{"id":34339,"date":"2018-06-27T02:30:49","date_gmt":"2018-06-27T02:30:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=34339"},"modified":"2022-05-19T15:59:33","modified_gmt":"2022-05-19T15:59:33","slug":"cfp-weniger-ist-mehr-askese-und-geschlecht-zwischen-selbstbeschraenkung-und-entgrenzungsstrategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=34339","title":{"rendered":"CfP: &#8222;Weniger ist mehr&#8220;. Askese und Geschlecht zwischen Selbstbeschr\u00e4nkung und Entgrenzungsstrategie (Event; 02\/2019, Koblenz); DL: 30.09.2018"},"content":{"rendered":"<p><strong>Universit\u00e4t Koblenz-Landau (Campus Koblenz); Michaela Bill-Mrziglod und Monika Frohnapfel-Leis, AKHFG West <\/strong><\/p>\n<p>Ort: Koblenz<br \/>\nZeit: 26.-27.02.2019<br \/>\n<strong>Einreichfrist:<\/strong> 30.09.2018<\/p>\n<p>\u201eAchtsamkeit\u201c statt Selbst- und Fremdausbeutung, \u201eVerzicht\u201c statt Konsum, \u201eWeniger ist mehr\u201c \u2013 das sind nur einige Schlagworte aktueller Ratgeberliteratur. Diese widmet sich neuerdings gezielt dem Thema des Verzichts zur Erlangung von Gl\u00fcck und Lebensfreude, Selbstwertgef\u00fchl und Authentizit\u00e4t als Gegenmodell zum Konsum- und Leistungsdenken. Affektivit\u00e4t und K\u00f6rperbewusstsein bilden die Grundpfeiler rezenter Konzepte. Dabei handelt es sich um die Renaissance einer Lebensausrichtung, die von Religionen und Philosophien mit dem klassischen Begriff der Askese bezeichnet wird. Bereits antike, mittelalterliche und fr\u00fchneuzeitliche Formen der Askese folgen der Logik der Selbstbeschr\u00e4nkung durch Ein\u00fcbung (griech. askesis) in Formen k\u00f6rperlicher und geistiger Enthaltsamkeit zur Steigerung der Selbstkontrolle. Ziel ist die Befreiung von weltlichen Bequemlichkeiten und Gen\u00fcssen, die als der Seele \/ dem Geist (und neuerdings zunehmend dem K\u00f6rper) sch\u00e4dliche Topoi wahrgenommen werden, sowie die St\u00e4rkung der eigenen Widerstandskraft, der Resilienz.<\/p>\n<p>Die Geschichte kennt zahlreiche Formen der k\u00f6rperlichen und geistigen Ert\u00fcchtigung, die mitunter auch das Ertragen von Schmerzen umfasst. Im Christentum verbindet sich die Askese zudem mit dem S\u00fcnden- und Bu\u00dfdiskurs, der sich vorwiegend aus einer hellenistisch beeinflussten Anthropologie speist und sich im Laufe des Mittelalters zur christlichen Lebensweise schlechthin entwickelt. Doch auch andere Religionen und Philosophien kennen asketische Praktiken. Daher ist das Analysefeld umfassend und verspricht spannende Ergebnisse zutage zu f\u00f6rdern. <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/termine-37612\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiterlesen und Quelle &#8230; (Web)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Universit\u00e4t Koblenz-Landau (Campus Koblenz); Michaela Bill-Mrziglod und Monika Frohnapfel-Leis, AKHFG West Ort: Koblenz Zeit: 26.-27.02.2019 Einreichfrist: 30.09.2018 \u201eAchtsamkeit\u201c statt Selbst- und Fremdausbeutung, \u201eVerzicht\u201c statt Konsum, \u201eWeniger ist mehr\u201c \u2013 das sind nur einige Schlagworte aktueller Ratgeberliteratur. Diese widmet sich neuerdings gezielt dem Thema des Verzichts zur Erlangung von Gl\u00fcck und Lebensfreude, Selbstwertgef\u00fchl und Authentizit\u00e4t als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-34339","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-calls-for-papers"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34339"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57348,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34339\/revisions\/57348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}