Category Archives: Topic_Internationaler Frauentag

Klicktipp: Chroniken der Neuen Frauenbewegung, der Lesbenbewegung und von Themen der Neuen Frauenbewegungen in der BRD (Portal)

FrauenMediaTurm – FTM (Web)

Der FrauenMediaTurm – FTM  in Köln ist eines der größten feministischen Archive und Dokumentationszentren in Deutschland. Archiviert werden Bücher, Dokumente, Interviews und Bilder zur Neuen und Historischen Frauenbewegung in der BRD sowie zu Pionierinnen aus allen Zeiten.

Auf der Website des FTM wurden verschiedene historische Darstellungen verfügbar gemacht. Die gut aufbereiteten Zusammenstellungen sind auf hunderten von Dokumenten aus Hinterlassenschaften der Aktivistinnen wie Fotografien, Flugblättern, Protokollen oder Presseberichten aus der Sammlung des FTM aufgebaut:

Chronik der Neuen Frauenbewegung in der BRD

  • Dargestellt werden die Entwicklungen von 1968 – dem sogenannten Vorfrühling – über 1971 – dem sogenannten Start – bis 1979. (Link)

Chronik der Lesbenbewegung in der BRD

  • Diese Zusammenstellung wurde in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erarbeitet. (Link)

Themen der Neuen Frauenbewegung

  • Welche Themen waren den frühen Feministinnen wichtig? Wie haben sie unser heutiges Leben und unsere Gesellschaft geprägt? (Link)

Zeitzeuginnen erzählen

  • Interviews u.a. zu den Themen Illegale Abtreibung in der BRD / Die Selbstbezichtigungsaktion / Der Kampf gegen den § 218. (Link)

Klicktipp: Von der Frauenbibliothek bis zum Zines-Archiv. Feministischen Archive und Bibliothek in Österreich (Publikation)

frida. Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich (Web)

Welche feministischen Archive und Bibliotheken bestehen derzeit in Österreich? In welchem Kontext wurden sie jeweils gegründet? Wie setzt sich ihr Bestand zusammen? Und wie kann darin recherchiert werden?

frida ist das Netzwerk der österreichischen feministischen Dokumentationseirichtungen. Aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Netzwerks wurde soeben die Publikation “Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge” veröffentlicht.

Die Publikation enthält u.a. ausführliche Selbstdarstellungen der aktuell 16 in frida fernetzten feministischen Archive und Bibliotheken.

Die alphabetische Vorstellung reicht dabei von „A“, wie der AEP-Frauenbibliothek in Innsbruck, die 1979 als erste feministische Bibliothek in Österreich gegründet wurde – bis „Z“, wie dem Zines-Archiv an der Universität Salzburg, das queer-feministische Zines aus der Riot-Grrrl-Bewegung seit den 1990er-Jahren sammelt.

Diese zwei sehr unterschiedlichen Einrichtungen geben bereits einen Eindruck von der Vielfalt der spezifischen Bibliotheken, Archive und Dokumentationseinrichtungen, die derzeit in Österreich bestehen.

  • Zu den ausführlichen Vorstellungen der Einrichtungen in der Publikation (Web) | (PDF)
  • Zu kurzen Vorstellung der Einrichtungen auf der Website von frida (Web)

Publikation

Susanne Blumesberger, Li Gerhalter und Lydia Jammernegg (Hg.): Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge (Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare 75/2022/1), Wien 2022 (Web).

Archivworkshop: Bewegung im Druck: Unser Papier spricht zu Dir!, 30.03.2022, Wien

STICHWORT – Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung, Wien (Web)
Zeit: Mi., 30.03.2022, 16.00-20.00 Uhr
Ort: STICHWORT, Gusshausstr. 20/1A+B, 1040 Wien
Archivworkshop im Women’s History Month: Bewegung im Druck: Unser Papier spricht zu Dir!
Wie wurden die Flugblätter und Plakate der FrauenLesbenbewegungen in den frühen Jahren produziert? Wer stand hinter den Impressi? Stimmt es, dass früher Aussendungen kopiert wurden und erst in späteren Jahren gedruckt? Was können wir aus den verschiedenen Herstellungsverfahren schließen? Und wie prägte die Form den Inhalt?
In diesem Archivworkshop geht es um die technischen ebenso wie um die kollektiven Produktionsbedingungen von Dokumenten der Neuen Frauen­bewegung. Der Workshop zeigt, was wir über frühere Produktionsprozesse wissen müssen, wenn wir Flugblätter und Zeitschriften, Plakate und Protokolle, Infoblätter und andere Quellen im STICHWORTArchiv betrachten. Wir lernen, die maßgeblichen Informationen wahrzunehmen und zu interpretieren, und sehen Beispiele verschiedener Kommunikationsmittel der Bewegungen.
Für die Teilnahme ist kein archivbezogenes Vorwissen erforderlich. Teilnahme PCR-getestet (bzw. nach den dann geltenden Regeln), Anmeldung per e-mail an office@stichwort.or.at bis zum 15. März 2022 erbeten.
Der Workshop wird geleitet von Margit Hauser & Amelie Rakar.
Unkostenbeitrag: € 10 bzw. € 15 inkl. vergünstigter Halbjahreskarte. Für Kaffee und einen Imbiss im Anschluss ist gesorgt. Veranstaltung für Frauen*.

Gespräch: Evelyne Luef und Katharina Prager: Katharina Fröhlich und ihre Schwestern. Über ewige Zuschreibungen, Sisterhood und weibliche Kreativität im 19. Jhd., 08.03.2022, virtueller Raum

Wienbibliothek im Rathaus: „Aus der Forschungswerkstatt zum Frauentag 2022“ (Web)
Zeit: Di., 08.03.2022, 17.00 Uhr
Ort: virtueller Raum, via Wien
Wenn das Scheinwerferlicht auf den österreichischen ‚Klassiker‘ Franz Grillparzer fällt, dann versinkt der Rest der Bühne – wie bei vielen anderen „großen Männern“ auch – im Dunkel. In diesem Dunkel verschwanden bisher unter anderen die vier Schwestern Katharina, Anna, Josephine und Barbara Fröhlich, die im Leben des Dramatikers zentrale und spannungsvolle Rollen gespielt haben dürften, deren Bedeutung und eigene Leben aber kaum jemals genauer betrachtet wurden.
Bereits erste Blicke hinter die Schablone offenbaren ein weitaus komplexeres Bild der Pianistin, Sängerin, Mäzenin, Korrespondentin, Nachlassverwalterin und Stifterin Katharina Fröhlich (1800-1879) und ihren drei kreativen und künstlerisch aktiven Schwestern. Es geht darum weiter zu fragen und nachzuvollziehen, wie sich die Fröhlich-Schwestern als bürgerliche Frauen der Biedermeierzeit beruflich und privat verwirklichen konnten, was Schwesternschaft, Ehe, Zusammenleben, Haushalt und nicht zuletzt Franz Grillparzer für sie bedeutete – und ob nicht eigentlich diese vier Frauen als Begründerinnen der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus gefeiert werden müssten.

  • Im Gespräch: Die Historikerinnen Evelyne Luef und Katharina Prager, beide Wienbibliothek im Rathaus

Weitere Informationen finden Sie auf der Website (Web)
Quelle: MA9 Öffentlichkeitsarbeit

Vortrag: Adelheid Pichler: Vom literarischen zum politischen Pazifismus: Bertha von Suttner, 08.03.2022, virtueller Raum

Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung am Inst. für Erziehungswissenschaften und Bildungsforschung der Univ. Klagenfurt (Web)
Zeit: 08.03.2022, 16.30 bis 18.00 Uhd
Ort: virtueller Raum via Klagenfurt
Wie gelang es der Pazifistin, Journalistin und Frauenrechtlerin Bertha von Suttner vor dem Ersten Weltkrieg, ein internationales, feministisches und pazifistisches Netzwerk aufzubauen und zu erhalten? Warum hat ihr Bestseller „Die Waffen nieder!“ bis heute Bedeutung und was lernen wir vom Wirken der Nobelpreispreisträgerin Bertha von Suttners für die Gegenwart?
Über Bertha von Suttner zu forschen heißt, nicht nur in das Leben und Werk einer berühmten Frau einzutauchen, sondern einen Einblick in die differenzierten sozialen und politischen Debatten der gesellschaftlichen Umbrüche der späten Habsburgermonarchie zu gewinnen. Wie ist sie mit den sozialen und politischen Herausforderungen ihrer Zeit – den Nationalitätenkonflikten, Fragen religiöser Zugehörigkeit und Antisemitismus, Friedensforderungen, die Frauenfrage, Gefahr der Zensur und anderem mehr – umgegangen?
Die Beschäftigung mit Bertha von Suttner ist eine Zeitreise in eine historische Periode der österreichischen Geschichte, in der heutige Selbstverständlichkeiten, wie die Möglichkeit, soziale Grenzen zu überschreiten, auf Grundrechte der Demokratie zu pochen, Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu üben, den ewigen „Kriegshändeln“ Friedensideen entgegen zu halten, erst im Entstehen begriffen waren: allesamt gesellschaftliche Utopien, die sich in Europa damals gerade erst einen Weg in den öffentlichen Diskurs bahnen konnten, Belange und Fragen, die bis heute aktuell sind und sich für jede Generation neu stellen.
Eine Veranstaltung des Zentrums für Friedensforschung und Friedensbildung in Koop. mit deren Universitätszentrum für Frauen*- und Geschlechterstudien (Web) sowie der Bertha von Suttner Privatuniv. St. Pölten (Web).
Adelheid Pichler ist Sozialanthropologin und Senior Scientist und forschte 2018-2021 an der Bertha von Suttner Privatuniversität zu Leben und Werk der Friedensnobelpreisträgerin. Sie arbeitet mit Frauen im Rahmen von Erwachsenbildung, Frauenförderung und Gewaltprävention und ist Gründerin von WILPF Austria Continue reading

Vernisage: (K)Ein Spaziergang – 125 Jahre Frauen an der Universität Wien, 07.03.2022, Wien

Abteilung Gleichstellung und Diversität der Universität Wien (Web)
Zeit: 07.03.2022, 16.00 Uhr
Ort: Aula am Campus, Hof 1, 1090 Wien
2022 ist das 125-jährige Jubiläum der Zulassung der ersten Studentinnen an der Universität Wien.
Ab 8. März 2022 lädt die Abteilung Gleichstellung und Diversität der Universität Wien zu einem Spaziergang im Hof 1 des Universitäts-Campus im AAKH ein, der zeigt, dass die Geschichte der Teilhabe von Frauen an der Universität alles andere als ein Spaziergang war – und ist. Entlang einzelner Meilensteine gehen wir zu Zukunftsvisionen. Auch wenn wir noch ein Stückchen des Weges vor uns haben, sind Frauen und Gleichstellung schon weit gekommen.
Am 7. März 2022 findet ab 16.00 Uhr die Vernissage der Ausstellung in der Aula am Campus statt.
Programm

  • Begrüßung durch Jean-Robert Tyran, Vize-Rektor der Universität Wien und Sylwia Bukowska, Leiterin der Abteilung Gleichstellung und Diversität
  • Führung mit den Ausstellungsmacherinnen
  • Key Note von Gabriella Hauch, Historikerin, unter dem Titel „Geschichten aus der Geschichte: 125 Jahre Frauenstudium an der Universität Wien“

Je nach möglichen Corona-Auflagen gibt es danach noch die Möglichkeit, den Abend bei Getränken ausklingen zu lassen.
Weitere Informationen und Link zur Anmeldung (Web).

Buchpräsentation: Maria Hofstätter, Meinrad Ziegler, Katrin Auer und Martina Gugglberger: „Akteineinsicht: Marie Jahoda in Haft“, 07.03.2022, Steyr

Jahoda-Edition; Band 4 „Akteneinsicht: Marie Jahoda in Haft!“ (Web)
Zeit: 07.03.2022, 19.30 Uhr
Ort: Museum Arbeitswelt, Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr
»Akteneinsicht. Marie Jahoda in Haft« ist der 4. Band der Marie Jahoda-Edition (Web). In dieser Neuerscheinung begegnet uns die Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907–2001) nicht als Sozialforscherin, sondern als politische Aktivistin. Ihre Haltung: „Den Tatbestand leugnen, nicht aber die Gesinnung.“
Im November 1936 wurde Marie Jahoda von der Polizei der Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur verhaftet und monatelang verhört. Sie wurde verdächtigt, einer der führenden Köpfe der Revolutionären Sozialisten, der illegalen Organisation der Sozialdemokratie, zu sein und die Diktatur des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes bekämpft zu haben. Sie saß 1936/37 neun Monate in Haft. Bei den Verhören und vor Gericht hielt sich Jahoda strikt an eine Regel der konspirativen Untergrundarbeit: „Gib nur zu, was nicht mehr bestritten werden kann, und belaste andere nicht.“
Programm (als PDF)

  • Lesung von Maria Hofstätter (Schauspielerin) von Auszüg aus den Gerichtsakten
  • Erläuterungen von Meinrad Ziegler (Soziologe, Buchautor)
  • Podiumsgespräch mit Katrin Auer (Stadträtin, Historikerin) und Martina Gugglberger (Historikerin, JKU Linz) zur Bedeutung der Sozialforscherin und Widerstandskämpferin im Kontext des Internationalen Frauentags
  • Die Veranstaltung wird moderiert von Georg Hubmann (Sozialwissenschaftler, Leiter des Jahoda-Bauer-Instituts)

Maria Hofstätter tritt neben ihrer Arbeit am Theater und im Fernsehen (»Braunschlag«) seit mehr als 20 Jahren in Ulrich Seidls sozialkritischen Filmen auf. 2014 erhielt sie den Österreichischen Filmpreis als „beste Darstellerin“ für ihre Rolle in »Paradies: Glaube«.
Anmeldung unter anmeldung@museumarbeitswelt.at oder +43 7252 775510

Klicktipp: Remembering Activism: The Cultural Memory of Protest in Europe (Weblog)

ERC research project „Remembering Activism: The Cultural Memory of Protest in Europe“ (Web)

Mass demonstrations make the headlines. But how are they remembered when they are no longer news? And how does the cultural memory of earlier movements play into later ones? In this project, the participants address these questions. They focus on how the memory of civil resistance has been produced in documentaries, memoirs, commemorations, archiving projects as well as in the visual and literary arts. The participants believe that insight into the role of cultural memory is needed for a full understanding of civil resistance in today’s world. Since they also believe in the importance of a long-term view subprojects deal not only with recent developments but also reach back in time to the 19th century.

The project’s aim is to provide the first in-depth account of the remembering and forgetting of civil resistance in Europe which also has relevance for our understanding of movements elsewhere. The participants will be examining continuities and changes in how protest has been depicted in different media regimes; looking critically at the role of texts, images, and commemorative practices in conveying the memory of protest to later generations; and reflecting on the ways this memory feeds back into later movements at home and abroad.

Weblog

One component of the project is a weblog. The following 13 contributions have been published here since April 2019 (Web):

  • Sophie van den Elzen: International ‘Workers’ Day?
  • Clara Vlessing: International Women’s Day: Why is it on 8 March?
  • Daniele Salerno: My Grandmother the Militant: Activism as a Family Story
  • Daniele Salerno: Trans Memory Activism and Visibility: Archivo de la Memoria Trans Argentina
  • Marit van de Warenburg: Remixing the Past: The Soundtrack to Black Lives Matter
  • David Beorlegui Zarranz: Memory Activism and Transitional Justice in Spain
  • Emilia Salvanou: Memory in Antagonistic Politics: Minutes from an “Antifascist September” in Greece
  • Tashina Blom: ‘My Body My Choice’: Why the Anti-Lockdown Protesters are Appropriating Memory

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Festveranstaltung: 30 Jahre Ariadne, 08.03.2022, Wien

Ariadne – Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) (Web)
Am Internationalen Frauentag 2022 feiert die ÖNB das 30-jährige Bestehen des Wissensportals Ariadne mit einer umfangreichen Festveranstaltung.
Ariadne bearbeitet seit 1992 die frauenspezifische, geschlechter-theoretische und feministische Literatur im Bestand der ÖNB. Aktuelle Forschungsliteratur wird gesammelt, dokumentiert und mit feministischer Beschlagwortung erschlossen, Schätze im historischen Bestand werden gehoben, digitalisiert und in Webportalen aufbereitet.
Aus der zu Beginn fast verwegen anmutenden Idee, Literatur von und über Frauen sichtbar zu machen, wurde im Laufe von drei Jahrzehnten ein umfangreiches frauen- und genderspezifisches Wissensportal.
Führungen (Web)
Zeit: 08.03.2022, 11.00-16.00 Uhr
Ort: Literaturmuseum der ÖNB
Bei den kostenlosen Führungen „Im Meer des Vergessens. Schriftstellerinnen zwischen Tradition und Moderne“ im Literaturmuseum werden österreichische Autorinnen der Zwischen- und Nachkriegszeit wie Veza Canetti, Jeannie Ebner, Mela Hartwig, Else Jerusalem und Wanda von Sacher-Masoch vorgestellt.
Anmeldungen bis 3. März 2022 an kulturvermittlung@onb.ac.at
Festakt (Web)
Zeit: 08.03.2022, 19.00 Uhr
Ort: Franz-Saal in Bildarchiv und Grafiksammlung der ÖNB

  • Begrüßung: Generaldirektorin Johanna Rachinger
  • Festrede: Historikerin Johanna Gehmacher
  • Portraittheater: Anita Zieher als Sozialforscherin Käthe Leichter (1895-1942)
  • Poetry Solo Show feministischer Texte: Künstlerin Yasmo
  • musikalischen Rahmen: Frauenkammerorchester

Registrierung auf der Website (Web)
Quelle: Ariadne Newsletter Februar 2022

CfP: Words, Contention, Memory: „Remembering Activism“ – Expert Meeting (Event, 10/2022, Utrecht); by: 01.03.2022

ERC research project Remembering Activism: The Cultural Memory of Protest in Europe; Ann Rigney and Sophie van den Elzen (Web)

Time: 19.-21.10.2022
Venue: Utrecht University
Proposals by: 01.03.2022

In 1903, British suffragettes adopted the motto „Deeds not words“ to signal their tactical shift from peaceful protest to a more direct and violent repertoire of action. Despite the popularity of this refrain over the century that followed, it is clear that words play a pivotal role in political activism. They are used to frame injustice, establish worthiness and authority, connect chanting crowds, and claim new speaking positions. Moreover, investigations into the „significant, binding words“ of modern discourse have frequently focused on the language of political change and dissent (Williams 1983, 15), as the Keywords projects following in the footsteps of Raymond Williams‘ seminal publication attest (Rodgers 1987, Jeffries and Walker 2018, Leary 2019).

This expert meeting seeks to gather scholars across disciplines to investigate a key aspect of the power of words which is frequently overlooked or left implicit: the way in which words mediate actors‘ relationship to the past, and to canonical events in the transnational history of political activism. In doing so, it looks to make a significant contribution to the study of the „memory-activism nexus“ (Rigney 2018), and to respond to the contemporary sense of urgency around the politics of language (see, for instance, Modest and Lelijveld 2018).

The gathering is organized around the hypothesis that keywords, slogans, and historical shorthands play a key role in structuring traditions of political activism. Slogans like ¡No Pasarán! („they shall not pass“) travel across time and place to mobilise crowds. Shorthands like the soixante-huitards or Forty-Eighters function as proud monikers to cement generational unity and import particular narrative frames into debates. Retrospective realignment, or „rhetorical redescription“ of canonical events in modern vocabulary (Skinner 1999, 67), such as the recent relabeling of the Tulsa Race Massacre in the Library of Congress (OU, 2021), creates new narrative continuities.

Studying activist language use through the lens of cultural memory, this event seeks to advance recent work in social movement studies, memory studies, conceptual history, and discourse analysis. The meeting will Continue reading