Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender); Fachbereich Geschichte, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Web)
Zeit: 18.-20.06.2026
Ort: Stuttgart-Hohenheim
Anmeldung bis: 04.06.2026
2026 kann AIM GENDER, der Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung, auf 25 Jahre regelmäßige Treffen zurückblicken, die dazu beitrugen, die interdisziplinäre kritische Männlichkeitenforschung sichtbar zu etablieren. Selten lag der Forschungsgegenstand in dieser Zeit so klar in seiner gesellschaftlichen Relevanz vor Augen wie gegenwärtig. Ob wir eine „masculine energy“ beschwören wollen, wie Mark Zuckerberg dies tut, oder am permanenten Ringen um Männlichkeit des Schriftstellers Karl Ove Knausgård in seinen literarischen Texten teilhaben, ob in den Feuilletons über eine „toxische Männlichkeit“ diskutiert wird oder ob wir dem Kampf um die Vorherrschaft in der augenblicklichen „Broligarchie“ in den USA zusehen: Männlichkeit ist längst aus der Unsichtbarkeit des Selbstverständlichen herausgetreten. Zentrale Begriffe und Kategorien wurden in über zwei Dekaden kritischer Männlichkeitenforschung entwickelt und sind in die öffentlichen Debatten eingeflossen, andere drängen gerade aus dem politischen in das wissenschaftliche Feld ein. Der für den akademischen Blick so wichtige Plural findet inzwischen auch in den Lebenswelten Beachtung und Anerkennung, zugleich entzünden sich an ihm nach wie vor immer neue Kontroversen.
Wir nehmen das 25. Jubiläum des Arbeitskreises zum Anlass, um die Verhandlung von Männlichkeiten in der Forschung und in der öffentlichen Wahrnehmung zu diskutieren. Wir wollen (selbst)kritisch auf die Entwicklung des akademischen Felds zurückblicken, einen Raum zur Diskussion gegenwärtiger Debatten und Trends eröffnen und Ausblicke auf mögliche Aufgaben und Fragen ermöglichen. Weiterlesen … (Web)
Der Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender)
Ziel des Arbeitskreises ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forscher:innen aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten. Wissenschaftler:innen anderer Fachrichtungen und Interessierte sind willkommen.
Quelle: HSozKult (Web)

Drittes Forum Geschlechtergeschichte für Dissertant:innen und Forscher:innen in Österreich und angrenzenden Regionen; Organisator:innen: Siglinde Clementi (Brixen), Muriel González Athenas (Innsbruck) und Falko Schnicke (Linz)
16. Zeitgeschichtetag: Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Johannes Kepler Univ. Linz (JKU)
National Archives (USA, Washington, DC)
What’s Her Story: Women in the Archives: Autry Museum of the American West, Los Angeles