{"id":63805,"date":"2022-07-29T01:55:00","date_gmt":"2022-07-29T01:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=63805"},"modified":"2022-07-22T09:33:27","modified_gmt":"2022-07-22T09:33:27","slug":"ausstellung-verfolgt-verlobt-verheiratet-rettende-ehen-juedischer-frauen-ins-exil-bis-30-10-2022-hittisau-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=63805","title":{"rendered":"Ausstellung: verfolgt | verlobt | verheiratet. Rettende Ehen j\u00fcdischer Frauen ins Exil, bis 30.10.2022, Hittisau"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/FMH_Scheinehen_Objekte_WEB2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/FMH_Scheinehen_Objekte_WEB2-150x150.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-53717\" title=\"Metallbox der Familie Roth, die zur Aufbewahrung der Familiendokumente und Briefe diente. \u00a9 Privatbesitz - via Website\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Frauenmuseum Hittisau<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.frauenmuseum.at\/rettende-ehen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">(Web)<\/a>;<strong> Kuratorinnen: Sabine Apostolo und Irene Messinger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Basierend auf einer Ausstellung des J\u00fcdischen Museum Wien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Laufzeit: bis 30.10.2022<br>Ort: Frauenmuseum Hittisau<\/p>\n\n\n\n<p>Im M\u00e4rz 1938 beginnt f\u00fcr \u00f6sterreichische J\u00fcdinnen und Juden ein Wettlauf gegen die Zeit. Einige Wiener J\u00fcdinnen retten sich durch eine Scheinehe mit einem ausl\u00e4ndischen Staatsb\u00fcrger. Die Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau sp\u00fcrt den Lebenswegen und unterschiedlichen Schicksalen von zw\u00f6lf \u00f6sterreichischen J\u00fcdinnen nach. Diese Ehen werden pro forma geschlossen, aus Solidarit\u00e4t oder gegen Bezahlung, um in ein Land zu gelangen, in dem J\u00fcd*innen (noch) nicht verfolgt werden. Frauen, die bereits im Exil sind, gehen eine Scheinehe ein, um der Staatenlosigkeit zu entgehen oder sich eine Arbeitserlaubnis zu verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zw\u00f6lf Frauenschicksale, darunter Stella Kadmon, Hilda Monte und Alma Ros\u00e9, berichten von den unterschiedlichen Lebensgeschichten und den Chancen und Risiken einer Scheinehe als \u00dcberlebensstrategie \u2013 mit unterschiedlichem Ausgang. Nur wenige Frauen erz\u00e4hlen sp\u00e4ter \u00fcber ihre Scheinehe.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wien des Jahres 1938 geht es f\u00fcr die \u00f6sterreichischen J\u00fcd*innen um Leben und Tod. Eine Zweckehe kann in der Not retten, ist aber mit vielen Risiken verbunden. Die Frauen, die diesen Weg w\u00e4hlen, sind durchwegs couragiert und unerschrocken. Meist aus gebildeten, assimilierten und b\u00fcrgerlichen Familien stammend, suchen sie ausdr\u00fccklich nach M\u00e4nnern mit einer ausl\u00e4ndischen Staatsb\u00fcrgerschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Frauen sind einer breiten \u00d6ffentlichkeit bis heute bekannt. Die Geschichten vieler anderer wurden erst durch die wissenschaftliche Aufarbeitung oder dank Aufzeichnungen aus der Familie sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Basierend auf einer Ausstellung des J\u00fcdischen Museum Wien. Gesamtleitung: Danielle Spera; Kurator*innen: Sabine Apostolo, Irene Messinger; Ausstellungsgestaltung und Grafik: GABU Heindl, Wien; Toldedo i Dertschei, Wien<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen erschienen (EUR 27,\u2013 zuz\u00fcglich Versand).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauenmuseum Hittisau (Web); Kuratorinnen: Sabine Apostolo und Irene Messinger Basierend auf einer Ausstellung des J\u00fcdischen Museum Wien Laufzeit: bis 30.10.2022Ort: Frauenmuseum Hittisau Im M\u00e4rz 1938 beginnt f\u00fcr \u00f6sterreichische J\u00fcdinnen und Juden ein Wettlauf gegen die Zeit. Einige Wiener J\u00fcdinnen retten sich durch eine Scheinehe mit einem ausl\u00e4ndischen Staatsb\u00fcrger. 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