Category Archives: Topic_100 Jahre Frauenwahlrecht

Klicktipp: What’s Her Story: Women in the Archives (Digital Exhibit)

What’s Her Story: Women in the Archives: Autry Museum of the American West, Los Angeles (Web)

Sections: Moving Impressions, Challenging Preconceptions | L.A. Story | Women Documenting Women | Getting Lost | The Age of Discovery | Explore More (Web)

„At the heart of every story is an archive, and at the heart of every archive is a story: In honor of the 100th anniversary of women winning the right to vote, What’s Her Story: Women in the Archives reveals compelling stories of women found in the Autry’s collections. This exhibit will showcase Assistance League of Los Angeles, Caroline Boeing Poole, Gladys Knight Harris, Native Voices theatre ensemble, and Women’s March participants as 20th and 21st century women who documented their activities and created archives as a way to preserve a legacy in their own voice. Also featured are stories of Bertha Parker Cody, Manuela Garcia, Clara Forslund, and an “Unidentified Woman,” whose lives were documented in archives made by other creators: friends, colleagues, government agencies, and other institutions that produced written and visual records.
What’s Her Story also looks behind the scenes to share how the work of archivists brings the more hidden narratives to light – weaving in and out of primary source evidence to color in details, amplify voices, and begin the discovery of women’s stories. In personal diaries, photographs, letters, music, objects, and ephemera, you will meet women philanthropists, solo sojourners, political activists, artists, and a pioneering anthropologist.
The sections below build on the in-gallery exhibition to explore what other narratives can be found when examining all these archives side by side. This “exhibit microsite” continues What’s Her Story by looking at broader concepts such as women serving as history keepers throughout time, female imagery and stereotyping; and the dynamic history of a city.
Surveying archives can also be used to locate the inherent risks threatening the loss of information in order to find solutions to discover, recover, and preserve these pieces of evidence into perpetuity.“

Klicktipp: Die Blattmacherinnen. Als Frauen in Redaktionen das Wort ergriffen (Online-Ausstellung): bis 23.03.2026

Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB); „Ariadne“ (Web)

Die Web-Ausstellung „Die Blattmacherinnen“ wurde kuratiert von Ariadne, der frauen- und genderspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle der Österreichischen Nationalbibliothek. Zu sehen ist die Schau bis 23.03.2026 auf der Website der ÖNB. Gestaltet wurde sie von Andrea Reisner von Andrea Gruber.

Rubriken (Web)

  • Frauen zwischen den Zeilen. Geschlecht und Journalismus um 1900
  • Bürgerliche Revolutionärin. Marie Lang und die „Dokumente der Frauen“
  • Sprachrohr der Unzufriedenen. Adelheid Popp und die „Arbeiterinnen-Zeitung“
  • Journalistin im Dienste Gottes. Hanny Brentano und die „Österreichische Frauenwelt“
  • Schreiben ohne Korsett. Fanny Burckhard und die „Wiener Mode“
  • Blattmacherinnen im Interview. 2025: Fünf Journalistinnen geben Einblick in ihre Arbeit

Sie prägten Debatten, setzten Themen und führten Redaktionen – dennoch sind ihre Namen heute kaum bekannt. Die neue Online-Ausstellung der ÖNB rückt jene Frauen ins Zentrum, die bereits um 1900 in einer männlich dominierten Medienlandschaft Redaktionen leiteten und dabei eigene journalistische Wege gingen. Anhand von Zeitungsausschnitten, Titelblättern, Dokumenten und Fotografien porträtiert diese Online-Ausstellung vier „Blattmacherinnen“, die um die Jahrhundertwende Geschichte(n) schrieben: Die bürgerliche Frauenrechtsaktivistin Marie Lang, die Sozialdemokratin Adelheid Popp, die katholische Publizistin Hanny Brentano und die Modeschriftstellerin Fanny Burckhard. Auch in die Gegenwart wird eine Brücke geschlagen: In Video-Interviews berichten fünf österreichische Journalistinnen über ihre Erfahrungen und Herausforderungen an der Spitze von Redaktionen. Weiterlesen … (Pressemeldung)

Informationen zu Ariadne (Web)

Lecture: Martin Conway: Male Democrats: Masculinity and the History of Citizenship in Twentieth-Century Europe, 20.05.2026, Vienna

Historisch-kulturwissenschaftliche Fakultät der Univ. Wien: Forschungsschwerpunkte „Democracy and Human Rights“ und „Dictatorships – Violence – Genocides“ sowie Institut für Geschichte: Vortrag der Reihe Geschichte am Mittwoch und Gerald Stourzh-Vorlesung zur Geschichte der Menschenrechte und Demokratie (Web)

Zeit: 20.05.2026, 18.30-20.00 Uhr
Ort: Univ. Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 41 – Gerda Lerner Saal

Moderation: Birgitta Bader-Zaar

Democracy has long been regarded as a vehicle of emancipation, focussed on voting rights that were originally granted to adult males, considered to be sufficiently respectable, and then extended over the course of the twentieth century to women, immigrants and other sections of the population. That perception of democracy as a spreading pool of participation is understandable. But it marginalises the durable inequalities of democracy. Foremost among these has been the enduring gendered inequality within European democracy in terms of participation, power, and office-holding. In this lecture, I therefore wish to understand this phenomenon not as an imperfection of democracy, but as the expression of the endurance of a male understanding of political citizenship.

Weitere Informationen auf der Website der Gerald Stourzh-Vorlesung zur Geschichte der Menschenrechte und Demokratie. Die Aufzeichnung des Vortrags und der Diskussion wird nach der Veranstaltung ebenfalls auf Website verfügbar sein. (Web)

Martin Conway ist Professor für europäische Zeitgeschichte am Balliol College der Univ. Oxford und beschäftigt sich in seiner Forschung u. a. mit der Demokratieentwicklung Westeuropas nach dem Zweiten Weltkrieg (siehe hierzu den Band Western Europe’s Democratic Age: 1945-1968. Princeton University Press, 2020) sowie der Geschichte sozialer Gerechtigkeit.

Die Vorlesungsreihe
Die Geschichte der Menschenrechte und der Demokratie ist ein wichtiges Anliegen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Emer. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Gerald Stourzh, einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, hat sie hier in Forschung und Lehre verankert und international wichtige Impulse gesetzt.
In den jährlichen Gerald Stourzh-Vorlesungen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und in Zusammenarbeit mit den Forschungsschwerpunkten „Demokratie und Menschenrechte“ sowie „Diktaturen, Gewalt, Genozide“, stellen prominente Forscherinnen und Forscher neue Ansätze und Ergebnisse zur Diskussion.

Klicktipp: Bilded Banden! Video zur Arbeit feministischer Archive und Bibliotheken

i.d.a.-Dachverband, Digitales Deutsche Frauenarchiv (DDF) und Verbundkatalog META (Web)

„Bildet Banden!“, fordert die Musikerin Sookee – und führt in 2.48 Minuten virtuell durch den Verbundkatalog META des i.d.a.-Dachverbandes. Dabei trifft sie auf zentrale Pionierinnen und Werke der feministischen Bewegungen und zeigt: Von der Abschaffung von § 218 bis zum Kampf gegen Antifeminismus – aktuelle Forderungen haben eine lange Tradition. Zum Video … (Web).

Kampagne “#unerschrocken – Feminismus stärken”
Seit Jahrhunderten treten Feminist*innen mutig gegen Vorurteile und Verbote und für Selbstbestimmung, Teilhabe und demokratische Rechte ein. Diesen unerschrockenen Feminismus braucht es auch aktuell, wenn weltweit patriarchal-autoritäre Systeme und Strömungen erstarken. Kriege, Krisen und Katastrophen befördern antidemokratische Entwicklungen, Sexismus und Rassismus. Dies gefährdet ganz konkret auch die oft hart errungenen Rechte von Frauen und LSBTIQA*. Feministische Netzwerke stärken und verbinden im Kampf um Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechte – auch dafür steht der #8März. „Wir haben noch so viel zu tun“, sagt Sookee im Video, „das Patriarchat schafft sich nicht von alleine ab!“ Das DDF hat mit diesem Video zum #8M2024 die Kampagne “#unerschrocken – Feminismus stärken” gestartet. Zur Kampagne … (Web).

Digitales Deutsche Frauenarchiv (DDF) – und Online-Verbund-Katalog “META”
Das DDF ist das Onlineportal zur feministischen Bewegungsgeschichte. Es zeigt Materialien aus den feministischen Erinnerungseinrichtungen des i.d.a.-Dachverbands aus Deutschland (Web). In i.d.a. vernetzt sind auch Einrichtungen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien. Aus Österreich sind STICHWORT, Frauen*Solidarität, Sammlung Frauennachlässe und AEP Mitglieder von i.d.a. Kern des DDF ist der Online-Verbund-Katalog “META”. Zum Katalog … (Web).

Das Video ist eine Produktion des DDF, 2024 | Alle Rechte vorbehalten | Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Klicktipp: Quellen-Fundstücke zum 8. März (Website)

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Welche Flugblätter wurden in den vergangenen 40 Jahren zum internationalen feministischen Feier- und Kampftag am 8. März produziert? Welche Lieder wurden 1987 gesungen? Und welche Publikationen zum 100-Jahres-Jubiläum 2011 erarbeitet? Auf der Website von i.d.a. werden in der Rubrik „Fundstücke“ auch 2026 wieder besondere Quellen zum 8. März aus mehreren Mitglieds-Einrichtungen vorgestellt. Weiterlesen … (Web)

Vertreten sind diesmal Materialien aus diesen Archiven und Bibliotheken:
– Frauenbibliothek LIESELLE in Bochum
– Belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V. in Bremen
– AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel
– FrauenMediaTurm in Köln
– AusZeiten in Bochum
– STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung in Wien
– Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender und Queer Studies in Hamburg

Zusammenstellungen aus den vergangenen Jahren:

Quellen-Fundstücke 2025 (Web)
– Gosteli Archiv bei Bern
– AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel
– Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (LOPG) in Leipzig
– FrauenMediaTurm in Köln

Quellen-Fundstücke 2024 (Web)
– Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (LOPG) in Leipzig
– FrauenMediaTurm in Köln
– Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME in Hamburg

Quellen-Fundstücke 2023 (Web)
– STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung in Wien
– Frauenbibliothek LIESELLE in Bochum
– Belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V. in Bremen
– AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel
– FrauenMediaTurm in Köln
– AusZeiten in Bochum
– Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender und Queer Studies in Hamburg

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag im Graz Museum, 06.03.-19.03.2026, Graz

Graz Museum (Web)

Ort: GrazMuseum, Sackstr. 18, 8010 Graz
Zeit: 06.03.-19.03.2026
Alle Programmpunkte finden bei freiem Eintritt statt

Programm zum Internationalen Frauentag

Fr., 06.03.2026, 17.00-21.00 Uhr
Lange Nacht der Genderlesung (Web)
Menschen aus Wissenschaft, Politik und Kunst treten mit dieser Veranstaltung für die Gleichbehandlung aller Geschlechter ein. Sie setzen ein Zeichen gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und lesen programmatische Texte.

So., 08.03.2026, 15.00 Uhr
Frauen in der Nachkriegszeit (Web)
In einem Rundgang durch die Ausstellung „Ins Ungewisse. Graz 1945-1965“ werfen wir einen Blick auf das Leben von Frauen im Graz dieser Zeit, auf Rollen und typische Zuschreibungen.

Do., 19.03.2026, 16.30 Uhr
Führung durch die Pionierinnengalerie im Grazer Rathaus (Web)
Die Pionierinnengalerie stellt exemplarische Frauen in Graz vor, die zur schrittweisen Etablierung von Frauen in zuvor von Männern dominierten Bereichen beigetragen haben.

Do., 19.03.2026, 18.00 Uhr
Das weibliche jüdische Graz von 1890 bis 1945 (Web)
Der Vortrag von Barbara Lorenz zeichnet ein multi-perspektivisches Bild sehr unterschiedlicher Lebenswege von Grazer Jüdinnen zwischen 1890 und 1945, deren Biografien weitestgehend unerschlossen sind.

CfP: Subverting Hierarchies through Women’s Intellectual History in Eastern Europe in the Long Twentieth Century (Publication); by: 17.04.2026

The journal „History of European Ideas“ (Web); Isidora Grubački (Institute of Contemporary History, Ljubljana), Zsófia Lóránd (Univ. of Vienna), and Emily Steinhauer (independent scholar) (Web) 

Proposals by: 17.04.2026

In Eastern Europe, the long twentieth century—the period roughly between the 1890s and the 2000s—was marked by struggles for women’s rights, abruptly changing gender regimes, and a maelstrom of diverse as well as often monolithically dominant -isms. In these various contexts, women intervened into various male-centered discourses from a women-centered position, while writing, thinking, and arguing about processes of emancipation, education, (forced) modernization, the break with the traditional rural community, and many other themes which speak not only toward European but global processes too. As a recent collection of texts and contexts from the history of feminism and women’s rights in East Central Europe has shown, women’s interventions in the public sphere encompassed topics including war, sexuality, and the politicization of motherhood, to name only three. Yet, women from Central and Eastern Europe still remain marginal in the fields of European and global intellectual history, falling between the cracks of studies on the Western part of the Northern hemisphere, but also those, still largely male-dominated, of Central and Eastern Europe and even of the Global South. This omission means that the contributions of women from Eastern and Central Europe remain largely absent—not only in relation to the experience of the decades-long emancipation project of real existing socialism, but also in terms of longer-term negotiations with other ideologies such as agrarianism, nationalism, and anarchism, as well as the ways in which identity and belonging have been shaped by migration and shifting borders in this post-imperial space. These dynamics make the region specific and relevant as a region on a global scale.
This special journal issue examines women’s intellectual history in Central and Eastern Europe throughout the long twentieth century. However, rather than merely addressing an existing gap, it seeks to challenge and redefine the field as such by engaging with carefully selected case studies of women’s political thought in the region. The inclusion of women from Central and Eastern Europe into intellectual historical investigations means revisiting the gender of who produces intellectual discourses worthy of attention, from where they Continue reading

CfP: Doing Modernism um 1900. Zwischen Metropole und Provinz (12/2026, Hagen); bis: 26.02.2026

Lehrstuhl Geschichte der Europäischen Moderne, FernUniv. in Hagen; Institut für sozialen Bewegungen in Bochum; Osthaus Museum Hagen (Web)

Zeit: 10.-11.12.2026
Ort: Hagen
Einreichfrist: 26.02.2026

Welche Vorstellungen um 1900 als Ausdruck von Modernität galten – so die grundlegende These –, war Gegenstand kontrovers ausgetragener gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Gerade den daran beteiligten Akteur:innen und den prägenden Orten gilt das besondere Interesse der geplanten Tagung. Dass im frühen 20. Jhd. das Wirtschafts- und Bildungsbürgertum zu den wichtigsten Trägergruppen und die Öffentlichkeit der Museen zu den maßgeblichen Debattenorten gehörte, verdeutlicht das Wirken des aus einer Hagener Industriellenfamilie stammende Kunstmäzens Karl Ernst Osthaus (1874-1921) in exemplarischer Weise – vor allem auch durch die weithin beachtete Gründung des auf moderne Malerei und Skulptur ausgerichteten Folkwang-Museums im Jahr 1902. Welche Kunstwerke aus welchen Gründen für Osthaus – und für andere Galeristen, Museumsdirektoren, Kunstkritiker und Sammler – als modern zu gelten hatten, war Gegenstand zahlreicher Auseinandersetzungen. Dabei dienten die Gemälde, Skulpturen und Architekturentwürfe immer auch als Medium der Weltinterpretation, mittels derer sich die Beteiligten über ihr moralisch-politisches Verhältnis zu einer sich mit großer Geschwindigkeit verändernden Wirklichkeit verständigten – von den rasant wachsenden Industriestädten über die kolonial überformte Globalisierung und den sich radikalisierenden Nationalismus bis hin zu den aufbrechenden Geschlechterverhältnissen. Dieses Doing Modernism bildet einen der Ausgangspunkte der geplanten Tagung. Gleichzeitig strebt sie an, weitere von anderen Akteursgruppen getragene und an anderen Orten ausgehandelte Modernitätsvorstellungen des frühen 20. Jhds. in den Blick zu nehmen.
Dass sich die Hinwendung zur Moderne in einer Vielzahl regionaler Kristallisationspunkte vollzog – und dass die Hauptstadt Berlin keineswegs eine dominierende Rolle spielte –, bildet einen ergänzenden Zugang. Gerade der Schwerpunkt auf die in der „Provinz“ geführten Debatten – so die zweite grundlegende These – ermöglicht eine vielschichtige kultur- und sozialgeschichtliche Verortung der damaligen Modernitätsvorstellungen. Entscheidende ästhetische Debatten des frühen 20. Jhds. entzündeten sich an Continue reading

Vortrag: Hedwig Dohm: „Die wissenschaftliche Emancipation der Frau“ und „Der Stamm der Asra“, 19.01.2026, Wien

Literarischer Salon “Alte Bücher neu gelesen” – Gespräche zu Literatur auf der Wieden: Kulturverein Wieden und Institut für Wissenschaft und Kunst (Web)

Zeit, Mo. 19.01.2026, 16:30-17:30 Uhr
Ort: Café Goldegg, Argentinierstr. 49, 1040 Wien

Hedwig Dohm war eine der prononciertesten feministischen Theoretikerinnen und Frauenrechtlerin des 19. und frühen 20. Jhds. In ihren gesellschaftspolitischen Schriften hat sie humorvoll, aber dennoch unerbittlich die Verteidigung des männlichen Macht- und Besitzdenkens angeprangert. Die Darlegung ihrer eigenen Position verknüpfte sie mit dem Hinweis auf die widersprüchliche und teilweise schlecht geschriebene Argumentationslinie der Gegenseite. Weniger bekannt sind Hedwig Dohms Lustspiele. Der Vortrag widmet sich exemplarisch einem Lustspiel und stellt dieses in den Kontext zu ihren gesellschaftspolitischen Schriften.

Gespräche zu Literatur auf der Wieden des Kulturvereins Wieden
Wir treffen einander im Café Goldegg und hören im Rahmen des literarischen Salons Ausführungen zu Hedwig Dohm: „Die wissenschaftliche Emancipation der Frau“ und „Der Stamm der Asra“. Nach dem Vortrag (ca. 25 Minuten) ist Gelegenheit zur Diskussion und informellem Austausch in der gemütlichen Atmosphäre eines Kaffeehauses.

Der Kulturverein Wieden veranstaltet regelmäßig wissenschaftliche Vorträge zu Moderne, Wissenschaft, Literatur und Kunst im Café Goldegg. Eine Kooperation vom Kulturverein Wieden und dem Institut für Wissenschaft und Kunst.

Quelle: IWK-Newsletter

Lectures: Masha Bratishcheva: From Nursing to Bombs. Seven Public Lectures on the History of Russian Feminism, 01-02.2026, virtual space

Dialog Büro. Dialogue Office for Civil Society Cooperation (Web)

Time: Thursdays, 18:00 | 08.01.2026-26.02.2026
Venue: virtual space

Programme: Next Lectures

15.01.2026: CARE: Inventing civic welfare through the Society of Cheap Lodgings (1859–1914)

22.01.2026: LEARN: the fight for education and credentials (1859–1868)

05.02.2026: BRAND: the Women’s Publishing Cooperative and paid intellectual labour (1863–1879)

12.02.2026: LOBBY: the first mass petition campaign for women’s education (1868–1872)

19.02.2026: FLEE: Zurich, blacklists, and the criminalization of educated women (1870–1874)

26.02.2026: MAKE THE REVOLUTION HAPPEN: from „going to the people“ to political trials and terror (1874–1881)

Language: English | Admission: free, please, register via the link

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08.01.2026: EMERGE: from „the woman question“ to women’s movement (1855–1863)

About This series tells the story of how women in the Russian Empire moved from near-invisibility in public life to visible, consequential agency in just a few decades. We follow the activists who built charities, publishing ventures, schools, petition campaigns, and finally underground networks. Along the way we trace how Continue reading