Monthly Archives: Oktober 2019

Podiumsdiskussion und Ausstellungserweiterung: Gender – Technik – Bildung / Wem gehört PINK?, 05.11.2019, Wien

Technisches Museum Wien (TMW) (Web)
Zeit: 05.11.2019, ab 14.00 Uhr
Ort: Technischens Museum, 1150 Wien
Warum sind technische Berufe noch immer eine Männerdomäne? Hat Technik ein Geschlecht?
Das Technische Museum Wien präsentiert die nächste Etappe der „Frauengalerie“, stellt den neuesten Band der „Blätter für Technikgeschichte“ zum Thema „Gender & Technik“ vor und eröffnet die Installation „Wem gehört PINK?“.
In dem Rahmen wird ein Podiumsgespräch veranstaltet. Das Gespräch widmet sich den Fragen: Mit welchen Aufgaben und Hindernissen sind wir konfrontiert, wenn es um Gender, Technik und Bildung geht? Welche Ansätze gibt es in der Schulausbildung und an den Universitäten? Und welche Rolle können außerschulische Bildungsorte wie das Technische Museum Wien heute spielen?
Programm (als PDF)

  • 14:00 Uhr: Grußworte von Gabriele Zuna-Kratky, Generaldirektorin des TMW
  • 14:15 Uhr: Podiumsgespräch mit Sophie Gerber und Theresa Unger (TMW), Philipp Leeb (poika), Brigitte Ratzer (TU Wien) und Anita Thaler (IFZ Graz); Moderation: Michaela Gindl
  • 16:00 Uhr: Möglichkeit für einen Rundgang durch die „Frauengalerie“, „Wem gehört PINK?“ oder das techLAB

Anmeldung unter: http://www.technischesmuseum.at/event/gender-technik-bildung

CfP: Womandla! Feminism and Social Movements in the Global South (Event, 07/2020, South Africa); by: 15.12.2019

International Studies Group; University of the Free State in Bloemfontein, South Africa,; Kate Law and Ana Stevenson (Web)

Venue: University of the Free State in Bloemfontein, South Africa
Time: 07.–08.07.2020
Proposals by: 15.12.2019

Historians and interdisciplinary scholars of social movements, feminisms, and the Global South – broadly defined – are invited to submit an abstract to the upcoming conference.

Histories of social movements in the Global South remain dominated by the visions and achievements of male activists. Feminist scholars have responded by demonstrating the central role that women have played in social movements, especially the civil rights, women’s liberation, and anti-apartheid movements.

Building on current historiographical trends toward transnational histories of women, gender, and feminist activism, this conference seeks to bring together historians and feminist scholars concerned with feminism and social movements in the Global South, but particularly across sub-Saharan Africa.

It also aims to trace the global exchanges taking place between individual activists, their networks, and their ideas in order to draw connections between scholarship about social movements in the Global South and Global North. By connecting past and present, this conference will develop new approaches to the conceptualisation of contemporary social movements and their many predecessors. Continue reading

„We proudly present“: Lehrprojekte und der digitale Katalog der Sammlung Frauennachlässe, 19.11.2019, Wien

18. „Tea Hour“ der Sammlung Frauennachlässe (Web)

Zeit: Di., 19.11.2019, 18.00 Uhr (c.t.)
Ort: Lesesaal der FB Geschichtswissenschaften, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, 2. Stock
Die Sammlung Frauennachlässe hat Grund zur Freude!
Im Herbst 2018 ist sie mit ihrem Katalog in „Meta“ online gegangen. „Meta“ ist der gemeinsame Verbundkatalog von ida, dem Dachverband der deutschsprachigen frauen*spezifischen Bibliotheken und Archive. Darin können die Bestände von mehr als 30 internationalen Einrichtungen online recherchiert werden (Link). Der „erste Geburtstag“ des Online-Ganges der Daten soll entsprechend gefeiert werden.
Als Auftakt wird der Entwurf für ein Public-History-Projekt vorgestellt, das digitale Ressourcen der Sammlung Frauennachlässe nutzt und von Studierenden im Rahmen einer Lehrveranstaltung im SoSe 2019 erarbeitet wurde: Sie haben sich auf der Basis ausgewählter Brief- und Tagebuchbestände mit „Alltagssorgen im Ersten Weltkrieg“ beschäftigt und zu diesem Thema einen Podcast entwickelt. Den thematischen Fokus legten sie dabei auf die Aspekte „Gesundheit“, „Beziehungen“ und „Versorgung“.
Programm

  • Christa Hämmerle: Vorstellung des Lehrveranstaltungsformates „Bestände der Sammlung Frauennachlässe – erforscht und öffentlich vermittelt“
  • Lisa Allacher, Karoline Heise und Lisa Lugerbauer: Präsentation ihres Podcast-Projekts zu „Alltagssorgen im Ersten Weltkrieg“
  • Li Gerhalter: Vorstellung des „Meta“-Katalogs
  • kleiner Umtrunk

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Vortrag: Maria Heiner: Lea Grundig im Exil – ein Tagebuch in Bildern, 19.11.2019, Wien

Frauenarbeitsgemeinschaft der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung in Kooperation mit der Theodor Kramer-Gesellschaft
Zeit: Di., 19.11.2019, 18:30 Uhr
Ort: IWK | Berggasse 17 | 1090 Wien
Maria Heiner berichtet in diesem Vortrag anhand von vielen Bildbeispielen von der abenteuerlichen und rettenden Flucht von Lea Grundig aus Nazideutschland, von der Katastrophe im Hafen von Haifa beim Untergang der „Patria“, vom Lager Atlit und von ihrem Leben zwischen 1941 und 1948 in Haifa und Tel Aviv.
Lea Grundig wird als Illustratorin von hebräischen Kinderbüchern im vorstaatlichen Israel vorgestellt. Menschen, die ihr begegneten, hielt sie in Porträts fest. In vielen Blattfolgen zeichnete sie in beklemmenden Motiven den Leidensweg und den Widerstand der Jüdinnen und Juden in Europa während der Shoah. Weiters zeichnete sie Landschaftsbilder und das Leben im Kibbuz. Die Abfolge der Zeichnungen kann auch wie ein Tagebuch in Bildern gelesen werden.

  • Einleitende Worte von Evelyn Adunka

Maria Heiner, geboren 1937 in Döbeln in Sachsen; Studium der Humanmedizin in Leipzig und Dresden, Ärztin für Allgemeinmedizin, Promotion Dr. med., ärztliche Tätigkeit in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen von Dresden, Studium der Gesundheitswissenschaften mit Magisterabschluss, MPH
Seit 1963 Bekanntschaft und Freundschaft mit Lea Grundig Continue reading

Conference: Renegotiating Minoritarian In_Visibilities, 11.-14.11.2019, Gießen

International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), Justus-Liebig-University Giessen, Germany (Web)
Venue: Giessen
Time: 11.-14.11.2019
Registration by: 01.11.2019
Paradoxical political developments in the ‘Global North’ – in particular the commercial, capitalist and legal embrace of (for example) sexual, gender and racial minorities and the rise of farright nationalism, with its attendant visible and violent classism, racism, xenophobia, homophobia, and sexism – ask for an urgent renegotiation of minoritarian politics of in_visibilities.
Against this backdrop, the international and interdisciplinary conference Renegotiating Minoritarian In_Visibilities will investigate how minoritarian strategies in art and visual culture can undermine hegemonic regimes of representation and challenge the dominant patterns of visibility, assimilation and intelligibility.
Considering close connections between academia, art critique/ practice and activism, the societal relevance of the conference is grounded in its exploration of aesthetic strategies that counteract processes of discrimination and stereotyping due to gender, sexuality, race, ethnicity, age and further categories of difference. Read more … (Web).
Organizers: Oliver Klaassen (Queer Art Studies; Lecturer at various German universities); Cathérine Ludwig-Ockenfels (Early Modern History); Jana Tiborra (Art Pedagogy, Research Assistant at the Institute for Art Pedagogy, JLU); Katharina Wolf (Contemporary History, Research Assistant at the GCSC). All are PhD-students at the GCSC.

Klicktipp: 360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt (Portal)

GrazMuseum (Web)

Das GrazMuseum hat soeben die neue Website „360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt“ als Ausstellung im virtuellen Raum veröffentlicht.

Die Site folgt der 2012 neu gestalteten Dauerausstellung im GrazMuseum. Sie ist chronologisch aufgebaut: Beginnend bei der erstmaligen Erwähnung 1128 reicht sie bis in das Jahr 2003, als Graz Kulturhauptstadt Europas war.

Für jeden Zeitabschnitt werden dabei „Schlüsselwerke“ sowie die Themen „Graz und Europa“ |“Stadtentwicklung“ | und „Gebaute Geschichte“ vorgestellt.

„Stadtbilder“ zeigt unter den „Themenschwerpunnkten“ historische Darstellungen und Aufnahmen von Graz. Die einzelnen Zeitabschnitten werden weiters jeweils anhand der kulturhistorisch ausgerichteten inhaltlichen Schwerpunkte „Projekt Stadt“ | „Geschlechterbilder“ | und „Vielfalt“ | beleuchtet (Web).

Ziel der Ausstellung

Mit der digitalen Dauerausstellung ‚360 GRAZ. Eine Geschichte der Stadt‘ will das GrazMuseum sein Ziel erfüllen, ein leicht zugängliches Museum der Gegenwart für alle Menschen zu sein.

Die virtuelle Form eröffnet durch Verknüpfungen neue, eigene Wege, der Grazer Stadtgeschichte zu folgen. Geschichte ist kein abgeschlossener Prozess, sondern setzt sich aus vielschichtigen Sichtweisen auf die jeweilige Gegenwart zusammen.

Die Stadtgeschichte kann über verschiedene Zugänge erfahren werden: Was bedeutet es – wann für wen -, in einer Stadt zu leben? Wie ist die Stadt Graz zu dem geworden, was sie heute ist? Die vier Themenschwerpunkte „Projekt Stadt“, „Stadtbilder“, „Vielfalt“ und „Geschlechterrollen“ ermöglichen eine differenzierte Betrachtung: Wer hat die Stadt und die städtische Gemeinschaft geprägt, wem stand sie offen, wer schrieb Geschichte und was geht ein in die Erinnerungskultur?

CfP: Kapital, Migration und die Linke (56. ITH-Konferenz, 09/2020, Linz); bis: 19.01.2020

International Conference of Labour and Social History (ITH) (Web)

Ort: Linz, Oberösterreich
Zeit: 24.-26.09.2020
Einreichfrist: 19.01.2020

Nur wenige Themenfelder sind politisch derart aufgeladen wie „internationale Migration“. Diese Konferenz will das Thema aus einer globalen und historischen Perspektive erörtern – vom 16. Jhd. bis in die Gegenwart. Bezugspunkte sind dabei sich verändernde Beschäftigungsperspektiven und Einkommensungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten.

Die Handlungsmacht von MigrantInnen und das Verhältnis der politischen Linken (von links-liberal bis anti-kapitalistisch) gegenüber dem Phänomen der Migration werden in diesem weiten Rahmen kontextualisiert und diskutiert. Die VeranstalterInnen bedienen sich dabei einer breiten Definition von Migration, die freie und unfreie Arbeit, temporäre und dauerhafte Formen der Migration sowie die gesamte Bandbreite der Rechtsstellung von MigrantInnen umfasst – von Sans Papiers und Asyl(be)werberInnen/Flüchtlingen bis zu klassischen ArbeitsmigrantInnen.

In den vergangenen zwei Jahrhunderten sind die internationalen Lohnunterschiede enorm angewachsen und nationale Arbeitsmärkte sind in mehr oder weniger undurchlässige Segmente aufgeteilt. MigrantInnen arbeiten dabei in der Regel überwiegend in den Niedriglohnsektoren (und versuchen zuweilen in höhere Segmente aufzusteigen). Beschäftigte in den höheren Segmenten und Teile der politischen Linken neigen dazu, die Niedriglohnsektoren als Bedrohung zu sehen. Sie können auf … weiterlesen (PDF)

International Workshop: Comparative and Transnational Perspectives on Women’s Cinema in the GDR and Poland 1945–1989, 14.-16.11.2019, Leipzig

Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO); Institute of Audiovisual Arts, Jagiellonian University Kraków (PDF)
Time: 14.-16.11.2019
Venue: Leipzig
In contemporary research, women’s contribution to the development of Central and Eastern European cinemas remains a largely unexplored subject. The workshop aims to encourage reflection on the position of women in Polish and East German socialist film industries and film cultures from the end of World War II in 1945 to the fall of the Berlin Wall in 1989.
The goal of the workshop is not only to highlight examples of film- and media-related work by women, but also to develop new comparative and transnational modes of evaluating Central and Eastern European women’s filmmaking in its various sociopolitical, ideological and aesthetic dimensions.
Programm (PDF)
The workshop is supported by the funds of the Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung.
The GWZO carries out comparative his­torical and cultural research on the region bordering the Baltic, the Black, and the Adriatic Seas from the Early Middle Ages to the present. There are currently around 50 research scholars associated with the Institute conducting work both in Germany and abroad from across the range of humanities disciplines. In its activities, the Institute relies on a dense network of co­operative partnerships with Eastern and Central Euro­pean as well as international research organizations.

Vortrag: Li Gerhalter: „Ich würde diese ‚Zeitzeugen‘ mit der Post an Sie schicken.“ Sammlungen und Archive für Selbstzeugnisse, 29.10.2019, München

Institut für Empirische Kulturwissenschaften und Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Web)
Zeit: Di., 29.10.2019, 18:00-20:00 Uhr
Ort: LMU-München, Oettingenstr.67 , Raum L155
Selbstzeugnisse wie Tagebücher, Briefe oder Fotografien zählen derzeit zu den anerkannten Quellen in den Kultur- und Geschichtswissenschaften. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind zahlreiche Sammlungen entstanden, entsprechend kann die Forschung auch auf eine inzwischen breite Quellenbasis zurückgreifen.
Dabei wurde insbesondere Wert darauf gelegt auch Zeugnisse von Personengruppen zu sichern, die bis dahin von der Forschung nicht dokumentiert worden waren. Damit sollte – und konnte – das bisher insbesondere durch Universitäten (re)produzierte privilegierte Wissen immens erweitert werden.
In diesem Vortrag wird diese Entwicklung nachgezeichnet. Ausgehend vom Beispiel der Sammlung Frauennachlässe der Universität Wien wird gefragt, welches und wessen Wissen hier geteilt wird? Welche Konjunkturen sind derzeit zu beobachten? Zu reflektieren ist dabei nicht zuletzt, welche Interessen jene Personen verfolgen könnten, die auto/biografische Aufzeichnungen an Archive übergeben. Und welche Fragen werden von der Forschung an diese Quellen gestellt?
Vortrag im Rahmen des „Institutskolloquium Empirische Kulturwissenschaften“ (Web)

Tag der Europaforschung, 11.12.2019, Wien

Forschungsschwerpunkt (FSP) „Historisch-kulturwissenschaftliche Europawissenschaften“ der Univ. Wien; Wolfgang Schmale, Dorothea Nolde und Philipp Ther (Web)

Zeit: 12.11.2019, 09.00-20.00 Uhr
Ort: Marietta-Blau Saal, Universitätsring 1, 1010 Wien
Die Veranstaltung ist die Jahrestagung 2019 des FSP „Historisch-kulturwissenschaftliche Europawissenschaften“. Die Mitglieder stellen dabei aktuelle Forschungen zur Diskussion.
In dem Rahmen findet dieses Jahr auch der 11. „Workshop Internationale Geschichte“ statt, eine Reihe des FSP in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Das Thema ist hier „1683“.
Aus dem Programm u.a. (PDF)

  • Virginia Hagn und Christopher Treiblmayr (Institut für Geschichte der Univ. Wien/QWIEN – Zentrum für queere Geschichte): Sexualitäts- und Männlichkeitsbilder im »Europäischen Erinnerungsort Orientalismus«
  • Martina Fuchs (Institut für Geschichte der Univ. Wien): Zwei Weltkriege, zwei Österreicher und ihre Briefe von europäischen Kriegsschauplätzen

Anmeldung bei: birgit.nagy-glaser@univie.ac.at. Die Veranstalter/innen wollen jede Art von food waste vermeiden und Getränke und Speisen möglichst passgenau bestellen.