{"id":42812,"date":"2020-02-27T12:37:58","date_gmt":"2020-02-27T10:37:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=42812"},"modified":"2022-05-19T15:56:36","modified_gmt":"2022-05-19T15:56:36","slug":"cfp-travelling-through-non-binary-spheres-event-2020-21-wien-bis-08-04-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=42812","title":{"rendered":"CfP: Travelling through non-binary spheres (Event; 2020\/21, Wien); bis: 08.04.2020"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/WTZ-Zierleiste-01.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-42815 size-thumbnail\" title=\"via Website der Abteilung\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/WTZ-Zierleiste-01-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Vortragsreihe \u201eKunst\u2013Forschung\u2013Geschlecht\u201c der Abteilung f\u00fcr Genderangelegenheiten an der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien <\/strong><a href=\"https:\/\/www.dieangewandte.at\/genderangelegenheiten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(Web)<\/a><\/p>\n<p><strong>Einreichfrist<\/strong>: 08.04.2020<\/p>\n<p>In der disziplinen\u00fcbergreifenden Vortragsreihe wird im Studienjahr 2020\/21 gefragt, was es hei\u00dfen kann, Geschlecht aufzuf\u00e4chern, zu finden oder auch hinter sich zu lassen.<\/p>\n<p>Ausgehend von einer gemeinsamen Suchbewegung wird nach geeigneten Wahrnehmungs- und Artikulationsweisen gefragt, die Vielfalt anerkennen und Handlungsfelder weiten &#8211; seien diese politisch-aktivistisch, k\u00fcnstlerisch, theoretisch, allt\u00e4glich, oder alles zugleich. Denn im Rahmen einer bin\u00e4ren Ordnung wurde im Zuordnen, Benennen und Zeigen immer schon \u00fcbersehen und \u00fcberh\u00f6ht: \u00dcbereinstimmung wird durch Vernachl\u00e4ssigung, durch Unterschlagung vorgetrieben. So, als st\u00fcnden alle unter Beweislast, als g\u00e4lte es, eine soziale Konstruktion, eine cis-normative Vorstellung von Geschlecht und Begehren zu rechtfertigen und zu bezeugen.<\/p>\n<p>Die Veranstalter\/innen m\u00f6chten Geschlechtsentw\u00fcrfe, die Binarismen hinter sich lassen, Geschlechtsentw\u00fcrfe jenseits der naturalisierten bedenken. Es soll diskutieren werden, welches Potenzial diesen zukommt, Gesellschaft zu ver\u00e4ndern, welche Strategien dazu beitragen, Gendernormen aufzul\u00f6sen, Privilegien anders zu verteilen, Sichtbarkeit zu erh\u00f6hen &#8211; und gleichzeitig unterst\u00fctzend zu sein, wo erforderlich oder gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p>Geschlecht kann zum einen als gegeben gedacht und von dort aus transformiert werden. Zum anderen sind Geschlechtsidentit\u00e4ten fluide, haben weder Richtung noch Ziel und sind zu entdecken. In diesem Spannungsfeld sollen Formen der Repr\u00e4sentation, der Sprache und Inszenierungsweisen befragt werden: In welcher Weise k\u00f6nnen wir lustvoll gestaltend agierenund uns ein Geschlecht geben, wie k\u00f6nnen wir widerst\u00e4ndiger finden, und wo liegen oder l\u00e4gen Grenzen dieser Bewegung?<\/p>\n<p>Soll Geschlecht zeitlich gedacht werden? Wie wollen wir einer Machbarkeit begegnen, die sowohl befreiend als auch gewaltf\u00f6rmig sein kann? Was bedeutet eine Auff\u00e4cherung von Geschlechtsidentit\u00e4ten f\u00fcr das traditionell minorisierte Geschlecht? Wie kann die spezifische gegenw\u00e4rtige und historische Verortung von <a href=\"https:\/\/www.dieangewandte.at\/jart\/prj3\/angewandte-2016\/releases\/de\/upload\/Genderangelegenheiten\/kfg_cfp-2020_21-dt-eng.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8230; weiterlesen (PDF).<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vortragsreihe \u201eKunst\u2013Forschung\u2013Geschlecht\u201c der Abteilung f\u00fcr Genderangelegenheiten an der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien (Web) Einreichfrist: 08.04.2020 In der disziplinen\u00fcbergreifenden Vortragsreihe wird im Studienjahr 2020\/21 gefragt, was es hei\u00dfen kann, Geschlecht aufzuf\u00e4chern, zu finden oder auch hinter sich zu lassen. 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