{"id":386,"date":"2007-08-30T19:05:00","date_gmt":"2007-08-30T17:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=386"},"modified":"2022-05-19T16:23:00","modified_gmt":"2022-05-19T16:23:00","slug":"abstract-marianne-hainisch-offentlich-und-privat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=386","title":{"rendered":"Dissertationsprojekt von Michaela K\u00f6nigshofer: Marianne Hainisch \u00f6ffentlich und privat"},"content":{"rendered":"<p>Im Zentrum meiner Dissertation steht Marianne Hainisch, deren Wirken in der ersten \u00f6sterreichischen Frauenbewegung aus einem privaten (basierend auf ihren Tagebuchaufzeichnungen) und einem \u00f6ffentlichen Blickwinkel (basierend auf Publikationen von Marianne Hainisch und Zeitschriften und Periodika der Frauenbewegung ihrer Zeit) aufgearbeitet und analysiert werden soll.<br \/>\nMarianne Hainisch wurde am 25. M\u00e4rz 1839, als erstes Kind von Josef und Maria Perger geboren. <!--more-->Sie heiratete 1857 Michael Hainisch, mit dem sie zwei Kinder hatte, Michael und Maria. Sie starb am 5. Juni 1936. Die erste \u00f6ffentliche Rede \u201eDie Frage des Frauenunterrichts\u201c hielt Marianne Hainisch 1870 bei der Generalversammlung des Wiener Frauen Erwerb Vereins. 1901 gr\u00fcndete Marianne Hainisch den Bund \u00d6sterreichischer Frauenvereine, in deren Vertretung sie beim International Council of Women von 1904 bis 1918 den Vorsitz innehatte. Marianne Hainisch setzte sich vorrangig f\u00fcr die Erweiterung der Bildungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Frauen ein, wie z.B. f\u00fcr die Gr\u00fcndung von M\u00e4dchengymnasien oder die \u00d6ffnung von Universit\u00e4ten f\u00fcr Frauen.<br \/>\nDie zentrale Fragestellung der Dissertation ist, welche Ver\u00e4nderungen der gesellschaftlichen Normen bzw. Gesetze von Marianne Hainisch w\u00e4hrend ihres Engagements in der \u00f6sterreichischen Frauenbewegung vorangetrieben bzw. nicht vorangetrieben oder behindert wurden.<br \/>\nDie Aufgabenstellungen und Themen der ersten \u00f6sterreichischen Frauenbewegung werden in Verbindung gesetzt mit dem Leben einer ihrer Vertreterinnen, Marianne Hainisch.<br \/>\nIm Rahmen der Dissertation soll daher auf der einen Seite herausgearbeitet werden, welche Positionen Marianne Hainisch im \u00f6ffentlichen Leben bzw. in ihrer Arbeit in der Frauenbewegung vertreten hat und auf der anderen Seite soll diese Positionierung in der \u00d6ffentlichkeit mit pers\u00f6nlichen Beweggr\u00fcnden und \u00dcberlegungen von Marianne Hainisch verglichen bzw. vervollst\u00e4ndigt werden. Diese Herangehensweise soll es erm\u00f6glichen festzustellen, welche gesellschaftlichen Normen bzw. Gesetze Marianne Hainisch ver\u00e4ndern bzw. nicht ver\u00e4ndern wollte und in einem weiteren Schritt, welche Motive und \u00dcberlegungen hinter ihren \u00dcberzeugungen standen.<br \/>\nBesondere Relevanz bekommt das Thema \u201eMarianne Hainisch \u00f6ffentlich und privat\u201c dadurch, dass bis dato keine wissenschaftliche Publikation basierend auf den autobiographischen Aufzeichnungen von Marianne Hainisch, die sich im Familienbesitz befinden, verfasst worden ist und somit eine neue Dimension in der Pers\u00f6nlichkeit und im Wirken von Marianne Hainisch erarbeitet wird.<br \/>\nDie Quellen, mit denen die Fragestellung beantwortet werden soll, sind Publikationen von Marianne Hainisch, Korrespondenzen von Marianne Hainisch, Ausgaben der Zeitschrift \u201eDer Bund\u201c, Periodika von anderen Frauenorganisationen, Tageb\u00fccher von Marianne Hainisch (Familienbesitz) und die Lebenserinnerungen von Marianne Hainisch (Familienbesitz).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zentrum meiner Dissertation steht Marianne Hainisch, deren Wirken in der ersten \u00f6sterreichischen Frauenbewegung aus einem privaten (basierend auf ihren Tagebuchaufzeichnungen) und einem \u00f6ffentlichen Blickwinkel (basierend auf Publikationen von Marianne Hainisch und Zeitschriften und Periodika der Frauenbewegung ihrer Zeit) aufgearbeitet und analysiert werden soll. 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