{"id":74063,"date":"2023-12-18T02:12:00","date_gmt":"2023-12-18T02:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=74063"},"modified":"2023-12-14T08:55:39","modified_gmt":"2023-12-14T08:55:39","slug":"cfp-why-have-there-been-no-great-women-architects-feminist-perspectives-on-gendered-spaces-in-modern-architecture-and-art-history-event-06-2024-vienna-by-31-01-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=74063","title":{"rendered":"CfP: Why Have There Been No Great Women Architects? Feminist Perspectives on Gendered Spaces in Modern Architecture and Art History (Event: 06\/2024, Vienna); by: 31.01.2024"},"content":{"rendered":"<p><strong>Technische Universit\u00e4t Wien; Sabine Plakolm und Thomas Moser<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: 14.-15.06.2024<br \/>\nOrt: Technische Universit\u00e4t Wien<br \/>\nEinreichfrist: 31.01.2024<\/p>\n<p>Die geplante Tagung macht es sich zur Aufgabe, die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Geschlecht und Raum aus feministischer Perspektive zu untersuchen. Ihr doppelter Fokus liegt dabei sowohl auf der Produktivit\u00e4t von Frauen auf allen Ebenen der Architektur und Planung als auch auf den kunsthistorischen Diskursen \u00fcber geschlechtsspezifische Raumwahrnehmung und Raumnutzung. Um der Vielfalt und Allgegenwart beider Aspekte gerecht zu werden, sollen gezielt auch nicht-westliche Positionen aus der gesamten Bandbreite architektonischer und r\u00e4umlicher Gestaltung im 19. und 20. Jhd. Ber\u00fccksichtigung finden.<br \/>\nTrotz jahrzehntelanger feministischer Forschung, Monografien und Ausstellungen \u00fcber Architektinnen und der Bezugnahme auf Genderthemen in der Architektur- und Kunstgeschichte fehlt es nach wie vor an breiter Sichtbarkeit. Hierbei ergibt sich die paradoxe Situation, dass die architektonischen Werke von Frauen in der fachspezifischen Literatur zwar anerkannt, quasi hinzugef\u00fcgt werden, diese aber noch immer kein integrativer, selbstverst\u00e4ndlicher Teil des architektur- und kunsthistorischen Kanons sind. Durch die Fokussierung auf wenige prominente Namen, wie beispielsweise Margarete Sch\u00fctte-Lihotzky, Eileen Gray, Lina Bo Bardi, Denise Scott Brown und Zaha Hadid, entsteht f\u00e4lschlich der Eindruck, bei ihnen handle es sich um die solit\u00e4ren Ausnahmen die die Regel letztlich best\u00e4tigen, dass Frauen in der Architektur keine Rolle spielen. Auf diese Weise wird der Blick auf die zahlreichen unbekannteren Architektinnen oder Designerinnen und ihre Arbeiten umso st\u00e4rker verstellt. Gleichzeitig profitieren partnerschaftlich gef\u00fchrte Architekturb\u00fcros bis heute von der Mitarbeit der Architektinnen, bekannt sind diese aber nur in den seltensten F\u00e4llen. Der \u201eStararchitekt\u201c ist nach wie vor ein m\u00e4nnliches Ph\u00e4nomen.<br \/>\nEingereicht werden k\u00f6nnen Beitr\u00e4ge \u00fcber bislang wenig beachtete Architektinnen, (Stadt-, Garten-)Planerinnen oder Designerinnen des 19. und 20. Jhds., wobei neben der soziokulturellen, gesellschaftspolitischen und feministischen Perspektive die Bauten, Interieurs und sonstige Planungen im Zentrum stehen sollten. <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-140740?utm_source=hskhtml&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=htmldigest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiterlesen, englische Version und Quelle &#8230; (Web)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Technische Universit\u00e4t Wien; Sabine Plakolm und Thomas Moser Zeit: 14.-15.06.2024 Ort: Technische Universit\u00e4t Wien Einreichfrist: 31.01.2024 Die geplante Tagung macht es sich zur Aufgabe, die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft, Geschlecht und Raum aus feministischer Perspektive zu untersuchen. 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