Category Archives: Category_Präsentationen, Ausstellungen etc.

Filmtipp: Sane inside Insanity: The Phenomenon of Rocky Horror (Andreas Zerr 2025), 19.11.2025, Wien

 Österreich-Premiere im Filmcasino; Poolinale Nights (Web)

Zeit: 19.11.2025, 20:30 Uhr
Ort: Filmcasino, Margaretenstr. 78, 1050 Wien

Madness takes its toll, Liberation is priceless: SANE INSIDE INSANITY erscheint 2025 zum 50-jährigen Jubiläum der legänderen ROCKY HORROR PICTURE SHOW und bietet einen umfassenden Einblick, wie aus einer kleinen Produktion ein zeitloser, Grenzen sprengender kultureller Meilenstein wurde.
Von den Anfängen im London der frühen 1970er Jahre bis zum globalem Kulturphänomen: Dieser Dokumentarfilm untersucht die Entwicklung von Richard O’Briens Konzept von einem bescheidenen Theaterstück zu einer sensationellen Kino- und Theaterproduktion. Anhand von persönlichen Interviews mit Darsteller:innen, Crewmitgliedern und treuen Fans beleuchtet der Film den tiefgreifenden Einfluss von „Rocky Horror“ auf die Popkultur und seine bedeutende Rolle in der LGBTQIA+-Bewegung.

R Andreas Zerr | DE 2025 | 100 min | OV | Mit: Daniel Abineri, Terry Ackland-Snow, Lou Adler

Filmtipp: Ein Tag ohne Frauen (Pamela Hogan 2024), 17.11.2025, Wien

Institut für Historische Sozialforschung der AK Wien (Web)

Zeit: 17.11.2025, 18:00 Uhr
Ort: Admiral Kino, Burgg. 119, 1070 Wien

Island, 1975: 90 % der Frauen legen die Arbeit nieder, verlassen Küche, Kinder und Büros – und bringen das Land zum Stillstand. Zum 50. Jubiläum dieses historischen Streiks erzählt EIN TAG OHNE FRAUEN, erstmals aus Sicht der Beteiligten, mit humorvollen Animationen und subversivem Witz. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine – wir wollten sie nur ein wenig verändern!“, so eine Aktivistin. Ein inspirierender Film über die kollektive Kraft der Frauen Gesellschaft zu verändern, und ein Aufruf, das Mögliche neu zu denken.

Pamela Hogan | USA/ISL 2024 | 71 min

Der Film wird in der englischen OV mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Veranstaltung gehört zur IHSF-Wintersemesterreihe 2025/26 Demokratie.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung notwendig (Web)

Filmtipp: Sanjalice („The Dreamers“) (R Vladimir Petrović | RS 2025), 09.10.2025, Wien

Filmcasino (Web)

Zeit: Do., 09.10.2025, 18:30 Uhr
Ort: Filmhaus Spittelberg, Spittelbergg. 3, 1070 Wien

In Belgrade in the 1960s, in the heart of communist Yugoslavia under Tito, four teenage girls – Doda, two Ljiljas, and Nena – formed one of the world’s first female rock bands: Sanjalice (“The Dreamers”). In the midst of a conservative environment and under the watchful eye of “guardians of public morality” who accused them of spreading a rebellious spirit, they held their own on stage, on an equal footing with male bands. They took the Yugoslav music scene by storm, became celebrated stars, and yet surprisingly decided to break up the band.
This film tells their story from their own perspective.

R Vladimir Petrović | RS 2025 | 69 min | OmeU (Web)

Tagung: Gesellschaftliche Vielfalt in Museen sichtbar machen, 29.-30.10.2025, München und virtueller Raum

Bayerische Museumsakademie: Herbstakademie 2025 (Web)

Zeit: 29.-30.10.2025
Ort: Museum Fünf Kontinente, München – und virtueller Raum

Museen verstehen sich als Spiegel der Gesellschaft – doch wie vollständig ist dieses Bild? Wessen Geschichten werden erzählt, und wessen bleiben unsichtbar? In vielen Sammlungen und Ausstellungen zeigt sich nur ein begrenzter Ausschnitt gesellschaftlicher Wirklichkeit: Bestimmte Gruppen, Erfahrungen und Perspektiven fehlen ganz – oder erscheinen nur aus einer einseitigen Sicht, die historische oder bestehende Machtverhältnisse fortschreibt.
Die Herbstakademie widmet sich der Frage, wie solche Lücken und Verzerrungen erkannt, hinterfragt und beseitigt werden können. Diskutiert werden zum Beispiel Ansätze, wie durch die Auseinandersetzung mit kolonialen Kontexten, mit Gendervielfalt oder mit kritischen Perspektiven neue Zugänge und Darstellungsweisen entstehen können. Ebenso stehen Strategien partizipativen Sammelns im Mittelpunkt, mit denen Museen aktiv mit unterschiedlichen Gruppen zusammenarbeiten und so ein vielfältigeres Bild der Gesellschaft zeigen können.

Programm: online (PDF)

Programm: vor Ort (PDF)

Panels: Neue Perspektiven auf die Sammlung  | Aktiv sammeln – aber wie?  | Leerstellen füllen

Quelle: HSozKult

Filmtipp: Einfach Machen! She-Punks von 1977 bis heute (R Reto Caduff | DE/CH 2024), 22.10.2025, Wien

Filmcasino/Filmhaus Spittelberg (Web)

Zeit: 22.10.2025, 18:00 Uhr
Ort: Filmhaus Spittelberg, Spittelbergg. 3, 1070 Wien

Punk ist ein Versprechen – von Rebellion und Selbstermächtigung! Als er Ende der 1970er Jahre von England und den USA aus die ganze Welt erobert, braucht es plötzlich auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz weder Ausbildung noch Perfektion, um sich musikalisch auszudrücken. „Nicht labern, machen!“ ist das Motto. Was zählt, ist die Idee und der Mut, sich auf eine Bühne zu stellen. Und das gilt ganz besonders für die Frauen der Szene: In Düsseldorf gründen sich Östro 430, in West-Berlin Mania D, später Malaria!, und in Zürich Kleenex, später LiLiput. Ihre Vorbilder stammen aus England und heißen X-Ray Spex, The Slits, The Raincoats oder Siouxsie Sioux. Es entstehen Songs über weibliche Rollenklischees und Spießertum, über Machos und dogmatische Feministinnen. Es geht um weibliches Begehren und sexuelle Selbstbestimmung. Und immer auch um das Erobern von Freiräumen – innerhalb der männerdominierten Punkszene, aber auch gesamtgesellschaftlich.
„Einfach machen! She-Punks von 1977 bis heute“ porträtiert Künstlerinnen, die 40 Jahre später immer noch oder wieder zusammen auf der Bühne stehen. Als Pionierinnen des deutschsprachigen She-Punk teilen Gudrun Gut, Beate Bartel, Bettina Köster, Sara Schär, Klaudia Schifferle, Martina Weith und Bettina Flörchinger, ihre Erfahrungen und Geschichten. Trotz des unterschiedlichen Sounds der Bands und ohne es damals zu wissen, waren sie Teil einer weiblichen Revolution in der Musikindustrie, die nachfolgende Künstlerinnen nachhaltig geprägt hat. Ein Film über Punk aus weiblicher Perspektive, Feminismus mit Gitarrenriff und das unvergleichliche Lebensgefühl der späten 1970er und frühen 1980er Jahre.

R: Reto Caduff | DE/CH 2024 | 89 min | OmeU

Klicktipp: Nina Schedlmayer: Artemisia. Kunst und Feminismus (Weblog)

Artemisia. Kunst und Feminismus von Nina Schedlmayer (Web)

Beschreibung: „Einerseits erleben wir gerade eine große Neubewertung der Kunstgeschichte. Künstlerinnen, vor allem ältere, gewinnen an Terrain. Museumsdirektorinnen und Kuratorinnen setzen Namen jener auf ihr Programm, die zuvor gefehlt haben. Eine jüngere Generation erkennt, dass die Sache mit dem Feminismus noch lang nicht erledigt ist, findet neue künstlerische Wege, damit umzugehen und kann dabei ganz schön witzig sein.
Andererseits sind wir von einer echten Gleichstellung noch weit entfernt: Der Gender Pay Gap ist in der Kunst wohl noch um einiges höher als in anderen Berufen, und dort, wo es um die ganz großen Preise am Kunstmarkt geht, sind Frauen unterrepräsentiert. Und das in einer Branche, die sich so aufgeklärt gibt. Der Blog von Nina Schedlmayer wirft ein Licht auf Künstlerinnen, die gerade wieder entdeckt werden und solche, die in ihrer Arbeit feministische Standpunkte beziehen. Hier wird die Präsenz von Künstlerinnen im Museum beleuchtet und manchmal – lästig, lästig! – nachgezählt, wie hoch die Frauenquote in dieser Ausstellung und jenem Jahresprogramm ist.“

Jüngste Beiträge (Web)

  • Den Kanon zerschmettern: „Radikal. Künstlerinnen* und Moderne“ im Belvedere (24.07.2025) (Web)
  • Die vergessenen Künstlerinnen der geometrischen Abstraktion (28.05.2025) (Web)
  • Erstaunlich: die Schau „Radical Software“ über die Digitalkunst-Pionierinnen (06.05.2025) (Web)
  • Kulturkuratorium Steiermark: Experten für Steuerberatung und Revisionismus (07.03.2025) (Web)
  • „Verwegen. Mutig. Radikal“: der neue Film von Susanne Riegler (25.02.2025) (Web)
  • War Lucretia wirklich eine Heldin? (01.02.2025) (Web)
  • Die „Neue Frau“ und ihre hasserfüllten Feinde (14.06.2025) (Web)

Filmtipp: Sanjalice („The Dreamers“) (R Vladimir Petrović | RS 2025), 11.09.2025, Wien

Filmcasino; Poolinale Nights (Web)

Zeit: 11.09.2025, 20.30 Uhr
Ort: Filmcasino, Margaretenstr. 78, 1050 Wien

In Belgrade in the 1960s, in the heart of communist Yugoslavia under Tito, four teenage girls – Doda, two Ljiljas, and Nena – formed one of the world’s first female rock bands: Sanjalice (“The Dreamers”). In the midst of a conservative environment and under the watchful eye of “guardians of public morality” who accused them of spreading a rebellious spirit, they held their own on stage, on an equal footing with male bands. They took the Yugoslav music scene by storm, became celebrated stars, and yet surprisingly decided to break up the band.
This film tells their story from their own perspective.

R Vladimir Petrović | RS 2025 | 69 min | OmeU (Web)

Filmvorführung im Rahmen von „20 Jahre Fettkakao“ (Web)
After the screening: artist talk with director Vladimir Petrović.
Followed by a DJ-Set of Kate Push.

Klicktipp, Vortrag und Ausstellung: Wish you were queer. Un-Sichtbarkeit von LSBTI* in Kunst und Geschichte, Schwäbisch Gmünd, bis: 26.10.2025

Museum und Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd (Web)

Laufzeit: bis 26.10.2025
Ort: Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg

Die Ausstellung nimmt Selbstbild und Wahrnehmung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen durch die Jahrhunderte in den Blick. Sie zeigt insbesondere, wie sehr die Aufstände 1969 in der Christopher Street in New York einen Wendepunkt in ihrer Sichtbarkeit darstellten. Diese Aufstände markierten den Beginn eines umfassenden Emanzipationskampfes und führten weltweit zu steigendem Selbstvertrauen. Die Schau präsentiert Kunstwerke vom Mittelalter bis heute und zeigt den stark schwankenden Grad der Sichtbarkeit im Bild an. Sie deckt die Codes gleichgeschlechtlichen Begehrens auf und sucht in den Bildern nach der sexuellen, romantischen und geschlechtlichen Vielfalt. Weiterlesen … (Web)

Vortrag: Martin Weinzettl-Pozsgai: Lebenselixier Wasser. Das Bad als Thema homoerotischer Bildwelten von Albrecht Dürer bis heute
Zeit: 21.08.2025, 18:30 Uhr
Die nahezu einzigen Orte, an denen sich Menschen im Lauf der Jahrhunderte öffentlich auszogen, waren die Orte, an denen man ins Wasser ging. Das waren natürlich Badeanlagen aller Art. Gerade für Homosexuelle, deren Orientierung entweder zur gesellschaftlichen Vereinsamung führte oder bis weit ins 20. Jhd. sogar mit Gefängnis bestraft wurde, musste die ungezwungene Welt des Bades, in der das heimliche, aber auch offensichtliche Betrachten von Körpern des gleichen Geschlechts unbehelligt möglich war, außerordentlich befreiend wirken. So diente das Bad als Sehnsuchtsort – es war Treffpunkt für die sich nicht offen bekennenden schwulen Männer, die nur schauten, und die anderen, die direkte Kontakte suchten. Weiterlesen … (Web)

Artikelserie: Martin Weinzettl-Pozsgai: „Un-Sichtbarkeit von LSBTI* in der Kunst“ auf queer.de
– Mittelalter und Renaissance (1/5) (Web)
– Barock bis Romantik (2/5) (Web)
– 20. Jahrhundert – bis Stonewall (3/5) (Web)

Klicktipp: ofra – online archiv frauenpolitik (Portal)

ofra: online archiv frauenpolitik – Projekt des Bruno Kreisky Archivs|Johanna Dohnal Archivs (Web)

Die zweite Frauenbewegung machte seit Ende der 1960er-Jahre Geschlechterdifferenz, geschlechtsspezifische Diskriminierung und Emanzipation (wieder) zum politischen Thema. In diesem Kontext veränderte sich auch die Frauenpolitik der staatlichen Institutionen stark. Das Johanna Dohnal Archiv und das Bruno Kreisky Archiv haben Originaldokumente aus dem Umfeld dieser institutionellen Frauenpolitik in seinen Beständen. Auf der Website „ofra“ wird eine Auswahl von Papieren, Fotografien und Plakate online zur Verfügung gestellt und in kurzen Dossiers kontextualisiert. Die Präsentation ist dabei nach den folgenden Themen gestaltet:
– Partizipation (Web)
– Bildung (Web)
– Reproduktion (Web)
– Arbeit (Web)
– Heim und Herd (Web)
– Frauentag (Web)
– Frauenwahlrecht (Web)

Institutionalisierte Frauenpolitik in Österreich
In den 1970er Jahren wurde das neue Politikfeld “Frauenpolitik” auch in Österreich institutionalisiert: Seit 1971 durch ein Staatssekretariat für “Familienpolitik und Frauenfragen” im Bundeskanzleramt. 1979 ernannte Kanzler Bruno Kreisky vier neue Staatssekretärinnen, zwei davon für die Belange von Frauen: Franziska Fast im Sozialministerium und Johanna Dohnal im Bundeskanzleramt. Sie war die damalige Wiener Frauensekretärin der SPÖ, ihre Position wurde 1990 zur Bundesministerin aufgewertet. Anfang 2000 wurde das Ministerium abgeschafft, 2006 wieder eingeführt.
“Gleichberechtigung” war das zentrale Thema institutioneller Frauenpolitik in den 1980er- und 1990er-Jahren, “institutionalisierte” Frauenpolitik war und ist allerdings nicht ohne die autonome Frauenbewegung denkbar. In historischer Perspektive erweisen sich “autonome” und “institutionalisierte” Frauenpolitik als unterschiedliche Konzepte, die sich von einander abgrenzen, sich aber gegenseitig brauchen, um denkbar und machbar zu sein. Das wird auch an vielen der auf ofra präsentierten Dokumente sichtbar.
ofra begreift sich als “work in progress”: Die Datenbasis wird weiterhin ausgebaut und durch Dokumente ergänzt.

Ausstellung: Missing Female Stories | Vorträge: „Bordell-Baracken“. Sexuelle Zwangsarbeit im Nationalsozialismus, 13.02.2025, Berlin

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (Web)

Vorträge: „Bordell-Baracken“. Sexuelle Zwangsarbeit im NS (Web)
Zeit: 13.02.2025, 19.00 Uhr
Ort: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Berlin

Dass es im System der NS-Zwangsarbeit Bordelle gab, ist nur in Fachkreisen bekannt. Warum wurde Sex-Zwangsarbeit bis heute kaum aufgearbeitet? 1942 befahl Heinrich Himmler den Bau von Bordellen in einigen Konzentrationslagern. Nach dem Krieg wurde das Thema lange tabuisiert, ist aber inzwischen dank einiger Filme, Studien und Ausstellungen bekannt. Bereits 1941 hatte Himmler angeordnet, Bordelle für zivile Zwangsarbeiter zu errichten. Sogenannte Fremdarbeiterbordelle entstanden im ganzen Reichsgebiet, Ende 1943 waren es bereits 60. Bis heute ist deren Geschichte kaum erforscht. Diese erinnerungskulturelle Lücke ist Thema der künstlerischen Ausstellung „Missing Female Stories“, die bis zum 6. April 2025 im Dokumentationszentrum zu sehen ist.

Teilnehmer:innen
– Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
– Robert Sommer, Historiker, Autor von „Das KZ-Bordell“
– Joanna Ostrowska, Historikerin, Autorin div. Studien zu Sex-Zwangsarbeit
– Birgit Szepanski, Künstlerin, Ausstellung „Missing Female Stories“
– Andrea Genest, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Ausstellung: MISSING FEMALE STORIES. Künstlerische Spurensuche zur „Bordell-Baracke“ (1943-1945) (Web)
Laufzeit: bis 06.04.2025
Ort: Dokumentationszentrum Königsheide, Berlin Treptow

Im Waldstück Königsheide im Berliner Bezirk Treptow errichtete die Deutsche Arbeitsfront (DAF) 1943 eine sogenannte ›Bordell-Baracke‹. Ausländische Frauen wurden hier zur Prostitution gezwungen. Damit wollten die Nationalsozialisten sexuelle Kontakte zwischen ausländischen Zwangsarbeitern bzw. Kriegsgefangenen und deutschen Frauen vermeiden. Die Frauen, die zwangsweise Sexarbeit leisten mussten, schwiegen nach dem Krieg über ihre Erlebnisse. Wenn andere Zeitzeug:innen über die ›B-Baracke‹ sprachen, Continue reading