{"id":3690,"date":"2010-04-26T17:59:57","date_gmt":"2010-04-26T15:59:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=3690"},"modified":"2022-05-19T16:17:14","modified_gmt":"2022-05-19T16:17:14","slug":"workshop-der-weibliche-blick-eine-geschichte-der-wahrnehmung-und-interpretation-19052010-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=3690","title":{"rendered":"Workshop: Der weibliche Blick? Eine Geschichte der Wahrnehmung und Interpretation, 19.05.2010, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Konzept und Organisation: Susanne Blumesberger<\/strong><br \/>\nZeit: Mittwoch, 19. Mai, 15.00 Uhr<br \/>\nOrt: Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17\/1 , 1090 Wien<br \/>\nWie man die Umwelt wahrnimmt und interpretiert, h\u00e4ngt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom verf\u00fcgbaren Wissen, vom soziokulturellen Umfeld und vielem mehr. Der Workshop soll sich mit der Frage besch\u00e4ftigen, ob es gerechtfertigt ist, von einem weiblichen Blick auf die Welt zu sprechen, und wenn ja, wie dieser spezielle Blick charakterisiert werden kann, welche Bedingungen vorhanden sein m\u00fcssen, damit dieser Blick auch \u00f6ffentlich sichtbar wird, und vor allem auch, wie sich dieser Blick manifestiert.<br \/>\nDer Workshop stellt auch den Versuch dar, eine Zwischenbilanz \u00fcber zw\u00f6lf Jahre Frauenbiografieforschung (siehe <a href=\"http:\/\/www.biografia.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.biografia.at<\/a>) zu ziehen, eine Art R\u00fcckschau auf die bisherigen Forschungsschwerpunkte zu unternehmen und zugleich einen neuen Arbeitskreis vorbereiten. Es ist n\u00e4mlich geplant<!--more-->, in den n\u00e4chsten Semestern Frauen aus Politik, Wissenschaft und Kunst vorzustellen, die sich die Umwelt auf eine innovative Weise erfahrbar gemacht, die neuartige Wahrnehmungen und Interpretationen der Wirklichkeit entwickelt und dies auch zum Ausdruck gebracht haben. So haben zum Beispiel Frauenaktivistinnen zun\u00e4chst einen Blick abseits vom Mainstream auf die Gesellschaft geworfen, K\u00fcnstlerinnen \u201eermalen\u201c oder \u201eerschreiben\u201c sich die Welt auf ihre Weise, und Wissenschafterinnen fokussieren m\u00f6glicherweise andere Probleme als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen.<br \/>\n<strong>Programm<\/strong><br \/>\n15.00 Uhr<br \/>\nSusanne Blumesberger: Begr\u00fc\u00dfung<br \/>\n15.15 Uhr<br \/>\nIlse Korotin: \u201eIch glaube, dass ich imstande gewesen w\u00e4re in der Philosophie etwas zusagen\u201c (Rose Rand) \u2013 \u00dcberlegungen zu Philosophinnen im Exil<br \/>\n15.45 Uhr<br \/>\nKarin Nusko: Weiblicher Widerstand? Rollenzuschreibung und Selbstreflexion von Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus<br \/>\n16.15 Uhr<br \/>\nRahel Rosa Neubauer: \u201eIhr egoistischen Jungens!\u201c Die Rolle der deutsch-j\u00fcdischen Frauen in Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts<br \/>\n16.45-17.15 Pause<br \/>\n17.15 Uhr<br \/>\nBrigitte Bischof: Ein weiblicher Blick auf die Natur? Naturwissenschafterinnen in Wien<br \/>\n17.45 Uhr<br \/>\nChristine Kanzler: Frauen erleben die Berge. Selbstzeugnisse von Alpinistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts<br \/>\n18.15 Uhr<br \/>\nSusanne Blumesberger: Gibt es einen weiblichen Blick in der Kinder- und Jugendliteratur?<br \/>\n18.45<br \/>\nSchlussdiskussion<\/p>\n<ul>\n<li>Ausklang mit Brot und Wein<\/li>\n<\/ul>\n<p>Referentinnen und Koordinatorinnen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bischof, Brigitte: Physikerin; Forschungsschwerpunkte: Physikgeschichte und Frauen in den Naturwissenschaften; u. a. Organisatorin der Ausstellung &#8222;Physikerinnen, 100 Jahre Frauenstudium an den Physikalischen Instituten der Universit\u00e4t Wien&#8220;, Bearbeiterin des Moduls &#8222;Naturwissenschaftlerinnen&#8220; f\u00fcr das IWK-Projekt &#8222;biografiA&#8220;. Publikation: \u201e&#8230;junge Wienerinnen zertr\u00fcmmern Atome &#8230;\u201c \u2013 Physikerinnen am Wiener Institut f\u00fcr Radiumforschung (M\u00f6ssingen-Talheim 2004).<\/li>\n<li>Blumesberger, Susanne: Dr.in, Mitarbeiterin am IWK und an der Universit\u00e4tsbibliothek Wien. Lehrauftrag an der Universit\u00e4t Wien.<\/li>\n<li>Korotin, Ilse: Dr.in, Wissenschaftshistorikerin, Leiterin der IWK-Dokumentationsstelle Frauenforschung und des Projekts \u201ebiografiA\u201c (<a href=\"http:\/\/www.biografia.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.biografia.at<\/a>).<\/li>\n<li>Kanzler, Christine: Dr.in, Theaterwissenschaftlerin, Erwachsenenbildnerin. Forschungsschwerpunkte: Exilforschung ,Biografieforschung<\/li>\n<li>Neubauer, Rahel Rosa: Mag.a, Komparatistin, Lehrbeauftragte der Universit\u00e4t Wien.<\/li>\n<li>Nusko, Karin: Mag.a, Studium der Volkskunde, Philosophie und Geschichte; Arbeitsschwerpunkt: Frauenforschung; derzeit Mitarbeiterin des IWK-Projekts \u201e\u00d6sterreichische Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus\u201c<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzept und Organisation: Susanne Blumesberger Zeit: Mittwoch, 19. Mai, 15.00 Uhr Ort: Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17\/1 , 1090 Wien Wie man die Umwelt wahrnimmt und interpretiert, h\u00e4ngt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom verf\u00fcgbaren Wissen, vom soziokulturellen Umfeld und vielem mehr. 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