{"id":8542,"date":"2012-03-20T01:32:44","date_gmt":"2012-03-20T01:32:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=8542"},"modified":"2025-07-13T05:39:10","modified_gmt":"2025-07-13T05:39:10","slug":"workshop-der-weg-zur-beruflichen-gleichstellung-am-beispiel-von-bibliothekarinnen-17-04-2012-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=8542","title":{"rendered":"Workshop: Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel von Bibliothekarinnen, Teil 1, 17.04.2012, Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.iwk.ac.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web)<\/a>, <strong>Koordination: Edith Stumpf-Fischer und Ilse Korotin<\/strong><\/p>\n<p>Zeit: Dienstag, 17.04.2012, 9.00-19.00 Uhr<br \/>\nOrt: Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst IWK, Berg. 17, 1090 Wien<\/p>\n<p>In diesem Workshop wird der lange und hindernisreiche Weg zur beruflichen Gleichstellung von Frauen in \u00d6sterreich am Beispiel der Berufsgruppe der Bibliothekarinnen thematisiert. Diese Berufsgruppe ist daf\u00fcr besonders geeignet, weil dieser T\u00e4tigkeitsbereich ein breit gef\u00e4chertes Spektrum umfasst: Dieses reicht von \u00f6ffentlichen Bibliotheken mit kommunaler und kirchlicher Tr\u00e4gerschaft, den Bibliotheken der Gewerkschaften und Arbeiterkammern \u00fcber Schulbibliotheken bis zu den wissenschaftlichen Bibliotheken. Dementsprechend vielf\u00e4ltig sind die beruflichen Anforderungen und die Voraussetzungen hinsichtlich der Ausbildung.<br \/>\nDaraus ergeben sich wiederum zahlreiche Themenkreise, die f\u00fcr die gesellschaftliche, rechtliche und \u00f6konomische Gleichstellung von gro\u00dfer Relevanz sind, wie zum Beispiel die Probleme des Hochschulzuganges, der Zulassung zu akademischen und zu Leitungsposten sowie zu wissenschaftlicher T\u00e4tigkeit, die Verdr\u00e4ngung in ehrenamtliche Positionen oder auch die Vertreibung aus politischen Gr\u00fcnden. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren ForscherInnen und BibliotheksexpertInnen \u00fcber historische Entwicklungen und geben Einblick in bibliotheksrelevante Fragestellungen.<\/p>\n<p>Der zweite Teil der Veranstaltung findet im Fr\u00fchling 2013 statt <a href=\"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=12839\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Web).<\/a><\/p>\n<p><b>Programm<\/b><\/p>\n<p>9.00 \u2013 9.30 Begr\u00fc\u00dfung und Einleitung<\/p>\n<p>9.30 \u2013 10.00 Ingrid Roitner: Das Amt der Bibliothekarin in Frauenkl\u00f6stern: Eine Spurensuche von den Anf\u00e4ngen bis zu den Klosteraufhebungen unter Joseph II. im Gebiet des heutigen \u00d6sterreich<\/p>\n<p>10.00 \u2013 10.30 Christine Kanzler: Das \u201eAdressbuch der Bibliotheken der Oesterreich-ungarischen Monarchie\u201c als Quelle<\/p>\n<p>10.30 \u2013 11.00 Pause<\/p>\n<p>11.00 \u2013 11.30 Christina K\u00f6stner-Pemsel: Bibliothekarinnen in Wissenschaftlichen Bibliotheken<\/p>\n<p>11.30 \u2013 12.00 Sandra Mann: Bibliothekarinnen an der Universit\u00e4tsbibliothek Wien<\/p>\n<p>12.00 \u2013 13.00 Mittagspause<\/p>\n<p>13.00 \u2013 13.30 Susanne Blumesberger: Bibliotheken f\u00fcr junge Leserinnen und Leser. Ein Einblick in eine facettenreiche Geschichte<\/p>\n<p>13.30 \u2013 14.00 Sabine Lichtenberger \/ Barbara Kintaert: Bibliothekarinnen in Bibliotheken von ArbeitnehmerInneninteressenvertretungen<\/p>\n<p>14.00 \u2013 14.30 Monika L\u00f6scher: Zur Geschichte der Bibliothek des Kunsthistorischen Museums bis 1945<\/p>\n<p>14.30 \u2013 15.00 Pause<\/p>\n<p>15.00 \u2013 15.30 Veronika Pfolz: Die Administrative Bibliothek des Bundes<\/p>\n<p>15.30 \u2013 16.00 Barbara Unterberger: Frauen in Bewegung. Untersuchungen zur Berufssituation von Bibliothekarinnen in der V\u00d6B<\/p>\n<p>16.00 \u2013 17.00 Aufstiegschancen f\u00fcr Frauen im wissenschaftlichen Bibliothekswesen ? ein R\u00fcckblick auf die letzten 50 Jahre auf Grund pers\u00f6nlicher Erfahrungen. Podiumsgespr\u00e4ch mit: Ilse Dosoudil (UB Wien), Sigrid Reinitzer (UB Graz), Gertraud Wehrmann (UB WU Wien); Moderation: Edith Stumpf-Fischer<\/p>\n<p>Biografien der Referentinnen:<br \/>\nSusanne Blumesberger, Mag.a Dr.in phil., Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Germanistik an der Universit\u00e4t Wien. Seit 1999 Mitarbeiterin des Projekts \u201ebiografiA. datenbank und lexikon \u00f6sterreichischer frauen\u201c am Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst. Seit 2007 Customermanagement f\u00fcr Phaidra, das digitale Langzeitarchivierungssystem der Universit\u00e4t Wien. Mitglied der Open Access-Arbeitsgruppe der Universit\u00e4tsbibliothek Wien.<br \/>\nIlse Dosoudil, Dr.in iur., Dienstantritt an der Universit\u00e4tsbibliothek Wien, Dienstpr\u00fcfung f\u00fcr die Verwendungsgruppe B \u2013 Bibliotheks-, Dokumentations- u. Informationsdienst, Studium der Rechtswissenschaften, Dienstpr\u00fcfung f\u00fcr die Verwendungsgruppe A, Leitung der Hauptabteilung Bestandsaufbau (UB Wien), Leitung der Hauptabteilung Dezentraler Bereich und Vizedirektorin (UB Wien), Bibliotheksdirektorin der UB Wien. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheksdirektoren\/innen, Vortragende, Pr\u00fcferin u. Vorsitzende der Pr\u00fcfungskommission der Grundausbildung Bibliotheks-, Dokumentations- u. Informationsdienst f\u00fcr die Verwendungsgruppen A u. B.<br \/>\nChristine Kanzler, Dr.in phil., Studium der Theaterwissenschaft, Erwachsenenbildnerin. Forschungsschwerpunkte: Exilforschung, Biografieforschung. Zurzeit Mitarbeiterin am Institut \u00d6sterreichisches biographisches Lexikon und biographische Dokumentation der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften und des Projekts \u201ebiografiA. datenbank und lexikon \u00f6sterreichischer frauen\u201c am Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst.<br \/>\nBarbara Kintaert, Mag.a phil., Studium der Anglistik, Germanistik und Sprachwissenschaften. Seit 1986 Dokumentarin an der AK-Wien. frida-Mitglied. Forschungen zu den Schicksalen von Holocaust-Opfern. Publ. u.a.: Vertrieben und vergessen? Bibliothekarinnen in der Kinderfreunde- und Arbeiterbewegung. In: Korotin, Ilse (Hg.): \u00d6sterreichische Bibliothekarinnen auf der Flucht. Verfolgt, verdr\u00e4ngt, vergessen? Wien 2007.<br \/>\nIlse Korotin, Dr.in phil., Studium der Philosophie und Soziologie an der Universit\u00e4t Wien. Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung sowie des multimodularen Forschungs- und Dokumentationsprojekts biografiA. datenbank und lexikon \u00f6sterreichischer frauen. Obfrau des Vereins frida. Verein zur F\u00f6rderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in \u00d6sterreich.<br \/>\nChristina K\u00f6stner-Pemsel, Mag.a Dr.in phil., Studium der Germanistik und Romanistik in Wien und Turin. Diplomarbeit \u00fcber die Geschichte des kommunistischen Globus Verlags. T\u00e4tigkeit im Buchhandel und in Verlagen. 2003-2005 FWF-Projekt zur Geschichte der \u00d6sterreichischen Nationalbibliothek in der NS-Zeit (Dissertation). Kuratorin der Ausstellung \u201eGeraubte B\u00fccher. Die \u00d6sterreichische Nationalbibliothek stellt sich ihrer NS-Vergangenheit\u201c (gem. mit Margot Werner). Bibliothekarin und Provenienzforscherin an der Universit\u00e4tsbibliothek Wien. Zuletzt erschienen: Bibliotheken in der NS-Zeit. Wien 2008 (gem. mit St. Alker und M. Stumpf), \u00d6sterreichisches Exil in Italien 1938-1945. Wien 2009 (gem. mit Klaus Voigt) und NS-Provenienzforschung an \u00d6sterreichischen Bibliotheken. Anspruch und Wirklichkeit. Graz\/Feldkirch 2011 (gem. mit B. Bauer und M. Stumpf).<br \/>\nSabine Lichtenberger, Mag.a phil., Studium der Geschichte und Volkskunde an der Universit\u00e4t Wien. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut f\u00fcr Gewerkschafts- und AK-Geschichte, AK Wien. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Gewerkschaftsgeschichte, Widerstand und Verfolgung, Biografieforschung.<br \/>\nMonika L\u00f6scher, Mag.a Dr.in phil., Studium der Geschichte und Romanistik. Referentin beim Nationalfonds der Republik \u00d6sterreich f\u00fcr Opfer des Nationalsozialismus. 2007\/08 Mitarbeiterin am Projekt Provenienzforschung an der UB Wien \/ Dezentraler Bereich. Seit 2009 Provenienzforscherin am Kunsthistorischen Museum.<br \/>\nSandra Mann, Mag.a phil., Studium der Ethnologie und Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Wien. Seit 2004 Fachreferentin f\u00fcr Ethnologie, Gender Studies und Geografie an der UB Wien. Seit 2011 Leitung des Teams Infodienst und F\u00fchrungen an der Hauptbibliothek. Derzeit karenziert.<br \/>\nVeronika Pfolz, Mag.a Dr.in phil., Studium der Kunstgeschichte, Dissertation 2001 \u00fcber die K\u00fcnstlerinnen Sascha Kronburg und Margarete Berger-Hamerschlag, Vorstandsmitglied der Gesellschaft f\u00fcr Buchforschung in \u00d6sterreich. Publikationen u. a. zu K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern der Zwischenkriegszeit und im Exil sowie zu Fragen der Gebrauchsgraphik.<br \/>\nSigrid Reinitzer, Dr.in phil., Studium an der Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz, Promotion 1968. Chemotechnik Abschluss 1972. Bibliothekspr\u00fcfungen f\u00fcr den gehobenen und h\u00f6heren Dienst 1972 und 1974. 36 Jahre Bibliothekarin von 1971 bis Ende 2006 an der Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz, davon 15 Jahre Bibliotheksdirektorin und 3 Jahre strategisches Management f\u00fcr Bibliotheken, Archive und Museen. 4 Jahre Pr\u00e4sidentin und 2 Jahre erste Stellvertreterin des Pr\u00e4sidenten der V\u00d6B. 2004-2010 stellvertretende Vorsitzende der UNESCO-IFAP (Information For All Programme) und Mitglied der Arbeitsgruppe Memory of the World der UNESCO, \u00d6sterreich. Freie Mitarbeiterin am AIT (Angewandte Informationstechnik) und am Steinbeis-Transferzentrum, Informationsmanagement und Kulturerbe-Informatik Graz, im Rahmen von EU-Programmen f\u00fcr Bibliotheken, Archive und Museen im lokalen Bereich, wie z.B. EDLocal zur Vorbereitung auf Daten-Integration in die europ\u00e4ische Datenbank Europeana. Mitarbeit bei Tagungen und Seminaren. Kooperationen mit UB-Maribor und Informationszentrum IZUM, Maribor seit 1975 bis heute.<br \/>\nIngrid Roitner, Mag.a Dr.in phil., Studium der Geschichte und Evang. Theologie; seit 2002 Mitarbeiterin von biografiA. datenbank und lexikon \u00f6sterreichischer frauen (Schwerpunkt: Frauenbiografien des Mittelalters und der Fr\u00fchen Neuzeit); seit 2005 Erfassung der Best\u00e4nde von Archiv und Bibliothek, Assistenzprofessorin i. R. am Institut f\u00fcr Anglistik der Universit\u00e4t Wien (Schwerpunkt: L\u00e4nder und F\u00e4cher \u00fcbergreifende englische Kultur- und Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts); Derzeit Bearbeiterin des biografiA-Modulprojekts \u201eDie Frauen und T\u00f6chter der Babenberger\u201c.<br \/>\nEdith Stumpf-Fischer, Dr.in phil., Studium der Klassischen Philologie und Arch\u00e4ologie; Ausbildung und T\u00e4tigkeit als wissenschaftliche Bibliothekarin, sp\u00e4ter Leitung der Abteilung f\u00fcr wissenschaftliches Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationswesen des Bundesministeriums f\u00fcr Wissenschaft und Forschung und Leitung der dortigen Arbeitsgruppe f\u00fcr die Gleichstellung der Frauen im Bundesdienst; Publikationen (bis zur Eheschlie\u00dfung 1992 unter dem Namen Edith Fischer) zu Themen des wissenschaftlichen Informationswesens sowie zu frauengeschichtlichen Themen.<br \/>\nBarbara Unterberger, Dr.in phil. Nach dem Studium der Klassischen Arch\u00e4ologie und Alten Geschichte Bibliothekarin an der Universit\u00e4ts- und Landesbibliothek Tirol, in versch. Funktionen und unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Ausleihe \/ Informationsvermittlung \/ Formalerschlie\u00dfung). Ausbildung zur akademischen Informationsexpertin im Rahmen des \u201eUniversit\u00e4tslehrgangs Library and Information Studies\u201c an der Universit\u00e4t Innsbruck sowie Absolvierung des Fortbildungsprogramms \u201eBibliotheksmanagement f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte\u201c an der FU Berlin. Seit 2008 Leiterin der altertumswissenschaftlichen Fachbibliothek Atrium an der ULB Tirol.<br \/>\nGertraud Wehrmann, Mag.a, Dkfm, Studium an der Hochschule f\u00fcr Welthandel und an der Schauspielschule des Konservatoriums. 1963 Anstellung an der Universit\u00e4tsbibliothek Wien, 1968 Dienstpr\u00fcfung f\u00fcr den h\u00f6heren Bibliotheksdienst. Ab 1970 an der Bibliothek der Hochschule f\u00fcr Welthandel. 1975-1979 familienbedingte Unterbrechung der beruflichen T\u00e4tigkeit (Geburt zweier Kinder). 1979 bis 1985 an der \u00d6sterreichischen Nationalbibliothek. 1985-2000 Bibliotheksdirektorin an der Wirtschaftsuniversit\u00e4t Wien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst (Web), Koordination: Edith Stumpf-Fischer und Ilse Korotin Zeit: Dienstag, 17.04.2012, 9.00-19.00 Uhr Ort: Institut f\u00fcr Wissenschaft und Kunst IWK, Berg. 17, 1090 Wien In diesem Workshop wird der lange und hindernisreiche Weg zur beruflichen Gleichstellung von Frauen in \u00d6sterreich am Beispiel der Berufsgruppe der Bibliothekarinnen thematisiert. 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