Category Archives: Category_Online Quellen

Klicktipp: Little Entente of Women – The Local Network of Eastern European Feminists in the Inter-War-Period: Open Access Volume of Aspasia

Aspasia. The International Yearbook of Central, Eastern, and Southeastern European Women’s and Gender History (Web)

The latest volume of Aspasia has published. It is Open Access through the Knowledge Unlatched Select Initiative.

The Little Entente of Women: Transnational Feminist Networks and National Politics in Interwar Europe

This volume introduces the short but rich story of the local network of Eastern European feminists, the so called „Little Entente of Women“ (LEW), which so far has attracted little attention among historians working on the region. The volume contex-tualizes the creation and activities of the LEW by providing background information about the post-World War I period, the tensions and struggles between the revisionist and antirevisionist states, and the entanglements between feminist and national goals and between nationalism and internationalism among women’s movements and feminisms at the time.

Articles

  • Sharon A. Kowalsky: Editor’s Introduction – https://bit.ly/3dznQT8
  • Maria Bucur, Katerina Dalakoura, Krassimira Daskalova, and Gabriela Dudeková Kováčová: Introduction – https://bit.ly/3dDfQjT
  • Krassimira Daskalova: The Little Entente of Women, Feminisms, Tensions, and Entanglements within the Interwar European Women’s Movement:  https://bit.ly/3LuZ8Ql
  • Katerina Dalakoura: Feminisms and Politics in the Interwar Period: The Little Entente of Women (1923–1938): https://bit.ly/3S1gmHn
  • Gabriela Dudeková Kováčová: Between Transnational Cooperation and Nationalism: The Little Entente of Women in Czechoslovakia – https://bit.ly/3BV9VQG
  • Maria Bucur: The Little Entente of Women as Transnational Ethno-Nationalist Community: Spotlight on Romania – https://bit.ly/3QY4yEx

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Klicktipp: Geschichte der Empfängnisverhütung und des Schwangerschaftsabbruchs (Website)

Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (MUVS) (Web)

Das MUVS in Wien 15 wurde 2003 von dem Gynäkologen Christian Fiala gegründet. Es ist das derzeit weltweit einzige Museum, das sich ausschließlich den Schwerpunkten Empfängnisverhütung, Schwangerschaftstests und Schwangerschaftsabbruch widmet.

Umfangreiche Website

Die Website des MUVS enthält eine digitale Ausstellung von einer großen Anzahl von Objekten zu den Themen „Verhütung“ und „Abbbruch“ (unter dem Menüpunkt „Objekte“) sowie eine sehr umfangreiche Zusammenstellung von Kontextinformationen und Quellen zu folgenden Schwerpunkten:

  • Geschichte der Verhütungsmethoden (Web)
  • Geschichte der Schwangerschaftstest (Web)
  • Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs (Web)
  • Pionier:innen und Aktivist:innen (Web)
  • „Schicksale“: Akten über Strafprozesse gegen ‚unmoralische Frauen‘, Kindsmörderinnen, EngelmacherInnen etc. (Web)
  • Pflanzen für die Geburtenkontrolle (Web)
  • „Medizin Zitate“: 90 Zitate und Textstellen aus medizinischen Schriften, Gesetzesbüchern oder Zeitungsberichten (Web)
  • Literatur (Web)
  • „Videos“: U.a. Interviews mit Pionier:innen und Aktivist:innen oder sachdokumentarische Filme (Web)

Klicktipp: „Du bist anders?“ Eine Ausstellung über Jugendliche in der Zeit des NS (Portal)

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Web)

Das Zielpublikum dieser Website sind jugendliche User:innen, die anhand von 47 persönlichen Geschichten Informationen über die Verfolgungspolitik in der NS-Zeit bekommen, aber auch Anregungen zum Nachdenken über Ausgrenzung und Verfolgung allgemein.

Projektbeschreibung: „Du begegnest hier Jugendlichen aus ganz Europa, die in der Zeit des Nationalsozialismus als »anders« ausgegrenzt und verfolgt wurden.

»Du bist anders« war ein Urteil, das die Nationalsozialisten willkürlich über Millionen Menschen fällten. Ein Urteil, das lebensgefährliche Folgen hatte. Vorurteile, Verrat, Verbote und Gehässigkeiten, Krieg und Konzentrationslager prägten mit einem Schlag das Leben der als »anders« Verfolgten. Sie waren gezwungen, mit dieser Ausgrenzung »Du bist anders«, »Du gehörst nicht dazu!« umzugehen.

Die Kinder und Jugendlichen, die wir Dir auf dieser Seite vorstellen, waren dieser veränderten Situation schonungslos ausgeliefert. Innerhalb kürzester Zeit durften sie nicht mehr zur Schule gehen oder wurden von ihren Klassenkameraden gehänselt. Von den eigenen Nachbarn oder Freunden wurden sie plötzlich ausgegrenzt oder sogar verraten. Manche durften ihre eigene Muttersprache nicht benutzen, andere sich nicht aussuchen, in wen sie sich verliebten. Und all das, weil sie zum Beispiel mit einer anderen Religion als die Mehrheit aufgewachsen waren, weil sie eine Behinderung hatten oder weil ihre Familie einfach nicht als »deutsch« galt.

Aber was waren das für Jugendliche, wie waren Sima, Gert, Sophie, Ursula oder Vitka? Was war ihnen wichtig? Wie lebten sie? Auch sie hatten doch Träume, Ängste, Wünsche und Überzeugungen. Was geschah mit ihnen, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen oder später, als der Krieg ausbrach? Und vor allem: Haben sie dem Terror und der Gewalt etwas entgegen gesetzt? Konnten sie sich selbst behaupten? Haben sie überlebt?

In dieser Online-Ausstellung »du bist anders?« kannst Du nach Antworten auf diese und Deine eigenen Fragen suchen. Über fünf Spots, die wir auf das Leben der Jugendlichen werfen, bekommst Du einen Einblick in ihre Geschichte. Das »Anderssein« oder »anders gemacht werden« begleitet alle Lebensgeschichten. Spielt die Frage »du bist anders?« auch in Deinem Leben eine Rolle? Bist du selbst auch anders? Anders als Deine Freundin? Anders als Du Dich selber wünschst? Anders als andere Dich haben wollen?

In der Rubrik »Zeigen was ich denke« ist nicht nur Platz für Kommentare zu den Lebensgeschichten der präsentierten Jugendlichen, sondern auch für Deine eigenen Erfahrungen und Gedanken zum Thema »Anderssein«.“

Klicktipp: Chroniken der Neuen Frauenbewegung, der Lesbenbewegung und von Themen der Neuen Frauenbewegungen in der BRD (Portal)

FrauenMediaTurm – FTM (Web)

Der FrauenMediaTurm – FTM  in Köln ist eines der größten feministischen Archive und Dokumentationszentren in Deutschland. Archiviert werden Bücher, Dokumente, Interviews und Bilder zur Neuen und Historischen Frauenbewegung in der BRD sowie zu Pionierinnen aus allen Zeiten.

Auf der Website des FTM wurden verschiedene historische Darstellungen verfügbar gemacht. Die gut aufbereiteten Zusammenstellungen sind auf hunderten von Dokumenten aus Hinterlassenschaften der Aktivistinnen wie Fotografien, Flugblättern, Protokollen oder Presseberichten aus der Sammlung des FTM aufgebaut:

Chronik der Neuen Frauenbewegung in der BRD

  • Dargestellt werden die Entwicklungen von 1968 – dem sogenannten Vorfrühling – über 1971 – dem sogenannten Start – bis 1979. (Link)

Chronik der Lesbenbewegung in der BRD

  • Diese Zusammenstellung wurde in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erarbeitet. (Link)

Themen der Neuen Frauenbewegung

  • Welche Themen waren den frühen Feministinnen wichtig? Wie haben sie unser heutiges Leben und unsere Gesellschaft geprägt? (Link)

Zeitzeuginnen erzählen

  • Interviews u.a. zu den Themen Illegale Abtreibung in der BRD / Die Selbstbezichtigungsaktion / Der Kampf gegen den § 218. (Link)

Klicktipp: The Empire Suffrage Syllabus on the history of women’s suffrage in the U.S. (Portal)

Women and Social Movements in the United States 1600-2000

„Women and Social Movements“ is a resource of U.S. history and U.S. women’s history. The colletion is accessible for members. Read more … (Web)

The Empire Suffrage Syllabus (Web)

For the 100th anniversary of the 19th Amendment to the U.S. Constitution „Women and Social Movements“ published the „Empire Suffrage Syllabus“. This collection contains four modules as starter-kits, each providing conceptual questions, key themes, annotated secondary readings, suggested primary sources, and accompanying digital humanities resources to help to rethink U.S. women’s suffrage by foregrounding the framework of empire. The syllabus is available open access.

  • Module 1 | Women, Modern States, and Racial Empires

… introduces the imperial and revolutionary contexts for new ideas about race, gender, and political participation at the turn of the 19th century, setting the stage for the rise in the importance of voting. (Link)

  • Module 2 | Women’s Voting and U.S. Empire

… highlights women’s electoral participation as both agents and opponents of U.S. territorial expansion and colonial rule. (Link)

  • Module 3 | Women’s Anti-Imperialist Political Activism

… considers the transnational and grassroots activisms of colonized and women of color in the pursuit of liberation that has transcended both electoral politics and national sovereignty itself. (Link)

  • Module 4 | Who Ran, Why They Lost, Why They Won

… explores women who ran for the highest political office in the U.S., the barriers that impede their success, and women worldwide who have become heads of state. (Link)

Klicktipp: Interview at NOTCHES with Jen Manion: Female Husbands: A Trans History (Online-Publication)

NOTCHES: (Re)Marks on the history of sexuality (Web)

NOTCHES is a open-access, peer-reviewed, collaborative and international weblog for the history of sexualities, sponsored by the Raphael Samuel History Centre in London.

The posts are sorted by different categories. In addition to a geographical assignment or a time period, there are content categories. These categories are – among others – the following:

One of the latest posts in NOTCHES is an interview with Jen Manion about her new book „Female Husbands: A Trans History“ (published on 14 June 2022) (Web)

Jen Manion: Female Husbands: A Trans History

Long before people identified as transgender or lesbian, there were female husbands and the women who loved them. Female husbands – people assigned female who transed gender, lived as men, and married women – were true queer pioneers. Moving deftly from the colonial era to just before the First World War, Jen Manion uncovers the riveting and very personal stories of ordinary people who lived as men despite tremendous risk, danger, violence, and threat of punishment. Female Husbands weaves the story of their lives in relation to broader social, economic, and political developments in the US and the UK while also exploring how attitudes towards female husbands shifted in relation to transformations in gender politics and women’s rights, ultimately leading to the demise of the category of ‘female husband’ in the early twentieth century.

NOTCHES: In a few sentences, what is your book about?

Jen Manion: Female Husbands is about white working-class queer couples from the 18th and 19th centuries. The husbands were people assigned female at birth who transed gender, lived as men, and married a woman. Read more and source … (Web)

Klicktipp and CfP: Futuress. A queer intersectional feminist platform for design politics (Online magazine and community space)

Futuress (Web)

A queer intersectional feminist online magazine and community space for design politics, Futuress strives to be a home for the histories, people, and perspectives that have been—and still often remain—underrepresented, oppressed, and ignored.

The editors understand design as an expansive social and political practice, examining the objects, systems, and structures that shape our lived realities.

Futuress contains the sections: „Stories“, „Workshops“, „Events“ and „Community“.

  • The section „Stories“ contains a.o. the category „Feminist Findings“. 27 contributions were published in this category so far. Historical journals of women’s movements from all over the world are also presented here (Web).
  • The new section „Living Archives“ went online on 8 March 2022. There are currently 4 contributions here (Web).

Futuress‘ History

Futuress was originally conceived for a series of exhibitions in 2019, as a speculative project collecting design books that were “yet to be written.” Anyone could upload ideas for missing design stories onto the beta website, which would then materialize as floating books on the screen.

Then, in the summer of 2020, Futuress was reimagined by Brazilian curator and design researcher Nina Paim, Swiss journalist and editor Eliot C. Gisel, and British-German writer and editor Madeleine Morley. During uncertain and unstable times, the three came together to envision Futuress as a space for togetherness, generosity, resistance, growth, and social purpose.

Futuress was officially launched in November 2020 as a hybrid between an online magazine and a community space. In the months that followed, we have grown into a vibrant platform for design politics, with active members dispersed through five continents. Since November 2021, Futuress is run by the Basel based non-profit depatriarchise design (Web).

Pitch & Submit

The editors are keen to hear about your projects and ongoing research. Continue reading

Klicktipp: LGBTQ+ lives and heritage – via Europeana (Website)

Europeana (Web)

The Europeana documentation project makes a variety of sources from different archives and collections across Europe available online on its website.

One of the thematic galleries of Europeana is „LGBTQ+ Life and Heritage“. Here you will find initial access to a range of historical sources documenting the earlier lives of LGBTQ+ people in Europe.

Some collections of which you can find sources in the online compilation „LGBTQ+ lives and heritage“ are:

  • Atria, Institute on Gender Equality and Women’s History, Amsterdam
  • Cork LGBT Archive, Cork
  • Finnish Heritage Agency, Helsinki
  • Hellenic Literary and Historical Archive (ELIA) – National Bank of Greece Cultural Foundation (MIET), Athina
  • International Institute of Social History, Amsterdam
  • Örebro läns museum, Örebro
  • Nordic Museum Foundation, Stockholm
  • Wellcome Collection, London

First overview of thematic collections

The pictures made available here are only a first very tiny selection.

The value of such online collections lies mainly in the fact that they can give first impressions of the existing historical sources, which are also easily available online.

In particular, the references to the institutions where the sources are accessible in the original make this website an entry medium for further research. This tells users which institutions they can consult in order to do even more in-depth research. Archive holdings are never fully available online.

Klicktipp: Onlineressourcen zu der frauenbewegten Wiener Schriftstellerin und Publizistin Betty Paoli (Weblog und Websites)

Weblog „Karin schreibt“ von Karin S. Wozonig (Web)

Die Literaturwissenschaftlerin Karin S. Wozonig ist Expertin für die Schriftstellerin und Journalistin Betty Paoli (Barbara Elisabeth Glück, 1814-1894), die u.a. Mitbegründerin des „Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen“ (1885) war.

In ihrem seit 2008 geführten Weblog veröffentlicht Karin S. Wozonig regelmäßig u.a. Auszüge aus historischen Quellen der berühmten Wienerin. Mit der „Stichwortsuche“ können hier auch direkte Hinweise auf Personen aus dem persölichen Umfeld von Betty Paoli, u.a. ihre Lebensgefährtin Ida Fleischl-Marxow oder beider enger Freundin Marie von Ebner-Eschenbach gefunden werden, sowie auch zeitgenössische Themenbereiche. Vergeben sind dabei – u.a. – die folgenden Stichworte:

Website „Frauen in Bewegung 1848-1938“

Die Website „Frauen in Bewegung 1848-1938“ wird von der Abteilung „Ariadne“ der Österreichischen Nationalbibliothek herausgegeben. Sie enthält einen umfassenden Überblick über Texte von und über Betty Paoli bis zum Erscheinungsjahr 2016, bei Online-Verfügbarkeit auch die Verlinkung (Web).

Website „Betty Paoli“

Auch die Website „Betty Paoli“ bietet Informationen über Texte von und über die Schriftstellerin bis zum Erscheinungsjahr 2014 sowie ggf. eine Verlinkung. Die/der Herausgeber:in der Website ist mit betty@datadive.com angegeben. Die Texte sind hier unterteilt in Primärliteratur, Sekundärliteratur und Links (Web).

Quelle: Hinweis auf den Weblog von der Historikerin Waltraud Schütz (Web).

Klicktipp: FRAmes on GENder (FRAGEN): Core Feminist Texts from the 2nd Wave of Feminsim from 29 Countries in Europe – in Open Access (Portal)

FRAmes on GENder (FRAGEN) – by Atria. Institute on Gender Equality and Women’s History (Web)

From 2008 until 2011 29 European women’s libraries, genderstudies departments and scholars from all over Europe have been working together in the FRAGEN project. It was hosted by Atria in Amsterdam (PDF).

The project’s website was released in 2013. It brings together books, articles and pamphlets that were influential in the development of feminist ideas during the 2nd half of the 20th century – for the first time – and for free in Open Access.

The FRAGEN-database’s goals:

  • It creates a database of the original texts on gender+equality frames that have emerged from feminist movements in Europe.
  • It facilitates comparative research into the history of feminist thinking in 29 countries: 27 EU countries, plus Croatia and Turkey.
  • It organizes and facilitates access for researchers to this database. The texts are made available in an easily accessible online database: digitised and full text – and for free.

2018 the site was relaunched and now appears with a new interface – and the new name FRAmes on GENder (Web).

The countrie’s selections:

The sources in the database can be researched in different ways. By topic, or – as here – by the selections of the single countries. Here the website offers a linkage of the with similar texts from other countries (Web).

The selection for Austria:

The selection for Austria was choosen by Erna M. Appelt, Hanna Hacker, Margit Hauser, and Lisbeth N. Trallori.

  • „Shortlist Austria“: 9 titles – with short descriptions and the original texts as scans in free Open Access (Web)
  • „Longlist Austria“: 16 titles – nomination (PDF)

FRAGEN was part of the European research project QUING (Quality in Gender + Equality Politics), FP6 Integrated project 2006-2011.