{"id":80725,"date":"2025-05-12T02:20:00","date_gmt":"2025-05-12T02:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=80725"},"modified":"2025-05-06T17:42:43","modified_gmt":"2025-05-06T17:42:43","slug":"chancen-gewinne-und-verluste-fruehneuzeitliche-fuerstinnen-in-phasen-der-neuausrichtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=80725","title":{"rendered":"CfP: Chancen, Gewinne und Verluste. Fr\u00fchneuzeitliche F\u00fcrstinnen in Phasen der Neuausrichtung (11\/2025, Weimar); bis: 11.06.2025"},"content":{"rendered":"<p><strong>Inken Schmidt-Voges (Marburg) und Stefanie Freyer (Weimar); Klassik Stiftung Weimar<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: 04.-06.11.2025<br \/>\nOrt: Klassik Stiftung Weimar<br \/>\nEinreichfrist: 11.06.2025<\/p>\n<p>F\u00fcrstinnen besa\u00dfen als Mitglieder der fr\u00fchneuzeitlichen Hochadelsgesellschaft die M\u00f6glichkeit, erhebliche Handlungsspielr\u00e4ume in gesellschaftlicher, politischer und \u00f6konomischer Hinsicht zu nutzen \u2013 um ihre eigenen Interessen und die ihrer Dynastien (Herkunftsfamilien und\/oder eingeheiratete Familien) zu bef\u00f6rdern. Diese Handlungsspielr\u00e4ume und damit verbundenen Erwartungen und Konventionen waren jedoch strukturiert und charakterisiert durch die Lebensphase, Personenstand, ihre Reproduktivit\u00e4t und die Position innerhalb der Dynastien. In \u00dcbergangsphasen er\u00f6ffneten sich deshalb immer wieder Chancen, Gewinne und Verluste an Einfluss, Unabh\u00e4ngigkeit oder Einkommen und damit Macht zu erhalten.<br \/>\nDer Workshop thematisiert diese \u00dcberg\u00e4nge zwischen den verschiedenen Lebensabschnitten von F\u00fcrstinnen und fragt, welche Anl\u00e4sse zentrale Ver\u00e4nderungen der Lebenssituation bewirkten, wie sie in diesen Phasen agierten, Herausforderungen annahmen, sich durchsetzen oder Verluste erlitten, was sie dabei antrieb, welche Netzwerke sie daf\u00fcr aktivierten und wie sie sich dazu verhielten. Ausgangspunkt, und zugleich zu pr\u00fcfen, ist die These, dass sich F\u00fcrstinnen insbesondere nach ihrer Verheiratung sukzessive immer wieder Situationen boten, in denen sie sich selbst gezielt neue, erweiterte oder alternative Handlungsspielr\u00e4ume erarbeiteten, nutzten oder aber auch ausschlugen. Zu denken w\u00e4re hier nicht nur an Regentschaftsantritte\/-\u00fcbergaben, sondern auch an Verwitwung, Klostereintritt, Scheidungen, Verbannungen, Neuverheiratungen, Herrschaftsabsetzungen und nicht zuletzt an Statuserh\u00f6hungen oder Degradierungen, auch innerhalb der Familie. Im Fokus stehen das Handeln und die Entscheidungen der F\u00fcrstinnen in Vorbereitung oder in Reaktion auf diese nicht immer planbaren Neuausrichtungen, die sich oft unmittelbar mit einer Neugestaltung ihrer \u00f6konomischen Situation verband. Da sich diese Wechself\u00e4lle auch nacheinander in verschiedenen Altersstufen mehrfach ereignen konnten, l\u00e4dt der Workshop ein, \u00dcbergangsphasen als einzelne Ph\u00e4nomene und auch vergleichend in den Blick zu nehmen. <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/event\/id\/event-154927?utm_source=hskhtml&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=htmldigest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weiterlesen und Quelle &#8230; (Web)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inken Schmidt-Voges (Marburg) und Stefanie Freyer (Weimar); Klassik Stiftung Weimar Zeit: 04.-06.11.2025 Ort: Klassik Stiftung Weimar Einreichfrist: 11.06.2025 F\u00fcrstinnen besa\u00dfen als Mitglieder der fr\u00fchneuzeitlichen Hochadelsgesellschaft die M\u00f6glichkeit, erhebliche Handlungsspielr\u00e4ume in gesellschaftlicher, politischer und \u00f6konomischer Hinsicht zu nutzen \u2013 um ihre eigenen Interessen und die ihrer Dynastien (Herkunftsfamilien und\/oder eingeheiratete Familien) zu bef\u00f6rdern. 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