Category Archives: Topic_1. Weltkrieg

CfP: Pflegebilder. Stille und bewegte Repräsentationen professioneller Pflege | Images of Nursing. Still and Moving Representations of Professional Nursing (Publikation); by: 30.09.2026 [REMINDERIN]

Sabine Nover (Institut für Pflegewissenschaft) und Katharina Fürholzer (Institut für Germanistik) (Web), Univ. Koblenz

Einreichfrist: 30.09.2026

Version in English and source (Web)

Wie auch in der Literatur ist professionelle Pflege ein konstanter, seltener auch zentraler Bereich der Kunstgeschichte: Als Figuren sind professionell Pflegende sowohl in der bildenden Kunst und in filmischen Kunstwerken wie auch in typischen Soap operas zu finden – wie dort auch hier gezeichnet als mitfühlende Heldinnen, pflichtbewusste Schattenfiguren oder projektionsstarke Gegenspieler:innen ärztlicher Autorität. Nachdem wir uns in einer ersten Annäherung an das Thema der Pflege in der Kunst mit der Pflegepoetik befasst haben, wird es in diesem nächsten Schritt um Visualisierungen der Pflege in Fotografie, Malerei und im Film gehen.
Dazu suchen wir Beiträge, die aus wissenschaftlicher Perspektive professionell Pflegende als Individuen oder kollektive Körper in den Fokus nehmen und analysieren, wie sie in den benannten (Kunst)Formen visualisiert werden. Wir interessieren uns für alle Fragestellungen, die offen legen, welche Ideen, normativen Setzungen, Vorstellungen, gesellschaftlichen Hintergründe hinter solchen Visualisierungen liegen und wie die bildhafte Umsetzung jeweils gelingt. Welche Symbole werden verwendet, welche Bildsprache genutzt? Was sagt das über den Entstehungskontext und/oder die anvisierten Adressat:innen aus? Welche Annahmen über Geschlechterverhältnisse kommen zum Ausdruck? Welche Rollenvorstellungen oder -stereotype zeigen sich? Welche Themen werden überhaupt bearbeitet?
Und unter der Annahme von Wechselwirkungen: Welche Auswirkungen darauf, welches Bild von Pflege die Gesellschaft hat, haben diese Visualisierungen? Wird der Diskurs über professionelle Pflege beeinflusst? Und verändert der sich stetig wandelnde gesellschaftliche Diskurs die bildliche Darstellung von Pflege? Wo spiegeln sich aktuelle zeitgeschichtliche Entwicklungen wider? Continue reading

CfP: Central European History Convention (07/2027, Vienna); by: 13.09.2026 [REMINDERIN]

Central European History Convention; Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Univ. Wien und Wirth Institute of Austrian and Central European Studies der Univ. of Alberta (Web)

Time: 15.-17.07.2027
Venue: Univ. of Vienna
Proposals by: 13.09.2026

In July 2027 the University of Vienna, the Institute of Austrian Historical Research, and the Wirth Institute of Austrian and Central European Studies will host a second Central European History Convention (CEH-C). This event is, again, dedicated to providing a platform for dynamic and convivial exchange on Central European History across specialties, national/language traditions, generations of scholarship, and periods — from the Middle Ages until World War II. The focus of our discussions will be on the lands of the former Habsburg Empire and its neighbors (including the territories of the former Ottoman empire). Our goal is to facilitate international dialogue about the history of this region, with a special focus on building networks and frameworks for comparative research.
We invite scholars from all historically oriented fields at any point in their academic career to submit a paper proposal. Priority will be given to learning about the fascinating new research coming from early career scholars (including PhD students). Submissions should be done on an individual basis only. The Program Committee will organize the panels with an eye toward fostering new networks and conversations. Read more … (PDF)

Source: Veranstaltungen-Geschichte mailing list

Konfenez: Gewalt. Praktiken – Strukturen – Konjunkturen, 17.-19.09.2026, Innsbruck [REMINDERIN]

31. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft und Volkskunde (ÖGEKW): Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft, Univ. Innsbruck (Web)

Zeit: 17.-19.09.2026
Ort: Univ. Innsbruck
Anmeldung: bis 20.08.2026 (Web)

In 13 Panels und 4 Keynotes erkunden die Referierenden unterschiedliche Dimensionen von Gewalt. Die derzeitige Präsenz gewaltförmiger Praktiken in Politik und Gesellschaft macht es notwendig, Gewalt in ihren aktuellen Manifestationen zu beleuchten. Gewalt formt und durchzieht alltagskulturelle Diskurse und Praktiken und ist als ambivalentes Phänomen mit vielfältigen, teils konträren Bedeutungen aufgeladen. Sie ist sowohl disruptiv als auch produktiv, kann Leben zerstören oder schützen, Ungleichheit erzeugen oder reduzieren, Macht begründen und festigen, aber auch bestehende Verhältnisse aufbrechen. Gewalt hat damit das Potential, soziale Welten zu erodieren und zu gestalten.
Die Tagung richtet historische sowie gegenwartsorientierte Perspektiven auf Strukturen, Praktiken und Konjunkturen von Gewalt. Die Beiträge beleuchten, wie sich Gewalträume und Topographien der Gewalt konstituieren und durch welche Ermöglichungsbedingungen Gewalt hervorgebracht und verstärkt wird, wie Gewalt erfahren wird und welche Sinnkonstruktionen sowie Narrative sich an Gewaltphänomene anlagern.

Programm (Web)

Panels: Krieg und Militär | Urbane Gewalträume | Diskursivierungen von Verletzlichkeit | Gewaltpraktiken in der Stadt | Gewalt sammeln, ausstellen, deuten | Vergeschlechtlichte Gewalt | Verhältnisse von Nähe und Gewalt | Mediale Verhandlungen von Gewalt | Gewaltvolle Institutionen | Digitale Ausdrucksformen von Gewalt | Gewalt, Gedächtnis und Identität | Machtvolle Denk- und Wissenssysteme

Eröffnungsvortrag und Keynotes:

  • Marion Näser-Lather (Innsbruck) : Gewalt verstehen? Versuch der Dekonstruktion einer verstörenden Ambivalenz Continue reading

Konferenz: Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung, 09.-11.09.2026, Bielefeld [REMINDERIN]

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG); Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG); Abteilung für Geschichtswissenschaft der Univ. Bielefeld (Web)

Zeit: 09.-11.09.2026
Ort: Univ. Bielefeld
Anmeldung und Anmeldegebühr (Web)

Die Geschlechtergeschichte ist in Bewegung. Sie stellt neue empirische Fragen, diskutiert über Ansätze und Begriffe, nutzt das gesamte Repertoire der historischen Methoden, fragt nach den Grenzen der historischen Erkenntnis, schließt an ältere Arbeiten an und setzt sich zugleich kritisch und selbstbewusst mit ihrer eigenen Geschichte als historischer Teildisziplin auseinander. Der Kongress lädt alle Interessierten dazu ein, das Feld in seiner ganzen Breite wahrzunehmen, sich über neue Forschungen zu informieren und sich innerhalb des Feldes zu vernetzten.
Das Programm umfasst 41 Fachsektionen (Vortragspanel mit drei Vorträgen und Roundtable), eine Eröffnungsveranstaltung, ein World Café mit mehr als 15 Thementischen und eine Party.

Programm/Fachsektionen (Web)

  • Andere Praxen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Archive und Bibliotheken, Museen und Social Media (Roundtable)
  • Türkeibezogene Geschlechterforschung. Nachwirkungen der kemalistischen Geschlechterordnung
  • Zwischen Front, Heimat und Gefangenschaft. Perspektiven auf Männlichkeiten in den Weltkriegen
  • Antisemitismus, jüdische Erfahrung und zeithistorische Geschlechterforschung
  • Making Feminist Histories Visible. Perspectives from Russia, Asia, and Africa
  • Trans-Subjektivierung und Trans-Wissen. Historische Normierungen und methodische Herausforderungen
  • Geschlechtergeschichte & Zeitgeschichte. Neue Perspektiven und Herausforderungen
  • Imaginierte Kontinuitäten? Frauen- und Geschlechtergeschichte in Polen im Kontext der politischen und sozialen Umbrüche in Europa Continue reading

CfP: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft: Offener Teil/free section; by: –

GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft (Web)

Proposals by: –

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen.
GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen. Weiterlesen … (PDF)

Version in English
We invite authors from various disciplines to submit contributions that deal with gender relations in various social and cultural areas from a theoretical or empirical perspective to be published in the free section of GENDER. Journal for Gender, Culture and Society.
GENDER is an interdisciplinary forum for German-speaking women‘s and gender studies with a special focus on social and cultural science disciplines. We therefore welcome contributions from political science, film and media studies, sociology, communication science, literary science, history, pedagogics, art history, psychology, religious studies and many more. Furthermore, analyses from natural sciences, technologies, medicine, health studies, ecology and environmental studies as well as engineering are of interest and very welcome.
GENDER is a journal with a focus on a German-speaking audience (Germany, Austria, Switzerland). Contributions discuss relevant questions of gender relations in various countries, in part from an international comparative perspective. Non-German speakers are welcome to submit their articles in English. Read more … (PDF)

Fachtagung: Soziale Arbeit mit Musik im Kontext ihrer Professionalisierung um 1900. Ein historischer Vergleich, 13.-14.11.2026, München

Katholische Stiftungshochschule München; Raika Lätzer und Marion Gerards (Web)

Zeit: 13.-14.11.2026
Ort: München
Anmeldung bis: 01.10.2026

Musik hat in der Sozialen Arbeit ihren etablierten und berechtigten Platz. Kaum eine Publikation allerdings nimmt eine historische Perspektive ein, welche die Anfangsjahre der Professionalisierung Sozialer Arbeit mit Musik fokussiert. Auch eine internationale Perspektive, die unterschiedliche nationale Entwicklungen nebeneinander betrachtet, stellt derzeit ein Forschungsdesiderat dar. Die Tagung beleuchtet aus (inter-)nationaler Perspektive die Anfänge von Sozialer Arbeit mit Musik im Zeitraum ihrer Professionalisierung um 1900/1920 und möchte zu einem vertiefteren Verständnis historischer Zusammenhänge und zur Klärung zahlreicher Fragen beitragen.
Es ist unter anderem offen, wann, wo, wie, von wem und für wen Musik im Rahmen Sozialer Arbeit in den Anfangsjahren der Professionalisierung Sozialer Arbeit 1900/1920 in Deutschland oder in anderen Ländern eingesetzt wurde. Die Schließung dieser Forschungslücke gewinnt durch die Anknüpfung an aktuelle Debatten um kulturelle Teilhabe und soziale Gerechtigkeit an besonderer Relevanz, da auf diese Weise Entwicklungen historisch begründet, kontextualisiert und zukunftsfähig entwickelt werden können.

Programm (PDF)

Fr., 13.11.2026

13.00 Uhr: Get-together | Grußwort der Präsidentin der KSH München Birgit Schaufler

13.45 Uhr: Panel I | Chair: Raika Lätzer

  • Verschränkungen von Kunst und Pädagogik zu Beginn des 20. Jhds.: über Versprechungen, Funktionalisierungen und Ideologisierungen: Leopold Klepacki (DE, Erlangen)
  • Jane Addams and the Artful Fictions of Racecraft: Graham Cassano (USA, Oakland)
  • Folklore and Feminist Pragmatism in Eleanor Smith’s Operettas for the Hull House Music School: Jessica Payette (USA, Oakland) Continue reading

CfP: Women’s Education, Careers, and Social Change in the Russian and Ottoman Empires and Beyond, 1860s-1920s (12/2026, Yerevan); by: 10.08.2026

Max Weber Network Eastern Europe (MWNO) – Georgia Branch Office Turpanjian Institute of Social Sciences (TISS), American Univ. of Armenia; Arpine Maniero, Collegium Carolinum e.V., Munich (Web)

Time: 03.-04.12.2026
Venue: American Univ. of Armenia, Yerevan
Proposals by: 10.08.2026

In the late 19th and early 20th centuries, women’s access to education and professional opportunities remained uneven across the Russian and Ottoman Empires. At the same time, growing opportunities for study abroad created new pathways of mobility linking minority communities with educational centres in Western Europe. The conference examines women’s educational mobility, professional opportunities, and related social debates by focusing on national and confessional minorities, including Armenian, Georgian, Jewish, Polish, and other groups. It covers the period from the 1860s to the 1920s, encompassing the final decades of the empires and the transformative years after the First World War.
The historiography of women’s education has increasingly approached educational mobility as a socially embedded process shaped by social networks, linguistic and cultural adaptation, admission regulations, and the circulation of ideas, practices, and professional models. Although this field has expanded considerably in recent decades, national and confessional minorities have often been subsumed within broader imperial categories, leaving group-specific patterns of educational mobility, professional opportunities, and participation in public life insufficiently differentiated. Adopting a cross-regional and comparative perspective, the conference seeks to explore the visibility and invisibility of female actors in educational, professional, and public life. We invite proposals addressing women’s education, educational mobility, professional opportunities, and public debates across ethnic, national, religious, and imperial boundaries. Comparative and transimperial perspectives, as well as biographical, microhistorical, and prosopographical approaches, are especially welcome, as are papers based on ego-documents, correspondence, autobiographical writings, institutional records, student publications, periodicals, and quantitative sources.
By bringing into dialogue research on women’s education, educational mobility, knowledge transfer, and professional opportunities among national and confessional minorities, Continue reading

Tagung: Gewalt. Praktiken – Strukturen – Konjunkturen, 17.-19.09.2026, Innsbruck

31. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft und Volkskunde (ÖGEKW): Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft, Univ. Innsbruck (Web)

Zeit: 17.-19.09.2026
Ort: Univ. Innsbruck
Anmeldung: bis 20.08.2026 (Web)

In 13 Panels und 4 Keynotes erkunden die Referierenden unterschiedliche Dimensionen von Gewalt. Die derzeitige Präsenz gewaltförmiger Praktiken in Politik und Gesellschaft macht es notwendig, Gewalt in ihren aktuellen Manifestationen zu beleuchten. Gewalt formt und durchzieht alltagskulturelle Diskurse und Praktiken und ist als ambivalentes Phänomen mit vielfältigen, teils konträren Bedeutungen aufgeladen. Sie ist sowohl disruptiv als auch produktiv, kann Leben zerstören oder schützen, Ungleichheit erzeugen oder reduzieren, Macht begründen und festigen, aber auch bestehende Verhältnisse aufbrechen. Gewalt hat damit das Potential, soziale Welten zu erodieren und zu gestalten.
Die Tagung richtet historische sowie gegenwartsorientierte Perspektiven auf Strukturen, Praktiken und Konjunkturen von Gewalt. Die Beiträge beleuchten, wie sich Gewalträume und Topographien der Gewalt konstituieren und durch welche Ermöglichungsbedingungen Gewalt hervorgebracht und verstärkt wird, wie Gewalt erfahren wird und welche Sinnkonstruktionen sowie Narrative sich an Gewaltphänomene anlagern.

Programm (Web)

Panels: Krieg und Militär | Urbane Gewalträume | Diskursivierungen von Verletzlichkeit | Gewaltpraktiken in der Stadt | Gewalt sammeln, ausstellen, deuten | Vergeschlechtlichte Gewalt | Verhältnisse von Nähe und Gewalt | Mediale Verhandlungen von Gewalt | Gewaltvolle Institutionen | Digitale Ausdrucksformen von Gewalt | Gewalt, Gedächtnis und Identität | Machtvolle Denk- und Wissenssysteme

Keynotes:

  • Marion Näser-Lather (Innsbruck): Gewalt verstehen? Versuch der Dekonstruktion einer verstörenden Ambivalenz Continue reading

CfP: Gender and Nation (Publication); by: 09.04.2027

Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy (Web)

Proposals by: 09.04.2027

Across the globe, nationalist projects are being renewed and intensified, mobilizing “gender” as a central site of social and political struggle. From anti-gender movements and border regimes to racialized citizenship policies and digital surveillance, contemporary nationalisms draw on gender and related intersectional structures to organize political belonging, govern populations, and delineate whose lives are recognized as part of “the nation.” These developments lend a particular urgency to examining thephilosophical stakes of the relationship between “gender” and “nation” today.
This special issue of Hypatia: A Journal of Feminist Philosophy invites philosophicalengagements of the topic of “Gender and Nation.” We seek contributions that interrogate how nations are imagined, experienced, constituted, and governed through genderedlogics that shape various forms of exclusion, political subjectivity, citizenship, and national belonging. While broadly soliciting contributions that (re)consider “the nation” alongside “gender,” we also wish to mark the 30th anniversary of Nira Yuval-Davis’ influential book, Gender and Nation. Yuval-Davis’ work has been foundational for studies on gender and nationalisms, and has inspired countless feminist analyses of the idea and lived experience of “the nation.” In the 30 years since the book’s publication, the world has changed in unimaginable ways, with the last decade, in particular, witnessing a resurgence in nationalist fervour that forms part of a global shift to the right. An assessment of and reengagement with “gender and nation” is therefore not only apt, but arguably more pressing than ever, given that such nationalist resurgence has deployed gendered dynamics that are deeply troubling from a feminist perspective.
Questioning whether the idea and attendant realisation of “the nation” can ever be straightforwardly adopted by feminists, this special issue also provides an opportunity to highlight past and present feminist resistance to misogyny and sexist policymaking underlying patriarchal nation-building projects. Indeed, there are numerous examples of feminist activism and scholarship challenging nationalism, but also reconfiguring and claiming “the nation” and “nationalism” in progressive terms. Building on the by now large and influential feminist literature on nationalisms, of which Gender and Nation is a stalwart, we invite contributors to take stock of work on “the nation”, and to present new and promising ways of thinking about the theme of gender and nation. To this end, articles might address the following questions: Read more … (Web)

Source: GenderCampus (Web)

CfP: Protest (Publikation); bis: 31.08.2026 [REMINDERIN]

L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft (1/2028); Christa Hämmerle und Ingrid Bauer (Web) 

Einreichfrist: 31.08.2026

Die „No-Kings-Proteste“ und andere öffentliche Demonstrationen gegen die Trump-Regierung in den USA, die Proteste in Belarus, der Türkei, Serbien und – gegenwärtig eskalierend – im Iran, wo Frauen in den letzten Jahren immer wieder auch gegen eine ihnen vom Mullah-Regime auferlegte Kopftuchpflicht aufgetreten sind, oder die seit 2012 aktive „One Billion Rising“-Bewegung gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die landesweiten Frauenstreiks in der Schweiz 2019 und 2023 … das sind nur einige Beispiele der jüngsten Zeit, die zeigen, wie aktuell das Thema Protest ist. In einer Welt, in der autoritäre Regime und rechtspopulistische oder rechtsextreme Bewegungen sowie kriegerische Gewalteskalation zur Durchsetzung politischer und nationaler Interessen vielerorts die Oberhand gewinnen, wehren sich gleichzeitig immer mehr Menschen gegen diese Entwicklungen. Sie treten millionenfach gegen Entdemokratisierung und die Ausgrenzung und Verfolgung von Minderheiten, das Zurückschrauben erkämpfter Rechte, liberaler oder geschlechteregalitärer Positionen auf – oft unter Einsatz ihres Lebens.
Die gewählten Protestformen sind dabei vielfältig und facettenreich. Sie knüpfen einerseits an tradierte Formen des Protests gegen Obrigkeiten, Unterdrückung und soziale Missstände an und gestalten sich andererseits erfinderisch, kreativ, treten lautstark an die Öffentlichkeit oder werden im Geheimen, im Untergrund praktiziert … was je nach divergierenden nationalen, politischen, sozialen, ethnischen, altersspezifischen, religiösen Kontexten unterschiedlich ausgestaltet wird und dabei immer auch ‚vergeschlechtlicht‘ verläuft – ganz abgesehen davon, dass Frauen oder Mitglieder der LGBTQIA+-Community nicht nur an vielen Protestbewegungen partizipieren, sondern auch ihre eigenen Formen des Protests entwickeln.
Vor diesem aktuellen Hintergrund wird sich die Ausgabe von L’Homme. Z.F.G. 1/2028 dem Thema Protest widmen. Einzureichende Vorschläge dafür könnten an ältere, vor allem in den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte frauen- und geschlechtergeschichtliche Arbeiten zu historischen Protestformen seit dem Mittelalter anknüpfen und diese – methodisch-theoretisch neu fundiert – weiterentwickeln (z.B. in Bezug auf Bauernkriege, Ketzerbewegungen, „Weiberkriege“ und „Hungerkrawalle“, städtische Aufstände und Unruhen, Revolutionen, Streiks und ArbeiterInnenbewegungen, StudentInnenbewegungen, Proteste in den diversen Frauenbewegungen, in der Antikriegsbewegung, der Umweltbewegung, antikoloniale Protestformen …). Dabei sollen auch Continue reading