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Ausstellung: Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966, bis 10.01.2027, Wien

Haus der Geschichte Österreichs (hdgö) (Web)

Ort: hdgö, 1010 Wien, Alma Rosé-Plateau
Laufzeit der Ausstellung: bis 10.01.2027

Ein Job mit Gehalt? Verpflichtungen im Haushalt? Eine Aufgabe, die gemacht werden muss? Zu tun gibt’s immer etwas. Manche Tätigkeiten bringen Anerkennung und Lohn. Andere fallen einfach an – unbezahlt, unsichtbar und meist von Frauen erledigt. Aber: Ist das nicht alles Arbeit? Sorgearbeit gilt immer noch als „weibliche Ressource“, auf die sich unsere Gesellschaft ganz selbstverständlich verlässt. Begriffe wie Pflegenotstand, Gender Pay Gap und Teilzeitfalle benennen heute ein historisch gewachsenes Ungleichgewicht bei Arbeit und Bezahlung.

Die Ausstellung „Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966“ geht diesen Themen nach. Sie ist seit Jänner 2026 im Haus der Geschichte Österreich zu sehen. Ausgangspunkt ist das Archiv einer Grazer Pressefotoagentur, das die Ausstellung mit gegenwärtigen Fragen neu interpretiert.
Im Zentrum steht das Verhältnis von bezahlter, unbezahlter und prekärer Arbeit im Leben von Frauen in der Steiermark der Nachkriegszeit. Die Ausstellung fragt, welche Tätigkeiten medial sichtbar werden – und welche im Verborgenen bleiben. Darüber hinaus regt sie dazu an, über Arbeitsbegriffe, Geschlechterverhältnisse und die Rolle von Bildern bei der Konstruktion gesellschaftlicher Normen nachzudenken – und diese neu zu verhandeln.

„Alles Arbeit“ ist eine Ausstellung des Museums für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum), präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich. In Graz wurde die Ausstellung 2024/2025 gezeigt.
Kurator:innen sind Eva Tropper, Astrid Aschacher und Samuel Hofstadler.

Publikation zur Ausstellung: Eva Tropper und Bettina Habsburg-Lothringen (Hg.): Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966, Universalmuseum Joanneum GmbH 2024 (Web)

Szenische Lesung und Publikumsgespräch: Wien. Krankensaal 1945, 13.05.2026, Wien

Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW; Katja Geiger-Seirafi, Ina Markova und Johannes Feichtinger (Web)

Zeit: 13.05.2026, 18.00 Uhr
Ort: Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsg. 19, 1010 Wien
Anmeldung (Web)

Im vergangenen Jahr widmeten sich Katja Geiger-Seirafi, Ina Markova und Johannes Feichtinger im Projekt „Wien. Krankensaal 1945“ den Krankengeschichten von Patient:innen der Wiener Universitätsklinik für Psychiatrie und Neurologie nach Kriegsende 1945 (Web): In den Krankensälen begegneten sich Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen: „Ausgebombte“, Angehörige Gefallener oder Vermisster, Kriegsheimkehrer und -versehrte, Widerstandskämpfer:innen, jüdische Überlebende, Zwangssterilisierte, vergewaltigte Frauen, Flüchtlinge sowie NSDAP-Mitglieder, die oft nach Selbstmordversuchen eingeliefert wurden. Ziel des Projekts war es, historische Forschung zur Nachkriegszeit, kulturelle Vermittlung und künstlerische Interpretation auf vielschichtige Weise zu verbinden.
In einer „Webapp“ können mehr als 50 individuelle Krankengeschichten nachgelesen werden (Web)

Programm (PDF)

  • Begrüßung: Johannes Feichtinger | IKW/ÖAW
  • Lesung aus Krankengeschichten nach einer Bearbeitung von Julia Jost: Maresi Riegner und Thiemo Strutzenberger | Burgtheaterschauspieler:innen
  • Publikumsgespräch: Elisabeth Brainin | Psychoanalytikerin, Katja Geiger-Seirafi | IKW/ÖAW, Julia Jost | Autorin, Eva Schörkhuber | Autorin, Thiemo Strutzenberger | Schauspieler
  • Moderation: Ina Markova | IKW/ÖAW
  • Anschließend kleiner Empfang

Das Projekt Wien. Krankensaal 1945 wurde im Rahmen des Stadt-Wien-Calls „Zeitgemäße Formen des Erinnerns, in memoriam Heidemarie Uhl“ gefördert.

Quelle: Newsletter des Insituts für Zeitgeschichte der Univ. Wien.

Klicktipp: Die Blattmacherinnen. Als Frauen in Redaktionen das Wort ergriffen (Online-Ausstellung): bis 23.03.2026

Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB); „Ariadne“ (Web)

Die Web-Ausstellung „Die Blattmacherinnen“ wurde kuratiert von Ariadne, der frauen- und genderspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle der Österreichischen Nationalbibliothek. Zu sehen ist die Schau bis 23.03.2026 auf der Website der ÖNB. Gestaltet wurde sie von Andrea Reisner von Andrea Gruber.

Rubriken (Web)

  • Frauen zwischen den Zeilen. Geschlecht und Journalismus um 1900
  • Bürgerliche Revolutionärin. Marie Lang und die „Dokumente der Frauen“
  • Sprachrohr der Unzufriedenen. Adelheid Popp und die „Arbeiterinnen-Zeitung“
  • Journalistin im Dienste Gottes. Hanny Brentano und die „Österreichische Frauenwelt“
  • Schreiben ohne Korsett. Fanny Burckhard und die „Wiener Mode“
  • Blattmacherinnen im Interview. 2025: Fünf Journalistinnen geben Einblick in ihre Arbeit

Sie prägten Debatten, setzten Themen und führten Redaktionen – dennoch sind ihre Namen heute kaum bekannt. Die neue Online-Ausstellung der ÖNB rückt jene Frauen ins Zentrum, die bereits um 1900 in einer männlich dominierten Medienlandschaft Redaktionen leiteten und dabei eigene journalistische Wege gingen. Anhand von Zeitungsausschnitten, Titelblättern, Dokumenten und Fotografien porträtiert diese Online-Ausstellung vier „Blattmacherinnen“, die um die Jahrhundertwende Geschichte(n) schrieben: Die bürgerliche Frauenrechtsaktivistin Marie Lang, die Sozialdemokratin Adelheid Popp, die katholische Publizistin Hanny Brentano und die Modeschriftstellerin Fanny Burckhard. Auch in die Gegenwart wird eine Brücke geschlagen: In Video-Interviews berichten fünf österreichische Journalistinnen über ihre Erfahrungen und Herausforderungen an der Spitze von Redaktionen. Weiterlesen … (Pressemeldung)

Informationen zu Ariadne (Web)

Vortrag: Katja Geiger-Seirafi, Ina Markova und Eva Schörkhuber: Wien. Krankensaal 1945 – Psychiatrische Krankenakten als zeithistorische und literarische Quellen, 26.03.2026, Wien

INTERAKTIONEN. Vortragsreihe des Instituts für Zeitgeschichte der Univ. Wien (Web)

Zeit: 26.03.2026, 11:30
Ort: Institut für Zeitgeschichte, Seminarraum 1, Spitalg. 2-4/Hof 1,1090 Wien

Ausgangspunkt des vorgestellten Projekts ist die Psychiatrische Klinik des Wiener AKH im Jahr 1945. Unmittelbar nach dem Kriegsende trafen in großen Krankensälen sehr unterschiedliche Personengruppen aufeinander: Verfolgte des Nationalsozialismus ebenso wie Anhänger:innen des untergegangenen Regimes, Menschen aus der lokalen Bevölkerung ebenso wie Flüchtlinge aus unterschiedlichen Regionen Europas. Ihre Krankenakten stellen ein bedeutendes Archiv des kollektiven Gedächtnisses dar, das die Rekonstruktion von Identitätsbildungsprozessen im Kontext der Kriegserfahrungen ermöglicht.
Die bei der Auseinandersetzung mit diesem Bestand gewonnenen Erkenntnisse sollen in der Folge mit Schriftsteller:innen in Bühnenformate umgesetzt und durch eine Webplattform interaktiv vermittelt werden. Die künstlerische Vermittlung eröffnet einen Möglichkeitsraum, der es uns auf der Basis der Forschung erlaubt, die Patient:innen miteinander in einen fiktiven Dialog über die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in der NS-Zeit zu bringen.

Das Projekt Wien. Krankensaal 1945 wurde im Rahmen des Stadt-Wien-Calls „Zeitgemäße Formen des Erinnerns, in memoriam Heidemarie Uhl“ gefördert (Web)
In einer „Webapp“ können mehr als 50 individuelle Krankengeschichten nachgelesen werden (Web)

Moderation: Johanna Gehmacher

Katja Geiger-Seirafi studierte Geschichte an der Univ. Wien und ist derzeit Projektmitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW. Mit einem Schwerpunkt auf wissenschafts- und medizinhistorische Fragestellungen hat sie sich in mehreren Projekten vor allem mit der Geschichte der Psychiatrie auseinandergesetzt.

Ina Markova ist Historikerin, Projektmitarbeiterin des IKW der ÖAW und Senior Research Fellow am Institut für Zeitgeschichte. Ihre Schwerpunkte umfassen Geschichtspolitik, Visual History, Geschichte der österreichischen Arbeiter:innenbewegung sowie der NS-Zwangsarbeit.

Eva Schörkhuber lebt als Schriftstellerin und Kulturwissenschafterin in Wien; Promotion über Archiv- und Gedächtnistheorien an der Univ. Wien, zahlreiche literarische und wissenschaftliche Publikationen, Unterrichtstätigkeiten und Projekte im In- und Ausland;

Weitere Termine der Reihe im Sommersemester 2026 Continue reading

Talk: Birgit Lang: TransTrans: Curating an exhibition (6. F*GG LAB), 23.04.2026, Vienna

6. F*GG LAB: Geschlecht historisieren. Frauen*- und Geschlechtergeschichte vernetzen: Reihe des Forschungsschwerpunktes F*GG der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Univ. Wien (Web)

Zeit: Do., 23.04.2026, 18.30 Uhr
Ort: Univ. Vienna, Koling. 14-16, 1090 Vienna, Seminarraum 6

Birgit Lang (Melbourne) will talk about the exhibition TransTrans: Transnational Trans* Histories (Web): In September 2024, „TransTrans“ opened its doors to an Australian audience. This exhibition was funded through the Australian Research Council Grant DP190101816 Visual evidence: transforming modern sex research (1880s-1930s), and curated by Prof Birgit Lang and Assoc/Prof Katie Sutton (Australian National Univ. Canberra). The exhibition explored gender-diverse histories between the 1900s and the 1960s, and delved into the interactions among German and European, North American, and Australian trans individuals and communities, as well as their collaboration with scientific researchers on gender diversity.
In this F*GG LAB, we will explore ethical, methodological and practical complexities of engaging with historical evidence of gender non-conformity from today’s perspective. We discuss questions such as
– how curators can ethically display archival photographs that were produced under unequal power relations;
– how curatorial selection and framing can mitigate the objectifying and violent logics of the medical gaze while still preserving historical evidence;
– what linguistic and terminological strategies best respect historical specificity while using contemporary, non harmful language for public display.

The talk will be held in English, the discussion in English and German.

Afterwards: Café Stein, Währingerstr. 6-8, 1090 Vienna, 3 min walk. Seminarraum 6 and Café Stein are accessible for all.

Birgit Lang is Professor of German Studies at the Univ. of Melbourne, Australia (Web)

F*GG LAB: Natascha Bobrowsky and Paula Lange (Organisers F*GG LAB), Johanna Gehmacher and Dietlind Hüchtker (Speakers FSP und Doc-School Cluster F*GG)

Ausstellungseröffnung: Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966, 28.01.2026, Wien

Haus der Geschichte Österreichs (hdgö) (Web)

Zeit: 28.01.2026, 18.30 Uhr
Ort: hdgö, 1010 Wien, Alma Rosé-Plateau
Laufzeit der Ausstellung: 29.01.2026-10.01.2027
Anmeldung zur Eröffung (Web)

Ein Job mit Gehalt? Verpflichtungen im Haushalt? Eine Aufgabe, die gemacht werden muss? Zu tun gibt’s immer etwas. Manche Tätigkeiten bringen Anerkennung und Lohn. Andere fallen einfach an – unbezahlt, unsichtbar und meist von Frauen erledigt. Aber: Ist das nicht alles Arbeit? Sorgearbeit gilt immer noch als „weibliche Ressource“, auf die sich unsere Gesellschaft ganz selbstverständlich verlässt. Begriffe wie Pflegenotstand, Gender Pay Gap und Teilzeitfalle benennen heute ein historisch gewachsenes Ungleichgewicht bei Arbeit und Bezahlung.

Die Ausstellung „Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966“ geht diesen Themen nach. Sie ist ab dem 29. Jänner 2026 im Haus der Geschichte Österreich auf dem Alma Rosé-Plateau zu sehen. Ausgangspunkt ist das Archiv einer Grazer Pressefotoagentur, das die Ausstellung mit gegenwärtigen Fragen neu interpretiert.
Im Zentrum steht das Verhältnis von bezahlter, unbezahlter und prekärer Arbeit im Leben von Frauen in der Steiermark der Nachkriegszeit. Die Ausstellung fragt, welche Tätigkeiten medial sichtbar werden – und welche im Verborgenen bleiben. Darüber hinaus regt sie dazu an, über Arbeitsbegriffe, Geschlechterverhältnisse und die Rolle von Bildern bei der Konstruktion gesellschaftlicher Normen nachzudenken – und diese neu zu verhandeln.

Kurator:innen: Eva Tropper, Astrid Aschacher und Samuel Hofstadler

Publikation zur Ausstellung: Eva Tropper und Bettina Habsburg-Lothringen (Hg.): Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950-1966, Universalmuseum Joanneum GmbH 2024 (Web)

„Alles Arbeit“ ist eine Ausstellung des Museums für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum), präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich. In Graz wurde die Ausstellung 2024/2025 gezeigt.

Filmtipp: Sane inside Insanity: The Phenomenon of Rocky Horror (Andreas Zerr 2025), 19.11.2025, Wien

 Österreich-Premiere im Filmcasino; Poolinale Nights (Web)

Zeit: 19.11.2025, 20:30 Uhr
Ort: Filmcasino, Margaretenstr. 78, 1050 Wien

Madness takes its toll, Liberation is priceless: SANE INSIDE INSANITY erscheint 2025 zum 50-jährigen Jubiläum der legänderen ROCKY HORROR PICTURE SHOW und bietet einen umfassenden Einblick, wie aus einer kleinen Produktion ein zeitloser, Grenzen sprengender kultureller Meilenstein wurde.
Von den Anfängen im London der frühen 1970er Jahre bis zum globalem Kulturphänomen: Dieser Dokumentarfilm untersucht die Entwicklung von Richard O’Briens Konzept von einem bescheidenen Theaterstück zu einer sensationellen Kino- und Theaterproduktion. Anhand von persönlichen Interviews mit Darsteller:innen, Crewmitgliedern und treuen Fans beleuchtet der Film den tiefgreifenden Einfluss von „Rocky Horror“ auf die Popkultur und seine bedeutende Rolle in der LGBTQIA+-Bewegung.

R Andreas Zerr | DE 2025 | 100 min | OV | Mit: Daniel Abineri, Terry Ackland-Snow, Lou Adler

Filmtipp: Ein Tag ohne Frauen (Pamela Hogan 2024), 17.11.2025, Wien

Institut für Historische Sozialforschung der AK Wien (Web)

Zeit: 17.11.2025, 18:00 Uhr
Ort: Admiral Kino, Burgg. 119, 1070 Wien

Island, 1975: 90 % der Frauen legen die Arbeit nieder, verlassen Küche, Kinder und Büros – und bringen das Land zum Stillstand. Zum 50. Jubiläum dieses historischen Streiks erzählt EIN TAG OHNE FRAUEN, erstmals aus Sicht der Beteiligten, mit humorvollen Animationen und subversivem Witz. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine – wir wollten sie nur ein wenig verändern!“, so eine Aktivistin. Ein inspirierender Film über die kollektive Kraft der Frauen Gesellschaft zu verändern, und ein Aufruf, das Mögliche neu zu denken.

Pamela Hogan | USA/ISL 2024 | 71 min

Der Film wird in der englischen OV mit deutschen Untertiteln gezeigt. Die Veranstaltung gehört zur IHSF-Wintersemesterreihe 2025/26 Demokratie.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt, daher ist eine Anmeldung notwendig (Web)

Filmtipp: Sanjalice („The Dreamers“) (R Vladimir Petrović | RS 2025), 09.10.2025, Wien

Filmcasino (Web)

Zeit: Do., 09.10.2025, 18:30 Uhr
Ort: Filmhaus Spittelberg, Spittelbergg. 3, 1070 Wien

In Belgrade in the 1960s, in the heart of communist Yugoslavia under Tito, four teenage girls – Doda, two Ljiljas, and Nena – formed one of the world’s first female rock bands: Sanjalice (“The Dreamers”). In the midst of a conservative environment and under the watchful eye of “guardians of public morality” who accused them of spreading a rebellious spirit, they held their own on stage, on an equal footing with male bands. They took the Yugoslav music scene by storm, became celebrated stars, and yet surprisingly decided to break up the band.
This film tells their story from their own perspective.

R Vladimir Petrović | RS 2025 | 69 min | OmeU (Web)

Tagung: Gesellschaftliche Vielfalt in Museen sichtbar machen, 29.-30.10.2025, München und virtueller Raum

Bayerische Museumsakademie: Herbstakademie 2025 (Web)

Zeit: 29.-30.10.2025
Ort: Museum Fünf Kontinente, München – und virtueller Raum

Museen verstehen sich als Spiegel der Gesellschaft – doch wie vollständig ist dieses Bild? Wessen Geschichten werden erzählt, und wessen bleiben unsichtbar? In vielen Sammlungen und Ausstellungen zeigt sich nur ein begrenzter Ausschnitt gesellschaftlicher Wirklichkeit: Bestimmte Gruppen, Erfahrungen und Perspektiven fehlen ganz – oder erscheinen nur aus einer einseitigen Sicht, die historische oder bestehende Machtverhältnisse fortschreibt.
Die Herbstakademie widmet sich der Frage, wie solche Lücken und Verzerrungen erkannt, hinterfragt und beseitigt werden können. Diskutiert werden zum Beispiel Ansätze, wie durch die Auseinandersetzung mit kolonialen Kontexten, mit Gendervielfalt oder mit kritischen Perspektiven neue Zugänge und Darstellungsweisen entstehen können. Ebenso stehen Strategien partizipativen Sammelns im Mittelpunkt, mit denen Museen aktiv mit unterschiedlichen Gruppen zusammenarbeiten und so ein vielfältigeres Bild der Gesellschaft zeigen können.

Programm: online (PDF)

Programm: vor Ort (PDF)

Panels: Neue Perspektiven auf die Sammlung  | Aktiv sammeln – aber wie?  | Leerstellen füllen

Quelle: HSozKult