{"id":73645,"date":"2023-11-20T02:17:00","date_gmt":"2023-11-20T02:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=73645"},"modified":"2023-11-18T10:15:30","modified_gmt":"2023-11-18T10:15:30","slug":"cfp-antifeminismen-zs-traverse-bis-15-04-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=73645","title":{"rendered":"CfP: Antifeminismen (ZS traverse); bis: 15.04.2024"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-73648 size-thumbnail\" title=\"Cover von traverse 2016\/2: Transnationale Feminismen - via Website\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2016-2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>traverse. Zeitschrift f\u00fcr Geschichte; St\u00e9phanie Ginalski, Pauline Milani und Matthias Ruoss<\/strong> <a href=\"https:\/\/revue-traverse.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Einreichfrist: 15.04.2024<\/p>\n<p>Antifeminismus ist eine Gegenbewegung. Antifeministische Ideen zirkulieren in dem Masse, in dem Frauen ihre Emanzipation fordern. Seit Mitte des 19. Jhds. verweigerten Antifeministen Frauen das Recht auf Bildung und Arbeit sowie auf b\u00fcrgerliche und politische Autonomie im Namen der Geschlechterdifferenz und der Tradition. Indem sie eine Gesellschaft bef\u00fcrworten, die auf scheinbar \u00abnat\u00fcrlichen\u00bb Hierarchien beruht, geh\u00f6ren antifeministische Diskurse zu den wichtigsten kontinuierlichen Bestandteilen patriarchalisch organisierter Gesellschaften. Doch der Antifeminismus ist nicht homogen: Er ist ein globales Ph\u00e4nomen, das sich an nationale Rahmenbedingungen anpasst und je nach historischem Kontext in seiner Intensit\u00e4t und Auspr\u00e4gung variiert. Es ist daher angemessener, von Antifeminismen zu sprechen, um die Vielfalt seiner Protagonisten, Organisationen und Handlungsweisen hervorzuheben und so letztlich die komplexe Beziehung zwischen antifeministischen und feministischen Positionen zu differenzieren. Auch die aktuelle Forschung unterstreicht die Anpassungsf\u00e4higkeit des Antifeminismus an die Gegenwart. So sind zum antifeministischen Kampf gegen die Pr\u00e4senz von Frauen im politischen und \u00f6ffentlichen Raum neue Formen des Antifeminismus hinzugekommen, die insbesondere auf die Verteidigung der heterosexuellen Familie abzielen.<br \/>\nAngesichts der Wandlungsf\u00e4higkeit und Vielfalt des Ph\u00e4nomens sucht die Ausgabe nach Beitr\u00e4gen, die Antifeminismen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und so unterschiedliche analytische Einblicke erm\u00f6glichen. Obwohl Antifeminismen haupts\u00e4chlich in der Moderne (19. bis 21. Jhd. ) virulent und wirkm\u00e4chtig sind, begr\u00fcssen die Herausgeber:innen Vorschl\u00e4ge, die sich mit frauenfeindlichen Manifestationen in fr\u00fcheren Perioden befassen und insofern als Vorl\u00e4uferbewegungen angesehen werden k\u00f6nnen. Dasselbe gilt f\u00fcr konzeptionelle Beitr\u00e4ge, die sich mit Definitionsfragen besch\u00e4ftigen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Antifeminismus, Misogynie und Sexismus problematisieren.<br \/>\nFolgende Themen k\u00f6nnen behandelt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Intersektionalit\u00e4t des Hasses: Konvergenzen zwischen Antifeminismus, Antisemitismus und Rassismus<\/li>\n<li>transnationale Zirkulation von antifeministischen Ideen, Protagonisten und Praktiken<\/li>\n<li>\u00abGender-Theorie\u00bb als neues Ziel des Antifeminismus<!--more--><\/li>\n<li>Lesbenfeindlichkeit und Homophobie<\/li>\n<li>Backlash auf Reformen zur Gleichstellung der Geschlechter<\/li>\n<li>Antifeminismus und neue Rechte<\/li>\n<li>Antifeminismus in der Presse und online<\/li>\n<li>maskulinistische Bewegungen<\/li>\n<li>Antifeminismus und Religion<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00abAntifeminismen\u00bb wird als Heft 3\/2025 der traverse publiziert. Die Texte umfassen maximal 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) und werden im Peer Review-Verfahren (double blind) begutachtet. Alle Informationen zu den Formalia sowie das Style Sheet finden Sie auf der Website der Zeitschrift <a href=\"https:\/\/revue-traverse.ch\/schreiben-fuer-traverse\/formale-vorgaben-fuer-traverse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web).<\/a><\/p>\n<p>Die Herausgeber:innen bitten interessierte Forscher:innen, ein Abstract (ca. 600 W\u00f6rter) und einen kurzen CV bis am 15. April 2024 an St\u00e9phanie Ginalski (stephanie.ginalski@unil.ch), Pauline Milani (pauline.milani@unifr.ch) oder Matthias Ruoss (matthias.ruoss@unifr.ch) zu senden. Die Autor:innen werden bis sp\u00e4testens 15. Mai 2024 \u00fcber die Entscheidung der Heftherausgeber:innen benachrichtigt. Deadline f\u00fcr die Eingabe der Artikel ist der 15. Dezember 2024.<\/p>\n<p>Quelle: HSozuKult<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>traverse. Zeitschrift f\u00fcr Geschichte; St\u00e9phanie Ginalski, Pauline Milani und Matthias Ruoss (Web) Einreichfrist: 15.04.2024 Antifeminismus ist eine Gegenbewegung. Antifeministische Ideen zirkulieren in dem Masse, in dem Frauen ihre Emanzipation fordern. Seit Mitte des 19. 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