Category Archives: Topic_100 Jahre Frauenwahlrecht

CfP: Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung | Women’s and gender history in times of challenges to democracy, diversity and responsibility (09/2026, Bielefeld); bis: 10.11.2025

Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung der Univ. Bielefeld, Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung sowie Fokusbereich “Contestations of Gender and Democracy” (Web)

Zeit: 09.-11.09.2026
Ort: Univ. Bielefeld
Einreichfrist: 10.11.2025

Deutsche Version: Seit 50 Jahren verändert die Frauen*- und Geschlechtergeschichte die Geschichtswissenschaft. Sie fordert gewohnte Narrative und Periodisierungen heraus und sprengt konventionelle Vorstellungen davon, was und wer zum Gegenstand historischer Untersuchungen werden kann. Sie stellt neue Fragen und bedient sich zu deren Beantwortung selbstbewusst, kritisch und kreativ des gesamten Repertoires historischer Methoden, Quellen und Theorien. Sie sichtet und sichert Materialien in und für etablierte und neue Archive. Sie nutzt die wachsenden Möglichkeiten der Digital Humanities. Sie reagiert auf die Herausforderungen der Gegenwart, greift Impulse aus den Nachbarwissenschaften auf und diskutiert Theorieangebote aus der feministischen Theorie, den Queer und Trans Studies und den post colonial studies. Sie setzt sich anerkennend, selbstkritisch und in intersektionaler Perspektive mit der eigenen (Entstehungs)Geschichte auseinander, inklusive der Ausschließungs- und Machtmechanismen, die … weiterlesen und Quelle (Web).

Version in English: Women’s and gender history have been changing the discipline of history for at least 50 years. They challenge conventional narratives and periodisations and disrupt perceived notions of what and who could become the object of historical inquiry. They pose new questions and do not hesitate to employ the entire repertoire of historical methods, sources and theories to answer them – self-confidently, critically, creatively. They examine and safeguard materials in and for established and new archives. They utilise the growing possibilities of digital methods. They respond to the challenges of the present, look to neighbouring disciplines for inspiration and engage with theoretical concepts from feminist theory, queer and trans studies and post-colonial studies. They take an appreciative, self-critical and intersectional approach to their own history (of origins), including the mechanisms of exclusion and power that … read more and source (Web).

Klicktipp: Katharina Prager und Andrea Winklbauer: Wien vor 1900: Der Spielraum der Frauen – eng, aber genutzt (Diskussion online zum Nachhören)

Ö1-Podcast „Science Arena“, Reihe „Zurück in die Zukunft – Wien vor 1900“ (Web)

Zwischen Frauenbewegung und Ausschluss aus der öffentlichen Sphäre bewegte sich im Wien vor 1900 der Spielraum der Frauen in Kunst und Kultur. Von den meisten Universitäten ausgeschlossen, kämpften sie dennoch darum in Literatur, Musik, Kunst und Design wahrgenommen zu werden. Für bürgerliche Frauen mit großen Wohnräumlichkeiten gab es die Möglichkeit sich als Salonière einen Namen zu machen. In den Wiener Salons des 19. Jahrhunderts spielten Frauen die zentrale Rolle und waren damit relevant für kulturelle und politische Netzwerke.
Katharina Prager, Historikerin und Kulturwissenschafterin an der Wienbibliothek im Rathaus und Andrea Winklbauer, Kunsthistorikerin und Kuratorin am Jüdischen Museum Wien diskutieren im Gespräch mit Katharina Gruber.

  • Beitrag online anhören (52:54 Minuten) (Web)

Eine Eigenproduktion des ORF, ausgestrahlt am 10.03.2025 in der Science Arena auf Ö1.

Klicktipp: WeiberDiwan. Die feministische Rezensionszeitschrift – seit 2008 online (Website)

WeiberDiwan. Die feministische Rezensionszeitschrift (Web)

Der WeiberDiwan war ehemals die Rezensionszeitschrift der Frauenbuchhandlung Frauenzimmer in 1070 Wien, seit 2008 wird er als Online-Journal veröffentlicht. Er erscheint zweimal im Jahr, auf der Website ist auch ein Archiv mit allen Ausgaben seit 2008 verfügbar (Web).
Gedruckt gibt es den WeiberDiwan als Beilage der Zeitschrift an.schlaege. das feministische magazin (Web) sowie in ausgewählten Buchhandlungen (Web).
Das aktuelle Redaktionsteam sind Anna Veis, Margit Hauser, Margret Lammert, Nike Kirnbauer, Sabine Zopf und Susanne Karr. Die Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, die Herausgeberin ist der Verein zur Förderung feministischer Literatur und Wissenschaft.

Feministische Buchhandlungen in Wien
Die Frauenbuchhandlung Frauenzimmer bestand von 1977 bis 2007. Anfang 2012 eröffente Chicklit in der Kleeblattgasse 7 in 1010 Wien. In diesen Räumlichkeiten befand sich vormals die AUF, die erste feministische Zeitschrift der zweiten Frauenbewegung in Österreich (Web).

Aus dem Editorial des aktuellen WeiberDiwans – mit einer Veranstaltungsankündigung
„Liebe Leser*innen! Was für eine Art Sommer wird das? Zwischen frühen heißen Tagen und abruptem Zurück-an-den-Start mit den verlängerten Eisheiligen scheint noch alles drin zu sein. Das Wetter ist nach wie vor nicht beeinflussbar, die politische Situation immerhin bedingt. In Zeiten des Umbruchs ist es noch wichtiger, sich klar zu positionieren. Jede von uns nimmt Einfluss, jeden Tag, in der Art, wie sie spricht, wie sie konsumiert, wie sie mit anderen umgeht und ob sie sich traut, Dinge zu kommentieren, die nicht in Ordnung sind. Also keine Zeit der Bequemlichkeit.
Um immer wieder Energie, Argumente und Elan zu gewinnen, die täglichen Herausforderungen zu meistern, gibt es in unserer Buchauswahl jede Menge Empfehlungen. Schon seit 30 Jahren suchen wir beim WeiberDiwan aktuell relevante, feministische Literatur für euch aus und wollen das im Herbst 2025 feiern! Näheres wird noch bekanntgemacht, wir hoffen, ihr seid dabei. (…)“ (Web)

Klicktipp: Listen to the Archive! Podcast des Digitalen Deutschen Frauenarchivs zu feministischer Geschichte

Listen to the Archive! Podcast des Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF) (Web)

„Feminismus hat Geschichte! Und die ist politisch, bewegt und reich an Auseinandersetzungen. Sie erzählt von Solidaritäten und Brüchen, sie hat viele Gesichter, Perspektiven und nicht zuletzt Schultern, auf denen auch heute Feminismus gelebt, gedacht und ausgehandelt wird. Von Frauenstreiks bis Cyberfeminismus, von Pionier*innen in Sport oder Sprache: Der DDF-Podcast blickt auf Akteur*innen und Phänomene aus mehr als 200 Jahren feministischer Bewegungsgeschichte. Was trennt, was verbindet – damals und heute? Wir öffnen feministische Zeitkapseln und Schatzkisten, treffen Historiker*innen, Zeitzeug*innen und weitere Expert*innen – und nehmen euch mit auf eine Entdeckungstour durch die feministischen Archive. Listen to the Archive!“
Der DDF-Podcast wurde 2022 gestartet. Bisher sind diese Folgen erschienen (Web):

  • Feministische Archive vernetzen sich europaweit. The Power of Networking (33 Min.) (Web)
  • Unerschrocken für Gleichberechtigung. Auf den Spuren von Elisabeth Selbert (44 Min.) (Web)
  • Frauen und Widerstand gegen den Faschismus – Erinnerung macht Mut (34 Min.) (Web)
  • Umwege zur Selbstbestimmung – zwischen § 218, Frauenwahlrecht und europäischer Solidarität (46 Min.) (Web)
  • „Die haben wir alle gelesen“: Autorinnen der DDR neu- und wiederentdecken: 90 Jahre Reimann, Wander, Morgner (42 Min.) (Web)
  • Feministisches Erinnern bleibt politisch: Vernetzung & Rolle feministischer Archive (39 Min.) (Web)
  • 175 Jahre Märzrevolution: Frauenemanzipation und Louise Otto-Peters (41 Min.) (Web)
  • Mit Hass an die Macht: Die NS-Machtübernahme 1933 (42 Min.) (Web)
  • Migration, Flucht & Stadtpolitik: Von Teheran nach Köln (44 Min.) (Web)
  • 11 Freund*innen: Fußball und Feminismus (57 Min.) (Web)
  • Bilder Sozialer Arbeit: 150 Jahre Alice Salomon (52 Min.) (Web)

i.d.a.-Dachverband: Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) (Web)
Das DDF ist das Fachportal zur Geschichte der Frauen- und Lesbenbewegungen in Deutschland. Seit 2018 macht es laufend weitere thematische Dossiers und Digitalisate von ausgewählten Quellen der Geschichte der Frauen*bewegungen im Internet zugänglich.
Das DDF ist aufgebaut auf dem Online-Verbund-Katalog „META“ des i.d.a.-Dachverbandes, der 2015 online gegangen ist und in dem die Kataloge von mehr als 30 Einrichtungen zusammengeführt recherchiert werden können (Web). (Während sich das DDF auf Deutschland bezieht, sind im „Meta“-Katalog auch Einrichtungen aus Österreich, Luxemburg und Italien vertreten.)

Klicktipp: fernetzt – der Blog für die Frauen- und Geschlechtergeschichte (Weblog)

fernetzt. Verein zur Förderung junger Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Auf der Grundlage welcher Quellen können die Arbeits- und Lebensverhältnisse von Arbeiter:innen der Zwischenkriegszeit erforscht werden? Wo publizierten die Vertreterinnen der verschiedenen Strömungen der Ersten Frauenbewegungen? Und wer war die „New Ottoman Muslim Woman“ im Istanbul des frühen 20. Jahrhunderts? Das sind einige der Fragen, die in den zuletzt veröffentlichten Beiträgen in „fernetzt – der Blog“ gestellt werden.

Redaktion
Der Weblog ist 2015 online gegangen, um Impulse für Diskussionen zu setzen und um die Sichtbarkeit junger – bzw. nicht institutionalisierter – Forschung zu erhöhen. Er ist ehrenamtlich organisiert, Herausgeberin ist der Verein fernetzt, der 2011 gegründet wurde als Raum für Diskussionen, den Austausch über den Forschungsalltag und gegenseitige Unterstützung. Weiterlesen … (Web).

Beiträge im Weblog (Link)

  • Frauen als Gläubigerinnen und Schuldnerinnen im 18. Jahrhundert; von Matthias Donabaum (Link)
  • Geschlechtergeschichte vermitteln: Die Briefe von Franziska und Franz Jägerstätter; von Verena Lorber (Link)
  • Zwischen Glaube, Klasse und Geschlecht: Die Presse österreichischer Frauenvereine um 1900; von Sabrina Kummer (Link)
  • Das Frauenbild in der NS-Zeitschrift „Die Sirene“; von Liana Popa (Link)
  • The potential of doing laundry? Let the source speak!; by Jelena Tešija (Link)
  • „Die Dame dreht!“ Der Amateurinnenfilm der 1920er und 1930er Jahre und das Pathé-Baby; von Tabea Söregi (Link)
  • Searching for the New Ottoman Muslim Woman; von Enise Şeyda Kapusuz (Link)
  • Finally liberated! The emergence of Viennese fashion; von Aris Kafantogias (Link)
  • Bergsteigerinnen im ‚Männerraum‘ Gebirge; von Julia Lenart (Link)
  • Frauen, Besitz und das Spätmittelalter in Klosterneuburg; von Amelie Rakar (Link)
  • Die Jungs unter sich: Deutschsprachige Spielemagazine und Gender 1980-2000; von Aurelia Brandenburg (Link)
  • Beziehungsweisen in der Autonomen Frauenbewegung in Österreich; von Nike Kirnbauer Continue reading

Klicktipp: „Fundstücke“ zur feministischen Erinnerungsarbeit (Quellensammlung auf der Website des i.d.a. Dachverbandes)

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Am 11. Mai feiern die im Dachverband i.d.a. vernetzten feministischen Archive und Bibliotheken jährlich den „Tag der Frauenarchive“ und heben damit die Wichtigkeit feministischer Erinnerungsarbeit hervor. 2025 wurde dazu die Quellensammlung „Feministische Erinnerungsarbeit“ auf der Website von i.d.a. zusammengestellt. Diese gibt Einblicke in die Arbeit und in besondere Bestände von einzelnen der Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:

  • Beiträge von: Alice Salomon Archiv | Frauenkultur Leipzig | FrauenGenderBibliothek Saar | LIESELLE | Archiv der deutschen Frauenbewegung | Frauenmediaturm | Letter Verein | DENKtRÄUME | Sammlung Frauennachlässe | Gosteli-Archiv | Archiv Frau und Musik | Feministische Geschichtswerkstatt Freiburg (Web)

Der Tag der Frauenarchive
Seit 1988 gibt es den Tag der Frauenarchive. Als Datum wurde dafür der 11. Mai gewählt – der Geburtstag der jüdischen Lyrikerin Rose Ausländer. Anfangs von wenigen Archiven als Tag der offenen Tür begangen, wird der 11. Mai heute von vielen i.d.a.-Einrichtungen ganz unterschiedlich mit Inhalten und Veranstaltungen gefüllt. Denn an diesem Tag geht es nicht nur um die zahlreichen Schätze, die sich in den Archivkisten verbergen, sondern auch um die Archive selbst. Jedes Jahr rückt er die Einrichtungen in den Mittelpunkt und gibt Gelegenheit, die Arbeit und Bedeutung feministischer Erinnerungseinrichtungen zu würdigen und in die Öffentlichkeit zu tragen.
2025 gibt i.d.a. Einblicke in verschiedene Bereiche der feministischen Erinnerungsarbeit, die von den Archiven geleistet wird. Auf welche Objekte und Bestände sind sie besonders stolz? Wie kam er zur Entstehung der Archive? Wie sieht ihre tägliche Arbeit aus? Das erzählen uns die i.d.a-Einrichtungen mit ihren Fundstücken.

CfP: Gender and Education in the Public Eye: Transnational Histories in Print (Publication); by: 30.09.2025

Special issue of the Nordic Journal of Educational History; Badegül Eren-Aydınlık, Charlott Wikström, and Emma Vikström, Umeå Univ. (Web)

Proposals by: 30.09.2025

Since the 1800s, print media has been an important vehicle for disseminating knowledge and promoting civic engagement. This special issue examines the role of magazines, journals, and books that have served as educational platforms. These publications, often curated by educators, not only gave voice to marginalised groups across social classes but also challenged dominant gender norms and power relations.
Rather than focusing on traditional educational institutions such as girls‘ and boys‘ schools, teacher training programmes, or women’s entry into higher education (Nygaard & de Coninck-Smith, 2024; Carter, 2023; Martin, 2022; Marklund, 2021; Albisetti, Goodman & Rogers, 2010), this special issue centres on how gender and education was constructed and negotiated in the public eye in various international contexts. The growing research field on education in print has opened new perspectives from both educational history and gender history (Eren-Aydınlık, 2025; Rodriguez, 2025; Wikström, 2025; Sanz Simón & Ramos Zamora, 2023; Baker & Chung, 2020; Rosoff & Spencer, 2019; Kolaric, 2017). By stepping beyond the boundaries of formal schooling, these approaches offer broader insights into how various media shaped public knowledge and contributed to educational processes.
For this special issue, we invite papers that explore the mid-nineteenth to twentieth centuries as a period of increased participation of educators in public debates, and a growing awareness of political and social norms regarding gender. Submissions should focus on the intersections of gender and education in print media. Drawing on the metaphor of ‚printscapes‘ (Noonan, 2020), we are interested in the dimensions of place and movement in print, and how transnational and comparative perspectives can enrich our understanding of educational history. Our intention is to spark dialogue about the theoretical, empirical, and methodological challenges and opportunities that arise when engaging with transnational histories of gender and education in print. The special issue will thus contribute to the intersecting fields of print history, gender history, and the history of education.

Although the Nordic Journal of Educational History focuses primarily on Northern Europe, this special issue welcomes contributions from all geographical contexts. Submissions may address Continue reading

Diskussion: Gabriella Hauch und Veronika Helfert: Der Kampf um Frauenrechte im 19. Jahrhundert, 27.05.2025, Wien und virtueller Raum

„1848, die Frauen und weiter“: Neue Reihe des Radiokulturhauses (Web)

Zeit: Di., 27.05.2025, 19.00 Uhr
Ort: RadioCafe, Argentinierstr. 30A, 1040 Wien – und virtueller Raum

1848 gründete sich der Erste Wiener demokratische Frauenverein als Reaktion auf die blutige Niederschlagung einer Demonstration gegen Lohnkürzungen von Baustellenarbeiterinnen. Der Verein forderte unter anderem gleiche politische Rechte und gleichen Zugang zu Bildung. Doch bis zum Ende der Monarchie 1918 war es Frauen verboten, sich in politischen Vereinen zu engagieren.

Wie sie sich dennoch organisierten, diskutieren die Historikerinnen Gabriella Hauch (Univ. Wien, emeritiert) und Veronika Helfert (Univ. Wien und Central European Univ.) bei den ORF-Journalistinnen Irene Suchy und Katharina Gruber.

Online verfügbare Aufnahmen zum Nachhören

  • Bericht auf orf.at inklusive Videoaufnahme der Diskussion (Web).
  • Als Folge des Podcasts „Science Arena“ (Web)

In Kooperation mit ORF Topos und Ö1 | Eintritt: Frei | Anmeldung notwendig – via Email an das ORF RadioKulturhaus Kartenbüro: radiokulturhaus@orf.at

Public Talk: Saadia Gacem: Community Archives: Collecting and Preserving Histories – The Archives of Women’s Struggles in Algeria, 23.05.2025, Vienna

Vereinigung Bildender Künstler*innen Österreichs (VBKÖ) (Web)

Time: Fr., 23.05.2025, 18:30-20:00
Venue: VBKOE, Maysederg. 2, Vienna 1010

Archives des luttes des femmes en Algérie (Archives of Women’s Struggles in Algeria) is an independent project founded in 2019, by researcher Awel Haouati, whose aim is to build a contributory digital archive of documents produced by Algerian women, feminists and women rights groups, collectives and associations.
Join the VBKÖ next week for a public talk with Saadia Gacem, co-director of the Archives des luttes des femmes en Algérie. The event will offer reflections on the importance of community archives in preserving feminist memory and documenting histories of resistance.

Saadia Gacem is a PhD candidate in anthropology at Aix-Marseille Univ. Her research focuses on the judicial treatment of domestic violence cases in courts in Algiers. In 2019, she directed her first documentary film, Felfel Lahmar („Red Pepper“). Saadia Gacem is a feminist activist with a strong interest in the history of feminism and the trajectories of women activists in Algeria. She co-founded the feminist magazine La Place with Maya Ouabadi and co-directs the Archives of Women’s Struggles in Algeria project with Awel Haouati.

The public talk will be held at the VBKÖ Archive, with guest speaker Saadia Gacem joining the talk virtually. Free and open to the public – all are welcome.

Klicktipp und Buchpräsentation: Barbara Haider-Wilson und Waltraud Schütz: Unsichtbares sichtbarmachen: Frauen und Politik in der Habsburgermonarchie, 28.05.2025, Wien

Parlament und Demokratie – gestern und heute: Parlamentsdirektor, Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und transcript Verlag (Web)

Zeit: Mi., 28.05.2025, 17:00 Uhr
Ort: Parlament Österreich, Elise Richter | Lokal 2
Anmeldung: bis 26.05.2025 (Web)

Lange Zeit sind Frauen im Bereich des Politischen zu einer Besonderheit gemacht worden. Auch die Geschichtswissenschaften haben ihr politisch-gesellschaftliches Engagement häufig übersehen. Der präsentierte Themenband „Frauen als politisch Handelnde“ von Barbara Haider-Wilson und Waltraud Schütz (Hg.) und die Veranstaltung setzen sich zum Ziel, die große Bandbreite politischen Handelns von Frauen in der späten Habsburgermonarchie sichtbar zu machen.

Barbara Haider-Wilson und Waltraud Schütz (Hg.): Frauen als politisch Handelnde. Beiträge zur Agency in der Habsburgermonarchie, 1780–1918, Bielefeld 2025 (Web) | Buch hier auch im Open Access zugänglich.

Programm

  • Eröffnungsworte: Harald Dossi (Parlamentsdirektor)
  • Grußworte: Katrin Keller (Direktorin des Inst. für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, ÖAW)
  • Karin Schneider (Parlamentsarchiv): Einleitung: Frauen in den Beständen des Parlamentsarchivs
  • Barbara Haider-Wilson & Waltraud Schütz (Inst. für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, ÖAW): Unsichtbares sichtbar machen. Einführung in das Thema
  • Gabriella Hauch (Inst. für Geschichte, Univ. Wien): Key-Note: „Sie meinen es politisch!“ Zu den Geschlechterverhältnissen in der bürgerlichen Moderne
  • Fragerunde: Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum
  • Moderation: Karin Schneider (Parlamentsarchiv)
  • Empfang