Katholische Stiftungshochschule München; Raika Lätzer und Marion Gerards (Web)
Zeit: 13.-14.11.2026
Ort: München
Anmeldung bis: 01.10.2026
Musik hat in der Sozialen Arbeit ihren etablierten und berechtigten Platz. Kaum eine Publikation allerdings nimmt eine historische Perspektive ein, welche die Anfangsjahre der Professionalisierung Sozialer Arbeit mit Musik fokussiert. Auch eine internationale Perspektive, die unterschiedliche nationale Entwicklungen nebeneinander betrachtet, stellt derzeit ein Forschungsdesiderat dar. Die Tagung beleuchtet aus (inter-)nationaler Perspektive die Anfänge von Sozialer Arbeit mit Musik im Zeitraum ihrer Professionalisierung um 1900/1920 und möchte zu einem vertiefteren Verständnis historischer Zusammenhänge und zur Klärung zahlreicher Fragen beitragen.
Es ist unter anderem offen, wann, wo, wie, von wem und für wen Musik im Rahmen Sozialer Arbeit in den Anfangsjahren der Professionalisierung Sozialer Arbeit 1900/1920 in Deutschland oder in anderen Ländern eingesetzt wurde. Die Schließung dieser Forschungslücke gewinnt durch die Anknüpfung an aktuelle Debatten um kulturelle Teilhabe und soziale Gerechtigkeit an besonderer Relevanz, da auf diese Weise Entwicklungen historisch begründet, kontextualisiert und zukunftsfähig entwickelt werden können.
Programm (PDF)
Fr., 13.11.2026
13.00 Uhr: Get-together | Grußwort der Präsidentin der KSH München Birgit Schaufler
13.45 Uhr: Panel I | Chair: Raika Lätzer
- Verschränkungen von Kunst und Pädagogik zu Beginn des 20. Jhds.: über Versprechungen, Funktionalisierungen und Ideologisierungen: Leopold Klepacki (DE, Erlangen)
- Jane Addams and the Artful Fictions of Racecraft: Graham Cassano (USA, Oakland)
- Folklore and Feminist Pragmatism in Eleanor Smith’s Operettas for the Hull House Music School: Jessica Payette (USA, Oakland) Continue reading

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG); Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG); Abteilung für Geschichtswissenschaft der Univ. Bielefeld 