{"id":52445,"date":"2021-12-21T02:37:16","date_gmt":"2021-12-21T01:37:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=52445"},"modified":"2022-05-19T15:52:02","modified_gmt":"2022-05-19T15:52:02","slug":"sichtbarkeit-von-frauen-in-wissenschaftlichen-fachgeschichten-visibility-of-women-in-the-history-of-academia-zs-medien-bis-28-02-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=52445","title":{"rendered":"CfP: Sichtbarkeit von Frauen in wissenschaftlichen Fachgeschichten \/\/ Visibility of Women in the History of Academia (ZS medien &#038; zeit); bis: 28.02.2022"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/cropped-time-final.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-52447 size-thumbnail\" title=\"via Website\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/cropped-time-final-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>medien &amp; zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart<\/strong> <a href=\"https:\/\/medienundzeit.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Einreichfrist: 28.02.2022<\/p>\n<p>\u201eGeistigkeit ist ein Privileg der M\u00e4nner. Wenn eine Frau Geistigkeit in gleichem Ausma\u00dfe besitzt, dann fehlt ihr etwas anderes. Sie ist dann keine Frau mehr.\u201c Das Zitat eines Professors, das unter vielen \u00e4hnlich gelagerten 1960 in einer Habilitationsschrift zum Stand deutscher Universit\u00e4ten abgedruckt wurde, zeugt von der erdr\u00fcckend androzentrischen Perspektive, die an Hochschulen f\u00fcr Frauen vorherrschte. Seither haben Wissenschafter:innen zweifellos an Handlungsspielr\u00e4umen gewonnen, die \u00dcberwindung von struktureller Marginalisierung und Stereotypisierung ist allerdings nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Diese Ausgabe von medien &amp; zeit fokussiert auf Entwicklungen von Ungleichheitsverh\u00e4ltnissen in der fachlichen Genese der Kommunikationswissenschaft, insbesondere der historischen Kommunikationsforschung, aber auch in benachbarten Disziplinen aus Sozial- und Geisteswissenschaft, wie (Zeit-)Geschichte, Soziologie oder Philosophie.<\/p>\n<p>Ziel ist die Reflexion der Disziplinen- und Fachgeschichte in Bezug auf Geschlechterkonstruktionen sowie auf die Vergeschlechtlichung von akademischer Wissensproduktion auf der Ebene von Akteur:innen und in struktureller Form.<\/p>\n<p>Ausgegangen wir davon, dass wissenschaftlich-historische Darstellungen des Fachs auf hegemonialen Strukturen beruhen, die m\u00e4nnlich gepr\u00e4gt sind. Frauen: tauchen h\u00f6chstens als Ausnahmen auf, ihr substantieller Beitrag f\u00fcr die Fachgeschichte ist in entsprechender Literatur kaum erkennbar. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig, eingebettet in gesamtgesellschaftliche Machtstrukturen und Spezifika das Wissenschaftssystem \u2013 aber viel zu wenig beleuchtet.<\/p>\n<p>(Queer-)feministische und intersektionale Ans\u00e4tze stellen solche Deutungsmuster und Narrative, die sich auf patriarchale Strukturen beziehen, in Frage. Dieses Hinterfragen von Strukturen bringt die Besch\u00e4ftigung mit Themenfeldern und Perspektiven mit sich, die wiederum in einer breit angelegten Wissenskultur um Aufmerksamkeit und Anerkennung k\u00e4mpfen. <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-114771\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiterlesen, english version und Quelle &#8230; (Web)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>medien &amp; zeit. 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