{"id":51130,"date":"2021-09-20T02:29:22","date_gmt":"2021-09-20T00:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=51130"},"modified":"2022-05-19T15:52:11","modified_gmt":"2022-05-19T15:52:11","slug":"cfp-den-quellen-neu-begegnen-reencountering-the-sources-event-10-2022-zuerich-bis-01-11-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=51130","title":{"rendered":"CfP: Den Quellen (neu) begegnen \/ (Re)encountering the sources (Event, 10\/2022, Z\u00fcrich); bis: 01.11.2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>Historisches Seminars der Universit\u00e4t Z\u00fcrich<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.uzh.ch\/cmsssl\/hist\/de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Ort: Universit\u00e4t Z\u00fcrich<br \/>\nZeit: 06.-07.10.2022<br \/>\nEinreichfrist: 01.11.2021<\/p>\n<p>Quellen sind das Kerngesch\u00e4ft der Historikerin. Bereits die Gr\u00fcndung des Historischen Seminars der Universit\u00e4t Z\u00fcrich in den 1870er Jahren fusste auf der Etablierung einer ausgepr\u00e4gten Quellenfokussierung in Forschung und Lehre. Die Anfangszeit der Geschichtswissenschaft in Z\u00fcrich war gepr\u00e4gt durch die Erschliessung von Quellen in zahlreichen Editionsprojekten und durch die intensive Quellenarbeit mit Studierenden.<\/p>\n<p>Z\u00fcrich steht damit keinesfalls alleine: Seminare als neue partizipative Unterrichtsformen wie als Institutionen entwickelten sich vielerorts direkt aus der Faszination des Historismus f\u00fcr die Quellen und deren Interpretation. Doch auch die weiteren Stationen der Geschichtswissenschaft lassen sich an ihren jeweiligen Quellen-Interessen festmachen \u2013 ob man auf den griffigen Slogan \u201evon der Quelle zur Tabelle\u201c der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der 1970er und -80er blickt, auf die zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen quellennahen Empirikern und quellenkritischeren Theoretikerinnen oder auf die Verschiebungen der Quellengattungen etwa im Zuge der &#8222;Geschichte von unten&#8220;, der Geschlechtergeschichte oder der Historischen Anthropologie. Die Frage danach, was eine Quelle \u00fcberhaupt ist und wie man sich ihr zu n\u00e4hern hat, teilt sich die Geschichtswissenschaft dabei l\u00e4ngst mit einer ganzen Reihe von Nachbardisziplinen \u2013 genauso wie das Material selbst inzwischen ganz selbstverst\u00e4ndlich auch Bildquellen, Objekte und die audio-visuellen Medien umfasst.<\/p>\n<p>Digitales Forschen pr\u00e4gt zunehmend den Alltag der Geschichtsforschenden. Neben den Chancen und Herausforderungen in der Praxis der zahlreichen digitalen Editionsprojekte stellt sich immer mehr die Frage danach, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die einzelnen Forschenden, ihre Projekte und die Geschichtswissenschaft der Zukunft hat. Bedeuten die immer unersch\u00f6pflicher scheinenden digitalen Archive der Gegenwart immer gr\u00f6ssere Verf\u00fcgbarkeiten und somit Forschungsfreiheiten \u00fcber geographische Grenzen hinweg? Oder strukturieren digitale Formate, Plattformen und Algorithmen die Quellenkorpora von Forschungsprojekten auch bereits vor? Welche Rolle spielt die traditionell auf Selektion, Kategorisierung und Erschliessung beruhende \u201eMacht des Archivs\u201c (Achim Landwehr) und dessen \u201etacit narratives\u201c (Eric Ketelaar) im digitalen Kontext? Und was bedeutet die Digitalisierung wiederum f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-112881\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8230; weiterlesen und Quelle (Web) \/\/ CfP in English<\/a><span id=\"more-51130\"><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historisches Seminars der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (Web) Ort: Universit\u00e4t Z\u00fcrich Zeit: 06.-07.10.2022 Einreichfrist: 01.11.2021 Quellen sind das Kerngesch\u00e4ft der Historikerin. Bereits die Gr\u00fcndung des Historischen Seminars der Universit\u00e4t Z\u00fcrich in den 1870er Jahren fusste auf der Etablierung einer ausgepr\u00e4gten Quellenfokussierung in Forschung und Lehre. 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