{"id":33658,"date":"2018-04-26T11:40:43","date_gmt":"2018-04-26T11:40:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=33658"},"modified":"2022-05-19T15:59:41","modified_gmt":"2022-05-19T15:59:41","slug":"cfp-oesterreichische-fernsehserien-eine-kleine-geschichte-skurriler-zustaende-sammelband-dl-30-07-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=33658","title":{"rendered":"CfP: \u00d6sterreichische Fernsehserien &#8211; Eine kleine Geschichte skurriler Zust\u00e4nde (Sammelband); DL: 30.07.2018"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sammelband, herausgegeben von Christine Ehardt, Georg Vogt und Florian Wagner<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einreichfrist:<\/strong> 30. Juli 2018<\/p>\n<p>Als ein Spezifikum des Fernsehens neben anderen audiovisuellen Laufbildmedien f\u00e4llt vor allem dessen Hang zu seriellen Formaten ins Auge. Sie geben den Rahmen der Stoffentwicklung vor und begleiten das Publikum als regelm\u00e4\u00dfige Fernsehereignisse \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. Das pr\u00e4gt Sehgewohnheiten und \u2013 zumindest in den ersten Jahrzehnten des \u00f6sterreichischen Fernsehens \u2013 auch eine spezifische \u00d6ffentlichkeit im Sinn eines gemeinsamen Erfahrungshorizonts.  <\/p>\n<p>Als l\u00e4ngerfristige Ph\u00e4nomene mit breiter \u00d6ffentlichkeit bieten TV-Serien Einblick in die historische Verfasstheit der Gesellschaft. Der geplante Band m\u00f6chte sie vor allem als kulturelles Ph\u00e4nomen er\u00f6rtern und ins Licht aktueller Forschungsperspektiven r\u00fccken. <\/p>\n<p>Fernsehen als Kulturtechnik und dessen serielle Dimension im Speziellen trifft hier auf einen zweiten, auch durch und mit dem Fernsehen verstehbaren, Rahmen: Den des Staates \u00d6sterreichs und seinen Verfasstheiten nach 1945. Mit seinem bis Mitte der 1990er Jahre bestehenden Fernsehmonopol bei gleichzeitigem Fehlen eines umfangreichen und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Programmarchivs nimmt \u00d6sterreich eine Sonderstellung ein.<\/p>\n<p>Sich auf \u00f6sterreichische Serien zu fokussieren soll dabei <!--more--><\/p>\n<p>keineswegs hei\u00dfen, die Globalgeschichte, in die sie eingebettet sind, auszublenden. Grade in der Adaption bestehender Formate zeigen sich aufschlussreiche Appropriationstendenzen, und auch im Export \u00f6sterreichischer Serien erweist sich die Adaptierung oft als aufschlussreich f\u00fcr das Originalformat.<br \/>\nDer Gegenstand ist als \u201eaus mehreren Folgen\u201c bestehendes Fernsehformat sehr breit umrissen.  Auch die Besch\u00e4ftigung mit Projekten die auf ein solches Format abzielten, aber in Entwicklung oder Pilotphase eingestellt wurden, sind sehr willkommen \u2013 ebenso wie das Fernsehspiel, Scripted Reality Formate und Telenovelas. <\/p>\n<p>Unser Buch will eine Vielzahl von Zug\u00e4ngen transdisziplin\u00e4r ausloten und \u00f6sterreichische Fernsehgeschichte als Medien- und Kulturgeschichte in Schlaglichtern abbilden. Es geht uns nicht um das ausstehende Gro\u00dfprojekt einer systematischen Fernsehgeschichtsschreibung des ORF und seiner privaten Konkurrenten sondern um exemplarische Auseinandersetzungen. Es sind qualitative wie quantitative wissenschaftliche Zug\u00e4nge aus der ganzen Breite der Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen.  <\/p>\n<p>M\u00f6gliche Themenkomplexe sind unter anderem Nation Building, soziale Authentifizierung, Bildpolitiken des Alltags, Migration, Arbeitswelt, Familien- und Geschlechterverh\u00e4ltnisse sowie der Umgang mit Vergangenheit. Auch Interdependenzen von Theater und Fernsehen, \u00e4sthetische Ver\u00e4nderungen nach ORF Reformen, Monopolverlust und dem Aufkommen von Web-Formaten k\u00f6nnen Ausgangspunkte kritischer Untersuchungen sein.<\/p>\n<p>Die Verlagsentscheidung wird aufgrund der eingegangenen Textvorschl\u00e4ge und des letztlich zu erwartenden Volumens des Buches erfolgen. Ein Peer-Review Verfahren wird angestrebt. Die entstehenden Texte sollten etwa 15.000 bis 20.000 Zeichen umfassen. <\/p>\n<p>Ende des Calls: 30. Juli 2018. Die Abstracts bitte als pdf, rtf, doc oder txt file an georg.vogt@univie.ac.at senden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sammelband, herausgegeben von Christine Ehardt, Georg Vogt und Florian Wagner Einreichfrist: 30. Juli 2018 Als ein Spezifikum des Fernsehens neben anderen audiovisuellen Laufbildmedien f\u00e4llt vor allem dessen Hang zu seriellen Formaten ins Auge. Sie geben den Rahmen der Stoffentwicklung vor und begleiten das Publikum als regelm\u00e4\u00dfige Fernsehereignisse \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum. 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