{"id":73553,"date":"2023-11-13T02:47:00","date_gmt":"2023-11-13T02:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=73553"},"modified":"2023-11-13T07:26:42","modified_gmt":"2023-11-13T07:26:42","slug":"cfp-verkoerperte-medien-bis-30-11-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=73553","title":{"rendered":"CfP: Verk\u00f6rperte Medien &#038; mediatisierte K\u00f6rper | Embodied Media &#038; Mediatized Bodies (ZS medien &#038; zeit); bis: 30.11.2023"},"content":{"rendered":"<p><strong>medien &amp; zeit; Diotima Bertel, Julia Himmelsbach, Christina Krakovsky und Krisztina Rozgonyi\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/journals.univie.ac.at\/index.php\/mz\/cfp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Einreichfrist: 30.11.2023<\/p>\n<p>CfP deutsch <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/CfP-1_2025-Verkoerperte-Medien-und-mediatisierte-Koerper-DE-ext-deadline.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(PDF)<\/a> | english <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/CfP-1_2025-Embodied-Media-and-Mediatized-Bodies-EN-ext-deadline.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(PDF)<\/a><\/p>\n<p>\u00dcber unseren K\u00f6rper erfahren und erleben wir das Leben &#8211; und werden von anderen wahrgenommen, erfahren und eingeordnet. Unsere K\u00f6rper sind Kommunikationsinstrumente, mit denen wir uns ausdr\u00fccken k\u00f6nnen. In Anlehnung an Merleau-Ponty k\u00f6nnen wir K\u00f6rper als &#8222;lived media&#8220; verstehen: Unsere subjektiven Erfahrungen \u2013 die durch unser Geschlecht, Sexualit\u00e4t, Alter, race, ethnische Zugeh\u00f6rigkeit, Klasse usw. gepr\u00e4gt sind \u2013 sind in unsere K\u00f6rper eingeschrieben und werden durch sie ausgedr\u00fcckt. Durch ihre Situiertheit (Haraway 1988) bringen unsere K\u00f6rper zum Ausdruck, was als normal verstanden wird, doch k\u00f6nnen sie auch Normen durchbrechen und durch die Art und Weise, wie wir sie pr\u00e4sentieren, (ent-)formen, kommunizieren und auff\u00fchren, Alternativen aufzeigen. In der Koproduktion von Technologie und Gesellschaft (z.B. Singer 2003) pr\u00e4gen Genetik und Biotechnologien unsere Vorstellung von gesunden und f\u00e4higen K\u00f6rpern sowie von Geschlechterbeziehungen und Sexualit\u00e4t. Und diese Vorstellungen von K\u00f6rper werden in medialen Darstellungen st\u00e4ndig begleitet, bewertet, diskutiert und pr\u00e4sentiert. Damit sind K\u00f6rper immer auch mit Handlungsmacht verbunden.<br \/>\nDualistische Vorstellungen \u00fcber Geist und K\u00f6rper, Rationalit\u00e4t und Emotionen, Natur und Kultur, m\u00e4nnlich und weiblich durchdringen das westliche Denken. Die feministische Theorie erforscht die Verflechtung zwischen unseren K\u00f6rpern, K\u00f6rpererfahrungen, Subjektivit\u00e4t und Formen des Wissens. Wir erfahren und kreieren Wissen mit und durch unsere K\u00f6rper im Zusammenspiel mit medialen Darstellungen von K\u00f6rpern im \u00f6ffentlichen Diskurs. Die \u00d6ffentlichkeit wird durch K\u00f6rper (z.B. im Kontext von public history, Sub- und Popkultur, Kunst, Klassenzugeh\u00f6rigkeit, Klassifizierung usw.) mitproduziert und gleichzeitig durch Mediendarstellungen und damit verbundene Vorstellungen von Geschlecht, kulturellen und gegenkulturellen Ausdrucksnormen gepr\u00e4gt.<br \/>\nIn der Ausgabe sollen damit zusammenh\u00e4ngende Narrative und Ideen ergr\u00fcndet werden. Im Zentrum stehen 3 sich \u00fcberschneidende Themenbereiche: (1) der K\u00f6rper als Medium, (2) der K\u00f6rper in den Medien und (3) Medien im und auf dem K\u00f6rper. <!--more-->Eingeladen sind origin\u00e4re Beitr\u00e4ge zu diesen Themen, einschlie\u00dflich theoretischer und methodologischer \u00dcberlegungen und Fallstudien aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie dar\u00fcber hinaus. Das Interesse liegt besonders auf feministischen, queeren und intersektionalen Perspektiven aus aktuellen und historischen F\u00e4llen. Die Herausgeber*innen wollen &#8222;klassische&#8220; und neue Perspektiven zu diesen Themen zusammenbringen und laden daher ausdr\u00fccklich zu unkonventionellen \u00dcberlegungen ein.<br \/>\nEinreichungen sind in englischer oder deutscher Sprache willkommen. Eingereichte Abstracts (nicht mehr als 500 W\u00f6rter und einem aussagekr\u00e4ftigen Titel), die einen voraussichtlichen Beitrag skizzieren, werden von den Redakteur*innen der Ausgabe begutachtet. Auf dieser Grundlage werden die Autor*innen eingeladen, vollst\u00e4ndige Beitr\u00e4ge (max. 7.000 W\u00f6rter einschlie\u00dflich Titel, Zusammenfassung, Tabellen, Abbildungen und Literaturverzeichnis) zu verfassen. Alle vollst\u00e4ndigen Beitr\u00e4ge werden einem double-blind peer-review unterzogen. In einer eventuellen \u00dcberarbeitungsphase nach der Begutachtung k\u00f6nnen Autor*innen die L\u00e4nge des Artikels unter Ber\u00fccksichtigung der Vorschl\u00e4ge der Gutachter*innen und Redakteur*innen auf maximal 8.000 W\u00f6rter erweitern. medien &amp; zeit ist vollst\u00e4ndig frei zug\u00e4nglich (open access) und erhebt von seinen Autor*innen keine Geb\u00fchren f\u00fcr die Bearbeitung der Artikel (no apc).<\/p>\n<p>Einreichung von Abstracts: 30. November 2023<br \/>\nEinreichung von Full Papers: 31. M\u00e4rz 2024<br \/>\nVer\u00f6ffentlichung der Ausgabe: Ausgabe 1\/2025<br \/>\nEinreichungen bitte per email: cfp@medienundzeit.at<\/p>\n<p>Quelle: FEMALE-L@jku.at<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>medien &amp; zeit; Diotima Bertel, Julia Himmelsbach, Christina Krakovsky und Krisztina Rozgonyi\u00a0(Web) Einreichfrist: 30.11.2023 CfP deutsch (PDF) | english (PDF) \u00dcber unseren K\u00f6rper erfahren und erleben wir das Leben &#8211; und werden von anderen wahrgenommen, erfahren und eingeordnet. Unsere K\u00f6rper sind Kommunikationsinstrumente, mit denen wir uns ausdr\u00fccken k\u00f6nnen. 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