Category Archives: Category_Online Publikationen

Klicktipp: Interview at NOTCHES with Jen Manion: Female Husbands: A Trans History (Online-Publication)

NOTCHES: (Re)Marks on the history of sexuality (Web)

NOTCHES is a open-access, peer-reviewed, collaborative and international weblog for the history of sexualities, sponsored by the Raphael Samuel History Centre in London.

The posts are sorted by different categories. In addition to a geographical assignment or a time period, there are content categories. These categories are – among others – the following:

One of the latest posts in NOTCHES is an interview with Jen Manion about her new book „Female Husbands: A Trans History“ (published on 14 June 2022) (Web)

Jen Manion: Female Husbands: A Trans History

Long before people identified as transgender or lesbian, there were female husbands and the women who loved them. Female husbands – people assigned female who transed gender, lived as men, and married women – were true queer pioneers. Moving deftly from the colonial era to just before the First World War, Jen Manion uncovers the riveting and very personal stories of ordinary people who lived as men despite tremendous risk, danger, violence, and threat of punishment. Female Husbands weaves the story of their lives in relation to broader social, economic, and political developments in the US and the UK while also exploring how attitudes towards female husbands shifted in relation to transformations in gender politics and women’s rights, ultimately leading to the demise of the category of ‘female husband’ in the early twentieth century.

NOTCHES: In a few sentences, what is your book about?

Jen Manion: Female Husbands is about white working-class queer couples from the 18th and 19th centuries. The husbands were people assigned female at birth who transed gender, lived as men, and married a woman. Read more and source … (Web)

Klicktipp: Die Pille. Wie revolutionäre Medizin den Lauf der Geschichte veränderte (Onlineausstellung in Europeana)

Europeana; CEF-Projekts Europeana XX. A Century of Change (Web)

„Die Empfängnisverhütung ist der erste entscheidende Schritt einer Frau auf dem Weg zu ihrer Freiheit. Sie ist der erste Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung mit dem Mann. Sie ist der erste Schritt, den beide auf dem Weg zur Emanzipation des Menschen tun müssen.“ (Margaret Sanger)

„Das orale Verhütungsmittel – von vielen als die wichtigste Erfindung des 20. Jhds. angesehen – wurde in den späten 1950er-Jahren entwickelt, hat seine Wurzeln aber in einem feministischen Aktivismus, der Jahrzehnte zuvor begann. Die winzige Tablette sollte im letzten Viertel des Jahrhunderts die Geschlechterbeziehungen revolutionieren und stieß dabei in verschiedenen Teilen der Gesellschaft auf Widerstand. Trotz aller Kritik wurde die Pille dank ihrer Zugänglichkeit, der einfachen Anwendung und Wirksamkeit zu einem der am häufigsten eingesetzten Verhütungsmittel. Um die Jahrtausendwende begann die Debatte jedoch wieder zu kippen und stellte den emanzipatorischen Diskurs, auf dem sie beruhte, in Frage.“

Diese umfangreiche Ausstellung von Europeana stellt mit vielen historischen Quellen dar, warum Verhütungsmittel vor Jahrhunderten als Hexerei galten, wer die Wegbereiterinnen für die Idee der Familienplanung waren und wie lange es noch dauern wird, bis eine Pille für den Mann für die breite Masse auf den Markt kommt.

Kapitel

  • Empfängnisverhütung in der Antike
  • Pionierinnen
  • Die Anfänge der Pille
  • Am Wendepunkt
  • Einspruch!
  • Emazipation oder geschlechtsspezifische Voreingenommenheit?
  • Credits

Korator:innen: Sophie Poblome, Alexandra Boussiou, Xinghan Lou, Eleni Stergiopoulou, Yingwen ‚Scarlett‘ Chen und Margot Melsens

Klicktipp: Auto/Biography and Gender (Cluster of the „European Journal of Life Writing“)

The European Journal of Life Writing (EJLW), Vol. 11 (2022) (Web)

The European Journal of Life Writing was first published in 2011. It is an interdisciplinary open access journal, published by the European section of the International Auto/Biography Association (IABA) Europe.

The EJLW aims to provide a forum for work in the field of all forms of life narratives, with contributions ranging from conceptual to practical and creative work. Read more … (Web).

Articles in the Cluster „When Does the Genius do the Chores? Knowledge, Auto/Biography and Gender“

Guest Editors: Kirsti Niskanen (Stockholm Univ.), Johanna Gehmacher (Univ. of Vienna), and Katharina Prager (Wienbibliothek im Rathaus)

  • Johanna Gehmacher, Kirsti Niskanen, and Katharina Prager: Introduction: Knowledge Making, Everyday Life, and Gendered Scientific/Scholarly Personae (Web)
  • Donald L. Opitz: Eleanor Mildred Sidgwick, Country House Science, and Personae for British Women in Science at the turn of the Twentieth Century (Web)
  • Kirsti Niskanen: A life in science – marriage as an epistemic relationship and the joint scientific persona of Astri and John Runnström (Web)
  • Johanna Gehmacher: Im/possible Careers. Gendered Perspectives on Scholarly Personae around 1900 (Web)
  • Christopher Burke and Günther Sandner: Marie Reidemeister and Otto Neurath: interwoven lives and work (Web)
  • Katharina Prager: Editing a Scholarly Persona in the New Field of Women’s History – Gerda Lerner’s Integrations and Taboos (Web)

Klicktipp: Susanne Breuss: Die Küchen der Wiener Werkbundsiedlung. Kein Platz für Apfelstrudel (Onlinepublikation)

Wien Museum Magazin (Web)

veröffentlicht am 29.05.2022

Vor 90 Jahren, am 4. Juni 1932, wurde in Wien-Lainz die Werkbundsiedlung feierlich eröffnet, eine Mustersiedlung aus 70 Häusern nach Entwürfen in- und ausländischer Architekt*innen. Das mediale Echo war groß und reichte von enthusiastischem Zuspruch bis zu vehementer Ablehnung. Kritik gab es auch an den Küchen, einem Raumtypus, der damals noch ganz dem weiblichen Geschlecht zugeordnet war.

Drei Jahre zuvor hatte sich der Schriftsteller Stefan Zweig in seinen Überlegungen zur Frau der Zukunft zuversichtlich gezeigt, dass der Typus der bürgerlichen Hausfrau „im Sinne des immer wieder Kinder säugenden Haustiers, des plättenden, fegenden, kochenden, bürstenden, flickenden und sorgenden Domestiken ihres Hausgebieters und ihrer Kinder“ verschwinden werde. Woher er diesen Optimismus nahm? Nicht zuletzt vermutlich aus den zeitgenössischen Diskursen über die „neue Frau“, in denen die Forderung nach einer Modernisierung der Hauswirtschaft und nach neuen arbeitssparenden Küchen zentral war. Tatsächlich waren im Lauf der 1920er Jahre bereits zahlreiche neue technische Hilfsmittel auf den Markt gekommen, die eine Erleichterung der Hausarbeit versprachen. Auch Architektur und Möbeldesign widmeten sich verstärkt der Frage, wie die Hausarbeit schneller, müheloser und hygienischer vonstatten gehen könnte.

Neuorganisation nach dem Ersten Weltkrieg

Solche Fragen waren nach dem Ersten Weltkrieg virulent geworden, da sich die sozialen, ökonomischen und geschlechterpolitischen Rahmenbedingungen stark geändert hatten. Viele Frauen konnten oder wollten nicht mehr den Großteil ihrer Zeit und Energie dem häuslichen Leben widmen. So war der Anteil erwerbstätiger Frauen und damit die Mehrfachbelastung auch in den bürgerlichen Schichten gestiegen, während gleichzeitig das früher billig zur Verfügung stehende Dienstpersonal nun oft wegfiel. Weiterlesen … (Web)

Klicktipp: Von der Frauenbibliothek bis zum Zines-Archiv. Feministischen Archive und Bibliothek in Österreich (Publikation)

frida. Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich (Web)

Welche feministischen Archive und Bibliotheken bestehen derzeit in Österreich? In welchem Kontext wurden sie jeweils gegründet? Wie setzt sich ihr Bestand zusammen? Und wie kann darin recherchiert werden?

frida ist das Netzwerk der österreichischen feministischen Dokumentationseirichtungen. Aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Netzwerks wurde soeben die Publikation “Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge” veröffentlicht.

Die Publikation enthält u.a. ausführliche Selbstdarstellungen der aktuell 16 in frida fernetzten feministischen Archive und Bibliotheken.

Die alphabetische Vorstellung reicht dabei von „A“, wie der AEP-Frauenbibliothek in Innsbruck, die 1979 als erste feministische Bibliothek in Österreich gegründet wurde – bis „Z“, wie dem Zines-Archiv an der Universität Salzburg, das queer-feministische Zines aus der Riot-Grrrl-Bewegung seit den 1990er-Jahren sammelt.

Diese zwei sehr unterschiedlichen Einrichtungen geben bereits einen Eindruck von der Vielfalt der spezifischen Bibliotheken, Archive und Dokumentationseinrichtungen, die derzeit in Österreich bestehen.

  • Zu den ausführlichen Vorstellungen der Einrichtungen in der Publikation (Web) | (PDF)
  • Zu kurzen Vorstellung der Einrichtungen auf der Website von frida (Web)

Publikation

Susanne Blumesberger, Li Gerhalter und Lydia Jammernegg (Hg.): Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge (Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare 75/2022/1), Wien 2022 (Web).

Klicktipp: Susanne Blumesberger, Li Gerhalter & Lydia Jammernegg (Hg.): Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken. Frauen*- und genderspezifische Zugänge (Online-Publikation)

Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) (Web)

Die neueste Ausgabe der „VÖB-Mitteilungen“ (75/2022/1) hat frauen*- und genderspezifische Zugänge zu Archiv-, Bibliotheks- und Dokumentationspolitiken zum Thema.

Das Heft wurde Susanne Blumesberger, Li Gerhalter und Lydia Jammernegg herausgegeben und ist gedruckt sowie auch Open Access online verfügbar (Web).

„Von Archivkartons, Schlagworten und Digitalisaten. Feministische Dokumentationspolitiken“

Der Band richtet einen frauen*- und genderspezifischen Blick auf die Arbeit in Archiven, Bibliotheken und Dokumentations-Einrichtungen: Welche Strategien zur Sichtbarmachung von bisher marginalisierten Personengruppen oder von verschiedenen Genres – wie etwa Selbstzeugnisse, Fan-Zines oder Comics – werden hier derzeit verfolgt und welche Diskussionen werden dazu geführt?

Die Geschlechterforschung hinterfragt seit inzwischen drei Jahrzehnten die androzentrische Basis von Dokumentationspolitiken. Welche Ergebnisse dabei erzielt werden konnten, zeigen die Beiträge von den Expert:innen Karin Aleksander, Lisa Appiano, Dani Baumgartner, Susanne Blumesberger, Li Gerhalter, Andrea Gruber, Margit Hauser, Susanne Hochreiter, Marina Rauchenbacher und Katharina Serles, Lydia Jammernegg, Dagmar Jank, Ilse Korotin, Evelyne Luef und Katharina Prager, Stefanie Pöschl und Marius Zierold sowie Elke Zobl.

„‚Gemeinsam an einem Strang ziehen‘. 30 Jahre frida“

Entstanden ist diese Publikation im Kontext des 30jährigen Bestandsjubiläums von frida, dem „Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich”, der damit gefeiert – und in diesem Themeheft auch aus verschiedenen Blickwinkeln vorgestellt wird.

Klicktipp and CfP: Futuress. A queer intersectional feminist platform for design politics (Online magazine and community space)

Futuress (Web)

A queer intersectional feminist online magazine and community space for design politics, Futuress strives to be a home for the histories, people, and perspectives that have been—and still often remain—underrepresented, oppressed, and ignored.

The editors understand design as an expansive social and political practice, examining the objects, systems, and structures that shape our lived realities.

Futuress contains the sections: „Stories“, „Workshops“, „Events“ and „Community“.

  • The section „Stories“ contains a.o. the category „Feminist Findings“. 27 contributions were published in this category so far. Historical journals of women’s movements from all over the world are also presented here (Web).
  • The new section „Living Archives“ went online on 8 March 2022. There are currently 4 contributions here (Web).

Futuress‘ History

Futuress was originally conceived for a series of exhibitions in 2019, as a speculative project collecting design books that were “yet to be written.” Anyone could upload ideas for missing design stories onto the beta website, which would then materialize as floating books on the screen.

Then, in the summer of 2020, Futuress was reimagined by Brazilian curator and design researcher Nina Paim, Swiss journalist and editor Eliot C. Gisel, and British-German writer and editor Madeleine Morley. During uncertain and unstable times, the three came together to envision Futuress as a space for togetherness, generosity, resistance, growth, and social purpose.

Futuress was officially launched in November 2020 as a hybrid between an online magazine and a community space. In the months that followed, we have grown into a vibrant platform for design politics, with active members dispersed through five continents. Since November 2021, Futuress is run by the Basel based non-profit depatriarchise design (Web).

Pitch & Submit

The editors are keen to hear about your projects and ongoing research. Continue reading

Klicktipp: Kathrin Glösel & Gerald Demmel: Käthe Leichter: Eine Pionierin der Frauenforschung, die das Leben von Arbeiterinnen verbesserte (Weblogbeitrag)

Heute vor 80 Jahren ermordeten die Nationalsozialist:innen Käthe Leichter.
Weblog Kotrast.at (Web)

von Kathrin Glösel & Gerald Demmel, 16. März 2022

„Käthe Leichter war Sozialistin, Frauenrechtlerin und Wissenschaftlerin, die zur Lage der Arbeiterinnen in Österreich forschte. Sie begründete das Frauen-Referat der Wiener Arbeiterkammer und erarbeitete Studien, Vorträge und Radiosendungen, die dazu beitragen sollten, das Leben von Mädchen und Frauen zu verbessern. 1938 wurde Leichter von den Nationalsozialisten verfolgt und ins Konzentrationslager Ravensbrück deportiert, 1942 ermordet. Wir geben einen Einblick in das Leben und Wirken einer herausragenden Frau.

Käthe Leichter wurde am 20. August 1895 als Tochter des Rechtsanwaltes Josef Pick und Charlotte Pick in Wien geboren. Ihre Schwester war die Komponistin und Musiktherapeutin Vally Weigl. Ihre Schulzeit verbrachte die Tochter jüdisch-bürgerlicher Eltern im ‚Lyzeum‘. Doch Käthe Leichter verabschiedete sich früh von den Wertvorstellungen ihrer Eltern und wandte sich stattdessen sozialistischen Idealen zu. Nach der Schule studierte sie Staatswissenschaften in Wien, war als Frau jedoch von der Abschlussprüfung ausgeschlossen. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs engagierte sie sich als Kriegsfreiwillige und arbeitete in einer Kindertagesstätte für Arbeiterkinder. Sie trat aus der jüdischen Gemeinschaft aus und wurde konfessionslos.

1918 erwarb sie den Doktortitel an der Universität Heidelberg beim deutschen Soziologen und Nationalökonomen Max Weber. Zurück in Wien schloss sich Käthe Pick der Rätebewegung an, lernte dabei auch den Juristen Otto Leichter kennen, den sie 1921 heiratete. 1924 und 1930 brachte Käthe Leichter zwei Söhne, Heinz und Franz, zur Welt.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 wurde Leichter unter anderem Beraterin bei Finanzstaatssekretär Josef Schumpeter unter Kanzler Karl Renner. Ab 1925 baute sie das Frauenreferat in der Arbeiterkammer auf. 1932 wurde sie in der Wiener Arbeiterkammer als erste Frau in den Betriebsrat gewählt.“ Weiterlesen … (Web)

Klicktipp: Helge Faller: Sindelars Schwestern. Die Wiener Fußballpionierinnen (Zeitschriftenbeitrag)

Wien Museum Magazin (Web)

von Helge Faller, 3.3.2022

„In der Zwischenkriegszeit gab es nicht nur das ‚Wunderteam‘. Von 1935 an begeisterten Wiener Frauenfußball-Vereine mit hochklassigen Matches. Nicht nur von Seiten des ÖFB gab es allerdings heftigen Widerstand gegen die Sportlerinnen.

Die Football Association (FA), der höchstrangige Fußballverband in England, erließ 1921 ein Spielverbot für Frauen auf Plätzen von Vereinen, die im Verband organisiert waren. Noch heute hält sich das Gerücht, dass damit der Frauenfußball in Europa bis 1970 erledigt war. Doch trotz der diskriminierenden Maßnahme im Mutterland des Fußballs trugen einige europäische Länder in der Zwischenkriegszeit sogar Meisterschafen im Frauenfußball aus. Dazu zählte auch Österreich: 250 Zuschauer*innen kamen am 2. Mai 1936 zum ersten Meisterschaftsspiel der Österreichischen Damenfußball Union (ÖDU).

‚Unästhetisch und ungesund‘

Vor dem Spiel hatten die Fußballerinnen einiges an Überzeugungsarbeit geleistet, denn der Austrofaschismus sah den Frauensport generell und den Frauenfußball im Besonderen höchst kritisch. Physische, psychische und ästhetische Gründe wurden ins Treffen geführt, auch prominente Fußballer äußerten sich ablehnend. So wird ‚Wunderteam‘-Spieler Karl Zischek am 3. Februar 1936 im Montag zitiert: ‚Wie werden die Damen nur köpfeln, wenn sie auf ihre Wasserwellen achtgeben müssen?! – und überhaupt eine kickende Braut – unmöglich!‘ In derselben Ausgabe wurde Austria-Präsident Emanuel Schwarz mit den Worten wiedergegeben: ‚Eine Frau als Fußballerin wirkt entschieden unästhetisch. Außerdem ist Fußball für Frauen ungesund und viel gefährlicher als für Männer, da sie viel empfindlichere Organe haben.‘

Auch der ÖFB beschäftigte sich vor allem mit der Frage, wie den Frauen der Fußball verunmöglicht werden könnte. Im Juni 1935 war der erste Versuch eines öffentlichen Spiels noch verboten worden. Am 13. Oktober allerdings kam es am Lehrerportplatz, dem heutigen Postsportplatz, in Hernals vor rund 2000 Zuschauer*innen zur Geburtsstunde des organisierten Frauenfußballs in Österreich: Der DFC Wien und die Austria trennten sich 3:3. Mit der ‚Wochenschau‘ war sogar das Kino anwesend und berichtete wie die Zeitungen überwiegend positiv. Der Morgen schrieb: ‚Der Fußballverband hat die fußballspielenden Damen in Acht und Bann getan. Warum weiß er vermutlich selbst noch nicht.‘ …“ Weiterlesen (Web).

Klicktipp: Vortrag: Sabine Veits-Falk: Frauen an der Paris-Lodron-Universität Salzburg – 30 Jahre AKG und 20 Jahre gendup, 10.03.2022, virtueller Raum (Video)

30 Jahre AKG und 20 Jahre gendup (Web)
Zeit: 10.03.2022, 20.15 Uhr
Ort: virtueller Raum, via Salzburg
Die Historikerin Sabine Veits-Falk spannt in ihrem Vortrag den Bogen von der Zulassung erster Frauen* zum Universitätsstudium um 1900 über zentrale Reformen der 1970er-Jahre auf Bundesebene, die die Möglichkeiten zur Etablierung der Gleichstellungsarbeit an Universitäten schufen und wirft nicht zuletzt einen Blick auf gegenwärtige, durchwegs komplexe Fragestellungen. Im anschließenden Gespräch diskutieren Silvia Arzt (Vorsitzende AKG) und Cornelia Brunnauer (Leitung gendup) mit Sabine Veits-Falk aktuelle Herausforderungen, Chancen und Ziele.
Programm

  • Begrüßung: Silvia Arzt, Vorsitzende Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen und Cornelia Brunnauer, Leitung gendup-Koordinationsstelle für Gender Studies und Gleichstellung
  • Einleitung: Christine Steger, Leitung FGDD – Family Gender Disability & Diversity
  • Grußworte von Rektor Hendrik Lehnert, Landesrätin Andrea Klambauer und Vizebürgermeister Bernhard Auinger
  • Vortrag und Gespräch mit Sabine Veits-Falk: Frauen an der Paris-Lodron-Universität Salzburg – 30 Jahre AKG und 20 Jahre gendup
  • Moderation: Silvia Arzt und Cornelia Brunnauer

Sabine Veits-Falk, Historikerin und stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs Salzburg, seit 1996 Lehrbeauftragte an der Universität Salzburg, Mitglied im Interdisziplinären Expert*innenrat der Universität Salzburg, zahlreiche Publikationen und Vorträge zur Stadtgeschichte, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Sozial- und Migrationsgeschichte sowie Erinnerungskultur (Web).
FS1-Live Stream: https://www.youtube.com/watch?v=aQbE0r1y44M (Web)
Quelle: Female-l