{"id":68288,"date":"2023-01-25T02:30:00","date_gmt":"2023-01-25T02:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=68288"},"modified":"2023-01-24T22:31:05","modified_gmt":"2023-01-24T22:31:05","slug":"politische-emotionen-im-19-20-und-21-jhd-event-06-2023-paris-bis-15-03-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=68288","title":{"rendered":"CfP: Politische Emotionen im 19., 20. und 21. Jahrhundert (Event, 06\/2023, Paris); bis: 15.03.2023"},"content":{"rendered":"<p><strong>Julien Corbel und Charlotte Soria (Univ. Sorbonne)<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: 08.-09.06.2023<br \/>\nOrt: Sorbonne Universit\u00e9, Paris<br \/>\nEinrichfrist: 15.03.2023<\/p>\n<p>Diese Tagung fragt nach der Rolle, den Bedeutungen und den Konsequenzen politischer Emotionen bei der Bildung von sozialen Gruppen und in der Festlegung von Regeln und Werten durch bestehende Gruppen als Grundlage f\u00fcr ihr gemeinsames Leben im 19., 20. und 21. Jhd. Es geht also darum nachzuvollziehen, wie die Sozialgeschichte des Politischen durch unterschiedliche Aneignungsgrade politischer Emotionen gepr\u00e4gt wird. W\u00e4hrend Emotionen schon ein fruchtbares und etabliertes Feld der deutschen Geschichtsforschung der Moderne darstellen, besch\u00e4ftigen sich die franz\u00f6sischen Studien, die von Gef\u00fchlen oder von kollektiven Emotionen handeln, v.a. mit der Geschichte des Mittelalters oder der Fr\u00fchen Neuzeit, selten mit der der Moderne. In den Politikwissenschaften, der Soziologie, Ethnologie oder Anthropologie hat dieses Thema jedoch schon zahlreiche Arbeiten in Frankreich hervorgebracht. Diese Tagung widmet sich daher diesem spezifischen historischen Feld, indem sie durch die verschiedenen Vortr\u00e4ge Br\u00fccken zwischen der deutschsprachigen und der franz\u00f6sischsprachigen Forschung schl\u00e4gt und die in diesen beiden L\u00e4ndern zu beobachtenden Divergenzen in der Behandlung dieses Forschungsgegenstands vergleicht.<br \/>\nIn Form unterschiedlicher Praktiken tragen Emotionen dazu bei, Ideen zu verbreiten und zu verankern, sowie soziale Gruppen zu konturieren. Die Emotionen in der Politik, bzw. politische Emotionen insgesamt \u2013 da sie sich im breitesten Sinne auch au\u00dferhalb der politischen Sph\u00e4re zeigen \u2013 sind tats\u00e4chliche geschichtliche \u201eAkteure\u201c. Durch empirische Studien wollen wir die \u201ePerformativit\u00e4t\u201c der politischen Emotionen analysieren, u.a. durch die Bildung von Gruppen, die manchmal auch als vorgestellte (imagined) oder emotionale Gemeinschaften bezeichnet werden. Auch wenn Mobilisierungsstrategien zur Schaffung von Emotionen (Mittel, Ziele, Rahmung) erw\u00e4hnt werden, um die rekonstruierten Emotionen zu situieren, wird unser Fokus auf der Rezeption liegen, d.h. auf den Prozess der Wahrnehmung und Aneignung der Emotionen, welche die Grundlage der sozialen Produktion des Politischen bilden. Des Weiteren <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-133424?utm_source=hskhtml&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=htmldigest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8230; weiterlesen und Quelle (Web)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Julien Corbel und Charlotte Soria (Univ. 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