Buchpräsentation: Eveline List: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus: Über Margarethe Hilferding-Hönigsberg, 17.06.2026, Wien

Mandelbaum Verlag (Web)

Zeit: 17.06.2026, 19.00 Uhr
Ort: Buchhandlung ORLANDO, Liechtensteinstr. 17, 1090 Wien

Margarethe Hönigsberg, geboren 1871, entstammte dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848er Revolution. Früh in der Frauenbewegung aktiv, absolvierte sie als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Jahren in Berlin kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete als Ärztin im Arbeiterbezirk Favoriten.
Sie wurde erstes weibliches Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und verfasste eine bahnbrechende Arbeit zu „Grundlagen der Mutterliebe“ und zur frühesten infantilen Entwicklung. Im Roten Wien war sie als Sozialmedizinerin und Frauenärztin maßgeblich im Kampf um Geburtenkontrolle und die Entkriminalisierung der Abtreibung aktiv. 1934 wurde sie vom austrofaschistischen Regime als sozialdemokratische Funktionärin verhaftet, 1942 von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.

  • Eveline List: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg, Wien 2026 (Web)

Eveline List ist Psychoanalytikerin und war Universitätsprofessorin für Geschichte an der Univ. Wien.

Quelle: Newsletter des Mandelbaumveralgs

Online Colloquium: Military, War and Gender/Diversity, 06-07.2026, virtual space

Network ‚Military, War and Gender/Diversity‘ (MKGD) (Web)

Time: 27.04.-06.07.2026
Venue: virtual space – via Neubiberg

The online colloquium of the Network ‚Military, War and Gender/Diversity‘ (MKGD), founded in March 2024, is based at the Univ. of the Bundeswehr Munich and offers a virtual space to discuss new research on gender, violence, and war. Organizers:  Anne-Laure Briatte (Sorbonne Univ.); Tanja Bührer (Paris Lodron Univ. Salzburg);  Isabelle Deflers and Anke Fischer-Kattner (Univ. of the Bundeswehr Munich); Karen Hagemann (Univ. of North Carolina at Chapel Hill); Isabel Heinemann (Ludwig Maximilian Univ. Munich); Jasper Heinzen (Univ. of York). Further details are available on the MKGD website (Web)

Zoom link: https://unibw.zoom-x.de/j/64620326049?pwd=PQmhvlbwfLm8ERye5Bt2sYDIPWaece.1

Next lectures

June 15, 2026, 4:00-6:00 pm (CET)
Jasper Heinzen (Univ. of York): Book Discussion: Prisoners of War and Military Honour, 1789-1918 | Comments: Elodie Duché (York St John Univ.) and Brian Feltman (Georgia Southern Univ.) | Moderation: Tanja Bührer (Paris Lodron Univ. Salzburg)

July 6, 2026, 4:00-6:00 pm (CET)
Karen Hagemann (Univ. of North Carolina at Chapel Hill): Book Discussion: Forgotten Soldiers: Women, the Military and Wars in Europe since 1500 | Comment: Michael Geyer (Univ. of Chicago) | Moderation: Isabel Heinemann (LMU Munich)

Previous lectures

April 27, 2026, 4:00-6:00 pm (CET)
Lucy Noakes (Univ. of Essex): War and Peace: Mass Observation, Memory and the End of the Second World War in Britain | Moderation: Isabelle Deflers (Univ. of the Bundeswehr Munich) Continue reading

CfP: Eigentum, Erbe, Familie und Verwandtschaft von der Frühen Neuzeit bis ins 21. Jahrhundert (01/2027, Leipzig); bis: 01.07.2026

Univ. Leipzig; Jürgen Dinkel, Julia Schmidt-Funke und Monika Wienfort

Zeit: 14.-15.01.2027
Ort: Leipzig
Einreichfrist: 01.07.2026

Privates Eigentum, Erben und Vererben einerseits und Familie und Verwandtschaft andererseits hängen auch in globaler Perspektive in vielen neuzeitlichen Gesellschaften zusammen. In diesen Verflechtungen stehen ökonomische Themen von Besitzbewirtschaftung, gesellschaftsgeschichtliche Fragen von sozialer Ungleichheit, Gender, Alter und Ethnizität genauso zur Debatte wie politische Dimensionen von Steuergesetzgebung oder Heiratsbeschränkungen. Entsprechend sind die Quellen einer Geschichte von Familie, Eigentum und Erben weitgestreut und reichen von Ego-Dokumenten wie Testamenten über gerichtliche Nachlassakten hin zu Parlamentsdebatten und Zeitungsartikeln.
Auf unserem Workshop wollen wir unter einer breiten zeitlichen und räumlichen Perspektive nach den Zusammenhängen von Verwandtschaft, Familie, Eigentum und Erbe fragen: Welche familiären Normen, welches Selbstverständnis und welche Praktiken bestimmten den Umgang mit materiellem und immateriellem Eigentum über die Brüche der politisch-sozialen Ordnungen hinweg? Und wie wirkten Erb- und Vermögenshandlungen wiederum auf Familien- und Verwandtschaftsbeziehungen zurück? Wir interessieren uns für empirische Beispiele zum Familien- und Eigentumsverständnis sowie zu konkreten Praktiken rund um (transnationales) familiales Vermögenshandeln aus allen Weltregionen.
Auf dem Workshop wollen wir uns über aktuelle Forschungsvorhaben und Perspektiven der Historischen Eigentums- und Familienforschung verständigen und gleichzeitig sollen die Voraussetzungen für die Verstetigung eines solchen Gesprächsformates sondiert werden. Alle an diesen Themen Interessierte sind herzlich eingeladen. Reise- und Übernachtungskosten werden für alle Teilnehmenden übernommen, die auf keine eigenen Mittel zurückgreifen können. Um Anmeldung – mit oder ohne Vortrag – wird bis zum 1. Juli 2026 gebeten.

Kontakt: Jürgen Dinkel: juergen.dinkel@uni-leipzig.de, Julia Schmidt-Funke: julia.schmidt-funke@uni-leipzig.de und Monika Wienfort: monika.wienfort@uni-potsdam.de

Quelle: HSozKult (Web)

RECET History and Social Sciences Festival 2026: Transformations of Labor, 09.-11.06.2026, Vienna

RECET. Research Center for the History of Transformations (Web)

Zeit: 09.-11.06.2026
Ort: Campus der Univ. Wien (Altes AKH), festival tent, Hof 1, 1090 Wien
Eintritt frei

“Die Geschichte der Arbeit ist zu einem großen Teil auch die Geschichte der Menschheit,” schreibt der Historiker Jan Lucassen in der Einleitung zu seiner monumentalen Story of Work. “Doch was genau meinen wir, wenn wir von Arbeit sprechen?” Von Lohnarbeit in der Fabrik oder auf dem Feld bis zu unbezahlter Sorgearbeit zu Hause kann (re)produktive menschliche Aktivität viele Formen und Gestalten annehmen, die nicht alle gleichermaßen Anerkennung finden, finanziell oder anderweitig.
Das RECET History and Social Sciences Festival 2026 zum Thema “Transformationen der Arbeit” erkundet einige der historischen und gegenwärtigen Facetten dieses allgegenwärtigen Themas. Drei Tage lang werden Stimmen aus Wissenschaft, Kunst, Aktivismus und Gesellschaft die vielfältigen Transformationen der Arbeit unter die Lupe nehmen. Begleitet werden die Vorträge, Streitgespräche und Podiumsdiskussionen von einem Kulturprogramm.

Festival line-up with abstracts (Web)

09.06.2026

  • 18:00: Welcome and Opening: Philipp Ther and Jannis Panagiotidis (both RECET)
  • 18:15: Keynote: Jan Lucassen (IISH Amsterdam): Why do we work? How do we work and how do we want to work? Historical reflections on 700,000 years past
  • Award Ceremony for the 2026 Transformation Studies Student Award
  • A reception with music

10.06.2026

  • 10:30: Führung “Das Rote Wien im Waschsalon”, Treffpunkt Bahnhof Heiligenstadt. Begrenzte Platzanzahl, bitte online anmelden.
  • 13:00: Work, Care and Precarity in the Postpandemic World: Continue reading

Diskussion: Helmut Graupner, Hannes Sulzenbacher und Andreas Brunner: Zwischen Verfolgung und Sichtbarkeit. Queere Geschichte und Rechtspolitik in Österreich, 10.06.2026, Wien und virtueller Raum

Gender & Diversity Lecture des Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der ÖAW (Web)

Zeit: 10.06.2026, 17:30 Uhr
Ort: Collegium, Seminarraum 1+2, Bäckerstr. 13, 1010 Wien – und virtueller Raum

Die Veranstaltung beleuchtet die Entwicklung queerer Lebensrealitäten in Österreich von der Zeit des NS über die Zweite Republik bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen die langanhaltende Kriminalisierung homosexueller Menschen, die späte Anerkennung als Opfer des NS-Regimes sowie die gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen seit den 1970er Jahren. Ein weiterer Fokus liegt auf der Aids-Krise als historischer Zäsur und auf aktuellen Fragen der Gleichstellung und Genderidentität. Die Diskussion zeigt, wie eng Recht, gesellschaftlicher Wandel und Erinnerungskultur miteinander verbunden sind.

Programm (PDF)

Diskussion mit Helmut Graupner, Hannes Sulzenbacher und Andreas Brunner, moderiert von Charlotte Rösel

  • Hannes Sulzenbacher ist seit 2007 Co-Leiter von „Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte“ und seit 2025 die kuratorische Leitung. Seit Juli 2022 ist er Chefkurator des Jüdischen Museums Wien und hat zahlreiche Ausstellungen mitbegleitet und kuratiert wie „Wien ist andersrum” von 1999-2022.
  • Andreas Brunner ist seit 2009 Co-Leiter von Qwien und seit der Erweiterung zum queeren Kulturzentrum dessen wissenschaftlicher Leiter. Seit Ende der 1980er-Jahre ist er in der Wiener Schwulen- und Lesbenbewegung aktiv, war Mitarbeiter in der ersten schwulen Buchhandlung „Löwenherz“, Mitbegründer der Regenbogen Parade sowie Ausstellungskurator: „geheimsache:leben“ (2005), „Sex in Wien“ (2016).
  • Helmut Graupner ist Rechtsanwalt in Wien, Präsident des Rechtskomitees LAMBDA(RKL), Co-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS).
  • Charlotte Rösel (Referentin für Gleichbehandlung der ÖAW) moderiert das Panel. Sie ist studierte Psychologin (MSc) und aktuell in Ausbildung an der ÖGS. Continue reading

Conference: PROTEST! Expression, Organization, and Impact from a Central and Eastern European Perspective, 22.-24.06.2026, Gdańsk

Herder-Forschungsrat (Herder Research Coucil) and Europejskie Centrum Solidarność (European Solidarity Centre) (Web)

Time: 22.-24.06.2026
Venue: Europejskie Centrum Solidarność, Gdańsk
Registration (Web)

Individuals and groups respond to perceived injustices and grievances with protest. The forms of expression are diverse and interact with the conditions defined by social and political opportunity structures. Protest is a central instrument of social negotiation processes related to participation and co-determination. It thrives on publicity and attention, yet it is – especially in authoritarian contexts – often accompanied by less visible practices of resistance that take place in everyday life or in subversive, hidden forms. Protest manifests itself not only in rallies and marches but also in artistic forms of expression: in the visual arts, in literature, and in performance. Numerous narratives refer to the evaluation and appropriation of rebellious behaviour.
The conference aims to focus on various forms of protest and resistance, their structural conditions and consequences, as well as their (current and retrospective) legitimization vs. condemnation. While protest is a global phenomenon, we are focusing on contributions that explore its manifestations in Central and Eastern Europe across different historical periods (from the early modern era to the present). The event is interdisciplinary in nature, as is the topic itself, and encompasses the disciplines of history, political science, cultural anthropology, sociology, literary studies, musicology, or art history.

Programme (PDF)

Panels

  • The Instrumentalization of Protest by Far-Right Movements
  • Resistance and Temporality
  • Adapting Protest Practices
  • Ideology, Threats, and Arts as Protest Tools Continue reading

Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand:innen in den Postcolonial und Gender Studies, 11.-12.06.2026, Trier

CePoG Universität Trier (Web)

Zeit: 11.-12.06.2026
Ort: Univ. Trier

Das CePoG veranstaltet ein Kolloquium für (Post-)Doktorand:innen im Bereich Postcolonial und Gender Studies. Ziel ist es, den Nachwuchswissenschafter:innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

Programm

11.06.2026, 14:15 Uhr, Univ. Trier Campus 1, C429

  • Begrüßung durch die Veranstalterinnen
  • Eröffnungsvortrag: Alexandra Karentzos: Weltausstellungen dezentrieren. Transkulturelle Ansätze zu Mode und Moderne
  • Arne Gellrich: Progressive thought and backwards action – epistemic dissonance in the League of Nations Mandates Commission
  • Fabian Heyduck: Androgynos, Tumtum, Aylonit, Saris – über das Problem alter Wörter in neuen Zeiten
  • Lisa Römer: Witches in Exile. Vom Witch Camp in die Black Box
  • Hanna Wittich: Anima, (Silueta de Cohetes); Die Verbrennung zwischen Vergänglichkeit und Kontinuität
  • Natalie Sauer: Gendering 18th-century Satire and Novels: Frances Burney’s Evelina
  • Eva Bischoff: Historikerstreit 2.0/ postkoloniale Erinnerung + anschließende Diskussionsrunde

12.06.2026, 09:15 Uhr, Univ. Trier Campus 1, A6

  • Kristin Kirajn: Söldnertum, Fremdenlegion und koloniale Gewaltfigurationen in Pankraz, der Schmoller
  • Johanna Tönsing: Die Aschanti in der Literatur der Wiener Moderne Continue reading

CfP: Pflegebilder. Stille und bewegte Repräsentationen professioneller Pflege | Images of Nursing. Still and Moving Representations of Professional Nursing (Publikation); by: 30.09.2026

Sabine Nover (Institut für Pflegewissenschaft) und Katharina Fürholzer (Institut für Germanistik) (Web), Univ. Koblenz

Einreichfrist: 30.09.2026

Version in English and source (Web)

Wie auch in der Literatur ist professionelle Pflege ein konstanter, seltener auch zentraler Bereich der Kunstgeschichte: Als Figuren sind professionell Pflegende sowohl in der bildenden Kunst und in filmischen Kunstwerken wie auch in typischen Soap operas zu finden – wie dort auch hier gezeichnet als mitfühlende Heldinnen, pflichtbewusste Schattenfiguren oder projektionsstarke Gegenspieler:innen ärztlicher Autorität. Nachdem wir uns in einer ersten Annäherung an das Thema der Pflege in der Kunst mit der Pflegepoetik befasst haben, wird es in diesem nächsten Schritt um Visualisierungen der Pflege in Fotografie, Malerei und im Film gehen.
Dazu suchen wir Beiträge, die aus wissenschaftlicher Perspektive professionell Pflegende als Individuen oder kollektive Körper in den Fokus nehmen und analysieren, wie sie in den benannten (Kunst)Formen visualisiert werden. Wir interessieren uns für alle Fragestellungen, die offen legen, welche Ideen, normativen Setzungen, Vorstellungen, gesellschaftlichen Hintergründe hinter solchen Visualisierungen liegen und wie die bildhafte Umsetzung jeweils gelingt. Welche Symbole werden verwendet, welche Bildsprache genutzt? Was sagt das über den Entstehungskontext und/oder die anvisierten Adressat:innen aus? Welche Annahmen über Geschlechterverhältnisse kommen zum Ausdruck? Welche Rollenvorstellungen oder -stereotype zeigen sich? Welche Themen werden überhaupt bearbeitet?
Und unter der Annahme von Wechselwirkungen: Welche Auswirkungen darauf, welches Bild von Pflege die Gesellschaft hat, haben diese Visualisierungen? Wird der Diskurs über professionelle Pflege beeinflusst? Und verändert der sich stetig wandelnde gesellschaftliche Diskurs die bildliche Darstellung von Pflege? Wo spiegeln sich aktuelle zeitgeschichtliche Entwicklungen wider? Continue reading

Buchpräsentation: UNWRITTEN BIOGRAPHIES. Brüche & Kontinuitäten. Künstler:innen der Angewandten Wien | Fractures & Continuities. Artists of the Angewandte 1933-1955, 10.06.2026 Wien

Univ. für angewandte Kunst Wien; Bernadette Reinhold, Christina Wieder, Silvia Herkt, Bettina Buchendorfer und Sophie Geretsegger (Web)

Zeit: 10.06.2026, 18 Uhr
Ort: Univ. für angewandte Kunst Wien, Wien 3, Vordere Zollamtsstr.7, FLUX 1 (3. OG)

Ausgangspunkt war das Forschungs- und Publikationsprojekt „‚Sonderfall‘ Angewandte. Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit“ (Web) zur Geschichte der heutigen Univ. für angewandte Kunst Wien von etwa 1933 bis 1955. Nun stehen Künstlerinnen und Künstler im Fokus, die hier studiert oder gelehrt haben, die aber spätestens 1938 nach dem „Anschluss“ das Land verlassen mussten. Ihre Fluchtrouten quer durch Europa, teils über mehrere Kontinente, führten ins Exil in die USA, nach England, Israel, Südamerika oder Australien. Hoffnungsvolle Karrieren endeten abrupt, manche haben den Holocaust nur wie durch ein Wunder überlebt. Zugleich begrüßten etliche Künstler:innen den Regimewechsel, konnten kontinuierlich durch die politischen Systeme hindurch, im Austrofaschismus, in der NS-Zeit und auch im postfaschistischen Nachkriegsösterreich erfolgreich an der heutigen Angewandten tätig sein.
Mit diesem Sammelband ist die Angewandte auf Spurensuche nach Künstler:innen aus Kunst, Architektur, Arbeit für Bühne und Film, Design, Mode, Kunstpädagogik und -therapie. Die meisten sind vergessen oder nur in Fachkreisen bekannt: Unwritten Biographies. Das Projekt fußt auf der Pionierarbeit engagierter, internationaler Forscher:innen, deren Beiträge eine kaum bekannte, verschüttete Geschichte der Angewandten und der Wiener Moderne beleuchten. Vor allem lädt das Buch zu einer wunderbaren Entdeckungsreise ein und möchte dem Leben und künstlerischen Werk der zu Unrecht Vergessenen die verdiente Sichtbarkeit geben.

Mehr zum Buch und Projekt (Web)

Quelle: Biographieforschung mailing list

CfP: Central European History Convention (07/2027, Vienna); by: 13.09.2026

Central European History Convention; Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Univ. Wien und Wirth Institute of Austrian and Central European Studies der Univ. of Alberta (Web)

Time: 15.-17.07.2027
Venue: Univ. of Vienna
Proposals by: 13.09.2026

In July 2027 the University of Vienna, the Institute of Austrian Historical Research, and the Wirth Institute of Austrian and Central European Studies will host a second Central European History Convention (CEH-C). This event is, again, dedicated to providing a platform for dynamic and convivial exchange on Central European History across specialties, national/language traditions, generations of scholarship, and periods — from the Middle Ages until World War II. The focus of our discussions will be on the lands of the former Habsburg Empire and its neighbors (including the territories of the former Ottoman empire). Our goal is to facilitate international dialogue about the history of this region, with a special focus on building networks and frameworks for comparative research.
We invite scholars from all historically oriented fields at any point in their academic career to submit a paper proposal. Priority will be given to learning about the fascinating new research coming from early career scholars (including PhD students). Submissions should be done on an individual basis only. The Program Committee will organize the panels with an eye toward fostering new networks and conversations. Read more … (PDF)

Source: Veranstaltungen-Geschichte mailing list