Institut Historische Sozialforschung (IHSF) der AK Wien und Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung (Web)
Zeit: 22.11.2026, 18:30 Uhr
Ort: Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien
Anmeldung bis 21.10.2026 (Web)
Hilda Monte – geboren 1914 in Wien, aufgewachsen in Berlin – ist eine neu zu entdeckende europäische Widerstandskämpferin. Zum einen schrieb sie seit jungen Jahren gegen die NS-Barbarei, zum anderen übernahm sie nach 1933 gefährliche Verbindungsmissionen für den Widerstand „vor Ort“. Ihre letzte Mission für den österreichischen Widerstand nach Vorarlberg wurde ihr am 17. April 1945 zum Verhängnis. Ihr Buch „The Unity of Europe“ aus dem Jahr 1943 ist ein spektakuläres und klarsichtiges Plädoyer für eine demokratische und soziale europäische Gemeinschaft in der Nachkriegszeit. Als Sozialistin mit enger Verbindung zur Gewerkschaftsbewegung setzte sie ihre Hoffnung auf „die Europäer von morgen“.
- Andreas Wilkens, Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte, eine Europäerin im Widerstand. Biografie, Lukas Verlag, Berlin 2025 (Web)
- Hilda Monte, „Die Einheit Europas“ und andere Schriften (Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Bd. 6 und 7), hg. von Andreas Wilkens, Lukas Verlag, Berlin 2025 (Web)
Andreas Wilkens war bis 2025 Professor für Zeitgeschichte an der Univ. de Lorraine in Metz. Forschungsthemen: die deutsche Frage im Ost-West-Konflikt, Geschichte der europäischen Integration, Aspekte des Widerstandes gegen die NS-Diktatur.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Abschluss-Workshop des Projekts „Adelige Geschwister. Vermögensarrangements und soziale Konfigurationen“; Margareth Lanzinger, Claudia Rapberger und Florian Andretsch
Univ. of Edinburgh; Elise Watson
Laura Kurz, Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Ko-Konstruktionen von Lernen und Technik. Zum Wandel von ‚Lernsubjekten‘ im 20. Jahrhundert“, Institut für Geschichte, Technische Univ. Darmstadt
Institute for Ethnic Studies; Ljubljana
Paula Lange (Univ. of Vienna)