Vortrag: Karen Hagemann: Vergessene Soldatinnen. Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600, 07.10.2026, Wien

Bild John Faber - Hannah Snell, britische Soldatin (1723–1792) - Quelle Wikimedia Commons

 Heeresgeschichtliches Museum (Web)

Zeit: 07.10.2026, 18.00 Uhr
Ort: Heeresgeschichtliches Museum, Arsenal 1, 1030 Wien
Anmeldung (Web)

Die oft vergessene Rolle von Frauen in den europäischen Kriegen vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Zweiten Weltkrieg: Kriege wurden meist von Männern begonnen, aber ohne die Unterstützung von Frauen konnten sie nicht geführt werden. Auch in den europäischen Streitkräften dienen Frauen seit Jahrhunderten. Die Historikerin Karen Hagemann, emeritierte Professorin der University of North Carolina at Chapel Hill und Autorin von Vergessene Soldatinnen. Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600 (2026), diskutiert in ihrem Vortrag den militärischen Einsatz von Frauen sowie deren Erfahrungen und Erinnerungen. Sie spannt dabei den Bogen vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Zweiten Weltkrieg.

  • Karen Hagemenn: Vergessene Soldatinnen: Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600, Berlin: Suhrkamp 2026 (Web)

Eintritt frei nach Anmeldung. Bitte weisen Sie Ihren QR-Code beim Einlass vor.

Feier: 20-Jahre Mag./MA Gender Studies an der Universität Wien, 08.10.2026, Wien

Referat Genderforschung der Univ. Wien (Web)

Zeit: 08.10.2026, 16.00-22.00 Uhr
Ort: Sky Lounge, Oskar-Morgenstern-Platz 1, 1090 Wien
Anmeldung (Web)

Programm (Web)

  • 16.00 Uhr: Beginn & Grußworte: Sebastian Schütze (Rektor), Petra Danecker (Vizedekanin für Lehre, Fakultät für Sozialwissenschaften), Ulli Mayer (Genderplattform), Boka En (Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung)
  • 16.20 Uhr: Stand-up-Comedy-Set | Moderation: Denice Bourbon
  • 16.30 Uhr: Kurzer Vortrag zum MA Gender Studies von Sabine Grenz
  • 16.45 Uhr: Paneldiskussion: Anfänge des Magisterstudiums mit: Nikolaus Benke, Marlen Bidwell-Steiner und Katharina Wiedlack | Moderation: Andrea Braidt
  • 17.40 Uhr: femchor
  • 18.15 Uhr: Studentischer Block
  • 18.30 Uhr: Paneldiskussion: Zur Zukunft der Geschlechterforschung an der Uni Wien mit: Sabine Grenz, Elisabeth Holzleithner, Katharina Stornig und Claudia Wilhelm | Moderation: Andrea Seier
  • ab 19.10 Uhr: Musik, Essen & Getränke

Quelle: Female-l

Symposium: Ohne Frauen kein Aufstand. Über die Zukunft der vergessenen Revoluzzerinnen, 03.10.2026, Gmunden

Kunst- und Kulturfestival communale oö (Web)

Zeit: 03.10.2026, 10.00 Uhr
Ort: Seeschloss Ort, Gmunden

Mit Beiträgen von Veronika Helfert, Lisa Hofer-Falkinger, Elke Zobl und Christine Eder

Ausgehend vom 17. Jhd. werden Widerstandsformen von Frauen aus verschiedenen Epochen und Perspektiven identifiziert und diskutiert. Ziel ist es, Ansätze zu finden, um weibliche Zivilcourage nachhaltig an künftige Generationen weiterzugeben. Die diesjährige Ausgabe der „communale oö“ widmet sich einem zentralen Kapitel der Landesgeschichte: dem Oberösterreichischen Bauernkrieg von 1626. Auf vielfältigste Weise wird das Thema quer durch die Region aufgearbeitet werden – von den Wurzeln der Vergangenheit ausgehend, sich weit in die Gegenwart und Zukunft verzweigen. Mut, Freiheit und Widerstand stehen dabei als die großen Schlagworte der Zeit auch nach 400 Jahren im Fokus. Belegt und geprägt durch Einzelschicksale von Männern, erzählt in Heldenmythen, bleiben diese Narrative oft bis heute unhinterfragt.
Auch die „communale oö“ will unter dem Stichwort „’Gedenken‘ Raum für Erinnerungen, das Bewahren von Geschichte und Brauchtum sowie Reflexion“ geben. Was allerdings bewahren, wenn man im kollektiven Gedächtnis Europas kaum vorkommt? Wenn Frauen damals wie heute von Mitbestimmung ausgeschlossen werden und ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit unsichtbar bleibt? Widerstand war und ist weiblich. Ohne HERstory gibt es keine vollständige HIStory. Von den Bauernkriegen über die Französische Revolution bis zur „Woman, Life, Freedom-Bewegung“ – Frauen waren und sind in historischen Umbrüchen unverzichtbare Akteurinnen: als Anführerinnen, Organisatorinnen, Komplizinnen, Rebellinnen. Sie riskierten und riskieren ihr Leben im Kampf um politische Mitsprache und religiöse Selbstbestimmung. Dennoch ist ihr Beitrag kaum im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert.
Das interdisziplinäre Symposium „Ohne Frauen kein Aufstand“ holt sie aus dem Schatten und rückt weiblichen Protest und Aktivismus ins Rampenlicht. Denn: „Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft.“ (George Orwell) Ausgehend vom 17. Jhd. erörtert das Symposium am Vormittag Widerstandsformen von Frauen aus verschiedenen Epochen. Der Nachmittag widmet sich v. a. mit Workshops dem Ziel, Wege zu finden, um weibliche Zivilcourage nachhaltig an künftige Generationen weiterzugeben.

Als Expertinnen mit dabei sind: Continue reading

Lecture: Jelena Tešija: „East and West“ Together? The International Co-operative Women’s Guild Amid Cold War Divisions, 14.10.2026, Vienna and virtual space

Institut für Geschichte der Univ. Wien: Reihe „Geschichte am Mittwoch“ (Web) in Koop. mit „fernetzt. Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte“ (Web)

Zeit: 14.10.2026, 18.30 s.t.-20.00 Uhr
Ort: Univ. Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30 – und virtueller Raum

The co-operative movement stood out within the international socialist labor movement for its ideologically mixed membership and for collaboration between social democrats and communists during the interwar and post-World War II periods. This lecture examines the post-World War II history of the International Co-operative Women’s Guild (ICWG), an international women’s labor organization founded in the early 1920s to represent working-class housewives and address issues such as peace, co-operative economics, and unpaid reproductive labor. It explores how Cold War divisions shaped relationships within the ICWG and affected its overall organizational politics and dynamics. The analysis emphasizes how co-operative women with differing ideological positions, including those from socialist Yugoslavia who did not align with either „bloc“, managed tensions and fostered collaboration within the ICWG.

Moderation: Veronika Helfert

Jelena Tešija (Zagreb) is a PhD candidate at CEU in Vienna, specializing in gender and labor history. Her dissertation examines the complex dynamics between social democrats and communists within the International Co-operative Women’s Guild from the 1920s to the 1960s. She has been working as a research assistant at the Institute of Contemporary History in Ljubljana.

Online-Zugang: https://univienna.zoom.us/j/67020915384?pwd=EEPfQMpYE13aoEZYcYiSRp8vDs93HC.1

Bookdiscussion: Karen Hagemann: Forgotten Soldiers: Women, the Military and Wars in Europe since 1600, 05.10.2026, virtual space

The Research Network on „Military, War and Gender/Diversity“ (MKGD) Online Research Colloquium (Web)

Time: 05.10.2026, 4:00-6:00 pm CET (10:00 am-12:00 pm EST)
Venue: Virtual space – via Neubiberg

In times of war, women have served in European armed forces for hundreds of years, as camp followers, soldiers’ wives, nurses, military auxiliaries, female soldiers or partisans. Yet their history has been largely forgotten. The book takes a comparative look at the military deployment of women and how it changed between the beginning of the Thirty Years’ War and the end of the Second World War, focusing on Europe and selected colonial and imperial conflicts. It describes the war experiences of these women, how they were perceived at the time, and their place in the collective memory of war. The book argues that wars in history have rarely been fought without female support. It makes visible these women as the „forgotten female soldiers“ of military and war history.

Comment: Michael Geyer (Univ. of Chicago)

Moderation: Isabel Heinemann (Ludwig Maximilian Univ. Munich / Leibniz Institute for Contemporary History)

  • Karen Hagemenn: Vergessene Soldatinnen: Frauen im Militär und in den Kriegen Europas seit 1600, Berlin: Suhrkamp 2026 (Web)

Karen Hagemenn is James G. Kenan Distinguished Professor of History and Adjunct Professor of the Curriculum in Peace, War, and Defense at the Univ. of North Carolina at Chapel Hill. Together with Stefan Dudink and Sonya O. Rose, she is editor of The Oxford Handbook of Gender, War and the Western World since 1600 (Oxford University Press 2020).

Zoom URL: Continue reading

Workshop: VERMÖGEN – VERWANDTSCHAFT – GESCHLECHT. Ansätze zur Erforschung sozialer Organisation in der Neuzeit, 08.-09.10.2026, Wien

Abschluss-Workshop des Projekts „Adelige Geschwister. Vermögensarrangements und soziale Konfigurationen“; Margareth Lanzinger, Claudia Rapberger und Florian Andretsch (Web)

Zeit: 08.-09.10.2026
Ort: Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Univ. Wien, Apostelgasse 23, Dachgeschoss, 1030 Wien

Programm (PDF)

Do., 08.10.2026

  • 14:00 Uhr: Eintreffen & Begrüßung
  • 14:15 Uhr: Margareth Lanzinger, Florian Andretsch & Claudia Rapberger (Wien): Einführung
  • Kommentatorin: Michaela Hohkamp, Chair: Florian Andretsch
  • 14:30 Uhr: Janine Maegraith (Cambridge): Namen, nicht (nur) Zahlen. Einblicke in eine ländliche Ökonomie und deren soziale Verflechtung
  • 16:00 Uhr: Matthias Donabaum (Wien): Der Preis der Verwandtschaft: Vermögensweitergabe in Niederösterreich ca. 1700-1800
  • 17:00 Uhr: Nina Ošep (Ljubljana): Unmarried Siblings and Universal Heirs. Family Inheritance and Retirement Provision on Alpine Farms in Luče and Solčava in the Second Half of the 18th Century
  • 19:00 Uhr: Abendessen

Fr., 09.10.2026

  • Kommentatorinnen: Julia Heinemann & Michaela Hohkamp, Chair: Magdalena Gärtner
  • 09:30 Uhr: Julia Gebke (Wien): Schuldenfalle Kaiserin? Maria von Spanien als Bittstellerin bei ihrem Bruder Philipp II
  • 11:00 Uhr: Susanne Betz (Wien): „Freundtliche herzliebste Frau Schwester…“. Geschwisterbeziehungen am Grazer Hof, ca. 1550-1750 Continue reading

CfP: Citizenship, belonging, and emancipation in the 19th and 20th centuries (05-06/2027, Prague); by: 15.12.2026

Prague Center for Romani Histories, Charles Univ. (Web) and ERC project “Inclusive History of East-Central Europe: Mid-19th Century to Present” (Web); Dalen Wakeley-Smith (Washington Univ. in Saint Louis); Vita Zalar (Charles Univ.); and Marko Pecak (Central European Univ.)

Time: 31.05.-02.06.2027
Venue: Villa Lanna, Prague
Proposals by: 15.12.2026

Questions around citizenship and belonging have marked the emancipatory struggles of marginalized communities in the 1800s and 1900s. Citizenship was (and still is) a deeply personal and embodied experience. A dizzying amount of paperwork, visual evidence, and documentation acted as a gatekeeper to healthcare, work, property, education, welfare, and political representation. At times claiming citizenship exposed marginalized individuals to repressive measures of the state. In other cases citizenship enabled mass participation and expansion of protections for communities formerly excluded from national belonging. This complicated dance of belonging has shaped the way formal and informal citizenship has expanded and contracted throughout the 1800s and 1900s.
This conference brings together histories of citizenship impacting different marginalized populations. As three core populations which have been left out of full citizenship across central and eastern Europe, we especially encourage submissions on the interrelated struggles of Roma, Jews, and people with disabilities. Papers should explore the material and discursive connections between multiple groups, and the different strategies utilized by states, organizations, and individuals to advocate for citizenship access, and the change in statuses throughout time. We also invite scholars who explore personal histories and the bottom-up agency of members of marginalized communities advocating for their rights as citizens. While we welcome scholars exploring questions around citizenship, belonging, and emancipation globally, we will prioritize case studies from Central and Eastern Europe.
The aim of this conference is to bring multiple fields of historical inquiry into conversation with one another: including, but not limited to Romani histories, Jewish histories, and histories of people with disability. While we will prioritize papers that address one or more of these three fields, we remain open and welcoming to papers that address other underrepresented populations. Continue reading

Tagung: Kindheit als sozial- und kulturhistorisches Phänomen, 22.-23.10.2026, Děčín

Regionalmuseum in Děčín, S. O. und Schloss Weesenstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH (SBG) (Web)

Zeit: 22.-23.10.2026
Ort: Městská knihovna (Stadtbibliothek) Děčín

Programm (Web) | (PDF)

Panels: Das Kind der adeligen Familie  | Das Kind und das Netz familiärer Beziehungen | Kindheit auf dem Lande | Kinder unter Schutz | Kindheit zwischen Ideologie und Alltag | Kind und Schule | Kinder und Krieg | Kindheit aus der Perspektive musealer Praxis

Die Konferenz untersucht die Entwicklung der Kindheit von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart in einem breiteren gesellschaftlichen und kulturellen Kontext: Die moderne Vorstellung vom Kind als geschütztem, unschuldigem Wesen mit einer eigenen, spezifischen Welt, die wir heute als selbstverständlich ansehen, ist in Wirklichkeit ein relativ neues Phänomen. Dieses Konzept ist eng mit den Modernisierungsprozessen seit dem 18. Jahrhundert, dem Aufstieg der Kernfamilie und der Entwicklung der institutionalisierten Erziehung verbunden. Insbesondere im 19. und 20. Jhd. wurde die Kindheit zu einem zentralen Thema der öffentlichen Debatte, als Staat und Gesellschaft begannen, sich das Kind nach und nach als Objekt der Fürsorge, der Kontrolle und als Gegenstand entscheidender Investitionen in die Zukunft „anzueignen“. Aus wissenschaftlicher Sicht wurde dieser Bereich maßgeblich durch die umstrittene These von Philippe Ariès über das Kind als „kleinen Erwachsenen“ in vormodernen Zeiten beeinflusst, die bis heute die Fachwelt spaltet.
Ziel der Konferenz ist es, die Kindheit als dynamisches Phänomen der Kultur- und Sozialgeschichte darzustellen und eine interdisziplinäre Diskussion über Forschungsmethoden, die Interpretation von Quellen sowie die Möglichkeiten der Nutzung dieser Erkenntnisse in der akademischen Praxis, in Museen, Galerien und der Öffentlichkeitsarbeit anzustoßen.

Die Konferenz findet im Rahmen des Projekts Interreg Sachsen – Tschechien „Kindheit und Erziehung bei Adel und Bürgertum aus historischer Perspektive“ statt (Nr.: 100750961).

Quelle: HSozKult (Web)

Buchpräsentation: Andreas Wilkens: Hilda Monte. Entdeckung einer europäischen Widerstandskämpferin, 22.10.2026, Wien

Institut Historische Sozialforschung (IHSF) der AK Wien und Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung (VGA) (Web)

Zeit: 22.10.2026, 18:30 Uhr
Ort: VGA, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien
Anmeldung bis 21.10.2026 (Web)

Hilda Monte – geboren 1914 in Wien, aufgewachsen in Berlin – ist eine neu zu entdeckende europäische Widerstandskämpferin. Zum einen schrieb sie seit jungen Jahren gegen die NS-Barbarei, zum anderen übernahm sie nach 1933 gefährliche Verbindungsmissionen für den Widerstand „vor Ort“. Ihre letzte Mission für den österreichischen Widerstand nach Vorarlberg wurde ihr am 17. April 1945 zum Verhängnis. Ihr Buch „The Unity of Europe“ aus dem Jahr 1943 ist ein spektakuläres und klarsichtiges Plädoyer für eine demokratische und soziale europäische Gemeinschaft in der Nachkriegszeit. Als Sozialistin mit enger Verbindung zur Gewerkschaftsbewegung setzte sie ihre Hoffnung auf „die Europäer von morgen“.

  • Andreas Wilkens, Mit dem Leben bezahlt. Hilda Monte, eine Europäerin im Widerstand. Biografie, Lukas Verlag, Berlin 2025 (Web)
  • Hilda Monte, „Die Einheit Europas“ und andere Schriften (Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Bd. 6 und 7), hg. von Andreas Wilkens, Lukas Verlag, Berlin 2025 (Web)

Andreas Wilkens war bis 2025 Professor für Zeitgeschichte an der Univ. de Lorraine in Metz. Forschungsthemen: die deutsche Frage im Ost-West-Konflikt, Geschichte der europäischen Integration, Aspekte des Widerstandes gegen die NS-Diktatur.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

CfP: Women’s Professional Networks in the Early Modern Book Trade (05/2027, Edinburgh); by: 20.12.2026

Univ. of Edinburgh; Elise Watson (Web)

Time: 06.-07.05.2027
Venue: Univ. of Edinburgh
Proposals by: 20.12.2026

Over the past two decades, feminist bibliography and women’s book history have firmly established female active participation across the early modern European book trade (1450-1800) — from widow printers operating presses for decades to wives and daughters sustaining household print economies and securing printing dynasties. However, female trade workers are still frequently treated as singular exceptions. Organized by Elise Watson, this hybrid conference seeks to contextualize these figures within their broader collaborative and competitive networks, applying explicit gender analysis to early modern print culture.
The conference will also host the official launch of a new collaborative database mapping women in the early modern book trade. Core Themes:

  • Gendered Networks: Intersections of trade networks with familial, friendly, religious, political, and intellectual ties.
  • Identity & Representation: Female solidarity, self-representation in imprints, and gendered paratextual strategies.
  • Legal & Structural Frameworks: Guild participation, inheritance laws, economic structures, and class dynamics.
  • Digital Approaches: Leveraging digital humanities tools to map and document historical female networks.

Submit paper proposals (maximum 20 minutes) consisting of a title, 300-word abstract, and 150-word biography to elise.watson@ed.ac.uk by 20 December 2026. The conference will be held in person at the Univ. of Edinburgh with online attendance options available. Accepted papers will be published in a volume of conference proceedings (submission target: end of 2027).


Klicktipp: In February 2024, Elise Watson appeared on an episode of BBC Free Thinking (Radio 3) on „The Dutch Connection: The early days of the printed book“, available online (46 minutes) (Web)

Source: Facebook: Gender History of Central and Eastern Europe’s page