Monthly Archives: Dezember 2021

Season’s Greetings

Liebe Leser:innen!
Viele Wünsche für das neue Jahr 2022!

Dear readers,
Best wishes for the new year 2022!

Li Gerhalter
Administratorin des Salon 21 / Salon 21 Administrator

 

 

Neue Einträge werden gepostet ab 5. Jänner 2022 / You will find new posts here again from 5 January 2022.

Interview anlässlich „(Fast) zehn Jahre Salon 21“ im Weblog von fernetzt (April 2016) zur Gründungsidee, der inhaltlichen Entwicklungen und der Arbeit hinter den Kulissen vom Salon 21: Link zum Interview

Klicktipp: “fernetzt – der Blog” für die Frauen- und Geschlechtergeschichte – neue Beiträge online (Weblog)

fernetzt. Verein zur Förderung junger Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Wer waren die Bewohnerinnen des um 1910 von der legendären Auguste Fickert u.a. gegründeten „Einküchenhauses“ „Heimhof Frauenwohnheim“ im 19. Bezirk in Wien? Welche Akteur:innen der Kulturdiplomatie sind sichtbarer als andere? Und wie passten die zeitgenössischen Kleidungskonventionen mit dem um 1900 neuen Modesport Radfahren zusammen?

Das sind einige der Fragen, denen die zuletzt veröffentlichte Beiträge in „fernetzt – der Blog“ nachgehen. Diese interdisziplinäre Plattform will den Austausch und die Vernetzung junger Wissenschafter*innen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte fördern. Der Weblog ist 2015 online gegangen, um Impulse für Diskussionen zu setzen und die Sichtbarkeit junger – bzw. nicht institutionalisierter – Forschung zu erhöhen. Inzwischen wurden hier bereits mehr als 70 Beiträge publiziert.

Herausgeberin ist der Verein fernetzt (Web). Dieser wurde 2011 gegründet als Raum für Diskussionen, den Austausch über den Forschungsalltag und gegenseitige Unterstützung. Bericht zum 5-jährigen Bestehen 2016 (Web).

2016 wurde in „fernetzt – der Blog“ auch ein Interview veröffentlicht, in dem die Administratorin Li Gerhalter den Salon 21 näher vorstellt (Web).

Bisherige Posts im Weblog (Web):

  • „…ob er mit seiner Eheschließung der Volksgemeinschaft nützt“; von Franziska Lamp (Link)
  • Wer hat die Hosen an? – Radfahrerinnen um 1900; von Veronika Ebner (Link)
  • Kulturinstitute und Kulturdiplomatie ohne Akteur:innen?; von Florence Klauda (Link)
  • Kollektiv leben im Einküchenhaus; von Lucia Wieger (Link)
  • Die Schreibmaschine – ein fortschrittliches Fraueninstrument?; von Barbara Leier-Kriz (Link)
  • Nach eigenem Gutdünken. Maria Leitners Reportagen-Serie Wo gibt es Hilfe? Opfer und Schmarotzer um den §218; von Stephanie Marx (Link)
  • Hochblüte des Vorzimmers; von Christian Wimplinger (Link)
  • Erinnerungs(un)würdig (?). Die „Trümmerfrau“ im kollektiven Gedächtnis der Österreicher*innen; von Clara-Anna Egger Continue reading

Klicktipp: „Ruth Klüger: Schreiben für ein Weiterleben“ // „Ruth Klüger: Writing to Survive“ (Online-Ausstellung)

Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) (Web)

Am 30. Oktober 2021 wäre die österreichisch-amerikanische Literaturwissenschafterin, Schriftstellerin und Holocaust-Überlebende Ruth Klüger 90 Jahre alt geworden. Die ÖNB widmet ihr aus diesem Anlass eine Online-Ausstellung. Diese ist auf Deutsch und Englisch verfügbar und erinnert an eine streitbare und engagierte Intellektuelle, deren Verhältnis zu ihrer Herkunftsstadt nie einfach war.

Zu Ruth Klüger

Ruth Klüger wurde 1931 in Wien geboren. Als Tochter der Industriellentochter Alma Klüger und des jüdischen Arztes Viktor Klüger waren ihre Kindheitsjahre von Ausgrenzung und Verfolgung geprägt. Während der Großteil ihrer Familie von den NS ermordet wurde, überlebte Ruth Klüger gemeinsam mit ihrer Mutter die KZ tTheresienstadt, Auschwitz-Birkenau und Groß-Rosen. Nach ihrer Flucht im Frühjahr 1945 und Zwischenstationen in Straubing und Regensburg emigrierten die beiden Frauen in die USA.

Die Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend verarbeitete Ruth Klüger rund 50 Jahre später in ihrem in viele Sprachen übersetzten Erfolgsbuch „weiter leben. Eine Jugend“ (1992). Ein Buch, das als Zeugnis einer weiblichen Holocaust-Überlebenden einzigartig ist und von Leser:innen und Kritiker:innen als literarische Sensation gefeiert wurde. Zu dieser Zeit konnte die emeritierte Professorin an der University of California, Irvine bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Literaturwissenschafterin zurückblicken.

Zur Ausstellung

Ihren literarischen und wissenschaftlichen Vorlass hat Ruth Klüger dem Literaturarchiv der ÖNB übergeben. Die Online-Ausstellung zeichnet Leben, Werk und Wirkung dieser beharrlichen Kämpferin für Gerechtigkeit nach. Unbekannte Manuskripte, Fotografien und zeithistorische Dokumente, dazu Filmausschnitte und Tonaufnahmen liefern Einblicke in ihr Leben und Schreiben.

Kapitel (Web)

  • Kindheit und Überleben
  • Emigration und Karriere
  • Werk und Wirkung

CfP: Sichtbarkeit von Frauen in wissenschaftlichen Fachgeschichten // Visibility of Women in the History of Academia (ZS medien & zeit); bis: 28.02.2022

medien & zeit. Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart (Web)

Einreichfrist: 28.02.2022

„Geistigkeit ist ein Privileg der Männer. Wenn eine Frau Geistigkeit in gleichem Ausmaße besitzt, dann fehlt ihr etwas anderes. Sie ist dann keine Frau mehr.“ Das Zitat eines Professors, das unter vielen ähnlich gelagerten 1960 in einer Habilitationsschrift zum Stand deutscher Universitäten abgedruckt wurde, zeugt von der erdrückend androzentrischen Perspektive, die an Hochschulen für Frauen vorherrschte. Seither haben Wissenschafter:innen zweifellos an Handlungsspielräumen gewonnen, die Überwindung von struktureller Marginalisierung und Stereotypisierung ist allerdings nicht in Sicht.

Diese Ausgabe von medien & zeit fokussiert auf Entwicklungen von Ungleichheitsverhältnissen in der fachlichen Genese der Kommunikationswissenschaft, insbesondere der historischen Kommunikationsforschung, aber auch in benachbarten Disziplinen aus Sozial- und Geisteswissenschaft, wie (Zeit-)Geschichte, Soziologie oder Philosophie.

Ziel ist die Reflexion der Disziplinen- und Fachgeschichte in Bezug auf Geschlechterkonstruktionen sowie auf die Vergeschlechtlichung von akademischer Wissensproduktion auf der Ebene von Akteur:innen und in struktureller Form.

Ausgegangen wir davon, dass wissenschaftlich-historische Darstellungen des Fachs auf hegemonialen Strukturen beruhen, die männlich geprägt sind. Frauen: tauchen höchstens als Ausnahmen auf, ihr substantieller Beitrag für die Fachgeschichte ist in entsprechender Literatur kaum erkennbar. Die Gründe dafür sind vielfältig, eingebettet in gesamtgesellschaftliche Machtstrukturen und Spezifika das Wissenschaftssystem – aber viel zu wenig beleuchtet.

(Queer-)feministische und intersektionale Ansätze stellen solche Deutungsmuster und Narrative, die sich auf patriarchale Strukturen beziehen, in Frage. Dieses Hinterfragen von Strukturen bringt die Beschäftigung mit Themenfeldern und Perspektiven mit sich, die wiederum in einer breit angelegten Wissenskultur um Aufmerksamkeit und Anerkennung kämpfen. Weiterlesen, english version und Quelle … (Web)

CfP: Remaking Gender, Rewritting Rights: (Re)Drawing links between gender, politics, marketing and consumer culture (Event, 05/2022, Stockholm); by: 10.01.2022

2022 GENMAC Conference – Stockholm University & Stockholm School of Economics; Susanna Molander, Riikka Murto, and Jacob Östberg (Web)

Time: 16.-17.05.2022
Venue: Stockholm
Proposals by: 10.01.2022

This Conference invites scholars to consider gender paradoxes and struggles, challenge intersections of gender, politics and consumption, as well as articulate new possibilities for advocating for gender equality. The organizers want to foster debates regarding how gender is articulated, negotiated and politicized in and through markets and consumption in order to contribute to a broader discussion regarding gender and social change. In other words, at this conference, our aim is not only to evoke academic debates interlinking gender, marketing and consumer behavior, but also to rethink how academic research can contribute to theory, practice and social change, as they relate to gender.

Possible Topics:

  • Historical Inquiries, Gender and Consumer Research
  • Intersectionality
  • Gender, Race, LGBTQ+ Identity and Consumption
  • Gender, Race, LGBTQ+ Identity and Markets
  • Locating Gender in Consumer Culture Theory
  • The Role of Feminist Theory in Marketing and Consumer Behavior
  • Masculinity in Marketing and Consumer Research
  • Queer/ing Consumption and Marketing
  • Families and Gendered Consumption
  • Visual Consumption and Gender
  • Market regulation and gender
  • Mundane marketing practices and gender
  • Gender and Transformative Consumer Research
  • Gender, Politics and Consumer Research
  • Gender and Politics of Consumption Spaces

Read more … (Web)

CfP: Between Deviance and Marginalization. Gendered Perspectives on Transnational Crime (Event: 06/2022, Erfurt); by: 21.01.2022

Universität Erfurt; research project “The Other Global Germany: Transnational Criminality and Deviant Globalisation in Germany”: Bodie A. Ashton and Sarah Frenking (Web)

Time: 08.-10.06.2022
Venue: Erfurt
Proposals by: 21.01.2022

In an interview in 2015, the warden of the Whatton prison complex called the gaol a ‘great leveller’, arguing that „we’ve got everybody here that you could imagine.“ Yet criminality and justice are deep-ly affected by, and are understood through the lenses of, significant inequalities, across race, class, gender, and sexual lines. Indeed, it is these inequalities that often foster a public fascination with crime and criminals, leading to intensive discussions about social and gender norms. Conversely, these processes also allow historians to engage with the ways in which certain social groups make sense of the world, as well as their life experiences and conditions, whose meaning and agency are downplayed or ignored in other sources.

For instance, when in 1928 Raquel Liberman walked into the police commissioner’s office in Buenos Aires it was the beginning of an extensive trial on prostitution, trafficking and an organization of pimps, madams and brothel owners. Her testimony was reiterated in the Spanish, Yiddish, and English press, that printed stories about abducted young women and the horrors of “white slavery”. Crucially, the trial produced sources that enable historians to tell the story of women between sex work and migration. Criminal cases, court proceedings, and police files that bear witness not only to the (everyday) interactions of these actors but also to the public interest in the same, are at the heart of this workshop.

The organizers are interested in how gender and transnational crime are staged, depicted, negotiated, and dis-cussed within police files, court trials, and transnational media. This vast array of material acts as classical sources in social history and history from below in order to examine social connections and relationships. They not only enable us to learn about crime, conflicts, and criminal justice, but can be seen as evidence of labour conditions, migration, family relations, the history of the body or every-day life. Further, crime generates a large body of media coverage. Since the end of the 19th century, mass media with their “faits divers” and sensationalist (illustrated) stories on crime, that helped in attaining a large and often transnational circulation, emerged. Read more and source … (Web).

Klicktipp: Österreichische Zeitschrift für Geschichteswissenschaften (OeZG) – Open Access Veröffentlichungen, Online-Archiv und Weblog (Portal)

Österreichische Zeitschrift für Geschichteswissenschaften (OeZG) (Web)

Die OeZG erscheint seit 1990. Im Frühling 2020, zu ihrem 30-jährigen Bestehen, ist sie mit einer neuen Website online gegangen. Hier erfolgen ab nun auch die Erstveröffentlichung der neuen Ausgabe, jeweils im frei verfügbar im Open Access.

Das OeZG Open Access Archiv (Web)

Die Site wurde zudem als Archiv der bisher erschienenen Hefte aufgebaut. Hier sind inzwischen – alle – bisher erschienenen 109 Hefte ebenfalls online im Open Access frei verfügbar zugänglich.

Die gedruckten OeZG-Bände können – so nicht vergriffen – auch weiterhin beim StudienVerlag erworben werden.

Auf der Website des StudienVerlages sind zudem auch die digitalen Versionen der Beiträge (bis auf den jeweils letzten Jahrgang) online verfügbar (Web).

Weblog „30 Jahre OeZG“ (Web)

Aus Anlass ihres 30-jährigen Bestehens 2020 wurde weiters ein Weblog eingerichtet, der ebenfalls über die Website der OeZG besucht werden kann. Hier stellen Herausgeber:innen in kurzen Beiträgen die folgenden Fragen:

  • Ernst Langthaler: Wie kontrovers ist die OeZG? (Web)
  • Johanna Gehmacher: Wie transnational ist die OeZG? (Web)
  • Claudia Kraft: Räumlichkeit von Geschichte in der OeZG – jenseits von Strukturgeschichte und Konstruktivismus? (Web)
  • Oliver Kühschelm: Der Osten der OeZG (Web)
  • Ellinor Forster: Welches Österreich steckt in der OeZG? (Web)
  • Regina Thumser-Wöhs: Die OeZG „an der Wiege“ der Neueren Kulturgeschichte und der Kulturwissenschaften (Web)
  • Ulrich Schwarz-Gräber: Wie großstadtzentriert ist der Blick der OeZG? (Web)
  • Gabriella Hauch: Die OeZG, die Frauen und der Feminismus – ein melancholischer Blick zurück (Web)

CfP: Quarantäne – Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten, HIV/AIDS und Corona (Event, 10/2022, Bochum); bis: 10.02.2021

Andrea Kießling, Universität Bochum (Web)

Zeit: 21.-22.10.2022
Ort: Universität Bochum
Einreichfrist: 10.02.2022

Bei der Quarantäne handelt es sich um eine der ältesten nicht-pharmazeutischen Schutzmaßnahmen gegen übertragbare Krankheiten. Sie treibt das Prinzip des „social distancing“ auf die Spitze, indem sie die Betroffenen für einen bestimmten Zeitraum zu vollständiger Absonderung zwingt. Der Begriff „Quarantäne“ wird auf die Praxis Venedigs im 14. Jhd. zurückgeführt, Schiffe und ihre Besatzung für vierzig (ital.: quaranta) Tage im Hafen zu isolieren, um die Stadt vor der Pest zu schützen. Die Praxis, Kranke zu isolieren, ist jedoch noch älter, die Isolierung Leprakranker wird schon in der Bibel erwähnt. Im Mittelalter wurden Leprakranke in Leprosorien untergebracht; vergleichbar damit waren die Pesthäuser, die ab dem 15. Jhd. außerhalb der Städte genutzt wurden. Auch heutzutage gibt es noch Tuberkulose-Spezialkliniken (Sanatorien), in die Kranke eingewiesen werden.

Begrifflich unterscheidet man zwischen der Isolierung Kranker bzw. Infizierter und der Quarantäne von nur möglicherweise Infizierten. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) verwendet in den §§ 30 und 36 Abs. 8 S. 1 Nr. 1 den Oberbegriff der Absonderung und unterscheidet darüber hinaus nur zwischen der Absonderung im Umfeld einer nachgewiesenen Infektion und der Einreisequarantäne. In der Praxis gibt es jedoch viele weitere Differenzierungen und Ausprägungen der Isolierung und Quarantäne, die bislang in der deutschen Rechtswissenschaft noch nicht untersucht wurden. Die Tagung will sich deswegen interdisziplinär insbesondere den damit verbundenen rechtsdogmatischen, rechtsvergleichenden, (rechts-)historischen und (rechts-)soziologischen Fragen widmen, um diese Forschungslücke zu schließen.

Beiträge bieten sich z.B. aus folgenden Themenkomplexen an:

  • Quarantäne als Maßnahme der inneren Sicherheit und äußeren Sicherheit
  • Quarantäne und vulnerable Gruppen / „othering“
  • Quarantäne und Migration
  • Das „Wegsperren“ in geschlossenen Einrichtungen

Beitragsvorschläge (max. 3000 Zeichen) können bis zum 10.2.2022 an andrea.kiessling@rub.de geschickt werden. Über die Auswahl der Vorträge wird kurzfristig entschieden.

Quelle: https://www.hsozkult.de/event/id/event-114696

Klicktipp: „Genderforschung ist wichtig, weil …“ Aktionstag „#4GenderStudies“ am 18. Dezember 2021

Aktionstag „#4GenderStudies“ am 18. Dezember 2021 (Web)

Zum fünften Mal steht der 18. Dezember 2021 in Österreich, Deutschland und der Schweiz im Zeichen des Wissenschaftstags #4GenderStudies. Wissenschaftler*innen, Forschungseinrichtungen und andere wissenschaftsnahe Institutionen nutzen diesen Aktionstag, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und über ihre Forschung zu berichten. Damit zeigen sie, dass die Geschlechterforschung einen wichtigen Beitrag zu politischen und kulturellen Diskursen und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen leistet.

Auch die Universität Wien ist diesmal dabei: Das Team „Öffentlichkeitsarbeit“, das Referat Genderforschung (RGF) und die Forschungsplattform GAIN haben in Kooperation zahlreiche Forscher:innen und Lehrende gefragt, warum sie in der Genderforschung aktiv sind und mit welchen Forschungsfragen sie sich aktuell beschäftigen. Die Antworten werden prominent auf der Startseite der Universität Wien, auf Twitter und auf der Website des Referats Genderforschung veröffentlicht.

Die Statements wurden abgegeben von Giulia Andrighetto, Anna Babka, Bojan Bilic, Andrea B. Braidt und Nicole Kandioler, Boka En, Mart Enzendorfer, Sabine Grenz, Tatiana Konrad, Claudia Kraft, Julia Lajta-Novak und Team, der Sammlung Frauennachlässe, Sylvia Mieszkowski, Alexandra Mittermüller, Heidi Niederkofler, Susanne Reichl und Julia Hüttner, Maria Sagmeister, Katta Spiel, Katharina Wiedlack, Bianca Winkler, Katharina Wiedlack und Tania Zabolotnaya. Weiterlesen … (Web)

CfP: Affective Histories of Queer and Trans Activism (Event, 05/2022, Tampere); by – extended: 31.01.2022

Research Project „Affective Activism: Sites of Queer and Trans World-Making“; Tuula Juvonen and Varpu Alasuutari (Web)

Time: 05.-06.05.2022
Venue: Tampere University, Finland
Proposals by – extended: 31.01.2022

How have queer and trans activists challenged the repressive status quo in the past? Which forms have queer and trans activism taken over the decades? What role do emotions and affects play in activism – and how can affect theory be utilized in the study of queer and trans histories and temporalities?

These are among the questions that will be addressed in the workshop on affective histories of queer and trans activism, which is the first event to be organized by the Academy of Finland funded research project „Affective Activism: Sites of Queer and Trans World-Making“ (2021–2025). The event consists of public keynotes by Elspeth Brown (Toronto) and Laurel Westbrook (Michigan) and a two-day workshop where participants‘ work-in-progress papers will be commented on by the keynote speakers, organizers, and fellow participants.

The organizers invite abstracts from scholars across multiple disciplines and career stages from Ph.D. students to established scholars. In the workshop, the participants will engage in discussions on cutting-edge theoretical and methodological approaches to queer and trans histories, including e.g. affect theory, queer studies, trans studies, oral history, cultural history, social history, and contemporary history.

The organizers invite submissions that address queer and trans histories from a variety of perspectives. They may include but are not limited to the following:

Historical struggles:

  • Repressive laws: criminalization, propaganda laws, clause 28
  • Discrimination and human rights: Wissenschaftlich-Humanitäres Committee, IGA, ILGA
  • Black and Indigenous activism: pioneers, communities, historical erasure
  • Health: depathologization, AIDS, gender affirmation, access to care
  • Religion, spirituality: challenging conservative institutions, LGBTQ+ churches, MCC, etc.

Forms of activism: Continue reading