{"id":78222,"date":"2024-10-28T02:16:00","date_gmt":"2024-10-28T02:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=78222"},"modified":"2025-07-12T08:34:09","modified_gmt":"2025-07-12T08:34:09","slug":"25-workshop-des-netzwerks-biographieforschung-politiken-des-sammelns-22-11-2024-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=78222","title":{"rendered":"25. Workshop des Netzwerks Biographieforschung: Politiken des Sammelns, 22.11.2024, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Netzwerk Biographieforschung; Li Gerhalter (Inst. f\u00fcr Geschichte der Univ. Wien) und Britte Semanek (Instut f\u00fcr Geschichte des l\u00e4ndlichen Raumes, St. P\u00f6lten)<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/biographieforschung.univie.ac.at\/veranstaltungen\/detailansicht\/news\/25-workshop-des-netzwerks-biographieforschung-politiken-des-sammelns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a><\/p>\n<p>Zeit: Fr., 22.11.2024, 9.00-13.30 Uhr<br \/>\nOrt: Institut f\u00fcr Bildungswissenschaft der Univ. Wien, Senseng. 3A, 1090 Wien, Seminarraum 7<\/p>\n<p>Der Radius des auto\/biographischen Forschens wird durch die systematische Sammlung und Aufbereitung von Quellen definiert. Welche biographischen Themen und wessen Biographien beforscht werden k\u00f6nnen \u2013 und welche nicht, h\u00e4ngt grundlegend von den Materialien ab, die daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehen. Dieser Dreh- und Angelpunkt des empirischen Arbeitens steht beim 25. Workshop des Netzwerks im Mittelpunkt. In einem Impulsvortrag und zwei Round-Table-Gespr\u00e4chen sollen dazu verschiedene Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden.<br \/>\nDie Beitragenden sind einerseits Vertreter:innen von Archiven und Sammlungen, die sich auf unterschiedliche auto\/biographische Formate spezialisiert haben, seien es Tageb\u00fccher, lebensgeschichtliche Aufzeichnungen, Fotografien, Filme, k\u00fcnstlerische Nachl\u00e4sse, beh\u00f6rdliche und berufliche Dokumente etc. Was wurde hier von wem, wann, auf welche Weise und zu welchem Zweck gesammelt? Welche Sammlungsstrategien wurden verfolgt? Was hat gut geklappt, was eher nicht? Haben sich diese Strategien oder auch die thematischen Schwerpunkte in den vergangenen Jahrzehnten ver\u00e4ndert? Wie verlaufen die Kontakte mit jenen Personen, die die Materialien \u00fcbergeben? Was sind deren Erwartungen? Und wer sind die Nutzer:innen dieser Quellen? Welchen Einfluss haben die zunehmenden Forderungen nach digital verf\u00fcgbaren Best\u00e4nden? Und sind Konjunkturen jener Themen zu beobachten, die nachgefragt werden? Andererseits berichten Forscher:innen, wie sie im Rahmen von konkreten Projekten ihre Quellenbest\u00e4nde selbst erarbeitet haben. Wo und wie konnten sie die Materialien f\u00fcr sich zug\u00e4nglich machen? Was waren die M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen im Laufe der Besch\u00e4ftigung mit den jeweiligen Quellen? Wenn es sich im private Best\u00e4nde handelt: Werden die Materialien nach ihrer Auswertung zur\u00fcckgegeben \u2013 oder an eine Sammlung \u00fcberantwortet? Und gibt es Erfahrungen mit der \u201eNachnutzung\u201c von Quellenbest\u00e4nden?<\/p>\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>9.00 Uhr: Begr\u00fc\u00dfung: Klara L\u00f6ffler, Brigitte Semanek und Li Gerhalter<\/li>\n<\/ul>\n<p>9.10 Uhr: <strong>Einf\u00fchrung und Impulsvortrag<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Einf\u00fchrung: Brigitte Semanek und Li Gerhalter: Politiken des Sammelns<\/li>\n<li>Vortrag: Ursula A. Schneider (Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Univ. Innsbruck) und Arnhilt Inguglia-H\u00f6fle (Literaturarchiv der \u00d6NB): (Kultur-)Archive und Gender. Werkstattbericht einer KOOP-LITERA-Initiative<!--more--><\/li>\n<li>Moderation: Katharina Prager<\/li>\n<\/ul>\n<p>10:25 Uhr: <strong>Round-Table-Gespr\u00e4ch I: Biographische Quellen in Sammlungsbest\u00e4nden<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Franz Gangelmayer: Ephemera in der Wienbibliothek im Rathaus als Quellen der biographischen Forschung<\/li>\n<li>G\u00fcnter M\u00fcller: Sammlungsstrategien in der Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen<\/li>\n<li>Anna H\u00f6gner und Stefanie Zingl: Die Amateurfilmsammlung und -dokumentation im \u00d6sterreichischen Filmmuseum<\/li>\n<li>Moderation: Li Gerhalter<\/li>\n<\/ul>\n<p>12.00 Uhr: <strong>Round-Table-Gespr\u00e4ch II: Forschungsprojekte als Sammlungsprojekte?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Florian M\u00fcller (Institut f\u00fcr Arch\u00e4ologien, Univ. Innsbruck): (Arch\u00e4ologische) Laienforscher in archivalischen Quellen<\/li>\n<li>Paula Lange (Institut f\u00fcr Geschichte, Univ. Wien): Biographisches Arbeiten mit dem (fehlenden) Nachlass der Frauenstimmrechtsaktivitistin Tony Breitscheid (1878\u20131968)<\/li>\n<li>Vida Bakondy (Forschungsbereich Balkanforschung, \u00d6AW): Sortieren, Sichten, Ausw\u00e4hlen, Umsortieren, Neu Sichten \u2013 Begegnungen mit einem privaten Fotonachlass<\/li>\n<li>Moderation: Brigitte Semanek<\/li>\n<\/ul>\n<p>13.05 Uhr: Abschluss und Ausblick | Moderation: Johanna Gehmacher<\/p>\n<p>Komzept und Organisation: Li Gerhalter (Institut f\u00fcr Geschichte, Univ. Wien) und Brigitte Semanek (Institut f\u00fcr Geschichte des l\u00e4ndlichen Raumes, St. P\u00f6lten)<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/biographieforschung.univie.ac.at\/veranstaltungen\/detailansicht\/news\/25-workshop-des-netzwerks-biographieforschung-politiken-des-sammelns\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiterlesen &#8230; (Web)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Netzwerk Biographieforschung; Li Gerhalter (Inst. f\u00fcr Geschichte der Univ. Wien) und Britte Semanek (Instut f\u00fcr Geschichte des l\u00e4ndlichen Raumes, St. P\u00f6lten)\u00a0(Web) Zeit: Fr., 22.11.2024, 9.00-13.30 Uhr Ort: Institut f\u00fcr Bildungswissenschaft der Univ. Wien, Senseng. 3A, 1090 Wien, Seminarraum 7 Der Radius des auto\/biographischen Forschens wird durch die systematische Sammlung und Aufbereitung von Quellen definiert. 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