{"id":5198,"date":"2010-12-18T09:01:17","date_gmt":"2010-12-18T07:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=5198"},"modified":"2022-05-19T16:16:02","modified_gmt":"2022-05-19T16:16:02","slug":"vortrag-helga-eberherr-wu-wien-gender-und-alternskonstruktionen-14012011-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=5198","title":{"rendered":"Vortrag: Helga Eberherr (WU Wien): Gender- und Alter(n)skonstruktionen, 14.01.2011, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst (IWK) und das Institut f\u00fcr Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universit\u00e4t Wien<br \/>\n<\/strong>Zeit: Freitag, 14. J\u00e4nner 2011, 19 Uhr<br \/>\nOrt: Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17\/1, 1090 Wien<br \/>\nLebensl\u00e4ufe sind an einem chronologisch normierten Ablaufmodell orientiert, dem entlang Individuen ihre Handlungen und Lebensphasen planen. Die soziologische Lebenslaufforschung konstatiert zunehmend eine Aufl\u00f6sung der klassischen Dreiteilung. Erwerbsunterbrechungen, Arbeitslosigkeit, atypische Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnisse, soziale und geographische Mobilit\u00e4t tragen dazu bei, dass sich eingeschliffene Pfade der Lebensplanung und -gestaltung gewandelt haben. Dies f\u00fchrt zu neuen Unsicherheiten in Lebens- und Erwerbsbiographien, die sich f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner tendenziell unterschiedlich darstellen. Alter(n)skonstruktionen nehmen einen zentralen Stellenwert in dieser Ordnungsstruktur ein und werden in diesem Vortrag intersektional mit gender in Beziehung gesetzt.<br \/>\n<em>Helga Eberherr arbeitet an der Abteilung Gender und Diversit\u00e4tsmanagement, Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<\/em>Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe \u00abArbeit und Lebenslauf\u00bb statt. Die Vortragsreihe entstand im Zusammenhang des Interdisziplin\u00e4ren Dialogforums \u00abArbeit im Lebenslauf\u00bb der Universit\u00e4t\u00a0 Wien, das seit J\u00e4nner 2010 aktiv ist.<br \/>\nGesamtkoordination: Therese Garstenauer<br \/>\nZur Vortragsreihe: Lebenslauf ist \u2013 nach Martin Kohli \u2013 jene Dimension, in der sich Erwerbsarbeit zeitlich gliedert, sich entfaltet und ihre Grenzen findet. In dieser Vortragsreihe wollen wir das Verh\u00e4ltnis zwischen Arbeit und Lebenslauf zur Diskussion stellen. Arbeit wird dabei nicht nur als Erwerbsarbeit im engeren Sinne verstanden. Beispielhaft sollen einzelne Lebensphasen (Kindheit \u2013 Erwerbsarbeitsphase \u2013 Alter) ins Zentrum des Interesses ger\u00fcckt und Fragen wie die folgenden er\u00f6rtert werden: Welche Formen von Arbeit und Nicht-Arbeit gelten f\u00fcr welche Lebensphase als normal? Wie variieren solche Muster in unterschiedlichen nationalen und kulturellen Kontexten? Wie gestaltet sich die lebenslaufspezifische Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst (IWK) und das Institut f\u00fcr Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universit\u00e4t Wien Zeit: Freitag, 14. J\u00e4nner 2011, 19 Uhr Ort: Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, Berggasse 17\/1, 1090 Wien Lebensl\u00e4ufe sind an einem chronologisch normierten Ablaufmodell orientiert, dem entlang Individuen ihre Handlungen und Lebensphasen planen. 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