Monthly Archives: Feber 2020

Klicktipp: „Berlin in Bewegung: Aktivist*innen erzählen von der Frauen/Lesbenbewegung seit 1968“ – und: „‚Friedliche Revolution‘? Lesbisch-feministische Perspektiven auf 1989“ (Interview-Portale)

FFBIZ Berlin (Web)

Das FFBIZ hat 2019 die Ergebnisse von zwei Interview-Projekten ins Internet gebracht.

Berlin in Bewegung: Aktivist*innen erzählen von der Frauen-/Lesbenbewegung seit 1968

Das Portal enthält Filmausschnitte von Zeitzeuginnen-Gesprächen mit fünf Frauen: Link zu den fünf Interviews

Die Frauen waren in der Frauenfriedensbewegung engagiert, in der nichtkirchlichen und der kirchlichen Frauenbewegung, in feministischen Arbeitskreisen und/oder in Lesbengruppen oder als Teil der sogenannten „Homosexuellenbewegung“ in Ost-Berlin.

Neben den Filmclips enthält „Berlin in Bewegung“ auch biographische Texte und historische Dokumente.

Projektleitung: Friederike Mehl; gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

„Friedliche Revolution“? Lesbisch-feministische Perspektiven auf 1989

Den 30. Jahrestag der Maueröffnung hat das FFBIZ zum Anlass genommen, sich gemeinsam mit dem Spinnboden, dem zweiten großen Berliner Lesbenarchiv das Umbruchsjahr 1989 näher anzusehen (Link).

Diese Sammlung „Friedliche Revolution“ enthält Ausschnitte von Interviews mit sechs Frauen: Link zu den Interviews

Die interviewten Zeitzeuginnen berichten an die Zeit vor, während und nach 1989. Sie sprechen von politischen Bündnissen, Diskriminierung und ihrer Sicht auf die Erinnerungskultur heute. Eine Auswahl von Filmclips dieser Gespräche wurde im META-Katalog des ida-Dachverbandes online gestellt.

  • Kooperationsprojekt mit dem Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek; Projektleitung: Lena Kühn; gefördert vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF) mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ)

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Klicktipp: Interviews zu „Grassrootsfeminism“ und „Grrrl Zine Network“ (Portale)

Grassrootsfeminism; Koordinator*innen: Elke Zobl (A) und Red Chidgey (UK) (Web)

Das Ziel des Vernetzungsprojekts „Grassrootsfeminism“ war es, „a transnational feminist community towards a participatory culture and civic engagement“ zu gründen.

Aktivist*innen waren aufgerufen, Informationen zu ihren Projekten hochzuladen oder interessante Ressourcen mit der Community zu teilen.

In einer eigenen Rubrik finden sich u.a. über 70 Interviews mit internationelen Künstler*innen, Aktivist*innen oder Gruppen, die verschiedene Personen zwischen 2008 und 2011 geführt haben.

Die Interviews stehen auf der Site als Transkripte zur Verfügung. Link zu den Interviews

Grrrl Zine Network

Bereits 2001 initiierte die Kommunikationswissenschafterin Elke Zobl die Website „Grrrl Zine Network: A resource site for international grrrl, lady, queer and trans folk zines, distros and DIY projects“.

Auf der Site finden sich Informationen zu gut 2.000 Zines aus 43 verschiedenen Ländern. Link zu Site „Grrrl Zine Network“

Elke Zobl hat auch eine „echte“ Sammlung von Zines aufgebaut. Diese befindet sich jetzt im Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung an der Universität Salzburg. Sie umfasst ca. 2.000 queer-feministische Zines sowie weiterführende Forschungsliteratur zu Zines- und Medienkultur (Link).

Veranstaltungsreihe: Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart, März bis Juni 2020, Wien

FrauenAG der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge) und biografiA. Dokumentationsstelle Frauenforschung (IWK) (Web)

Ort: IWK, Bergg. 17, 1090 Wien
Termine: 01.10.2019-21.01.2020
Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Zeit von 1933 bis 1945 und dem Asyl von Frauen heute? Was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede? Ist der Beitrag zur Erinnerung an die Verfolgung konstitutiv für die Haltung gegenüber heutigen Fluchtbewegungen? Und führt die eigene Flüchtlingserfahrung – sei es zur Zeit der Shoa oder in den Jahren nach 1945 – zu praktizierter Solidarität mit den heute Verfolgten?
Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel: Die vorrangige Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des NS bzw. des Austrofaschismus wurde erweitert um den Fokus auf gegenwärtige Flucht- und Migrationsbewegungen.
Die FrauenAG der öge beschäftigt sich mit diesen Fragen nach geschichtlichen Kontinuitäten.
Dazu finden zwischen März und Juni 2020 insgesamt 8 Vorträge statt. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich im Programm des IWK (PDF) ab Seite 4.
Programm

  • 20.03.2020, 18.30 Uhr, IWK: Buchpräsentation: Wulfhard Stahl (Hg.): Wanda von Sacher-Masoch: Meine Lebensbeichte. Memoiren (biografiA. Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung, Band 24, Link) Wien 2020
  • 31.03.2020, 18.30 Uhr, IWK: Vortrag: Larisa Schippe: Übersetzerinnen im Exil. Drei Fallbeispiele und eine translationswissenschaftliche Einbindung
  • 28.04.2020, 18.30 Uhr, IWK: Vortrag: Martina Steer: „Von Feminismus war damals keine Rede“. Jüdische Frauen in Deutschland und Österreich in der Nachkriegszeit
  • 05.05.2020, IWK: Festveranstaltung: Susanne Bock ist 100. Detailliertes Programm folgt

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Ausstellung: Sie meinen es politisch! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich, bis 10.05.2019, Hittisau

Frauenmuseum Hittisau (Web)

Ort: Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau
Laufzeit: bis 10.05.2019

Die im Sommer 2019 im Volkskundemuseum Wien gezeigte erfolgreiche Ausstellung „Sie meinen es politisch“ ist in das Frauenmuseum Hittisau weitergereist.

„Behüte der Himmel! Sie meinen es politisch!“ schrieb Karl Kraus 1907 über die Frauenwahlrechtskämpferinnen. Er offenbart damit, welche Widerstände die Akteurinnen überwinden mussten. Die Ausstellung schafft Einblicke in die Kämpfe von Frauen um politische Mitbestimmung – von der Französischen Revolution bis in die jüngste Vergangenheit.

Vor 101 Jahren zogen Frauen erstmals in das österreichische Parlament, in Landtage und Gemeinderäte ein. Mit der Gründung der Republik 1918 ging auch die Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts ohne Unterschied des Geschlechts einher – ein Meilenstein in der Auseinandersetzung um Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Österreich.

Doch die politische Partizipation von Frauen blieb umstritten: Das frisch eingeführte Wahlrecht schloss Prostituierte über das Kriterium der Sittlichkeit von der ersten Wahl 1919 aus. Um das bislang unbekannte Wahlverhalten von Frauen beobachten zu können, wurden zeitweise verschiedenfarbige Stimmkuverts für Männer und Frauen eingesetzt. Bis heute sind Politikerinnen sexistischen Vorurteilen ausgesetzt.

Gesellschaftliche und politische Errungenschaften für Frauen wurden im Laufe der letzten 100 Jahre auch immer wieder ausgehöhlt oder zurückgenommen – im extremsten Fall während der Zeit des austrofaschistischen Ständestaats und des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945. Auch die Frage, wer wählen darf, wurde und wird in der Demokratie immer wieder neu verhandelt – so stehen heute Forderungen nach dem Wahlrecht für hier lebende Menschen ohne Staatsbürgerschaft im Zentrum der Debatte.

CfP: Travelling through non-binary spheres (Event; 2020/21, Wien); bis: 08.04.2020

Vortragsreihe „Kunst–Forschung–Geschlecht“ der Abteilung für Genderangelegenheiten an der Universität für angewandte Kunst Wien (Web)

Einreichfrist: 08.04.2020

In der disziplinenübergreifenden Vortragsreihe wird im Studienjahr 2020/21 gefragt, was es heißen kann, Geschlecht aufzufächern, zu finden oder auch hinter sich zu lassen.

Ausgehend von einer gemeinsamen Suchbewegung wird nach geeigneten Wahrnehmungs- und Artikulationsweisen gefragt, die Vielfalt anerkennen und Handlungsfelder weiten – seien diese politisch-aktivistisch, künstlerisch, theoretisch, alltäglich, oder alles zugleich. Denn im Rahmen einer binären Ordnung wurde im Zuordnen, Benennen und Zeigen immer schon übersehen und überhöht: Übereinstimmung wird durch Vernachlässigung, durch Unterschlagung vorgetrieben. So, als stünden alle unter Beweislast, als gälte es, eine soziale Konstruktion, eine cis-normative Vorstellung von Geschlecht und Begehren zu rechtfertigen und zu bezeugen.

Die Veranstalter/innen möchten Geschlechtsentwürfe, die Binarismen hinter sich lassen, Geschlechtsentwürfe jenseits der naturalisierten bedenken. Es soll diskutieren werden, welches Potenzial diesen zukommt, Gesellschaft zu verändern, welche Strategien dazu beitragen, Gendernormen aufzulösen, Privilegien anders zu verteilen, Sichtbarkeit zu erhöhen – und gleichzeitig unterstützend zu sein, wo erforderlich oder gewünscht.

Geschlecht kann zum einen als gegeben gedacht und von dort aus transformiert werden. Zum anderen sind Geschlechtsidentitäten fluide, haben weder Richtung noch Ziel und sind zu entdecken. In diesem Spannungsfeld sollen Formen der Repräsentation, der Sprache und Inszenierungsweisen befragt werden: In welcher Weise können wir lustvoll gestaltend agierenund uns ein Geschlecht geben, wie können wir widerständiger finden, und wo liegen oder lägen Grenzen dieser Bewegung?

Soll Geschlecht zeitlich gedacht werden? Wie wollen wir einer Machbarkeit begegnen, die sowohl befreiend als auch gewaltförmig sein kann? Was bedeutet eine Auffächerung von Geschlechtsidentitäten für das traditionell minorisierte Geschlecht? Wie kann die spezifische gegenwärtige und historische Verortung von … weiterlesen (PDF).

Tagung: Offiziere, Unternehmer, Karrieremigranten und Diplomaten: Militärunternehmer in der Frühen Neuzeit, 18.-20.06.2020, Bern

Projektgruppe des SNF-Projekts „Militärunternehmertum und Verflechtung“, Historisches Institut der Universität Bern; André Holenstein und Philippe Rogger (Web)
Ort: Universität Bern
Zeit: 18.-20.06.2020
Die Erforschung des frühneuzeitlichen Militärunternehmertums ist vergleichsweise jung. Den Markstein für eine historische Phänomenologie setzte Fritz Redlich in den 1960er-Jahren mit seiner unternehmensgeschichtlichen Studie zum „German Military Enterpriser“.
Vor wenigen Jahren wurde die Diskussion um die definitorischen Merkmale des Militärunternehmers neu entfacht. Die Debatten um den „fiscal-military state“ bzw. den „contractor state“ im 18. Jhd. lenkten den Blick weg vom „Unternehmer in Uniform“. Unter dem Label des Militärunternehmers wurden nunmehr alle Akteure erfasst, welche die Heere mit Waren, Dienstleistungen und Kapital versorgten. Weitere Impulse gingen sodann von verschiedenen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft aus.
Aktuelle Fragestellungen etwa nach der sozialen Mobilität oder nach der grenzüberschreitenden Verflechtung der Militärunternehmer stehen in einem engen Zusammenhang mit der Hinwendung der „neuen“ Militärgeschichte zur Sozialgeschichte oder den methodischen Reflexionen der „neuen“ Diplomatiegeschichte. Seit einiger Zeit sieht sich die Engführung des Militär- und Kriegswesens als Herrschaftshandeln und exklusive Männerdomäne insbesondere von der Migrations- oder Geschlechtergeschichte herausgefordert.
Dieser pluridisziplinäre Zugang zur Thematik sowie die länderspezifischen Unterschiede hinsichtlich Ausformung und Entwicklung des Militärunternehmertums im Europa der Frühen Neuzeit laden dazu ein, neuste Forschungsresultate in einem Länder und Verfassungsstrukturen übergreifenden, diachronen Vergleich zusammenzuführen und Perspektiven für die künftige Forschung aufzuzeigen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Workshop: Visuelle Repräsentationen von Weiblichkeiten und Männlichkeiten: Der Balkan und Südkaukasus im digitalen Zeitalter, 12.-13.03.2020, Graz

Southeast European History and Anthropology at University of Graz; Karl Kaser & Dominik Gutmeyr (Web)
Zeit: 12.-13.03.2020
Ort: Karl Franzens Universität Graz
Nach Jahrzehnten turbulenter Transitionen von Geschlechterbeziehungen haben sich die Geschlechterrollen auf dem Balkan und im Südkaukasus heute im Vergleich zur Situation vor 20-30 Jahren stabilisiert.
Nach einer Phase der „Retraditionalisierung“ ist nun eine Wende zugunsten ausgeglichenerer Geschlechterbeziehungen und einer erhöhten LGBT-Akzeptanz erkennbar. Nicht nur Geschlechterrollen und -beziehungen, sondern auch Femininitäten und Maskulinitäten werden dabei neu verhandelt.
Die Konstruktion idealer Femininitäten und Maskulinitäten ist etwa stark verknüpft mit deren idealen visuellen Repräsentationen in Fernsehen, Zeitschriften und allen möglichen Formen von Werbung, sowie mit kommerziellen Verwertungen, religiösen Moralvorstellungen oder globalen Trends. Haben diese Bilder die Macht einmal zu sozialer Realität zu werden? Andererseits – sind diese bereits zu sozialer Realität geworden?
Programm (als PDF)
Donnerstag, 12.03.2020

  • 17:00 Uhr: Eröffnung: Martin Polaschek (Rector, Univ. of Graz); Irmtraud Fischer (Coordinator of the Cluster „Gender“, Research Network „Heterogeneity and Cohesion“, Univ. of Graz) und Michael Walter (Dean of the Faculty of Humanities, Univ. of Graz)
  • 17:15-19:00 Uhr: Opening Lecture: Karl Kaser (Univ. of Graz, History): Visual Representations of Femininities and Masculinities – The Balkans and South Caucasus in the Digital Age

Weiterlesen und Quelle … (Web)

Veranstaltungsreihe: Martin Luther und Katharina von Bora. Männer- und Frauenbilder aus fünf Jahrhunderten, 28.04-26.05.2020, München

Carlotta Israel und Camilla Schneider, LMU (Web)
Ort: Ludwig-Maximilian-Universität München
Zeit: 28.04.26.05.2020, jeweils um 18.15 Uhr
Martin Luther und Katharina von Bora wurden schon zu Lebzeiten zu beliebten Motiven besonders der Cranach-Schule. Doch die Bilder von ihnen sind nicht nur gegenständlich in den protestantischen Grundkanon aufgenommen. Aussprüche wie „Herr Käthe“ präg(t)en Ideale von Frauen. Ebenso dien(t)en Luthertypisierungen als Beschreibung von teilweise dezidiert protestantischer Männlichkeit.
Ein Blick in die Forschungsgeschichte zeigt, dass bisher die Frage nach der Deutung Martin Luthers in den verschiedenen Jahrhunderten im Zentrum stand. Die Frage, wie Katharina von Bora im Verlauf der Jahrhunderte erinnert und interpretiert wurde und wie sie das jeweilige Frauenbild der Zeit prägte, spielte bislang keine maßgebliche Rolle.
In dieser Werkstattreihe werden Martin Luther und Katharina von Bora gewissermaßen als protestantisches Erzelternpaar nebeneinander gestellt und in ihrem Kontext verortet. Welche Charakteristika prägten die bildlichen und sprachlichen Darstellung von Martin und Katharina? Erfolgten Entwicklungen der Bilder in Korrelationen zueinander oder lassen sich Ungleichgewichte erkennen? Wer fand sich über die Jahrhunderte in diesen Bildern wieder und arbeitete an Aktualisierungen und Fortschreibungen mit?
Die Referierenden stellen jeweils zunächst in etwa 45 Minuten ihre Forschungen vor, bevor sie diese in etwa 15 Minuten anhand von Quellen zur Diskussion stellen.
Programm

  • 28.04.2020: 16. Jhd.: Anna-Katharina Höpflinger
  • 05.05.2020: 17. Jhd.: Nicole Grochowina
  • 12.05.2020: 18.  Jhd.: Martin Keßler
  • 19.05.2020: 19. Jhd.: Albrecht Geck
  • 26.05.2020: 20. Jhd.: Katharina Kunter

Quelle: https://www.hsozkult.de/event

CfP: 6. Netzwerktreffen der Postdocs der Geschichte in Österreich (Event; 07/2020, Salzburg); bis: 31.03.2020

6. Netzwerktreffen der Postdocs der Geschichte in Österreich

Zeit: 06.-07.07.2020
Ort: Universität Salzburg
Einreichfrist: 31.03.2020

Das 6. Netzwerktreffen der Postdocs der Geschichte in Österreich Fachbereich Geschichte findet an der Universität Salzburg findet statt.

Organisierinnen sind Lena Oetzel, Grazia Prontera und Katharina Scharf.

Der epochen- und themenübergreifende Workshop richtet sich an Postdocs und Habilitierende der Geschichtswissenschaft in Österreich.

Neben der Vorstellung von eigenen Projekte oder Projektideen soll vor allen Dingen die Vernetzung untereinander im Mittelpunkt stehen.

Bewerbungen an: Katharina.Scharf@sbg.ac.at

  • Programm des 5. Netzwerktreffens im Juli 2019 in Klagenfurt (PDF)
  • Programm des 4. Netzwerktreffens im Juli 2017 in Wien (PDF)

CfP: Archiving, Recording and Representing Feminism: The Global History of Women’s Emancipation in the 20th Century (Event, 12/2020, Dehli); by: 14.04.2020

2nd Meeting of the International Standing Working Group on Medialization and Empowerment (Web)

Time: 10.-11.12.2020
Venue: Delhi, India
Proposals by: 14.04.2020

Convenors: Christina von Hodenberg and Jane Freeland (German Historical Institute London); Partners: Max Weber Stiftung India Branch Office, German Historical Institute Washington DC, German Historical Institute Rome, Orient Institute Beirut

How have feminist stories been recorded historically? Where can we find them in the archive? And how does this shape historical scholarship on women’s empowerment?

Since the 1960s, feminist historians have sought to re-write women into history, recovering their voices and restoring them within a discipline that continues to prioritize the actions of men. As Karen Offen has highlighted, the history of feminism is political history: it is „a more expansive history of politics that incorporates women and analyzes gender politics“ (2011). And yet, the task of recovering women’s voices and feminist activism is complicated by normative forces that shape our access to women’s histories. Typical sites of historical research – the mass media and the archive – are built upon and reflect systems of imperial and patriarchal power.

By collecting, cataloguing and structuring knowledge, both the archive and the media have pacified and obscured women’s political engagement. At the same time, the emergence of grassroot feminist media and archives may offer the possibility of challenging this relationship. To what extent can feminist historians question normative forces when they rely on archival and media sources? Do alternative archives and media really allow historians access to different stories? Or do these counterpublic spaces also conform to the conditions and norms imposed by the mass media and the archive? And how have changes in the media and archiving over time shaped historical work?

Archiving, Recording and Representing Feminism focuses on this tension and asks how the changing forms in which ideas of feminism were circulated and received has shaped how we understand the history of feminism. The organizers welcome Continue reading