Nachmittagskanzleistunden von 3-1\/2 7 bleibt kaum soviel Zeit, um vor dem Nachtmahl noch eine Karte an Dich oder sonst die Korrespondenz zu erledigen, dann bis 1\/2 9 Uhr ungef\u00e4hr sitzt man in der Messe, um 9 Uhr bin ich stets schon daheim, lese die Zeitung, wenn gerade einmal eine kommt und um 10 Uhr mu\u00df ich die Lampe l\u00f6schen, weil wir nicht mehr Petroleum bekommen. &#8211;<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span> Seitdem ich von Dir Tabak habe, brauche ich nur f\u00fcr den Diener im Tag 3-5-8 Zigaretten f\u00fcr seine tadellose Bedienung; mit 30 Paket Tabak will ich versuchen, einen Tauschhandel durch Dritte inszenieren zu lassen: Zwiebel, Polenta oder dergleichen [\u2026] der Paketverkehr ist ja nach G\u00f6rz offen [\u2026]<br \/>\nMeine guter Vors\u00e4tze nach meinem Faschingssonntagsexce\u00df dauern an, sogar zum Thee in der Fr\u00fch nehme ich statt Rum Citrone <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [Dein Adolf]<\/span><\/p>\n<p><strong>20. Februar 1918, Maria E. an Adolf E.<\/strong><\/p>\n<p>Graz, am 23.Februar 1918.<br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">[Mein lieber Adolf!]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [\u2026]<\/span> Also Mittwoch um 1\/2 5h waren Mutter und ich mit dem Gipskinderl <span style=\"color: #333399;\">[Adolf, geb. 1913]<\/span> in der orthop\u00e4dischen Anstalt. Der arme Kerl zitterte nat\u00fcrlich am ganzen K\u00f6rper, als ihm der Verband weggenommen wurde. Er weinte nicht, aber man merkte es ihm an, wie er mit den Tr\u00e4nen k\u00e4mpfen mu\u00dfte. Und als alles vorbei war und das Fr\u00e4ulein ihn fragte, ob es jetzt ohne Gips lustig sei, konnte er sich nimmer beherrschen und weinte bitterlich. Mutter war selbst dem Weinen nahe und sie meinte zu mir: \u201eUnd da soll ich mein Adolferl nicht am liebsten haben!!\u201c <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\nMir hat der Bub selber erbarmt. Seine Handerln waren wie Eis und sein Gesicht gl\u00fchte vor Aufregung, als er in das wohlbekannte Geb\u00e4ude eintrat, wo die vielen armen Soldaten sind, denen ein Fu\u00df oder eine Hand oder beides fehlt. &#8211; <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\nAdolfi sagte unl\u00e4ngst zu mir, so recht bittend: \u201eSchau Mama, geh wieder ins Spital, Du kommst ja so bald wieder heraus, und bring ein kleines Kinderl, denn ich m\u00f6chte so gern, da\u00df wir 5 Kinder sind!\u201c Gelt, so eine kindliche Idee!<br \/>\n[\u2026] Nusserl <span style=\"color: #000080;\">[Heribert, geb. 1914]<\/span> ist immer der gleiche liebe, gute Bub, nur kann er \u00fcber das Geringste ganz untr\u00f6stlich sein! Karli ist freundlich und gedeiht sch\u00f6n langsam. Im Gitterbetterl sieht er noch kleiner aus als im Wagen, in dem man ihn aber nimmer lassen kann! <span style=\"color: #000080;\">[\u2026]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> [Deine getreue Maria]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Sammlung Frauennachl\u00e4sse NL 174<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> N\u00e4chster Eintrag aus dem Nachlass von Maria E. <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=34275\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 2. Juni 2018<\/a><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Voriger Eintrag aus dem Nachlass von Maria E. <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=30473\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">am 3. August 2017<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Die Verwendung der Namen der Schreiber\/innen und ihrer Familien folgt den vertraglichen Vereinbarungen der Sammlung Frauennachl\u00e4sse mit den \u00dcbergeber\/innen. In den Dokumenten genannte Namen dritter Personen werden aus Datenschutzgr\u00fcnden anonymisiert. Die Briefe des Ehepaars E. liegen in der Sammlung Frauennachl\u00e4sse &#8211; in Ausz\u00fcgen &#8211; als Abschrift vor.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Zitation dieses Beitrages: Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen \u2013 Ausz\u00fcge aus Best\u00e4nden der Sammlung Frauennachl\u00e4sse Nr. 124, Feldpost von Maria E. und Adolf E., 12. bis 20. April 1918, SFN NL 174, unter: https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=32824<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Jurist Adolf E. (geb. 1885) war 1915 zum Frontdienst eingezogen worden. Er arbeitete hier \u201ebei Gericht\u201c, im Winter 1917\/1918 hielt er sich dazu im Grenzgebiet von Slowenien und Italien auf, wo 1917 die vierte Isonzoschlacht stattgefunden hatte.\u00a0 Maria E. 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