Category Archives: Topic_Internationaler Frauentag

CfP: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft: Offener Teil/free section; by: –

GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft (Web)

Proposals by: –

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen.
GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen. Weiterlesen … (PDF)

Version in English
We invite authors from various disciplines to submit contributions that deal with gender relations in various social and cultural areas from a theoretical or empirical perspective to be published in the free section of GENDER. Journal for Gender, Culture and Society.
GENDER is an interdisciplinary forum for German-speaking women‘s and gender studies with a special focus on social and cultural science disciplines. We therefore welcome contributions from political science, film and media studies, sociology, communication science, literary science, history, pedagogics, art history, psychology, religious studies and many more. Furthermore, analyses from natural sciences, technologies, medicine, health studies, ecology and environmental studies as well as engineering are of interest and very welcome.
GENDER is a journal with a focus on a German-speaking audience (Germany, Austria, Switzerland). Contributions discuss relevant questions of gender relations in various countries, in part from an international comparative perspective. Non-German speakers are welcome to submit their articles in English. Read more … (PDF)

CfP: Archiving Women’s History in the Global South (03/2027, Venice); by: 31.07.2026

WO-NAM research project; Ca’ Foscari Univ. of Venice; Chiara Bonfiglioli, Giulio Fugazzotto, Shivangi Jaiswal, Albert Manke, Sarah Nagaty, and Bruno W. R. Toscano (Web)

Time: 08.-10.03.2027
Venue: Ca’ Foscari Univ. of Venice, Italy
Proposals: 31.07.2026

The conference will examine how women’s and gender history can be located, interpreted, and reimagined through the archives of the Global South in the twentieth century. Archives are shaped by power, access, censorship, preservation practices, and historical silences. In this context, the conference seeks to foreground women’s histories as documented, contested, and reconfigured across regions and languages historically underrepresented in dominant archival narratives.
We welcome contributions on, but not limited to, the following themes:
– finding women’s history in state archives;
– histories of women’s and feminist grassroots archives;
– archives of women’s anti-colonial struggles;
– archives of transnationalism and cross-border solidarity;
– Cold War polarizations and their impact on archiving;
– archiving women’s left feminism in the Global South;
– women’s archives under authoritarianism;
– archival silences, fragmented histories, and censorship;
– archives of feminist campaigns, including health, education, and labor;
– oral histories, storytelling, and generations;
– feminist archival practices, methodologies, and epistemologies;
– decolonial, postcolonial, and intersectional knowledge production;
– emotions and affective responses to the archive;
– digital humanities, digitization, and access in resource-constrained contexts.

We strongly encourage submissions from early-career researchers and independent scholars, particularly those based in the Global South. Contributions from or on countries affiliated with the Non-Aligned Movement during the Cold War are especially welcome, including Continue reading

Gosteli-Gespräche 2026: Über Grenzen verbunden: Schweizerische Frauenbewegungen und ihre transnationalen Verflechtungen, 04.-05.06.2026, Zürich

Gosteli-Archiv Geschichte schweizerischer Frauenbewegungen und Schweizerisches Sozialarchiv Zürich (Web)

Zeit: 04.-05.06.2026
Ort: Univ. Zürich
Anmeldung bis: 31.05.2026

Schon die frühen Schweizer Frauenbewegungen waren von transnationalen Debatten beeinflusst und mit ihnen vernetzt. Schweizer Aktivist:innen nahmen an internationalen Konferenzen teil, gründeten Organisationen, die über Grenzen hinweg wirkten, und knüpften an feministische Kämpfe in anderen Regionen an. Dabei wurde nicht nur transnationales Wissen rezipiert, sondern auch eigenständige Impulse in internationale Diskurse eingebracht und der Austausch von Erfahrungen, Ideen sowie Strategien gepflegt.
Die Gosteli-Gespräche 2026 fokussieren die Verflechtungen, Übersetzungsprozesse und Spannungen zwischen schweizerischen Frauenbewegungen und transnationalen Feminismen.

Programm (PDF)

Panels: Orte und Begegnungen – lieux et rencontres – Places and Encounters | Grenzen und Zusammenschlüsse – Frontières et alliances | Arbeit und Ökonomie – Travail et économie | Biografien und Ideen – Biographies et idées

Keynote von Rita Segato (Prof. em. Univ. Brasília, Gastprofessorin em. Princeton Univ.)
Moderation: Isis Giraldo

Quelle: HSozKult (Web)

Klicktipp: Bilded Banden! Video zur Arbeit feministischer Archive und Bibliotheken

i.d.a.-Dachverband, Digitales Deutsche Frauenarchiv (DDF) und Verbundkatalog META (Web)

„Bildet Banden!“, fordert die Musikerin Sookee – und führt in 2.48 Minuten virtuell durch den Verbundkatalog META des i.d.a.-Dachverbandes. Dabei trifft sie auf zentrale Pionierinnen und Werke der feministischen Bewegungen und zeigt: Von der Abschaffung von § 218 bis zum Kampf gegen Antifeminismus – aktuelle Forderungen haben eine lange Tradition. Zum Video … (Web).

Kampagne “#unerschrocken – Feminismus stärken”
Seit Jahrhunderten treten Feminist*innen mutig gegen Vorurteile und Verbote und für Selbstbestimmung, Teilhabe und demokratische Rechte ein. Diesen unerschrockenen Feminismus braucht es auch aktuell, wenn weltweit patriarchal-autoritäre Systeme und Strömungen erstarken. Kriege, Krisen und Katastrophen befördern antidemokratische Entwicklungen, Sexismus und Rassismus. Dies gefährdet ganz konkret auch die oft hart errungenen Rechte von Frauen und LSBTIQA*. Feministische Netzwerke stärken und verbinden im Kampf um Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechte – auch dafür steht der #8März. „Wir haben noch so viel zu tun“, sagt Sookee im Video, „das Patriarchat schafft sich nicht von alleine ab!“ Das DDF hat mit diesem Video zum #8M2024 die Kampagne “#unerschrocken – Feminismus stärken” gestartet. Zur Kampagne … (Web).

Digitales Deutsche Frauenarchiv (DDF) – und Online-Verbund-Katalog “META”
Das DDF ist das Onlineportal zur feministischen Bewegungsgeschichte. Es zeigt Materialien aus den feministischen Erinnerungseinrichtungen des i.d.a.-Dachverbands aus Deutschland (Web). In i.d.a. vernetzt sind auch Einrichtungen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien. Aus Österreich sind STICHWORT, Frauen*Solidarität, Sammlung Frauennachlässe und AEP Mitglieder von i.d.a. Kern des DDF ist der Online-Verbund-Katalog “META”. Zum Katalog … (Web).

Das Video ist eine Produktion des DDF, 2024 | Alle Rechte vorbehalten | Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Klicktipp: Quellen-Fundstücke zum 8. März (Website)

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Welche Flugblätter wurden in den vergangenen 40 Jahren zum internationalen feministischen Feier- und Kampftag am 8. März produziert? Welche Lieder wurden 1987 gesungen? Und welche Publikationen zum 100-Jahres-Jubiläum 2011 erarbeitet? Auf der Website von i.d.a. werden in der Rubrik „Fundstücke“ auch 2026 wieder besondere Quellen zum 8. März aus mehreren Mitglieds-Einrichtungen vorgestellt. Weiterlesen … (Web)

Vertreten sind diesmal Materialien aus diesen Archiven und Bibliotheken:
– Frauenbibliothek LIESELLE in Bochum
– Belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V. in Bremen
– AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel
– FrauenMediaTurm in Köln
– AusZeiten in Bochum
– STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung in Wien
– Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender und Queer Studies in Hamburg

Zusammenstellungen aus den vergangenen Jahren:

Quellen-Fundstücke 2025 (Web)
– Gosteli Archiv bei Bern
– AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel
– Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (LOPG) in Leipzig
– FrauenMediaTurm in Köln

Quellen-Fundstücke 2024 (Web)
– Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (LOPG) in Leipzig
– FrauenMediaTurm in Köln
– Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME in Hamburg

Quellen-Fundstücke 2023 (Web)
– STICHWORT. Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung in Wien
– Frauenbibliothek LIESELLE in Bochum
– Belladonna – Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V. in Bremen
– AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel
– FrauenMediaTurm in Köln
– AusZeiten in Bochum
– Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender und Queer Studies in Hamburg

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag im Graz Museum, 06.03.-19.03.2026, Graz

Graz Museum (Web)

Ort: GrazMuseum, Sackstr. 18, 8010 Graz
Zeit: 06.03.-19.03.2026
Alle Programmpunkte finden bei freiem Eintritt statt

Programm zum Internationalen Frauentag

Fr., 06.03.2026, 17.00-21.00 Uhr
Lange Nacht der Genderlesung (Web)
Menschen aus Wissenschaft, Politik und Kunst treten mit dieser Veranstaltung für die Gleichbehandlung aller Geschlechter ein. Sie setzen ein Zeichen gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und lesen programmatische Texte.

So., 08.03.2026, 15.00 Uhr
Frauen in der Nachkriegszeit (Web)
In einem Rundgang durch die Ausstellung „Ins Ungewisse. Graz 1945-1965“ werfen wir einen Blick auf das Leben von Frauen im Graz dieser Zeit, auf Rollen und typische Zuschreibungen.

Do., 19.03.2026, 16.30 Uhr
Führung durch die Pionierinnengalerie im Grazer Rathaus (Web)
Die Pionierinnengalerie stellt exemplarische Frauen in Graz vor, die zur schrittweisen Etablierung von Frauen in zuvor von Männern dominierten Bereichen beigetragen haben.

Do., 19.03.2026, 18.00 Uhr
Das weibliche jüdische Graz von 1890 bis 1945 (Web)
Der Vortrag von Barbara Lorenz zeichnet ein multi-perspektivisches Bild sehr unterschiedlicher Lebenswege von Grazer Jüdinnen zwischen 1890 und 1945, deren Biografien weitestgehend unerschlossen sind.

Vortrag und Zeitzeug*innengespräch: Maria Bühner, Bärbel Klässner und Elke Prinz: „Auf- und Umbrüche im großen Strudel“. Lesbisch-feministische Perspektiven auf die Transformation, 13.03.2026, Berlin

Auftaktveranstaltung L*Ost 2026; Sonntags-Club Berlin e.V. (Web) in Zusammenarbeit mit dem Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e.V. (Web) und dem EWA (Erster Weiblicher Aufbruch) Frauenzentrum e.V. (Web)

Zeit: Fr., 13.03.2026, 19.00 Uhr
Ort: EWA Frauenzentrum, Prenzlauer Allee 6, Berlin

„Dann aber überschlugen sich die politischen Ereignisse und wir gerieten mit in den großen Strudel… Es war faszinierend und beängstigend zugleich.“ Mit diesen Worten erinnerte sich Bärbel Klässner, die Mitherausgeberin des Jenaer Samisdats frau anders, 25 Jahre später an 1989/90. Im Herbst 1989 begann in Ostdeutschland eine Umwälzung, die weit über das Ende des bisherigen politischen Systems hinausging. Der Mauerfall war ein Moment der Politisierung und Mobilisierung der feministisch-lesbischen Bewegung in Ostdeutschland. Doch bereits früh zeichnete sich ab, dass in dieser Umwälzung die Forderungen und Rechte von Frauen wie auch von Queers und anderen Minderheiten marginalisiert wurden und sie besonders stark von der Massenarbeitslosigkeit betroffen waren. Der Vortrag spürt den Veränderungen im Großen wie der Gründung des ostdeutschen Unabhängigen Frauenverbandes ebenso nach wie dem veränderten Alltag und den sich daraus ergebenden ganz praktischen Problemen.
Im Zeitzeug*innengespräch wird es unter anderem um die Auflösung der Strukturen der inoffiziellen Frauen*Lesbenbewegung der DDR, der Entstehung neuer offiziell arbeitender Zentren sowie den Begegnungen zwischen den Frauen*Lesbenbewegungen aus Ost und West während der Umbruchszeit gehen. Wir freuen uns sehr für dieses Gespräch Elke Prinz und Bärbel Klässner begrüßen zu können.

Die Veranstaltung ist der Auftakt der Reihe L*Ost 2026 und wird vom Kulturfond des Berliner Senats und der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung gefördert. L*Ost 2026 wird veranstaltet vom Sonntags-Club Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit dem Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e.V. und dem EWA (Erster Weiblicher Aufbruch) Frauenzentrum e.V. Continue reading

Klicktipp: Unüberhörbar – Jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung (Podcast)

Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. (Web)

Soeben ist der neue Podcast „Unüberhörbar – Jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung“ der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. online gegangen. In vier geplanten Folgen erkundet „Unüberhörbar“ den Zeitraum von etwa 1800 bis 1938. Vorgestellt werden jüdische Frauen, die sich in Leipzig und Sachsen neue Handlungsräume erkämpften, ab der Mitte des 19. Jhds. zu zentralen Akteurinnen der bürgerlichen Frauenbewegung wurden oder die jüdische Perspektive durch die Gründung des Jüdischen Frauenbunds verstärkt in die erste Frauenbewegung einbrachten.

Bisherige Folgen (Web)
Zarte Anfänge – Jüdinnen am Beginn des 19. Jhds. (1800–1850) (Folge 1, 17,34 Minuten) (Web)
Die Pionierin – Henriette Goldschmidt in Leipzig (1850–1920) (Folge 2, 15,14 Minuten) (Web)

Weiters geplante Folgen
Neues Selbstbewusstsein – Der jüdische Frauenbund (1900–1933) (Folge 3)
Lautes Schweigen – Antisemitismus in der ersten Frauenbewegung (1900–1945) (Folge 4)

Der Podcast wurde im Rahmen des fem/pulse 2025-Projekts „Jüdische Emanzipation und Antisemitismus in der ersten deutschen Frauenbewegung“ erarbeitet. Koordination & Umsetzung: Ida Karste | Redaktion: Thyra Veyder-Malberg | Projektleitung: Franziska Deutschmann

Quelle: fernetzt mailing list

Klicktipp: „fernetzt – der Blog“ wird zehn! Der Wissenschaftsblog für Frauen- und Geschlechtergeschichte feiert Jubiläum

fernetzt – Wissenschaftsblog für Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Im November 2015 startete der fernetzt-Blog mit einem Wunsch: einen digitalen Raum zu schaffen, in dem junge Forscher*innen der Frauen- und Geschlechtergeschichte ihre Arbeiten teilen können. Zehn Jahre später ist aus dieser Idee eine lebendige Plattform geworden, die Forschungsergebnisse, Debatten und Perspektiven über Fach- und Ländergrenzen hinweg sichtbar macht.

120 Beiträge, 100 Stimmen – ein Jahrzehnt Bloggeschichte
Bisher sind auf dem wissenschaftlichen Gemeinschaftsblog über 120 Beiträge von mehr als 100 Autor*innen aus dem In- und Ausland erschienen. Sie stellen aktuelle Forschungsprojekte vor, diskutieren interdisziplinäre Methoden, erschließen seltenes Quellenmaterial und präsentieren feministische Projekte und Debatten. Die Beiträge erscheinen auf Deutsch oder Englisch und richten sich sowohl an die wissenschaftliche Fachcommunity als auch an die interessierte Öffentlichkeit. „Wissenschaftliches Bloggen ergänzt klassische Publikationen und macht die Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte einem breiteren Publikum zugänglich. Unser Blog zeigt, wie facettenreich feministische Forschung ist“, so das Redaktionsteam, das aktuell aus acht ehrenamtlichen Mitgliedern besteht.

Ein wachsendes Netzwerk
Trägerin des Blogs ist der Verein „fernetzt – Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte“, gegründet 2011 von einer Gruppe junger Historikerinnen in Wien. Ziel des Vereins ist es, der Vereinzelung in der Wissenschaftspraxis entgegenzuwirken und einen offenen, nicht hierarchischen Raum zu schaffen, in dem Forschung, Forschungsalltag und feministische Perspektiven geteilt, diskutiert und weitergedacht werden können. Aus der anfänglich 5-köpfigen Gruppe ist inzwischen ein stetig wachsendes Netzwerk geworden, das feministische Wissenschaft stärkt – innerhalb und außerhalb akademischer Räume, digital und analog. Neben der Blogarbeit organisiert fernetzt regelmäßig Veranstaltungen wie die Forschungswerkstatt „fernetzt eure Projekte“, feministische Pubquizze und Stammtische und ist an der Vortragsreihe „Geschichte am Mittwoch“ an der Univ. Wien (Web) beteiligt. Ergänzt werden die Aktivitäten durch einen offenen Mailverteiler sowie Social-Media-Kanäle auf Instagram, Bluesky und Facebook.

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CfP: Über Grenzen verbunden: Schweizerische Frauenbewegungen und ihre transnationalen Verflechtungen | Connected Across Borders: Swiss Women’s Movements and their Transnational Entanglements (06/2026, Zürich); bis: 31.01.2026

Gosteli-Archiv – Geschichte schweizerischer Frauenbewegungen in Koop. mit dem Schweizerischen Sozialarchiv (Web)

Ort: Zürich
Zeit: 04.-05.06.2026
Einreichfrist: 31.01.2026

English Version | Version en français (Web)

Feministische Bewegungen in der Schweiz sind nicht einzig nationale Phänomene (gewesen). Schon die frühen Kämpfe um Rechte, Bildung und Arbeit waren von transnationalen Debatten beeinflusst und mit ihnen vernetzt. Schweizer Aktivist:innen nahmen an internationalen Konferenzen teil, gründeten Organisationen, die über Grenzen hinweg wirkten, und knüpften an feministische Kämpfe in anderen Regionen an. Dabei wurde nicht nur transnationales Wissen rezipiert, sondern auch eigenständige Impulse in internationale Diskurse eingebracht und der Austausch von Erfahrungen, Ideen sowie Strategien gepflegt.
Wir laden Wissenschaftler:innen, insbesondere auch Nachwuchsforscher:innen, und Aktivist:innen ein, die Verflechtungen, Übersetzungsprozesse und Spannungen zwischen schweizerischen Frauenbewegungen und transnationalen Feminismen genauer zu betrachten. Gefragt sind Beiträge, die historische wie gegenwärtige Aspekte beleuchten und dabei die Rolle von Akteur:innen, Netzwerken, Ideen und Orten herausstellen. Uns interessiert, wie die Schweiz sowohl ein Resonanzraum als auch eine Ausgangsbasis feministischer Transformationen war – und wie feministische Anliegen hier in globale Zusammenhänge gestellt wurden. Ziel ist es, transnationale Dimensionen feministischer Geschichte(n) und Gegenwart(en) im schweizerischen Kontext sichtbar zu machen und zugleich kritisch zu reflektieren. Wir freuen uns über Vorschläge aus den Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften ebenso wie aus Rechtswissenschaft oder verwandten Disziplinen. Auch Beiträge, die künstlerische oder aktivistische Perspektiven einbringen, sind ausdrücklich erwünscht.

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