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Sichtbarkeiten, Zugänge, Netzwerke. Perspektiven feministischer und queerer Wissensorganisation, 01.10.2026, Wien und virtueller Raum

Logo. Aufschrift "thesaurA revisited"frida. Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich (Web)

Zeit: 01.10.2026
Ort: Wien und virtueller Raum

1996 präsentierte frida mit der thesaurA den österreichischen Frauenthesaurus (Web). Die Veranstaltung „Sichtbarkeiten, Zugänge, Netzwerke“ knüpft hier an: Am Vormittag stehen feministische und queere Fachvokabulare, Normdaten und Fragen gendergerechter Erschließung im Mittelpunkt. Am Nachmittag stellen sich feministische Archiv- und Bibliotheksnetzwerke sowie Wissensprojekte vor. Am Abend wird gefeiert:

Programm (PDF)

Workshop: Begriffe in Bewegung. Fachvokabulare, Normdaten und gendergerechte Erschließung (Web)
Zeit: 9:30-12:45 Uhr | Ort: virtueller Raum (Link folgt auf der Website)

  • Gerrit Weßel (Homosaurus AG QueerSearch): Der Homosaurus spricht jetzt deutsch. Einblicke in das Übersetzen eines queeren Thesaurus
  • Andrea Gruber (Ariadne, ÖNB): thesaurA vernetzt: Von feministischen Fachvokabularen bis zur Gemeinsamen Normdatei (GND)
  • Judith Coffey (Fachinformationsdienst Gender, UB der HU Berlin): Herausforderungen und Herangehensweisen an eine Weiterentwicklung des GND-Vokabulars aus Sicht der Geschlechterforschung
  • Anke Spille (Digitales Deutsches Frauenarchiv): Initiativen und Herausforderungen feministischer und queerer Begriffsarbeit

Roundtables: Feminismus sichtbar machen – feministisch sichtbar machen. Netzwerke und Wissensprojekte (Web)
Zeit: 16:00-18:00 Uhr | Ort: C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik, Sensengasse 3, 1090 Wien

Feminismus sichtbar machen: Netzwerke

  • Margit Hauser (i.d.a., STICHWORT): i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen
  • Susanne Rettenwander (Literaturarchiv der ÖNB): Netzwerk Archiv und Gender (NAG)
  • Hanna Birnbaum und Sarah Themel (Büchereien Wien): Gendernetzwerk der Büchereien Wien

Feministisch sichtbar machen: Datenbanken und Online-Ressourcen Continue reading

Konferenz: Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung, 09.-11.09.2026, Bielefeld [REMINDERIN]

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG); Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG); Abteilung für Geschichtswissenschaft der Univ. Bielefeld (Web)

Zeit: 09.-11.09.2026
Ort: Univ. Bielefeld
Anmeldung und Anmeldegebühr (Web)

Die Geschlechtergeschichte ist in Bewegung. Sie stellt neue empirische Fragen, diskutiert über Ansätze und Begriffe, nutzt das gesamte Repertoire der historischen Methoden, fragt nach den Grenzen der historischen Erkenntnis, schließt an ältere Arbeiten an und setzt sich zugleich kritisch und selbstbewusst mit ihrer eigenen Geschichte als historischer Teildisziplin auseinander. Der Kongress lädt alle Interessierten dazu ein, das Feld in seiner ganzen Breite wahrzunehmen, sich über neue Forschungen zu informieren und sich innerhalb des Feldes zu vernetzten.
Das Programm umfasst 41 Fachsektionen (Vortragspanel mit drei Vorträgen und Roundtable), eine Eröffnungsveranstaltung, ein World Café mit mehr als 15 Thementischen und eine Party.

Programm/Fachsektionen (Web)

  • Andere Praxen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Archive und Bibliotheken, Museen und Social Media (Roundtable)
  • Türkeibezogene Geschlechterforschung. Nachwirkungen der kemalistischen Geschlechterordnung
  • Zwischen Front, Heimat und Gefangenschaft. Perspektiven auf Männlichkeiten in den Weltkriegen
  • Antisemitismus, jüdische Erfahrung und zeithistorische Geschlechterforschung
  • Making Feminist Histories Visible. Perspectives from Russia, Asia, and Africa
  • Trans-Subjektivierung und Trans-Wissen. Historische Normierungen und methodische Herausforderungen
  • Geschlechtergeschichte & Zeitgeschichte. Neue Perspektiven und Herausforderungen
  • Imaginierte Kontinuitäten? Frauen- und Geschlechtergeschichte in Polen im Kontext der politischen und sozialen Umbrüche in Europa Continue reading

Tagung: Demokratiegeschichte – weiblich, 15.-16.10.2026, Kassel

Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel (AddF) (Web) in Koop. mit der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien

Zeit: 15.-16.10.2026
Ort: Kassel
Anmeldung bis: 16.09.2026

Demokratiegeschichte ist en vogue! So wurde beispielsweise dieses Jahr am 18. März zum ersten Mal der Tag der Demokratiegeschichte begangen. Dieser Tag stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, der sich seit ein paar Jahren für diesen Zugang stark macht. Vor allem die Paulskirche und die Revolution von 1848 werden immer wieder von verschiedenen Akteur:innen als Beginn der Demokratie genannt und damit der Demokratiegeschichte ein scheinbar unumstrittener Startpunkt gegeben. Bei diesen Erzählungen geraten aber leider wichtige Fragen immer wieder aus dem Blick. Was ist Demokratiegeschichte überhaupt? Ist sie eine erweiterte Politikgeschichte? Was steht im Zentrum und was soll eigentlich untersucht werden? Und – und dies ist zentral – hat die Demokratiegeschichte auch eine Schnittstelle zur Frauen- und Geschlechtergeschichte?
Dieser letzten Frage werden sowohl die Jahrestagung des AddF 2026, als auch das 83. Heft der Zeitschrift Ariadne (Web) auf den Grund gehen. Denn viel zu wenig wird bisher diskutiert, dass beim Aufstieg der Demokratie in Deutschland die Frauen zunächst systematisch von gesellschaftlicher und vor allem politischer Teilhabe ausgeschlossen worden waren. In der vielgerühmten Paulskirche saßen lediglich Männer, die wiederum nur von Männern gewählt worden waren – die Frauen saßen auf der Damengalerie. Louise Otto und Malwida von Meysenbug sahen darin ein großes Versäumnis und wiesen darauf hin, dass hier ein Geburtsfehler der Revolution vorläge. Der Ausschluss von Frauen wurde auch nach der Revolution weiter vorangetrieben, z. B. in politischen Versammlungen und Parteien. Dies fand einen Höhepunkt in der Idee, der Staat sei ein männliches Wesen.
Auf der diesjährigen Jahrestagung des AddF werden Beiträge präsentiert, die Demokratiegeschichte sowohl als Frauen- als auch als Geschlechtergeschichte untersuchen.

Programm Continue reading

Vortrag: Astrid Franzke und Susanne Schötz: Die Macht feministischer Öffentlichkeit – 160 Jahre „Neue Bahnen“ und die Frauenbewegung, 22.09.2026, Leipzig

Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (Web)

Zeit: Di., 22.09.2026, 18 Uhr
Ort: Gerda-Taro-Lounge im Capa-Haus, Jahnallee 61, 04177 Leipzig

Wie verschafft sich eine soziale Bewegung Gehör in einer Zeit ohne soziale Medien oder das Internet? Wie war es im 19. Jhd. möglich, dass sich die Frauenbewegung zu einer Massenorganisation in Deutschland entwickelte?
1865 gründeten Louise Otto-Peters und ihre Mitstreiterinnen den Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) in Leipzig und brachten die Vereinszeitschrift „Neue Bahnen“ heraus. Sie sollte zu dem zentralen Medium der ersten organisierten Frauenbewegung werden. In verschiedenen Rubriken berichteten die Autor:innen über das Vereinsgeschehen, vermittelten aber auch ganz praktische Handlungsweisen zur Selbstorganisation und politischen Praxis, etwa mittels Petitionen. Besonders die Kernforderungen des ADFs, nämlich Mädchen und Frauen bessere Zugänge zu Bildung und Erwerbsarbeit zu ermöglichen, konnten somit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bemerkenswert ist, dass die „Neuen Bahnen“ auch über internationale Entwicklungen und Initiativen sowie technische Neuerungen, Kunst, Literatur und Kultur berichteten.
Die Veranstaltung nimmt das 160-jährige Jubiläum der ersten Ausgabe zum Anlass, die Rolle der „Neuen Bahnen“ für die Entstehung feministischer Öffentlichkeit zu diskutieren. Die beiden Historikerinnen Astrid Franzke (Univ. Hildesheim) und Susanne Schötz (TU Dresden) werden einen Überblick zu ihrer Bedeutung für Vernetzung, Wissenstransfer und Geschichte der Frauenbewegung geben. Moderiert wird das Gespräch von Nane Pleger.

Eine Veranstaltung der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. im Rahmen des DDF-Projektes „Feministische Archivpraxis und Wissenstransfer am Beispiel der archivischen Arbeiten an den Neuen Bahnen im Louise-Otto-Peters-Archiv“ (Web). Eintritt frei. Gefördert vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv (Web)

CfP: Arbeit erzählen. Landwirtschaftlich tätige Frauen zwischen 1920 und heute (02/2027, Wien); bis: 31.08.2026

Jessica Richter (Univ. Wien), Brigitte Semanek (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes) und Tina Plasil-Laschober (Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek) (Web)

Zeit: 24.-26.02.2027
Ort: Univ. für Bodenkultur Wien, Ilse-Wallentin-Haus
Einreichfrist: 31.08.2026

Heute wie vor 100 Jahren schulterten Frauen einen Gutteil der körperlich anstrengenden landwirtschaftlichen Arbeit ebenso wie die Care Work; damals wie heute war beides schwer miteinander vereinbar. Als naturabhängige, „besondere“ und heute meist selbstständige Tätigkeit ließ der Einbezug in arbeitsbezogene und soziale Rechte verhältnismäßig lange auf sich warten. Insbesondere Landwirtinnen und Landarbeiterinnen waren und sind unzureichend etwa vor Altersarmut geschützt. In dieser Arbeitsgruppe widmen wir uns den Kontinuitäten und Veränderungen landwirtschaftlicher Arbeit aus der Perspektive von Frauen von ca. 1920 bis 2020: Wo lassen sich Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen früheren und derzeitigen Lebens- und Arbeitsrealitäten feststellen? Wie unterschieden sich diese zu bestimmten Zeitpunkten auch zwischen Frauen? Welche Tätigkeiten galten überhaupt als Arbeit, welche waren vergütet und wie war die Arbeit (Care, Erwerb etc.) verteilt? Wie trug die Veränderung struktureller Rahmenbedingungen zu Dis/Kontinuitäten bei? Weiterlesen … (PDF)

Panel bei der Tagung „Frauen am Land – Leben. Arbeiten. Bestimmen“
Univ. für Bodenkultur Wien (BOKU) und Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB) (Web)

Die Internationale Frauentagung findet 2027 bereits zum 6. Mal statt. Sie bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Praktiker:innen, Wissenschafter:innen und Studierenden sowie Vertreter:innen der Verwaltung und Politik. Im Mittelpunkt stehen die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen am Land. Eingeladen sind alle, die sich für die Alltagsrealitäten, Perspektiven und Geschichten von Frauen im ländlichen Raum interessieren, etwas beitragen oder mehr erfahren möchten. Die Themen 2027 sind: Arbeit & Alltag | Diversität und Migration | Klimaresilienz und Nachhaltigkeit | Politische Partizipation und Entscheidungsmacht | Vernetzung und kollektive Wirksamkeit.

Quelle: Female-l

CfP: Contested Countrysides – Conflicts, Claims and the Making of the Modern World (06/2027, Ghent); by: 31.10.2026

8th Conference of the International Association of Strikes and Social Conflicts (Web), Commodity Frontiers Initiative and Amsab-Institute of Social History and Ghent Univ.

Time: 11.-12.06.2027
Venue: Ghent
Proposals by: 31.10.2026

Throughout the last six centuries, worldwide capitalist expansion has been driven not in the least by advancing vast rural and agrarian frontiers of labour, food, energy, and raw materials. Up to now, capitalism has overcome problems of declining resilience of its production system by the progressive incorporation and appropriation of natural resources and labour through the successive opening of new, not yet fully commodified, zones. Our central argument is that capitalism as a historical system has been growing through the socio-ecological crises it encountered. In fact, crises are inherent and systemic to capitalism, as are movements of resistance and the counter-narratives that they generate.
Since the 1980s, a new wave of expansion and crises has accelerated the transformation of the global countryside. Agro-industrial production chains destroy local food markets, endangering the food supplies of households and communities, vulnerable to the vicissitudes of global food and agricultural markets. Dispossession in the global countryside and concentration of the governance of commodity chains in the hands of a limited number of powerful transnational corporations are two sides of the same coin.
In this conference we explore and discuss the dialectical relationship between dispossession and resistance along two interrelated lines. First, we study countrysides as contested frontier zones in a comparative and long-term perspective. Frontiers are envisioned as historical and dynamic processes of both incorporation and differentiation, through which we can grasp the imbalances of incorporation processes, emphasising the role of the margins and friction zones and integrating nature and ecology as a defining part of the global economy. Building on this general thematic line, further suggested themes:

  • What are old and new forms of conflict and resistance, ranging from anti-slavery rebellions to modern peasant movements?
  • How did workers’ resistance attain a transnational character?
  • How do local and indigenous communities organise their struggles against the incursions of transnational capital into agrarian spaces and practices?
  • What specific types of dispossessions can be observed, and how did workers perceive and resist them? Read more … (Web) 

Source: Rural History Newsletter 69/2026-82/2026 (Web)

Conference: Women in Late Socialism: Gender Orders, Agency, and Transnational Entanglements, 17.-19.09.2026, Berlin and virtual space

Department of Eastern European History, Humboldt Univ. of Berlin; Anna Ivanova, Irina Makhalova, and Oksana Nagornaia (Web)

Time: 17.-19.09.2026
Venue: Berlin – and virtual space

Bringing together researchers from across Europe and beyond, the conference explores women’s political subjectivities, bodies and sexualities, socialist internationalism, expertise and knowledge production, as well as ethnic minorities and women’s agency in late socialist societies. (Web)

Programme (PDF)

Keynote Lecture (in person and in a livestream)
Francisca de Haan (Central European Univ., Vienna/International Institute of Social History, Amsterdam): Women in Late Socialism: A Global Perspective

Panels (in person)
Female Political Subjectivity in Late Socialism: Biographical Perspectives | Female Bodies, and Sexualities in Late Socialism | Socialist Internationalism: Women and Transnational Engagements | Expertise, and Female Subjectivity: Women as Objects and Subjects of Knowledge in Late Socialism | Ethnic Minorities and Women’s Agency under Late Socialism

Registriation
Keynote: 17.09.2026 (Web)
Conference: 18.-19.09.2026 (Web)

Source: HSozKult (Web)

CfP: Land-Stadt-Verschränkungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erste wissenschaftliche Tagung des Netzwerks Zeitgeschichte und Region (09/2027, Hamburg); by: 15.09.2026

Netzwerk Zeitgeschichte und Region (ZuR), Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg (Web); Marc Buggeln, Anette Schlimm und Christoph Strupp

Zeit: 09.-10.09.2027
Ort: Hamburg
Einreichfrist: 15.09.2026

Die Zeitgeschichte hat erst in den letzten Jahren begonnen, sich ländlichen Räumen gegenüber zu öffnen und diese als Gegenstände historischer Forschung zu erschließen. Dabei wurden lange Zeit ländliche Räume als Residuen der Tradition gerahmt, deren verspätete Ankunft in der Moderne nachgezeichnet wurde. Entsprechend wurden Stadt-Land-Verhältnisse vor allem als hierarchisierte Beziehungen einseitigen Transfers beschrieben, bei denen sich städtische Einflüsse nach und nach auch in ländliche Räume Bahn brachen und dort verhärtete Strukturen aufweichten.
Demgegenüber ist in den vergangenen Jahren zunehmend nach der Eigenlogik ländlicher Räume in der Geschichte des 20. Jhds. gefragt worden. Spezifisch ländliche Machtkulturen konnten ebenso kartiert werden wie urban-rurale Muster der queer history. Die geplante Tagung greift solche Ansätze auf und treibt sie weiter. Wir fragen daher nicht nach den zu kontrastierenden Eigenlogiken, sondern nach Überlappungen, Verflechtungen und Hybridisierungen von Stadt und Land. Aus der Perspektive einer Regionalgeschichte, die sich als methodischer Ansatz einer allgemeinen Zeitgeschichte versteht, lassen sich auf der räumlichen Mesoebene Verschränkungen von Stadt und Land aufzeigen, die etablierte Narrative der Zeitgeschichte aufzubrechen und neue Themen in den Vordergrund zu rücken vermögen.
Zentral für die geplante Konferenz ist ein doppeltes Verständnis von Stadt und Land. Mit statistischen Methoden lassen sich Regionen nach ihrem Grad der Ländlichkeit klassifizieren. Dabei umfassen ländlich geprägte Regionen in den meisten Fällen auch Verdichtungsräume – Kleinstädte etwa. Ländlich geprägte Regionen stehen darüber hinaus auch in einem Austausch- und Beziehungsverhältnis zu weniger ländlich oder gar ausschließlich urban geprägten Regionen, so dass die Versuche, Stadt und Land statistisch zu differenzieren, gleichzeitig vielfältige Beziehungsgeflechte und Mischregionen sichtbar machen. Versteht man sowohl Land als auch Stadt zudem auch als Effekte historischer Konstruktionsprozesse, so kann man die verschiedenen Zuschreibungen und ihre materiellen und immateriellen Effekte historisch analysieren. Continue reading

CfP: Intimacies. Family and Sexuality in the History of Jewish Literature and Culture in Eastern and Central Europe (1900-1945) (01/2027, Augsburg); by: 30.09.2027

David Ludwig (Augsburg/Berlin); Sonja Mues (Augsburg); Sarah Sosinski (München); Magdalena Vinco (Heidelberg) (Web)

Time: 21.-22.01.2027
Venue: Univ. of Augsburg
Proposals by: 30.09.2026

The conference „Intimacies: Family and Sexuality in the History of Jewish Culture and Literature in Eastern and Central Europe (1900–1945)“ explores perspectives on concepts of intimacy in regions shaped by European Jewish culture. The focus is on the question of how intimate relationships were historically regulated, religiously standardised, socially practised, negotiated in literary terms, and culturally interpreted. In this context, the family is not viewed as a self-evident, but as a dynamic structure and social category (cf. Bourdieu 1996) within which kinship, desire, care, obligation, conflict, belonging, social order, and norms are negotiated. Intimacy is therefore understood not merely as a sphere of the private, but as an analytical category through which transitions between domestic life, religion, law, the state, the economy, the public sphere and cultural representation can be examined (Wilson 2014; Gabb/Silva 2011; Roseneil/Budgeon 2004).
The focus on the period from 1900 to 1945 takes into account the political, social, and cultural upheavals of European modernity, during which Jewish ways of life were reshaped and radically transformed amidst the late empire, the formation of nation states, World War I, the interwar period, and Nazi persecution. It is precisely the concentration of experiences of transformation and crisis that makes intimacy a particularly illuminating analytical category, as processes of negotiation concerning belonging, norms, difference, and violence take on specific forms within familial, sexual, and affective relationships. The chosen time period thus offers the opportunity to highlight continuities and ruptures in the shaping of Jewish intimacies and to examine their intertwining with processes of modernisation, secularisation, migration, and persecution. Read more … (Web)

Source: HSozKult (Web)

Call for Panels for the Eighth Biennial Conference of the European Rural History Organisation (09/2027, Koper); by: 01.10.2026 [REMINDERIN]

The European Rural History Organisation (EURHO); Univ. of Primorska in Koper, Faculty of Humanities (Web)

Time: 07.-10.09.2027
Venue: Koper, Slovenia
Proposals by: 01.10.2026

Researchers working on any aspect of the history of the countryside are invited to submit panel proposals for the EURHO Rural History Conference:
In a relatively short time, the conference has become the central event in this field of study bringing together scholars and students from Europe and other continents. Through the years, after its inception in Brighton (2010), followed by conferences in Bern (2013), Girona (2015), Leuven (2017), Paris (2019), Uppsala (2021/2022), Cluj (2023) and Coimbra (2025), participants have built and strengthened collaborations, discussions and networks that have enabled the steady and fast development of modern rural history research, in particular by addressing the people who lived in the countryside as active actors in history. In recent years, the EURHO conferences have managed to expand the participation of researchers from all regions of Europe, as well as from other continents. The Rural History 2027 conference aims to continue these trends.
Nestled in Koper on the Northern Adriatic coast, the Univ. of Primorska well represents Slovenia’s position in Europe, bridging North and South, East and West. Panels will also take place in the premises of the Faculty of Management and of the Faculty of Mathematics, Natural Sciences and Information Technologies. All three faculties are located in the historic centre of Koper, a picturesque coastal town in Northern Istria offering a charming blend of Venetian and Slovenian heritage, historic architecture, and scenic seaside views that make it an enticing destination to explore.
The Rural History 2027 conference website provides information on deadlines, calls for panels and papers, registration, and accommodation. We encourage all participants to apply and register as early as possible. A panel should focus on a specific topic and include participants from at least two countries. Panel proposals will be assessed by the Conference Scientific Committee which will accept or refuse them, or suggest modifications. Panels may be organized in a single session or in double sessions. Continue reading