Category Archives: Category_Online Publikationen

Klicktipp: Girl Pop: Sendungen von Irmi Wutscher auf Ö1 (Podcast)

Ö1-Reihe Radiokolleg; Irmi Wutscher (Web)

Frauen dominierten 2024 die Musikcharts und räumten bei den Grammys 2025 ab. Gleichzeitig entstand eine neue Online Girl-Kultur mit Brat Summer, Barbie-Memes und Girl-Influencern, die die Popmusik beeinflusst. Girlishness, also Mädchenhaftigkeit, wurde in verschiedenen Popkultur-Epochen strategisch inszeniert, von den Spice Girls und Riot Grrrls der 1990er über Britney Spears, Beyoncé und Taylor Swift in den 2000er und 2010er Jahren bis zu den Brats von heute. „Girl“-Sein ist dabei keine feste Identität, sondern wandelbar. Die Ö1-Journalistin Irmi Wutscher erforscht in der Reihe „Musikviertelstunde“ vier Jahrzehnte Girl-Kultur und deren Einfluss auf die Popkultur:

Sendungen (je 15 Minuten)

  • Riot Grrrls und Girlies: Die 1990er-Jahre (31.08.2026) (Web)
  • It’s Britney, Bitch: Die Nullerjahre (01.09.2026) (Web)
  • Empowerment und Girlbosse: Die 2010er-Jahre (02.09.2026) (Web)
  • Brat Summer und Sapphic Pop: Die 2020er-Jahre (03.09.2026) (Web)

Hinweis
Die Beiträge wurden als Wiederholung von Sommer 2025 ab Ende August 2026 wieder ausgestrahlt und sind zeitlich begrenzt online verfübar.

Die Popkultur erlebt in den 1990er-Jahren ihre prominenteste Ära der Girl(ie)s. „Acting like a girl“ war eine neue Möglichkeit für Frauen in der Rockmusik, kulturelle Sichtbarkeit zu erlangen. Denn, sagt Missy-Magazine Mitgründerin Sonja Eismann: welche Zuschreibung an weiblich gelesene Personen gerade die meiste Sprengkraft entwickelt, hängt auch vom Kontext ab. Und gerade in den 1990ern (und zu einem Teil auch jetzt bei den Brat Girls) liegt eine gewisse Verweigerungshaltung gegenüber Anforderungen des Weiblich-Seins in der Selbstbezeichnung als Mädchen. Girlishness kann dabei grenzüberschreitend und feministisch sein, wie bei den Brats („Gören“) und den Riot Grrrls, aber auch den patriarchalen Status Quo zementieren, der Frauen in einer kindlichen, sexy, launischen und zahmen Rolle sieht.
Das galt für die Alternative-Welt, wo sich an der Westküste der USA mit Riot Grrrl eine Punk-Subkultur entstand. So wie das Babydoll-Kleid mit den klobigen Stiefeln wurde hier unschuldige Weiblichkeit im Auftreten mit Texten über sexuelle Gewalt oder Frauen-Unterdrückung kombiniert. Weichgespült erreichte der Girl-Trend aber auch den Mainstream, der Versatzstücke des Riot Grrrl-Punk aufgriff – ein bauchfreies Top und ein Bindi draufklatschte und als Girl Power an die Massen verkaufte.

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Klicktipp and CfP: visualhistory.info: Photo and Video Essays in Rural History

The Archives of Rural History in Bern, the European Rural History Organisation (EURHO), the Agricultural History Society in the USA and the European Rural History Film Association (ERHFA):  visualhistory.info (Web)

Images are important sources for historical research. Today, they also play an increasingly important role in historiography because numerous photographic and film sources have been secured, collected, indexed, and made available to researchers in recent decades. Many of these sources have now been digitized and are available online. At the same time, ‚visual history‘ has established itself as an important field of historical research. The visuality of history as much as the historicity of the visual have become crucial subjects of historiographical research and history teaching. The Archives of Rural History in Bern publishes in cooperation with the European Rural History Organisation (EURHO), the Agricultural History Society in the USA and the European Rural History Film Association (ERHFA) the series Photo and Video Essays in Rural History (Web).
Researchers are invited to submit manuscripts for publication in this series. The length of a Photo Essay can range from 1’000 to 5’000 words. Manuscripts must include the photo(s) and biographical information on the author. Read more … (PDF)

Klicktipps

Grey Osterud: Rural Women’s Bodily Labor Photographed by Professionals and Amateurs
Photographs are among the most valuable sources we have to explore the social construction of gender through bodily labor in early twentieth century Europe. Read more … (Web)

Peter Moser and Andreas Wigger: What a life! Mina Hofstetter – an ecofeminist pioneer of organic farming
The female farmer Mina Hofstetter worked on the Stuhlen farm on Lake Greifensee near Zurich from 1915 until the 1950s. Hofstetter became famous because she adopted a vegan diet from the early 1920s … read more (Web) | Deutsche Version: Weiterlesen … (Web)

Peter Moser and Andreas Wigger: Working Animals: Hidden modernisers made visible
Working animals are often conceptualised as a phenomenon of the pre-industrial age. Historians often assume, that they became obsolete in the process of industrialisation. Read more … (Web) | Deutsche Verion: Weiterlesen … (Web)

Presentation and Workshop: Women Work Migration: Launch of a Collaborative European Online Platform, 25.-27.08.2026, Berlin and virtual space

FeMig.Lab: Female Labour Migration in European History (Web)

Women who migrated within and to Europe have shaped our societies as workers, caregivers, and activists. Join us for the launch of “Women Work Migration”, a collaborative online platform developed by migrant women, museums, researchers, artists, and activists from across Europe. Bringing together diverse perspectives and personal testimonies, the platform invites visitors to rediscover European history through the experiences of women on the move.
Drawing on stories shared on the platform, contributors will reflect on the continuities and transformations of female labour migration from the twentieth century to the present day. The discussion will also explore the methodological and ethical questions involved in representing personal narratives and broader social structures in public memory.

Launch of the Collaborative European Online Platform “Women Work Migration”

Time: 25.08.2026, 6:00-8:30 PM CET (Web)
Venue: FHXB Museum Kreuzberg-Friedrichshain, Berlin-Kreuzberg
Registration: a.hampel@minor-kontor.de

Time: 27.08.2026, 2:00-3:30 PM CET (Web)
Venue: virtual space
Registration (Web)

Workshop: From Migration to Community. Women’s Networks of Support and Resistance

Time: 24.-26.08.2026 (Web)
Venue: Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung gGmbH, Berlin

At the final workshop of the FeMig.Lab project, we once more bring together researchers, public history practitioners, activists and community members. This time, our focus is on exploring networks of solidarity and mutual support among migrant women, in past and present: How do structures of solidarity emerge in the face of structural barriers, exclusion, and discrimination? What role do support networks play in Continue reading

Klicktipp: VALIE EXPORT Online-Archiv – Recherche-Portal für feministische Medien- und Performancekunst

VALIE EXPORT Center Linz (Web)

Das VALIE EXPORT Center Linz wurde 2015 eingerichtet. Es erschließt, erforscht und vermittelt den Vorlass der Medienkünstlerin VALIE EXPORT. Als inter­national ausge­­richtetes Forschungs­zentrum fördert es die künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit feministischer Medien- und Performancekunst. Organisatorisch ist das VALIE EXPORT Center Linz eine Kooperation der Stadt Linz mit dem LENTOS Kunstmuseum Linz und der Kunstuniversität Linz.

VALIE EXPORT Online-Archiv
Das VALIE EXPORT Online-Archiv bietet als virtuelle Plattform erste Einblicke in den Archivbestand des VALIE EXPORT Centers. Der offene Zugang zu ausgewählten Quellen ist der erste Abschnitt einer langfristig angelegten Digitalisierungsstrategie. Der Inhalt des Portals wird im Rahmen eines Forschungsprojekts kontinuierlich erweitert werden. Weiterlesen … (Web)

Ordnungsprinzipien im Archiv
VALIE EXPORT hat die Materialien selbst gebündelt und in nummerierten Ordnern und Schachteln abgelegt. Diese Zusammenstellungen und Verweisstrukturen wurden im (Online-)Archiv als Ordnungsprinzip übernommen.
Der webbasierte Zugang gewährleistet die Sichtbarkeit der Materialsammlung, die VALIE EXPORT seit Beginn ihrer künstlerischen Tätigkeit in den 1960er Jahren angelegt, fortwährend erweitert und kuratiert hat. Die Archivalien werden vom Team des VALIE EXPORT Centers sowie von internationalen Forschenden, Künstler*innen und Expert*innen tiefenerschlossen. Die Beschreibungen, Einordnungen und Kontextualisierung der Archivalien erleichtern die individuellen Recherchen der Nutzer*innen. Das Online-Archiv bieten Forschenden eine Übersicht über den Bestand und ermöglicht eine erste Einschätzung, um gezielte Recherchen vor Ort planen zu können. Aus rechtlichen Gründen (Urheber:innen-, Persönlichkeits- und Nutzungsrechte) werden bestimmte Archivalien online nicht angezeigt, ihre Metadaten sind jedoch durchsuchbar.

Quelle: https://frida.at (Web)

Klicktipp und Buchpräsentation: Benno Gammerl, Martin Lücke und Andrea Rottmann (Hg.): Handbuch Queere Zeitgeschichten | Queere Geschichte zur Pride, 08.06.2026, Wien

QWien. Zentrum für queere Geschichte (Web) und Referat für Genderforschung der Univ. Wien

Zeit: 08.06.2026, 18.30 Uhr
Ort: QWien, Ramperstorfferg.39/7, 1050 Wien

Wir feiern jedes Jahr die Pride, weil wir uns an ein historisches Ereignis erinnern – die Stonewall Riots 1969 in New York, die zum Kristallisationspunkt der queeren Bewegung wurden. Daher ist die Erforschung unserer Geschichte ein wichtiger Beitrag zum Selbstverständnis oft ganz unterschiedlicher queerer Communities.
Das 3-bändige „Handbuch Queere Zeitgeschichten“ liefert dazu einen wichtigen Beitrag. Es umspannt den Zeitraum von 1945 bis in die jüngere Gegenwart und präsentiert in Beiträgen von über fünfzig Autor*innen queere Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. In Band I stehen die Geschichte queerer „Räume“ und unterschiedliche Raumpraxen im Mittelpunkt. In Band II zu „Differenzen“ werden Ausgrenzungen und Konflikte in der queeren Zeitgeschichte diskutiert, der Band III „Bewegungen“ zeichnet die Vielfalt der Communities in gesamten deutschen Sprachraum nach. Die 3 Bände sind im Open Access frei verfügbar (Links unten).

Programm der Präsentation

  • Begrüßungsworte: Andreas Brunner für QWien
  • Begrüßung durch die Herausgeber*innen Martin Lücke und Benno Gammerl: Queere Geschichte schreiben in Zeiten neuer Bedrohungen
  • Einordnungen: Sabine Grenz (Gender Studies der Univ. Wien) | Katharina Stornig (Frauen- und Geschlechtergeschichte der Univ. Wien)
  • Kurzvorträge: Christopher Treiblmayr zur Österreichischen Liga für Menschenrechte | Elisa Heinrich und Andreas Brunner zu Geschichte queerer Bewegungen in Österreich

Benno Gammerl, Martin Lücke und Andrea Rottmann (Hg.): Handbuch Queere Zeitgeschichten, Bielefeld: transcript 2023-2026.
– Band I: Räume (2023) (Web)
– Band II: Differenzen (2025) (Web)
– Band III: Bewegungen (2026) (Web)

Szenische Lesung und Publikumsgespräch: Wien. Krankensaal 1945, 13.05.2026, Wien

Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW; Katja Geiger-Seirafi, Ina Markova und Johannes Feichtinger (Web)

Zeit: 13.05.2026, 18.00 Uhr
Ort: Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsg. 19, 1010 Wien
Anmeldung (Web)

Im vergangenen Jahr widmeten sich Katja Geiger-Seirafi, Ina Markova und Johannes Feichtinger im Projekt „Wien. Krankensaal 1945“ den Krankengeschichten von Patient:innen der Wiener Universitätsklinik für Psychiatrie und Neurologie nach Kriegsende 1945 (Web): In den Krankensälen begegneten sich Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen: „Ausgebombte“, Angehörige Gefallener oder Vermisster, Kriegsheimkehrer und -versehrte, Widerstandskämpfer:innen, jüdische Überlebende, Zwangssterilisierte, vergewaltigte Frauen, Flüchtlinge sowie NSDAP-Mitglieder, die oft nach Selbstmordversuchen eingeliefert wurden. Ziel des Projekts war es, historische Forschung zur Nachkriegszeit, kulturelle Vermittlung und künstlerische Interpretation auf vielschichtige Weise zu verbinden.
In einer „Webapp“ können mehr als 50 individuelle Krankengeschichten nachgelesen werden (Web)

Programm (PDF)

  • Begrüßung: Johannes Feichtinger | IKW/ÖAW
  • Lesung aus Krankengeschichten nach einer Bearbeitung von Julia Jost: Maresi Riegner und Thiemo Strutzenberger | Burgtheaterschauspieler:innen
  • Publikumsgespräch: Elisabeth Brainin | Psychoanalytikerin, Katja Geiger-Seirafi | IKW/ÖAW, Julia Jost | Autorin, Eva Schörkhuber | Autorin, Thiemo Strutzenberger | Schauspieler
  • Moderation: Ina Markova | IKW/ÖAW
  • Anschließend kleiner Empfang

Das Projekt Wien. Krankensaal 1945 wurde im Rahmen des Stadt-Wien-Calls „Zeitgemäße Formen des Erinnerns, in memoriam Heidemarie Uhl“ gefördert.

Quelle: Newsletter des Insituts für Zeitgeschichte der Univ. Wien.

Klicktipp: Outliers and Outlaws. The Eugene Lesbian History Project (Digital Exhibit)

Outliers and Outlaws. The Eugene Lesbian History Project (Web)

Sections: Migration to Eugene | Gender and Sexuality | Collectives, Co-Ops & Alternative Economies | Art & Culture | Lesbian Spaces | Lesbian Lands | Political Measures | Marriage | Parenting | Aging | Advice to Young People (Web)

The Eugene Lesbian History Project
In the 1960s-1990s, hundreds of young women who identified as lesbians came from across the United States to Eugene in Oregon and founded cornerstone organizations central to Eugene’s history. They worked in collective businesses that were typically considered part of the male domain, ran printing presses, provided leadership for Eugene community service agencies, worked in City and State government positions, and produced and disseminated lesbian magazines, photographs, music, films, dance performances, theater and art. Their work in Eugene influenced Oregon’s political landscape and contributed to the larger LGBTQ movement.

The digital exhibit
This digital exhibit offers an archive of 83 oral history interviews, more than 20 short composite videos, a documentary film, and picture galleries. It tells the fascinating stories about the Eugene lesbian community, the women who created and sustained it, and experiences of being lesbian over the past 75 years.
The exhibit was made by Judith Raiskin, Courtney Hermann, and Kerribeth Elliott. The video sequences available in this exhibit, edited by Kerribeth Elliott and Courtney Hermann of Boxcar Assembly, are based on oral history interviews with 80+ narrators conducted in the summers of 2018 and 2019 at the Univ. of Oregon by Judith Raiskin, Associate Professor of Women’s, Gender, and Sexuality Studies, and Linda Long, Curator of Manuscripts at the Univ. of Oregon Special Collections and University Archives. The video recordings and full transcripts are available online and can be searched by subject. The documents, photographs, letters, journals and ephemera featured in this exhibit are housed in the Univ. of Oregon Special Collections and Archives. We encourage those who were not interviewed to contact us with their written reminiscences and perspectives to add to the collection.

Klicktipp: Rightfully Hers: Women’s Histories from the National Archives (Online Exhibits)

National Archives (USA, Washington, DC) (Web)

The National Archives in Washington, D.C. has published several online exhibitions to showcase and make accessible its extensive collection of material on women’s history in the USA. The exhibitions focus on the fights for suffrage, public administration, feminist activists, and women’s participation in military service during the First and the Second Word War:

Women’s Rights. Primary Sources and Online Teaching Activities (Web)
The site offers a collection of primary sources and document-based teaching activities related to women’s rights and changing roles in American history. Many of the documents, photographs, and other sources are also featured in the exhibits Rightfully Hers:

Rightfully Hers: American Women and the Vote (Web)
Rightfully Hers, created for the 100th anniversary of the 19th Amendment, looked beyond suffrage parades and protests to the often overlooked story behind ratification.

Records of Rights (Web)
The Records of Rights exhibit in Washington, DC, and online tells the story of women’s rights.

The U.S. Food Administration, Women, and the Great War (Web)
Women played a key role in food conservation during World War I.

Eleanor Roosevelt and the United Nations (Web)
After leaving the White House Eleanor Roosevelt became the first woman to represent the United States as a delegate to the United Nations.

Amending America: Women’s Rights (Web)
Explore selected stories about civil rights and individual freedoms featured at our National Conversation on #RightsAndJustice: Women’s Rights and Gender Equality in New York City.

Klicktipp: What’s Her Story: Women in the Archives (Digital Exhibit)

What’s Her Story: Women in the Archives: Autry Museum of the American West, Los Angeles (Web)

Sections: Moving Impressions, Challenging Preconceptions | L.A. Story | Women Documenting Women | Getting Lost | The Age of Discovery | Explore More (Web)

„At the heart of every story is an archive, and at the heart of every archive is a story: In honor of the 100th anniversary of women winning the right to vote, What’s Her Story: Women in the Archives reveals compelling stories of women found in the Autry’s collections. This exhibit will showcase Assistance League of Los Angeles, Caroline Boeing Poole, Gladys Knight Harris, Native Voices theatre ensemble, and Women’s March participants as 20th and 21st century women who documented their activities and created archives as a way to preserve a legacy in their own voice. Also featured are stories of Bertha Parker Cody, Manuela Garcia, Clara Forslund, and an “Unidentified Woman,” whose lives were documented in archives made by other creators: friends, colleagues, government agencies, and other institutions that produced written and visual records.
What’s Her Story also looks behind the scenes to share how the work of archivists brings the more hidden narratives to light – weaving in and out of primary source evidence to color in details, amplify voices, and begin the discovery of women’s stories. In personal diaries, photographs, letters, music, objects, and ephemera, you will meet women philanthropists, solo sojourners, political activists, artists, and a pioneering anthropologist.
The sections below build on the in-gallery exhibition to explore what other narratives can be found when examining all these archives side by side. This “exhibit microsite” continues What’s Her Story by looking at broader concepts such as women serving as history keepers throughout time, female imagery and stereotyping; and the dynamic history of a city.
Surveying archives can also be used to locate the inherent risks threatening the loss of information in order to find solutions to discover, recover, and preserve these pieces of evidence into perpetuity.“

Klicktipp: Die Blattmacherinnen. Als Frauen in Redaktionen das Wort ergriffen (Online-Ausstellung): bis 23.03.2026

Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB); „Ariadne“ (Web)

Die Web-Ausstellung „Die Blattmacherinnen“ wurde kuratiert von Ariadne, der frauen- und genderspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle der Österreichischen Nationalbibliothek. Zu sehen ist die Schau bis 23.03.2026 auf der Website der ÖNB. Gestaltet wurde sie von Andrea Reisner von Andrea Gruber.

Rubriken (Web)

  • Frauen zwischen den Zeilen. Geschlecht und Journalismus um 1900
  • Bürgerliche Revolutionärin. Marie Lang und die „Dokumente der Frauen“
  • Sprachrohr der Unzufriedenen. Adelheid Popp und die „Arbeiterinnen-Zeitung“
  • Journalistin im Dienste Gottes. Hanny Brentano und die „Österreichische Frauenwelt“
  • Schreiben ohne Korsett. Fanny Burckhard und die „Wiener Mode“
  • Blattmacherinnen im Interview. 2025: Fünf Journalistinnen geben Einblick in ihre Arbeit

Sie prägten Debatten, setzten Themen und führten Redaktionen – dennoch sind ihre Namen heute kaum bekannt. Die neue Online-Ausstellung der ÖNB rückt jene Frauen ins Zentrum, die bereits um 1900 in einer männlich dominierten Medienlandschaft Redaktionen leiteten und dabei eigene journalistische Wege gingen. Anhand von Zeitungsausschnitten, Titelblättern, Dokumenten und Fotografien porträtiert diese Online-Ausstellung vier „Blattmacherinnen“, die um die Jahrhundertwende Geschichte(n) schrieben: Die bürgerliche Frauenrechtsaktivistin Marie Lang, die Sozialdemokratin Adelheid Popp, die katholische Publizistin Hanny Brentano und die Modeschriftstellerin Fanny Burckhard. Auch in die Gegenwart wird eine Brücke geschlagen: In Video-Interviews berichten fünf österreichische Journalistinnen über ihre Erfahrungen und Herausforderungen an der Spitze von Redaktionen. Weiterlesen … (Pressemeldung)

Informationen zu Ariadne (Web)