CfP: Total (ab)normal?! Körpernormen und Körpermetaphern in der lateinischen Literatur des Mittelalters | Totally (Ab)normal?! Bodily Norms and Body Metaphors in Medieval Latin Literature (09/2026, Göttingen); bis: 15.02.2026

Zentrum für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung, Univ. Göttingen (Web)

Zeit: 04.-05.09.2026
Ort: Göttingen
Einreichfrist: 15.02.2026

Version auf Deutsch: Der menschliche Körper ist in der Kultur des europäischen Mittelalters ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für gesellschaftliche, wissenschaftliche und theologische Konzepte. Diese reichen dabei in verschiedene Lebensbereiche und Wissensgebiete hinein und prägen das Denken über Körper bis heute, sei es auf dem Gebiet der politischen Theorie, der Sozialgeschichte, der Gender Studies oder der Literaturwissenschaft. In der mittelalterlichen Literatur treten Körper in der Regel nicht rein deskriptiv in Erscheinung, sondern werden an einer expliziten oder unausgesprochenen Norm gemessen. Wesentlich sind dabei Kategorisierungen und Bewertungen wie ›wohlgeformt‹, ›hässlich‹, ›krank‹, ›missgestalt‹ oder ›monströs‹. (…) Beispiele dafür sind zahlreich, in Auswahl lässt sich an die folgenden Schauplätze denken: Natur | Tierfabel | Gesellschaften und Institutionen | Exzessiver Konsum | Literar- und Sprachästhetik | Weiterlesen … (PDF)

English version: The human body stands at the centre of medieval European culture, serving as a fundamental point of reference for social, scientific, and theological reflection. Conceptions of bodies permeate diverse spheres of medieval life and learning, and they continue to shape discourses on bodies today—whether in political theory, social history, gender studies, or literary scholarship. In medieval literature, bodies are rarely depicted in a purely descriptive manner; rather, they are evaluated with reference to explicit or implicit norms. Categories such as “well-formed”, “ugly”, “ill”, “deformed”, or “monstrous” constitute the vocabulary of this evaluative process. (…) Notable examples include: Nature | Beast fable | Societies and institutions | Excessive consumption | Literary and linguistic aesthetics | Read more … (PDF)

Quelle: HSozKult (Web)

Workshop: Die Rolle jüdischer Frauen in der österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück, 19.-20.02.2026, Wien

Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Institut für Kulturwissenschaften (IKW), Lea Fink (Web)

Zeit: 19.-20.02.2026
Ort: ÖAW, Burse, Sonnenfelsg. 19, 1010 Wien

1947 gründeten Frauen, die das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück überlebt hatten, in Wien die Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück (ÖLGR). (Web) Ein Forschungsprojekt am IKW der ÖAW nimmt die Rolle und die Marginalisierung jüdischer Mitglieder dieser Organisation in den Blick. (Web)
Im Rahmen dieses Projekts lädt das IKW zum Workshop „Die Rolle jüdischer Frauen in der österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück (ÖLGR)“ ein. Dabei diskutieren die Teilnehmenden das politische Selbstverständnis der Selbstorganisation in der Zweiten Republik, die Rolle jüdischer Frauen in der ÖLGR, die transnationalen Netzwerke der Überlebenden und Antisemitismus als Herausforderung der Erinnerungskultur heute. (Web)

Quelle: Newsletter Verfolgung/Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien, 1934-45, Februar 2026

Vortrag: Samirah Kenawi: Geschlechterordnung – Wandel im Laufe der Evolution, 20.02.2026, Berlin

Sonntagsclub e.V. (Web)

Zeit: 20.02.2026, 19.00 Uhr
Ort: Sonntagsclub, Greifenhagener Str. 28, 10437 Berlin

Samirah Kenawis Auseinandersetzung mit der Geschlechterordnung ist die Fortsetzung ihrer Vorträge zum Thema Geld und einem damit notwendigen verbundenen Wandel. Gleichzeitig ist dieser Vortrag der Auftakt ihrer 5-teiligen Vortragsreihe im neuen Jahr. An dem Abend wird sie ihre Auseinandersetzung mit einem Einblick in die Zusammenhänge mit der Geschlechterordnung beginnen: Wir leben in einer Zeitenwende. Alte und neue Frauenbewegungen verändern die Geschlechterverhältnisse. Immer spielen dabei auch ökonomische Gründe eine Rolle. Der aktuelle Backlash zeigt jedoch, dass keineswegs sicher ist, ob wir eine neue egalitäre Gesellschaftsordnung errichten können. Der Vortrag erzählt vom mehrfachen Wandel der Geschlechterordnung im Laufe der menschlichen Evolution, woher wir das wissen, was dazu geführt hat und warum die Zukunft ungewiss ist.

Vortrag mit anschließendem Gedankenaustausch und Publikumsgespräch. Offen für FLINTA*

Samirah Kenawi wurde 1962 in Ostberlin geboren. Nach Abitur und Tischlerinnenlehre hat sie in Dresden Holzverarbeitung studiert. Sie hat die Anfänge der Lesbenbewegung in der DDR miterlebt und mitgestaltet und war schon vor der Wende in mehreren inoffiziellen DDR-Gruppen aktiv, so z.B. in Berlin in der bekannten Gruppe „Lesben in der Kirche“. Sie hat das Archiv GrauZone gegründet, das die DDR-Frauen- und Lesbenbewegung dokumentiert. Nach 1989 ging sie in die Politik und leitet 1990 das Berliner Büro des Unabhängigen Frauenverbandes (UFV). Ihre Erfahrung dieser Arbeit dort hat für sie die Erkenntnis gebracht, dass unsere idealen Gesellschaftsentwürfe ohne ein ökonomisches Fundament nicht durchsetzbar sind. So hat sie begonnen, sich intensiv mit Ökonomie zu beschäftigen. Aus der Suche nach gesellschaftlichen Alternativen wurde ein alternatives Ökonomiestudium. Daraus folgte das Erarbeiten einer Geldtheorie, die von 2020 bis 2023 in vier Bänden unter dem Sammeltitel „Die Quadratur des Geldes“ veröffentlicht wurde. Die Bände enthalten erstmals eine durchgängige Geschichte des Geldes von der Entstehung des Münzgeldes bis zur Entwicklung des modernen Kreditgeldes sowie einen umfassenden Reformvorschlag.

Konferenz: Marginalisierte Ländlichkeiten – Queere Perspektiven aus der Provinz, 12.-13.02.2026, Fulda

Transdisziplinäres Forschungsprojekt Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region, Univ. of Applied Sciences Fulda; Carola Bauschke-Urban und Jana-Christina Zentgraf (Web)

Zeit: 12.-13.02.2026
Ort: Fulda Transfer

Programm (PDF)

Panels
Deconstructing Ruralities: mit Carola Baushke | Mathilde Schmitt | Jana Christina Zentgraf
Queer Ruralities in Motion: mit Prisca Pfanmatter | Clara Lina Bader | Joseph Jukes | Christian Könne | Fabio Calzolari

Virtuelle Ausstellung
Re-thinking Queer Lifeworlds beyond the Metropoles

Wie sichtbar sind queere Lebensrealitäten im ländlichen Raum? Welche Erfahrungen, Ausschlüsse und Ressourcen prägen queeres Leben jenseits der Metropolen? Die Hochschule Fulda widmet sich diesen Fragen im Rahmen der Konferenz „Marginalisierte Ländlichkeiten“. Die Veranstaltung rückt die oft übersehene Vielfalt queerer Lebensweisen in ländlich geprägten Regionen in den Fokus. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass queere Subjektivitäten im öffentlichen Diskurs häufig mit Großstädten verknüpft werden. Diese sogenannte Metronormativität führt dazu, dass queere Erfahrungen in der Provinz marginalisiert und selten wissenschaftlich untersucht werden.
Die Konferenz möchte diese Unsichtbarkeiten aufbrechen und queeren Stimmen aus Fulda und der Region eine Plattform geben. Sie verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit aktivistischen und communitybasierten Ansätzen und schafft damit einen Raum für Austausch, Reflexion und neue Impulse. Das Programm umfasst eine Podiumsdiskussion, Workshops sowie wissenschaftliche Beiträge zu Demokratie, Gender, Migration und Aktivismus im ländlichen Raum. Besondere Schwerpunkte liegen auf Beiträgen zu „Queer in der Landwirtschaft“ sowie zu Dekonstruktionen des ländlichen Raums.

CfP: 20 Years of Gender in Sport – Progresses and Backlashes (10/2026, Göttingen); by: 01.03.2026 [REMINDERIN]

15th Meeting of the Transnational Working Group for the Study of Gender and Sport; Department of Gender Studies and the Department of Sports and Health Sociology, Univ. Göttingen (PDF)

Time: 14.-16.10.2026
Venue: Univ. Göttingen
Proposals by: 01.03.2026

Since the inception of the Transnational Working Group for the Study of Gender and Sport in 2005, much has changed in the field of gender and sports, both in research and in practice. On the one hand, there has been an increase in research focusing on gender discrimination in sport, including research on the situation of trans and non-binary athletes. And while discriminatory and misogynistic debates about strong women in sport persist, as seen in discussions surrounding the boxer Imane Khelif at the 2024 Olympics, we are also witnessing a growing wave of international solidarity among female athletes like her in addition to critical public discourse around restrictions on femininity in sport. Even in traditionally androcentric fields, such as sports medicine and exercise science, there are encouraging signs of change. Research and public debates are increasingly addressing issues such as menstruation and pregnancy in sport, challenging long-standing gender biases. At the same time, global political trends, reflect a resurgence of a strong movement towards a new cultivation of hegemonic masculinity and queerphobia, which inevitably affect the field of gender and sport.

Twenty years after the founding of the Transnational Working Group for the Study of Gender and Sport, we invite reflection and discussion around the following questions:
– What his(or her-)stories of gender in sport can be observed?
– What historical breakthroughs and victories for gender equality in sport have occurred, and what continuities or backlashes remain?
– What insights can an intersectional perspective offer on gender within sport practices and sports policies?
– What are the future directions for research and practice concerning gender equality in sports? Read more … (PDF)

Source: Gender Campus (Web)

CfP: Entangled Lives: Religion, Nonreligion, and the Spaces In-Between (12/2026, Leuven); by: 15.03.2026

Belgian Association for the Study of Religions (BABEL) (Web): BABEL 2026 International Conference (PDF)

Time: 03.-04.12.2026
Venue: KU Leuven
Proposals by: 15.03.2026

This two-day interdisciplinary conference invites critical and creative engagement with the evolving dynamics between religion and nonreligion, with particular attention to how these interactions unfold within intimate, everyday contexts. Focusing on micro- and meso-level encounters – between partners, family members, friends, neighbors, or colleagues – the conference will move beyond treating religion and nonreligion as fixed or binary categories. Instead, it will center on the everyday lived experiences, relational negotiations, and hybridities that occur across diverse (non)religious worldviews, seeking to illuminate the processes through which beliefs, doubts, spiritualities, and meaning-making practices are co-constructed, contested, or transformed in ordinary life.
We welcome contributions from across the disciplinary spectrum, including – but not limited to – religious studies, theology, sociology, anthropology, history, psychology, philology, and philosophy. By fostering interdisciplinary dialogue, the conference aims to deepen scholarly understanding of how individuals and communities navigate (non)religious difference, as well as the tensions, solidarities, and unexpected transformations that arise in the process. Importantly, the scope of the conference also includes the ambiguous and overlapping spaces of (non)belief: secularity, spirituality, mysticism, ritual innovation, and personal meaning-making. We invite scholars to explore how these hybrid or “in-between” positions disrupt conventional categorizations and open new modes of living and relating throughout historical, contemporary, and emerging contexts. Read more … (PDF)

Source: Female-L Liste

CfP: Jüdisches Kulturerbe im ländlichen Raum des 19. und 20. Jahrhunderts – Vergleichende Perspektiven auf jüdisches Leben in Bayern, Böhmen und der Bukowina (11/2026, Irsee); bis: 28.02.2026

Bettina Bannasch, Günther Kronenbitter, Jana Osterkamp und Klaus Wolf (Univ. Augsburg / Bukowina-Institut an der Univ. Augsburg) (Web)

Zeit: 20.-22.11.2026
Ort: Irsee, Germany
Einreichfrist: 28.02.2026

Nach den mittelalterlichen Judenvertreibungen aus den Städten entwickelte sich in einigen Regionen Europas ein dichtes Netz jüdischer Landgemeinden. Diese Regionen sind ein in ihrer Gemeinsamkeit wenig erforschter Erinnerungs- und Verflechtungsraum, in dem das Landjudentum über geografische und politische Grenzen hinweg miteinander verbunden war. Dazu gehören Teile Bayern, Böhmens und der Bukowina, in denen sich jüdisches Leben jenseits der urbanen Zentren entfaltete, dessen materielles und immaterielles Erbe bis heute sichtbar ist.
Im Sinne der „Critical Heritage Studies“ verstehen wir dieses jüdische Kulturerbe nicht als etwas Statisches, sondern als historischen Aushandlungsprozess, der aufgrund von Migration, gesellschaftlichem Wandel und unterschiedlichen Erinnerungspraktiken immer neuen Dynamiken unterworfen wurde. Die Konferenz lädt Akademiker und Praktiker ein, jüdisches Kulturerbe im ländlichen Raum vergleichend und interdisziplinär aus historischer, literaturwissenschaftlicher und ethnologischer Perspektive zu beleuchten.

Vier Schwerpunktthemen sind geplant: Judentum jenseits der Metropolen – ein Vergleich | „Ghettoliteratur“ als Erinnerungsort des Landjudentums im langen 19. Jahrhundert | Jüdische Migration und jüdisches Kulturerbe im 20. Jahrhundert | West- und Ostjudentum – Eine tragfähige Unterscheidung? Weiterlesen und Quelle … (Web)

Quelle: Rural History Newsletter 1/2026-12/2026

CfP: Sexual Violence in Militaries and Wars: Comparative and Long-term Perspectives (01/2027, Potsdam); by: 31.03.2026

The third international conference organised by the Research Network on Military, War and Gender/Diversity (MKGD) and the Bundeswehr Centre of Military History and Social Sciences (ZMSBw) (Web)

Time: 20.-22.01.2027
Venue: ZMSBw, Potsdam
Proposals by: 31.03.2026

Theme and Goals: In recent decades, sexual violence has become an increasingly important topic for historians and social scientists researching gender, the military and war. Current studies emphasise that sexual violence in military and war contexts encompasses a wide range of behaviours. Next to rape, these include sexual mutilation, sexualised torture, sexual humiliation, forced prostitution as well as coerced pregnancies and abortions. Although victims of sexual violence are primarily women, commonly portrayed as civilians, they can also be men of any age and may belong to the military themselves. Sexual violence is not only practised by men in the military, but by women too.
Research also indicates that sexual violence can fulfil various context-specific functions. Rape has not only been a common practice of victorious soldiers and officers, but also was used by army leaders as a weapon of war or a war strategy. The motives and functions depend on the specific historical context. Also the frequency with which civilians are raped by military personnel has varied considerably over time and in different regions during armed conflicts, as has the way in which it is perceived and remembered. This is why it is crucial to understand the historically changing conditions of violent practices, and to carefully distinguish between public discourse on rape, its representation in art and culture, the use of rape in war propaganda, its regulation in military and state laws, and its place in everyday war practices.
The third international conference organised by the Research Network on Military, War and Gender/Diversity (MKGD) and the Bundeswehr Centre of Military History and Social Sciences (ZMSBw) will examine the issue of sexual violence perpetrated by military and paramilitary forces, taking a comparative approach across regions and time periods. Our aim is to explore conflicts in Europe, North America and beyond from the Early Modern period to the present day. We appreciate contextualised case studies, as well as diachronic and synchronic comparisons. In particular, we welcome proposals on the … read more and source (Web).

Source: HSozKult

Buchpräsentation: Irene Messinger, Johanna Gehmacher und Jessica Richter: Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934-1945 / Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit, 10.03.2026, Wien

Fachbibliothek Zeitgeschichte, Reihe * at the Library (Web)

Zeit: 10.03.2026, 18:30 Uhr
Ort: Fachbibliothek Zeitgeschichte, Campus der Univ. Wien, Spitalg. 2-4, Hof 1.12, 1090 Wien

Programm

  • Begrüßung: Markus Stumpf | Fachbibliothek Zeitgeschichte, Univ. Wien
  • Einleitende Worte: Johanna Gehmacher | Institut für Zeitgeschichte, Univ. Wien
  • Buchpräsentation: Irene Messinger | Department Sozialwissenschaften, Hochschule Campus Wien
  • Podiumsdiskussion: Über Biografieforschung und die Praktiken des Biografierens mit Irene Messinger, Johanna Gehmacher und Jessica Richter | Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Univ. Wien
  • Im Anschluss Brot und Wein

Zu den Büchern

Irene Messinger. Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934-1945. Nomos Verlag. Wien, 2026 (Web)
Verfolgung und Vernichtung unter autoritären Regimen prägten die frühe Entwicklung der Profession. Anhand von 80 Biografien analysiert die Studie berufliche Netzwerke, Wissenstransfer ins Exil und Formen des Widerstands, und erweitert die Geschichtsschreibung um marginalisierte Perspektiven.

Irene Messinger. Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit. 80 Biografien von verfolgten Fürsorgerinnen in Wien 1934–1945.Nomos Verlag. Wien, 2026 (Web) 
Die Porträts erzählen von Herkunft, Ausbildung, Arbeitsfeldern und beruflichen Netzwerken. Gestützt auf neue Quellen und Bilder dokumentieren sie Erfahrungen von Verfolgung, Anpassung, Widerstand und Flucht. Sie machen weitgehend vergessene Akteurinnen jenseits gängiger Berufsvorstellungen sichtbar. Dieser Band enthält über 180 Bilder. Continue reading

CfP: Women in Late Socialism: Gender Orders, Agency, and Transnational Entanglements (09/2026, Berlin); by: 31.03.2026

Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt Univ. of Berlin, Anna Ivanova, Irina Makhalova, and Oksana Nagornaia (Web)

Time: 17.-19.09.2026
Venue: Berlin
Proposals by: 31.03.2026

The Chair of East European History at Humboldt Univ. of Berlin is pleased to invite paper proposals for the conference “Women in Late Socialism: Gender Orders, Agency, and Transnational Entanglements,” sponsored by the Federal Foundation for the Study of the Communist Dictatorship in Germany (Bundesstiftung Aufarbeitung). At the core of the conference are women as historical actors in late socialist societies, whose spheres of action oscillated between state control, institutional participation, and everyday self-assertion. The conference aims to examine how female agency under late socialism was shaped and enacted in the domains of political engagement and withdrawal, transnational Cold War spaces and networks, knowledge production, and the politics of the body.
The conference examines how the broader problem of subjects’ incorporation into socialist political regimes was articulated in women’s lives, and how gender reshaped the dynamics of integration, regulation, and resistance. Moreover, it aims to examine transnational women’s activities and networks during the Cold War, particularly within the framework of international women’s organizations, academic exchange programs, state-organized forms of tourism, and networks of cooperation between socialist countries. Women’s expertise and knowledge production under late socialism – particularly in fields traditionally defined as male domains – constitute another key area for examining female subjectivity. Finally, the focus on the politics of the body amidst demographic concerns, anxieties about labor productivity, and proclaimed commitments to gender equality allows to examine how women’s bodies were turned into a political project. Analyzing similarities and differences across discourses, institutions, lifeworlds, and female subjectivities in various socialist countries highlights both the specificities of individual cases and the broader dynamics they share. Read more and source … (Web)

Source: HSozKult