Historisch-kulturwissenschaftliche Fakultät der Univ. Wien: Forschungsschwerpunkte „Democracy and Human Rights“ und „Dictatorships – Violence – Genocides“ sowie Institut für Geschichte: Vortrag der Reihe Geschichte am Mittwoch und Gerald Stourzh-Vorlesung zur Geschichte der Menschenrechte und Demokratie (Web)
Zeit: 20.05.2026, 18.30-20.00 Uhr
Ort: Univ. Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 41 – Gerda Lerner Saal
Moderation: Birgitta Bader-Zaar
Democracy has long been regarded as a vehicle of emancipation, focussed on voting rights that were originally granted to adult males, considered to be sufficiently respectable, and then extended over the course of the twentieth century to women, immigrants and other sections of the population. That perception of democracy as a spreading pool of participation is understandable. But it marginalises the durable inequalities of democracy. Foremost among these has been the enduring gendered inequality within European democracy in terms of participation, power, and office-holding. In this lecture, I therefore wish to understand this phenomenon not as an imperfection of democracy, but as the expression of the endurance of a male understanding of political citizenship.
Weitere Informationen auf der Website der Gerald Stourzh-Vorlesung zur Geschichte der Menschenrechte und Demokratie. Die Aufzeichnung des Vortrags und der Diskussion wird nach der Veranstaltung ebenfalls auf Website verfügbar sein. (Web)
Martin Conway ist Professor für europäische Zeitgeschichte am Balliol College der Univ. Oxford und beschäftigt sich in seiner Forschung u. a. mit der Demokratieentwicklung Westeuropas nach dem Zweiten Weltkrieg (siehe hierzu den Band Western Europe’s Democratic Age: 1945-1968. Princeton University Press, 2020) sowie der Geschichte sozialer Gerechtigkeit.
Die Vorlesungsreihe
Die Geschichte der Menschenrechte und der Demokratie ist ein wichtiges Anliegen der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. Emer. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Gerald Stourzh, einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, hat sie hier in Forschung und Lehre verankert und international wichtige Impulse gesetzt.
In den jährlichen Gerald Stourzh-Vorlesungen, in Kooperation mit dem Institut für Geschichte und in Zusammenarbeit mit den Forschungsschwerpunkten „Demokratie und Menschenrechte“ sowie „Diktaturen, Gewalt, Genozide“, stellen prominente Forscherinnen und Forscher neue Ansätze und Ergebnisse zur Diskussion.