Haus der Geschichte Österreich (hdgö) (Web)
Zeit: 28.04.2026, 18.00 Uhr
Ort: Foyer (Mezzanin) des hdgö, Neue Hofburg, Heldenpl., 1010 Wien
Anmeldung erforderlich (Web)
Bis heute ist das öffentliche Bild des Nationalsozialismus von Führerkult und Männlichkeit geprägt. Dabei wird ausgeblendet, wie Frauen sich für den Aufbau und Erhalt des NS-Systems einsetzten – etwa zur Vorbereitung der NS-Machtübernahme in Österreich 1938. Wir laden Sie sehr herzlich zur Eröffnung der neuen Präsentation in der Foyer-Vitrine „NS-Aktivistin im Verborgenen. Fokus auf einen Nachlass“ ins hdgö ein, die dieses Thema in den Mittelpunkt rückt. (Web). Ausgehend vom Nachlass der Tirolerin Paula Lang (1906-1991), beleuchtet die Vitrinen-Präsentation ihre unterschiedlichen Strategien der politischen Betätigung vor 1938. Der gesamte Nachlass kann außerdem digital in der Sammlung Online erkundet werden (Web).
Ein Impulsvortrag von Helmut Wohnout gibt Einblicke in die Illegalen-Bewegung in Österreich. Heidrun Zettelbauer zeigt, wie unterschiedlich die Motive und sozialen Hintergründe der Frauen sein konnten, die sich für den NS engagierten. Eine anschließende Diskussion greift die Biografie von Paula Lang auf und bettet diese in einen breiteren historischen Kontext ein.
Programm
- Begrüßung: Monika Sommer | Gründungsdirektorin, hdgö
- Impulsvortrag: Helmut Wohnout | Historiker, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs: Zur Bedeutung der Illegalen-Bewegung in Österreich
- Impulsvortrag: Heidrun Zettelbauer | Professorin für Kultur- und Geschlechtergeschichte, Univ. Graz: Motive, Handlungsräume, Kontexte: Biographische Annäherungen an deutschnationale und nationalsozialistische Akteurinnen
- Diskussion: Mara Metzmacher | Mitarbeiterin Public History Team, Kuratorin der Ausstellung, hdgö und Heidrun Zettelbauer
- Moderation: Stefan Benedik | Teamleitung Public History, hdgö
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie Foto-, Ton- und Filmaufnahmen sowie der Veröffentlichung zu.

6. F*GG LAB: Geschlecht historisieren. Frauen*- und Geschlechtergeschichte vernetzen: Reihe des Forschungsschwerpunktes F*GG der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Univ. Wien
Regula Ludi und Matthias Ruoss; Univ. Erfurt, DFG-Forschungsgruppe «Freiwilligkeit»
Research Center for the History of Transformations (RECET)
Wienbibliothek in Rathaus (WBR)
25. „Tea Hour“ der Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte der Univ. Wien