{"id":76136,"date":"2024-05-08T02:23:00","date_gmt":"2024-05-08T02:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=76136"},"modified":"2024-05-07T17:54:44","modified_gmt":"2024-05-07T17:54:44","slug":"cfp-religiositaet-selbstzeugnisse-von-frauen-und-hoefische-netzwerke-im-fruehneuzeitlichen-europa-religiosity-womens-self-writing-and-court-networks-in-early-modern-europe-ca-1650","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=76136","title":{"rendered":"CfP: Religiosit\u00e4t, Selbstzeugnisse von Frauen und h\u00f6fische Netzwerke im fr\u00fchneuzeitlichen Europa | Religiosity, Women\u2019s Self-Writing and Court Networks in Early Modern Europe (ca. 1650\u20131750) (Event, 02\/2025, Wien und virtueller Raum); bis: 22.06.2024"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-76139 size-thumbnail\" title=\"Antoine Pesne, Gr\u00e4fin Luise Charlotte von Schwerin, \u00d6l auf Leinwand, um 1713 (Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Foto: Elke Estel\/Hans-Peter Klut) - via Website\" src=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/csm_Schwerin_b43b3430e6-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Institut f\u00fcr die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften <\/strong><a href=\"https:\/\/www.oeaw.ac.at\/ihb\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: 20.-21.02.2025<br \/>\nOrt: Wien &#8211; und virtueller Raum<br \/>\nEinreichfrist: 22.06.2024<\/p>\n<p>English version <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-143914?utm_source=hskhtml&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=htmldigest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Jedes der im Titel angesprochenen Themen (fr\u00fchneuzeitliche Religiosit\u00e4t, Selbstzeugnisse von Frauen und h\u00f6fische Netzwerke) stellt ein breites und gut erforschtes Forschungsgebiet dar. Soziale Netzwerke (sowohl metaphorisch verstanden als auch im engeren Sinn von Netzwerkanalyse) und die soziale Einbettung sowohl des h\u00f6fischen Alltags als auch religi\u00f6ser Identit\u00e4ten oder des autobiographischen Selbst bilden in allen drei Feldern eine h\u00e4ufige und fruchtbare Forschungsperspektive.<br \/>\nIn diesem Workshop streben die Veranstalter:innen eine \u00dcberschneidung der genannten Themen an. Ausgehend von ihrer eigenen Forschung zu den Memoiren der Gr\u00e4fin Luise Charlotte von Schwerin (1684 Wesel\u20131732 Wien) <a href=\"https:\/\/www.oeaw.ac.at\/ihb\/forschungsbereiche\/geschichte-der-habsburgermonarchie\/forschung\/memoiren-der-graefin-luise-charlotte-von-schwerin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a> laden sie zu Beitr\u00e4gen ein, die sich mit den Zusammenh\u00e4ngen von Selbstzeugnissen von Frauen, Religiosit\u00e4t und h\u00f6fischen Netzwerken bzw. der h\u00f6fischen Gesellschaft besch\u00e4ftigen. Dabei gehen sie von einer breiten Definition von Selbstzeugnissen aus, die auch Briefe oder amtliche Quellen (wie etwa Suppliken) umfasst. Zu den Forschungsfragen, denen die Veranstalter:innen besonderes Augenmerk widmen m\u00f6chten, geh\u00f6ren:<br \/>\n&#8211; Wie wurde h\u00f6fische Fr\u00f6mmigkeit in Selbstzeugnissen von Frauen beschrieben?<br \/>\n&#8211; Welche Aufschl\u00fcsse geben Selbstzeugnisse dar\u00fcber, wie religi\u00f6se Praktiken und Identit\u00e4ten die h\u00f6fischen Netzwerke von Frauen pr\u00e4gten?<br \/>\n&#8211; Wie wurde das Schreiben \u00fcber Religiosit\u00e4t in autobiographischen Texten von Frauen als kommunikative Strategie gegen\u00fcber einem h\u00f6fischen Publikum genutzt?<!--more-->&#8211; Welche religi\u00f6sen Publikationen beeinflussten das autobiographische Schreiben adeliger Frauen?<br \/>\n&#8211; Wie pr\u00e4gten fr\u00fchneuzeitliche Konzepte von \u00d6ffentlichkeit und \u201ePrivatheit\u201c oder von formellen (kirchlichen oder h\u00f6fischen) \u00c4mtern und informellen (z.B. verwandtschaftlichen) Beziehungen die Handlungsf\u00e4higkeit von Frauen in Bezug auf ihren religi\u00f6sen Status \u2013 etwa f\u00fcr Angeh\u00f6rige konfessioneller Minderheiten oder religi\u00f6ser Orden?<br \/>\n&#8211; Wie spiegeln sich interkonfessionelle Netzwerke und religi\u00f6se Grenzen bzw. deren Durchl\u00e4ssigkeit (z.B. im Fall von interreligi\u00f6sen Ehen oder Konversionen) an fr\u00fchneuzeitlichen H\u00f6fen in autobiographischen Texten von Frauen?<br \/>\n&#8211; Wie kann die qualitative Forschung zu diesen Themen durch quantitative digitale Methoden wie Netzwerkanalyse, Themenmodellierung oder semantische Analyse unterst\u00fctzt werden?<\/p>\n<p>Zu diesen und verwandten Forschungsfragen m\u00f6chten die Veranstalter:innen thematische Panels bilden, die jeweils einen Beitrag aus ihrer Forschungen zur Gr\u00e4fin Schwerin und Beitr\u00e4ge \u00fcber andere Quellen kombinieren.<br \/>\nDer Workshop wird am 20. bis 21. Februar 2025 in hybrider Form in Wien am Institut f\u00fcr die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften stattfinden. Reise- und \u00dcbernachtungskosten der Vortragenden k\u00f6nnen \u00fcbernommen werden. Die Veranstalter:innen ersuchen um die Zusendung von Abstracts f\u00fcr 20-min\u00fctige Vortr\u00e4ge und einen kurzen Lebenslauf an ines.peper@oeaw.ac.at or michael.poelzl@oeaw.ac.at bis 22. Juni 2024.<\/p>\n<p>Veranstaltungsteam: Selina Galka, Sebastian K\u00fchn, Ines Peper, Michael P\u00f6lzl, Chiara Petrolini, Jo\u00eblle Weis.<\/p>\n<p>Kontakt: Ines Peper ines.peper@oeaw.ac.at und Michael P\u00f6lzl michael.poelzl@oeaw.ac.at<\/p>\n<p>Quelle: HSozuKult<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Institut f\u00fcr die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften (Web) Zeit: 20.-21.02.2025 Ort: Wien &#8211; und virtueller Raum Einreichfrist: 22.06.2024 English version (Web) Jedes der im Titel angesprochenen Themen (fr\u00fchneuzeitliche Religiosit\u00e4t, Selbstzeugnisse von Frauen und h\u00f6fische Netzwerke) stellt ein breites und gut erforschtes Forschungsgebiet dar. 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