{"id":73,"date":"2007-03-22T12:34:23","date_gmt":"2007-03-22T10:34:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=73"},"modified":"2022-05-19T16:24:31","modified_gmt":"2022-05-19T16:24:31","slug":"call-for-papers-korpermetaphern-als-geschlechtsmetaphern-ringvorlesung-wien-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=73","title":{"rendered":"Call for Papers &#8211; K\u00f6rpermetaphern als Geschlechtsmetaphern, Ringvorlesung, Wien"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\"><strong>Call for Papers &#8211; K\u00f6rpermetaphern als Geschlechtsmetaphern, Ringvorlesung, Wien<br \/>\nGendered Subjects VI: Koerpermetaphern als Geschlechtermetaphern<\/strong><br \/>\nDie siebte Ringvorlesung der Reihe \/Gendered Subjects\/ widmet sich dem Prozess der Einverleibung und der Verkoerperung diskursiver Geschlechterkonstruktionen. Im Zentrum steht die Frage nach der Vermittlung zwischen Zeichen und Materie, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Koerper-Vorstellung und Koerper-Empfindung, zwischen kollektivem Geschlechterwissen und individueller Geschlechterperformanz. Hintergrund der Themenstellung bildet die Hypothese, dass diese Zwischenraeume in beide Richtungen durchlaessig sind. Als Modus der Vermittlung sollen Metaphern in den Blick genommen werden.<!--more--> Metaphern stellen Verknuepfungen vertrauter bis ueberkommener mit unbekannten, erst zu bezeichnenden Phaenomenen her. Vielfach kehren in diesem Prozess laengst widerlegte Erkenntnisfiguren in neuer Gestalt mit dem Effekt ueberzeitlicher Wahrheiten wieder. Bei diesen sprachlichen \u201cWiedergaengern\u201d handelt es sich meist um Koerpermetaphern, weil diese der urspruenglichen Orientierung in Raum und Zeit entsprechen (Lakoff\/Johnson 1998).<br \/>\nAls Bilder von Koerpererfahrungen in Raum und Zeit umfassen Koerpermetaphern also sinnliche, sexuierte und vergeschlechtlichte bewegliche Zeichen. Deshalb eignen sie sich hervorragend, Vor-Urteile in scheinbar objektiven Diskursen aufzudecken und Grenzen von Geschlechtsidentitaeten zu hinterfragen. Der Focus der Veranstaltungsreihe zielt auf die Inkarnation dieser Bilder, ihre Einverleibung als Koerperrealitaet.<br \/>\nDie Ringvorlesung buendelt die Fragestellung in drei Themenbloecke:<br \/>\n* Die metaphorischen Verfasstheit von medizinischen, lebens- und naturwissenschaftlichen Koerper-Zugaengen und ihre gesellschaftspolitische Dimension;<br \/>\n* Koerper-Erfahrungen und ihre Bildhaftigkeit in literarischen, kuenstlerisch-kulturwissenschaftlichen und alltagsweltlichen Aeu\u00dferungen;<br \/>\n* Prozesse der Uebertragung und des Austauschs zwischen beiden Bereichen.<br \/>\nFuer die Ringvorlesung im Rahmen des inter- und transdisziplin\u00e4ren Masterstudiums Gender Studies, die im Studienjahr 2007\/08 und im Studienjahr 2008\/09 an der Universitaet Wien stattfinden wird, laden wir WissenschafterInnen aller Disziplinen ein, ihre Perspektive zu obigen Fragestellungen einzubringen. Vortragende erhalten ein Honorar von \u20ac 100,\u2013 und Reisekosten bis zu \u20ac 150,\u2013, eine Publikation der Beitraege ist ebenfalls geplant.<br \/>\nWir bitten um Zusendung von Vorschlaegen mit Arbeitstitel und Thesenpapier (ca. 3000 Zeichen) sowie Lebenslauf und Anschrift bis 10.05.2007 an: Marlen Bidwell-Steiner (<a href=\"mailto:Marlen.bidwell-steiner@univie.ac.at\">Marlen.bidwell-steiner@univie.ac.at<\/a>)<br \/>\nReferat Genderforschung, Universitaetscampus Hof 7, Spitalgasse 2, 1090 Wien Tel: 01\/4277\/18452<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Call for Papers &#8211; K\u00f6rpermetaphern als Geschlechtsmetaphern, Ringvorlesung, Wien Gendered Subjects VI: Koerpermetaphern als Geschlechtermetaphern Die siebte Ringvorlesung der Reihe \/Gendered Subjects\/ widmet sich dem Prozess der Einverleibung und der Verkoerperung diskursiver Geschlechterkonstruktionen. 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