{"id":48959,"date":"2021-05-25T08:38:11","date_gmt":"2021-05-25T06:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=48959"},"modified":"2022-05-19T15:52:42","modified_gmt":"2022-05-19T15:52:42","slug":"politikerinnen-in-weimar-mehr-als-eine-spurensuche-event-11-2021-virtueller-raum-bis-18-06-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=48959","title":{"rendered":"CfP: Politikerinnen in Weimar. Mehr als eine Spurensuche (?) (Event, 11\/2021, virtueller Raum); bis: 18.06.2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>Anja Kruke, Friedrich-Ebert-Stiftung; Barbara v. Hindenburg, Kommission f. Geschichte des Parlamentarismus u. d. polit. Parteien, Berlin und Kerstin Wolff, Archiv d. dt. Frauenbewegung, Kassel<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: 11.-12.11.2021<br \/>\nOrt: virtueller Raum, via Kassel<br \/>\nEinreichfrist: 18.06.2021<\/p>\n<p>2018\/19 wurde an die Einf\u00fchrung des Frauenwahlrechts (unter anderem) in Deutschland erinnert. Damit gerieten (wieder einmal) die ersten Politikerinnen in den Fokus, die sich auf allen politischen Ebenen aufmachten, diesmal als Gew\u00e4hlte, die Geschicke der Gesellschaft mitzugestalten. Im Jubil\u00e4umsjahr wurde allerdings deutlich, dass au\u00dfer den Galionsfiguren im Reichstag die diversen Landespolitikerinnen, vor allem aber die Kommunalpolitikerinnen oder die weiblichen Abgeordneten der Provinziallandtage fast vollst\u00e4ndig unbekannt sind. Dabei ist gerade die alle politischen Ebenen umfassende \u201eVergeschlechtlichung der Politik\u201c eines der spannenden Experimente der Weimarer Republik. Auf diesen Umstand haben auch Gabriele Metzler und Dirk Schumann hingewiesen, f\u00fcr die die \u201eVerschiebungen der Geschlechterverh\u00e4ltnisse [&#8230;] und die Versuche der Neudefinition von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit\u201c in der Weimarer Republik Anlass sein sollte, nach diesen Ver\u00e4nderungen zu fragen.[1]<\/p>\n<p>Um diesen Verschiebungen nachzusp\u00fcren, bieten sich u.a. kulturgeschichtliche Fragestellungen an. Denn wie sich die Etablierung und Praxis der Demokratie nach 1918 im \u00dcbergang vom Kaiserreich zur Republik genau ausgestaltete, wie sich Frauen in diesem Prozess der praktischen Demokratiegeschichte verorten lassen und welche Verfahren der Demokratie \u2013 auch auf M\u00e4nnerseite \u2013 wie angepasst werden mussten, dies alles ist nach wie vor sehr gering erforscht.<\/p>\n<p>Deshalb halten die Veranstalterinnen es f\u00fcr notwendig, diesem Umbruch in der deutschen Demokratiegeschichte noch einmal neu nachzusp\u00fcren. Dabei geht es ihnen sowohl um das Entdecken von neuen, bisher unbekannten Politikerinnen als auch darum, wie diese Frauen ihre Politik verstanden und durchsetzten. Wie waren sie innerhalb der Parteien organisiert? Auf welche Netzwerke vertrauten sie und gab es Verbindungen zu der nach wie vor aktiven Frauenbewegung oder zu anderen Netzwerken innerhalb und au\u00dferhalb von Parteien und Regierung. Daneben stehen Fragen wie <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-97814\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8230; weiterlesen und Quelle.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anja Kruke, Friedrich-Ebert-Stiftung; Barbara v. Hindenburg, Kommission f. Geschichte des Parlamentarismus u. d. polit. Parteien, Berlin und Kerstin Wolff, Archiv d. dt. Frauenbewegung, Kassel Zeit: 11.-12.11.2021 Ort: virtueller Raum, via Kassel Einreichfrist: 18.06.2021 2018\/19 wurde an die Einf\u00fchrung des Frauenwahlrechts (unter anderem) in Deutschland erinnert. 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