{"id":916,"date":"2008-03-12T12:25:29","date_gmt":"2008-03-12T10:25:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.univie.ac.at\/Geschichte\/salon21\/?p=916"},"modified":"2022-05-19T16:21:45","modified_gmt":"2022-05-19T16:21:45","slug":"potpouri-fotoausstellungen-fruhjahr-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/salon21.univie.ac.at\/?p=916","title":{"rendered":"Potpourri (Foto)Ausstellungen, Fr\u00fchjahr 2008"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>Herlinde Koelbl: J\u00fcdische Portraits (Wien)<\/li>\n<li>Andrea Geyer: The past never changes (Wien)<\/li>\n<li>Maria Hahnenkamp: Ausstellungsinstallation (Salzburg)<\/li>\n<li>Raoul Korty \/ \u00d6NB: Zur Erinnerung an sch\u00f6nere Zeiten. Bilder aus der versunkenen Welt des j\u00fcdischen Sammlers Raoul Korty (Wien)<\/li>\n<li>Margit Dobronyi \/ Ruth Beckermann: Leben! Juden in Wien nach 1945 (Wien)<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\/\/\/<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Herlinde Koelbl. J\u00fcdische Portraits<\/strong><br \/>\nAusstellung bis 23. M\u00e4rz 2008<br \/>\nOrt: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.westlicht.com\" rel=\"noopener\">WestLicht<\/a>. Schauplatz f\u00fcr Fotografie, Westbahnstra\u00dfe 40, 1070 Wien\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">In den Jahren 1986 bis 1989 portr\u00e4tierte die Fotok\u00fcnstlerin Herlinde Koelbl deutschsprachige, j\u00fcdische Pers\u00f6nlichkeiten, die der Shoah entkommen waren, mit der Kamera und f\u00fchrte <!--more-->eindringliche Dialoge mit ihnen. Vom 5. Februar bis 23. M\u00e4rz 2008 zeigt WestLicht. Schauplatz f\u00fcr Fotografie rund 35 dieser gro\u00dfformatigen Originalabz\u00fcge in Verbindung mit Zitaten aus diesen Interviews. Unter den Portr\u00e4tierten sind u.a.: Alfred Eisenstaedt (Fotograf, Fotojournalist), Sir Ernst Gombrich (Kunsthistoriker), Karl Kahane (Industrieller), Teddy Kollek (Politiker), Marcel Reich-Ranicki (Literaturkritiker), Georges Tabori (Schauspieler, Regisseur, Autor) und Bruno Kreisky (\u00d6sterreichischer Bundeskanzler).<br \/>\n<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br \/>\n<!--[endif]-->Um in den 1930er und 40er Jahren dem Nazi-Regime und damit der Shoah zu entkommen, blieb den meisten Pers\u00f6nlichkeiten j\u00fcdischer Abstammung nur der Weg ins Exil. Nur wenige kehrten nach dem Krieg zur\u00fcck in ihre alte Heimat. Herlinde Koelbl fotografierte und befragte sowohl jene, die heimkehrten als auch jene, die es vorzogen, im Exil zu bleiben. Sie sprach mit ihnen \u00fcber ihr Verst\u00e4ndnis von j\u00fcdischer Tradition, Religion und Heimat, \u00fcber ihre Haltung zu Israel, Deutschland und \u00d6sterreich. Die freilich sehr unterschiedlichen Antworten sind \u2013 jeweils in Verbindung mit den hochsensibel fotografierten Portr\u00e4ts \u2013 \u00fcberaus pers\u00f6nliche Erinnerungen jeder\/s einzelnen Gespr\u00e4chspartnerIn.<br \/>\n<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br \/>\n<!--[endif]-->Die Fotografien und Interviews stellte sie in der Publikation \u201eJ\u00fcdische Portr\u00e4ts\u201c (1. Auflage: 1989) gegen\u00fcber. Entstanden ist daraus das Portr\u00e4t jener j\u00fcdisch-deutschen Generation, welche die Zerschlagung dieser Kultur miterleben musste und sie \u00fcberlebte. Vor diesem Hintergrund ist Herlinde Koelbls Arbeit als historisch \u00fcberaus aufschluss-reiches Zeitdokument zu lesen: als wertvolles geschichtliches Unternehmen, da heute nur mehr wenige der Interviewten noch am Leben sind.\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">aus: <a href=\"http:\/\/apps.vienna.at\/tools\/wohin\/welcome.asp?action=showevent&#038;event_id=268419&#038;ecgid=80\">http:\/\/apps.vienna.at\/tools\/wohin\/welcome.asp?action=showevent&#038;event_id=268419&#038;ecgid=80<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\/\/\/<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Andrea Geyer: The past never changes<\/strong><br \/>\nAusstellung bis 5. April 2008 (Di-Fr 11-18, Sa 11-15 h)<br \/>\nOrt: Galerie Hohenlohe, 1010 Wien, B\u00e4ckerstr. 3, Tel. 512 97 20<br \/>\n<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br \/>\n<!--[endif]-->Die <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.galeriehohenlohe.at\/\" rel=\"noopener\">Galerie Hohenlohe<\/a> pr\u00e4sentiert in ihrer aktuellen Ausstellung drei Arbeiten von Andrea Geyer: \u201eSpiral Lands Chapter 1\u201c, die zuletzt auf der documenta 12 zu sehen war, \u201eSpiral Lands Chapter 2\u201c, die, wie auch Teile aus \u201eThe Audrey Munson Project 2008\u201c\u00b2, zum ersten Mal gezeigt wird.\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eSpiral Lands\u201c versteht sich als fotografische und textuelle Geschichtsschreibung. Ein grundlegendes Thema dieser Arbeit ist die Frage des Verh\u00e4ltnisses von Identit\u00e4t und Land in Amerika. Anhand des Beispiels des amerikanischen Su&#776;dwestens besch\u00e4ftigt sich die Ku&#776;nstlerin mit dem Verh\u00e4ltnis der \u201eIndianer\u201c zu den europ\u00e4ischen\/amerikanischen Siedlern, mit Landrechten, Kolonialisierung und Gewalt, sowie mit gebrochenen Vertr\u00e4gen (treaties) und Vertreibung. Sie zeigt, dass es sich bei all dem nicht um unwesentliche Ereignisse handelt, sondern dass diese Fragen und deren Auffassungen die Basis und das Fundament des heutigen Amerikas sind. Mit ihrer Kamera h\u00e4lt sie die Landschaft fest und dokumentiert die Spuren der Vergangenheit und der Gegenwart.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eSpiral Lands Chapter 1\u201c besteht aus 19 Arbeiten, die Fotografie mit einem fortlaufenden Text verbinden. W\u00e4hrend die s\/w-Aufnahmen in der Tradition der amerikanischen Landschaftsphotographie stehen, bricht der Text die Idylle. Er geht von einem imagin\u00e4ren Ich aus, situiert zwischen 1850 und 2007, das dieses Land bereist und kombiniert dessen Erz\u00e4hlung mit Zitaten historischer Figuren des Landes, Vertr\u00e4gen und wissenschaftlichen, sowie philosophischen Texten. In den Fotografien wird durch unterschiedliche Aufnahmen derselben Landschaft, mit dem Stereoskop-Effekt spielend, deutlich gemacht, dass Betrachterstandpunkte und Erz\u00e4hlungen immer in Relation zu deren Autoren gelesen werden mu&#776;ssen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In \u201eSpiral Lands Chapter 2\u201c untersucht Andrea Geyer die Rolle der Wissenschaft bei der Konstruktion von Geschichte und Identit\u00e4t. Im Mittelpunkt steht der Forscher oder Ethnologe. W\u00e4hrend im Chapter 1 der subjektive Standpunkt zu Wort kam, ist es nun die scheinbar objektive Stimme des Gelehrten. Fu&#776;r \u201eSpiral Lands Chapter 2\u201c wurde als Form ein Vortrag mit Diaprojektionen und einer Tonspur gew\u00e4hlt. Der Betrachter nimmt auf Stu&#776;hlen vor einer Leinwand Platz. Die Stimme der Wissenschaft, tr\u00e4gt einen Text vor. Durch das wiederholte Erz\u00e4hlen wird auf das Konstrukt und die oft nur scheinbare Koh\u00e4renz der Geschichte verwiesen. Der Betrachter wird durch das Zuh\u00f6ren selbst zum zustimmenden Teil der Konstruktion Geschichte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u201eThe Audrey Munson Project 2008\u201c ist die Geschichte einer vergessenen Frau, die aus \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen kam und eines der bekanntesten Modelle des fru&#776;hen 20. Jahrhunderts wurde. Audrey Munson hinterlie\u00df neben ihrem in Stein gefassten K\u00f6rper, der noch heute die Hochh\u00e4user dieser Zeit schmu&#776;ckt, eine Serie von Zeitungsartikeln, in denen die junge Frau u&#776;ber die Diskriminierung von Ku&#776;nstlermodellen schrieb und deren Anerkennung einforderte. Dennoch starb sie vergessen und v\u00f6llig verarmt 1996 im Alter von 104 Jahren in der Psychiatrischen Abteilung des Lawrence State Hospital in Ogdensburg, New York, wo sie die letzten 65 Jahre ihres Lebens verbringen musste. Ihre Nachforschungen u&#776;ber Audrey Munsons Geschichte verarbeitete Andrea Geyer zu einem Buch und Fotoarbeiten, gerahmt hinter graviertem Glas. Mit der Kamera h\u00e4lt die Ku&#776;nstlerin jene Figuren fest, fu&#776;r die Munson Modell gestanden hat und stellt ihnen in die Glasplatten gravierte historische Bilder der Frauenrechtsbewegung gegenu&#776;ber, die sich wie Schatten u&#776;ber die Skulpturen Munsons legen. Auf weiteren, gleichsam hinter graviertem Glas gerahmten Fotos sind die B\u00e4ume zu sehen, die sich im Park der psychiatrischen Anstalt befinden, in der Audrey Munson einen Gro\u00dfteil ihres Lebens verbrachte. Hier erz\u00e4hlt ein poetischer Text von den fragwu&#776;rdig konstruierten Grenzen zwischen \u201eNormalit\u00e4t\u201c und \u201eWahnsinn\u201c.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Andrea Geyer wurde 1971 in Freiburg geboren, lebt und arbeitet in New York und Freiburg.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">aus: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.galeriehohenlohe.at\/\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.galeriehohenlohe.at\/<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"> <\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"> <\/a><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"> <\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"> <\/a><\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"> <\/a>\/\/\/<\/p>\n<p><strong>Maria Hahnenkamp<\/strong><br \/>\nAusstellung bis 13. April 2008<br \/>\nOrt:<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.hauptstadt.at\/navigator.html\" rel=\"noopener\"> <\/a><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.salzburger-kunstverein.at\/av\/default.asp?lang=1\" rel=\"noopener\">Salzburger Kunstverein<\/a>, K\u00fcnstlerhaus, Hellbrunner Stra\u00dfe 3, 5020 Salzburg<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><em>&#8222;Bilder sind zun\u00e4chst und vor allem Siege \u00fcber die Angst. Ohne das Ohr w\u00e4re das Auge jedoch nicht zu bremsen.&#8220;<\/em> (Dietmar Kamper, Bildst\u00f6rungen. Im Orbit des Imagin\u00e4ren, 1994)<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Mit Textzitaten wie dem des Kulturtheoretikers Dietmar Kamper arbeitet Maria Hahnenkamp in ihrer Ausstellung im Salzburger Kunstverein. Die K\u00fcnstlerin pr\u00e4sentiert eine Rauminstallation mit einer F\u00fclle von Bildern, sowie gesungenen, gesprochenen und projizierten Texten und geht der Frage nach: Wie sind K\u00f6rper und Bild, Raum, Zeit und Sprache aufeinander bezogen?<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Elemente der Ausstellungsinstallation sind die neue Audioarbeit Kantate\/Bild, zwei Video-Gro\u00dfprojektionen, bei der sie ihre Arbeitsmethode mit vorgefundenem Bildmaterial zu operieren nun auch im Bereich des Films fortf\u00fchrt, sowie das neue Video V5\/08 mit Texten von Judith Butler. Erg\u00e4nzt wird die Ausstellung mit einer Info-Station, die das Thema Frau, Feminismus und Emanzipation u. a. mit Filmproduktionen und psychoanalytischen Audio-Vorlesungen auszuloten versucht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Seit Ende der 1980er Jahre thematisiert Maria Hahnenkamp in ihren Arbeiten gesellschaftliche Zuschreibungen an den weiblichen K\u00f6rper und die stereotypen Repertoires von Rollen, Ritualen, Gesten und vor allem Bildern dieses K\u00f6rpers.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Maria Hahnenkamp, geboren 1959 in Eisenstadt, lebt und arbeitet in Wien.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">aus: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.salzburger-kunstverein.at\/av\/default.asp?lang=1\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.salzburger-kunstverein.at\/av\/default.asp?lang=1<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\/\/\/<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Zur Erinnerung an sch\u00f6nere Zeiten. Bilder aus der versunkenen Welt des j\u00fcdischen Sammlers Raoul Korty<\/strong><br \/>\nAusstellung bis 13. April 2008<br \/>\nOrt: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.onb.ac.at\/ausstellungen\/korty\/index.htm\" rel=\"noopener\">\u00d6sterreichische Nationalbibliothek<\/a>, Prunksaal, Josefsplatz 1, 1010 Wien\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Korty, ein unersch\u00fctterlicher Monarchist und Boh\u00e8mien, sammelte vorzugsweise Portr\u00e4taufnahmen von prominenten Pers\u00f6nlichkeiten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts: SchauspielerInnen, K\u00fcnstlerInnen, \u00f6sterreichisches Kaiserhaus und europ\u00e4ischer Adel, Wiener Gesellschaft, Politiker und Wissenschaftler: ein Panoptikum der versunkenen Welt des Sammlers. Die Aufnahmen entstanden in einem Zeitraum von \u00fcber 80 Jahren, beginnend bei den in den 1860er Jahren so popul\u00e4ren \u201ecartes de visite\u201c \u00fcber Atelieraufnahmen um 1900 bis hin zu Presse- und Modefotografie um 1920.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Ausstellung spiegelt einerseits das Schicksal der Korty\u2019schen Fotosammlung wider und zeigt andererseits die Vielf\u00e4ltigkeit dieser bedeutenden Sammlung. In neu interpretierten Zusammenstellungen werden Themen wie Adel, Gesellschaft oder B\u00fchne in ihrem teils kuriosen Charakter aufgegriffen und pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">aus: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.onb.ac.at\/ausstellungen\/korty\/index.htm\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.onb.ac.at\/ausstellungen\/korty\/index.htm<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">\/\/\/<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>Leben! Juden in Wien nach 1945 Fotografiert von Margit Dobronyi. Ausgestellt von Ruth Beckermann<\/strong><br \/>\nAusstellung von 19. M\u00e4rz \u2013 22. Juni 2008<br \/>\nOrt: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.jmw.at\/de\/ausstellungen.html#Dobrony\" rel=\"noopener\">Palais Eskeles<\/a>, Dorotheergasse 11, 1010 Wien\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Die heute 95-J\u00e4hrige Fotografin Margit Dobronyi schuf durch das Festhalten von Bar Mizwas, B\u00e4llen, Hochzeiten und offiziellen Veranstaltungen die wichtigste Bildquelle zur Geschichte der Wiener Juden nach 1945. Ihr rund 150.000 Bilder umfassendes Archiv wurde 2004 vom J\u00fcdischen Museum Wien angekauft, wo es von Pnina Schreiber bearbeitet wird.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\">Im Februar 2007 stellte Ruth Beckermann ein Team zusammen, welches mit der systematischen Dokumentation der Fotos f\u00fcr die Ausstellung begann. Ruth Beckermann legt in der Ausstellung \u201eLeben!\u201c den Schwerpunkt auf die F\u00fclle des Materials. 3500 Fotos bilden eine Installation, welche durch Filmausschnitte animiert und durch Video-Erz\u00e4hlungen verdichtet wird.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">aus: <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.jmw.at\/de\/ausstellungen.html#Dobrony\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.jmw.at\/de\/ausstellungen.html#Dobrony<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herlinde Koelbl: J\u00fcdische Portraits (Wien) Andrea Geyer: The past never changes (Wien) Maria Hahnenkamp: Ausstellungsinstallation (Salzburg) Raoul Korty \/ \u00d6NB: Zur Erinnerung an sch\u00f6nere Zeiten. Bilder aus der versunkenen Welt des j\u00fcdischen Sammlers Raoul Korty (Wien) Margit Dobronyi \/ Ruth Beckermann: Leben! Juden in Wien nach 1945 (Wien) \/\/\/ Herlinde Koelbl. 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