Category Archives: Topic_100 Jahre Frauenwahlrecht

Lectures: Masha Bratishcheva: From Nursing to Bombs. Seven Public Lectures on the History of Russian Feminism, 01-02.2026, virtual space

Dialog Büro. Dialogue Office for Civil Society Cooperation (Web)

Time: Thursdays, 18:00 | 08.01.2026-26.02.2026
Venue: virtual space

Programme: Next Lectures

15.01.2026: CARE: Inventing civic welfare through the Society of Cheap Lodgings (1859–1914)

22.01.2026: LEARN: the fight for education and credentials (1859–1868)

05.02.2026: BRAND: the Women’s Publishing Cooperative and paid intellectual labour (1863–1879)

12.02.2026: LOBBY: the first mass petition campaign for women’s education (1868–1872)

19.02.2026: FLEE: Zurich, blacklists, and the criminalization of educated women (1870–1874)

26.02.2026: MAKE THE REVOLUTION HAPPEN: from „going to the people“ to political trials and terror (1874–1881)

Language: English | Admission: free, please, register via the link

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08.01.2026: EMERGE: from „the woman question“ to women’s movement (1855–1863)

About This series tells the story of how women in the Russian Empire moved from near-invisibility in public life to visible, consequential agency in just a few decades. We follow the activists who built charities, publishing ventures, schools, petition campaigns, and finally underground networks. Along the way we trace how Continue reading

CfP: Studies in Gender, Violence, and Wars (New Book Series); by: –

New Berghahn Book Series; Editors: Karen Hagemann, Isabel Heinemann, Jasper Heinzen, Thomas Kühne, and Elissa Mailänder

Proposals by: –

Wars and Military Violence cannot be understood without the analytical category of ‘gender’. The same is true for the masculine corporate culture of armed forces, and of the sexual violence perpetrated by soldiers and officers, both within and outside the military. The difficult debates about ‘gender-neutral’ military service triggered by Russia’s invasion of Ukraine in February 2022 in several European NATO powers, the still contested involvement of women in combat in an increasing number of armed forces, and the disproportionate number of casualties among women and children in the current wars in Ukraine and Sudan and the Israel-Palestine conflict all make this clear. Therefore, research into the subject of gender, military culture, violence, and war holds not just academic but also social and political importance. The relevance of gender is particularly evident in the current culture wars about diversity, equality, and inclusion, and the efforts of the Republican-led government in the United States to curb the profile of women and LGBTQ+ service members in their armed forces.
Despite a tradition of international and interdisciplinary women’s and gender studies on the military and war dating back to the 1980s, the state of research in various disciplines continues to reveal significant gaps. This new book series initiated by the research network on Military, War and Gender/Diversity seeks to create new opportunities for international and interdisciplinary dialogue by promoting the systematic study of the relationship between gender/diversity, the military, war, and violence as a methodology and subject of research. We understand ‘gender’ as a crucible of intersectional diversity that, in conjunction with social origin, race, ethnicity, nationality, age, sexuality, disability, religion, and ideological orientation shapes individual and collective identities. Gender is therefore of great relevance for the study of armed forces, military conflicts, and (il)legitimate violence, including sexual and sexualized violence.
We invite submissions for monographs and edited volumes from cultural studies, history, international relations, and the social sciences that address the broadly defined subject of gender, violence, and war across a broad chronological arc spanning early modern, modern, and contemporary history. The geographical remit of the series is global. Continue reading

Klicktipp: „fernetzt – der Blog“ wird zehn! Der Wissenschaftsblog für Frauen- und Geschlechtergeschichte feiert Jubiläum

fernetzt – Wissenschaftsblog für Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Im November 2015 startete der fernetzt-Blog mit einem Wunsch: einen digitalen Raum zu schaffen, in dem junge Forscher*innen der Frauen- und Geschlechtergeschichte ihre Arbeiten teilen können. Zehn Jahre später ist aus dieser Idee eine lebendige Plattform geworden, die Forschungsergebnisse, Debatten und Perspektiven über Fach- und Ländergrenzen hinweg sichtbar macht.

120 Beiträge, 100 Stimmen – ein Jahrzehnt Bloggeschichte
Bisher sind auf dem wissenschaftlichen Gemeinschaftsblog über 120 Beiträge von mehr als 100 Autor*innen aus dem In- und Ausland erschienen. Sie stellen aktuelle Forschungsprojekte vor, diskutieren interdisziplinäre Methoden, erschließen seltenes Quellenmaterial und präsentieren feministische Projekte und Debatten. Die Beiträge erscheinen auf Deutsch oder Englisch und richten sich sowohl an die wissenschaftliche Fachcommunity als auch an die interessierte Öffentlichkeit. „Wissenschaftliches Bloggen ergänzt klassische Publikationen und macht die Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte einem breiteren Publikum zugänglich. Unser Blog zeigt, wie facettenreich feministische Forschung ist“, so das Redaktionsteam, das aktuell aus acht ehrenamtlichen Mitgliedern besteht.

Ein wachsendes Netzwerk
Trägerin des Blogs ist der Verein „fernetzt – Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte“, gegründet 2011 von einer Gruppe junger Historikerinnen in Wien. Ziel des Vereins ist es, der Vereinzelung in der Wissenschaftspraxis entgegenzuwirken und einen offenen, nicht hierarchischen Raum zu schaffen, in dem Forschung, Forschungsalltag und feministische Perspektiven geteilt, diskutiert und weitergedacht werden können. Aus der anfänglich 5-köpfigen Gruppe ist inzwischen ein stetig wachsendes Netzwerk geworden, das feministische Wissenschaft stärkt – innerhalb und außerhalb akademischer Räume, digital und analog. Neben der Blogarbeit organisiert fernetzt regelmäßig Veranstaltungen wie die Forschungswerkstatt „fernetzt eure Projekte“, feministische Pubquizze und Stammtische und ist an der Vortragsreihe „Geschichte am Mittwoch“ an der Univ. Wien (Web) beteiligt. Ergänzt werden die Aktivitäten durch einen offenen Mailverteiler sowie Social-Media-Kanäle auf Instagram, Bluesky und Facebook.

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Klicktipp: frauenmuseum.space. Interviews und Objekte aus der Sammlung des Frauenmuseums Hittisau (Portal)

Sammlung des Frauenmuseums Hittisau (Web)

Das Frauenmuseum Hittisau öffnen Teile seiner Sammlung im virtuellen Raum: 55 narrative Interviews und zahlreiche ausgewählte Objekte erzählen Geschichten von Frauen, ihrem Alltag, ihrer Lebensrealität und ihrem kreativen, politischen sowie gesellschaftlichen Wirken. Sie geben damit Einblicke in kaum Gehörtes oder fast Vergessenes. Diese sind jetzt auf der Website frauenmuseum.space online frei zugänglich.
Die Sammlung des Frauenmuseum Hittisau dokumentiert das vielfältige Wirken von Frauen in Geschichte, Kultur und Gesellschaft. Sie umfasst Objekte, Tondokumente, Kunstwerke und Alltagsgegenstände, die weibliche Lebensrealitäten sichtbar machen. Der Schwerpunkt liegt auf Objekten mit regionalen Bezügen, eingebettet in internationale Kontexte. Teile der Sammlung bilden den fixen Bestand des Musems, andere funktionieren als „dislozierte Sammlung“: Objekte werden dem Museum temporär überlassen, um sie zu erforschen, zu dokumentieren und in Folge – angereichert mit Wissen, Erinnerung und Würdigung – wieder in den ursprünglichen Kontext zurückzugeben. Die Sammlung wächst kontinuierlich und bildet die Grundlage für forschungsbasierte Ausstellungen und Bildungsarbeit.

Interviews: Feste. Kämpfe. 100 Jahre Frauentag | Pflege das Leben | Das Dach über mir | Zwischen den Welten

Objekte: Gestickte Moral | Salzmann Nachlass

Feste. Kämpfe. 100 Jahre Frauentag – Interviews (Web)
Im Rahmen der Ausstellung „Feste. Kämpfe. 100 Jahre Frauentag“ (2011-2012) thematisierte ein eigener Ausstellungsteil die Situation von Frauen in Vorarlberg und setzt sie mit den Bemühungen der verschiedenen frauenbewegten Gruppierungen in Beziehung. Dabei sind Audiointerviews rund um die Frauenorganisationen im Bregenzerwald entstanden. In sieben Interviews berichten Vertreterinnen unterschiedlicher Ortsgruppen der Frauenbewegung sowie des Frauennetzwerkes über ihre Motivation und Art des Engagements, über Ihre Tätigkeiten und Herausforderungen sowie das Verhältnis zum Internationalen Frauentag.

Pflege das Leben – Interviews (Web)
Die Ausstellung „Pflege das Leben. Betreuung* Pflege* Sorgekultur“ (2017-2018) widmete sich der Kultur­geschichte der Pflege mit dem Fokus auf Frauengeschichte. Continue reading

CfP: Kämpfe um den Liberalismus: Zur Theorie, Geschichte und Kritik liberalen Denkens (02/2026, Hamburg); bis: 05.12.2025

Jonas von Bockel; Lennart Riebe; Patrick Samtlebe; Joshua Folkerts; Julian Nicolai Hofmann; Carla Radtke

Ort: Univ. Hamburg
Zeit: 19.-20.02.2026
Einreichfrist: 08.12.2025

Debatten um den und Kritik am Liberalismus begleiten diesen seit seiner Entstehung in der europäischen ‚Sattelzeit‘ (R. Koselleck). Für die vergangenen Jahre kann gleichwohl ein deutliches Erstarken des wissenschaftlichen wie öffentlichen Interesses an der Geschichte, Gegenwart und Zukunft liberalen Denkens und liberaler Politik diagnostiziert werden. So lässt sich zum einen ein Wiederaufleben der Diskussionen über den Begriff, die Gehalte sowie die historische Entstehung und Entwicklung liberaler Theorie und Praxis beobachten (z. B. Kahan 2023; Freeden at al. 2019; Rosenblatt 2018; Bell 2014; Ghins 2024). Zugleich wird – und bisweilen heftig – über Krise(n), Probleme und Erneuerungspotentiale von Liberalismus und liberaler Demokratie debattiert (z. B. Moyn 2023; Selk 2023; Zürn 2024); so etwa, um nur einige Beispiele herauszugreifen, über die Frage der Kolonialität des europäischen Liberalismus (Ince 2018; Kerner 2024) oder seine Möglichkeiten und Grenzen angesichts der Klimakrise (Charbonnier 2021). Zudem werden in jüngerer Zeit vermehrt ‚postliberale‘ Kritiken und Gegenentwürfe formuliert (z. B. Deneen 2018; Vermeule 2022; vgl. Borg 2024), die politisch jedoch bisweilen in eine autoritäre Überwindung des Liberalismus münden. Bemerkenswerterweise werden Debattenstränge wie Begriffsklärung und Historiographie, Krisendiagnostik und Kritik, Erneuerungs- und Überwindungsbestrebungen bei alldem nicht selten miteinander verknüpft.
Unser Workshop nimmt diese Gemengelage zum Ausgang, um insbesondere jüngere Forschende miteinander ins Gespräch zu bringen, die sich mit ihren Arbeiten auf dem weiten Feld der Theorie und Geschichte des Liberalismus bewegen. Eingeladen sind folglich insbesondere Promovierende und Forschende in der (frühen) Postdoc-Phase aus allen Bereichen der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften. Gerne dürfen Projekte in frühen Entwicklungsstadien zur Diskussion gestellt werden. Weiterlesen und Quelle … (Web)

CfP: Über Grenzen verbunden: Schweizerische Frauenbewegungen und ihre transnationalen Verflechtungen | Connected Across Borders: Swiss Women’s Movements and their Transnational Entanglements (06/2026, Zürich); bis: 31.01.2026

Gosteli-Archiv – Geschichte schweizerischer Frauenbewegungen in Koop. mit dem Schweizerischen Sozialarchiv (Web)

Ort: Zürich
Zeit: 04.-05.06.2026
Einreichfrist: 31.01.2026

English Version | Version en français (Web)

Feministische Bewegungen in der Schweiz sind nicht einzig nationale Phänomene (gewesen). Schon die frühen Kämpfe um Rechte, Bildung und Arbeit waren von transnationalen Debatten beeinflusst und mit ihnen vernetzt. Schweizer Aktivist:innen nahmen an internationalen Konferenzen teil, gründeten Organisationen, die über Grenzen hinweg wirkten, und knüpften an feministische Kämpfe in anderen Regionen an. Dabei wurde nicht nur transnationales Wissen rezipiert, sondern auch eigenständige Impulse in internationale Diskurse eingebracht und der Austausch von Erfahrungen, Ideen sowie Strategien gepflegt.
Wir laden Wissenschaftler:innen, insbesondere auch Nachwuchsforscher:innen, und Aktivist:innen ein, die Verflechtungen, Übersetzungsprozesse und Spannungen zwischen schweizerischen Frauenbewegungen und transnationalen Feminismen genauer zu betrachten. Gefragt sind Beiträge, die historische wie gegenwärtige Aspekte beleuchten und dabei die Rolle von Akteur:innen, Netzwerken, Ideen und Orten herausstellen. Uns interessiert, wie die Schweiz sowohl ein Resonanzraum als auch eine Ausgangsbasis feministischer Transformationen war – und wie feministische Anliegen hier in globale Zusammenhänge gestellt wurden. Ziel ist es, transnationale Dimensionen feministischer Geschichte(n) und Gegenwart(en) im schweizerischen Kontext sichtbar zu machen und zugleich kritisch zu reflektieren. Wir freuen uns über Vorschläge aus den Geschichts-, Sozial- und Kulturwissenschaften ebenso wie aus Rechtswissenschaft oder verwandten Disziplinen. Auch Beiträge, die künstlerische oder aktivistische Perspektiven einbringen, sind ausdrücklich erwünscht.

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CfP: Power, Protest and the Politics of Emotion (05/2026, Hamburg); by: 01.12.2025

Scandalogy Research Initiative (HAW Hamburg); Hamburg Univ. of Applied Sciences (HAW Hamburg), Faculty of Management, Governance and Media (Web)

Time: 07.-09.05.2026
Venue: Hamburg
Proposals by: 01.12.2025

Scandalogy is an initiative that conducts interdisciplinary research in scandals, media, and society. The research initiative hosts regular conferences and maintains a network of international scholars from the broader academic field, such as political communication, journalism studies, public relations, digital communication research, and cultural studies.
Since ancient times the term scandal signifies schemata of communication in which groups mediate events and actions that involve the breaching of moral and legal codes by evoking strong collective emotional responses in public. From a functional perspective scandal is a communicative means to (re)negotiate social power by clarifying moral and legal codes and symbolically punishing those who break them by exercising collective shaming and ostracization of transgressors. However, during the political or social ruptures of the 21st century, scandal has become an instrument used by social groups to sow distrust in the power of institutions and their agents, mobilize collective outrage against political opponents or social groups, and eventually reshape public discourse about moral and legal certainties. This conference explores how power, protest, and the politics of emotions intersect in scandalization, and invites scholars to critically engage with these dynamics across disciplines.
Recent interdisciplinary scholarship has underscored the central role of emotions in amplifying the impact of scandals. Scandals rely on emotional triggers such as anger, indignation, and moral shock to gain traction in public spheres (Mau, Lux, & Westheuser, 2023; von Sikorski & Matthes, 2020). Research in political communication shows that moral outrage intensifies media attention and accelerates the diffusion of scandal narratives, particularly in hybrid media systems where digital platforms foster rapid circulation (Chadwick, 2017; Bennett & Pfetsch, 2018; Joller, 2018). Emotions also shape the interpretation of scandalous events, with partisan identity influencing selective exposure and perception (Walter & Redlawsk, 2019). Negative emotions such as anger and disgust have been found to strengthen collective memory of scandals, reinforcing their political consequences (Powell et al., 2019). Read more and source … (Web)

Klicktipp: Women’s Labour Activism (new Website)

ZARAH: Women’s labour activism in Eastern Europe and transnationally (Web)

On 26.09.2025 ZARAH launched Women’s Labour Activism – a public history website showcasing the stories of women activists from Central, Eastern and Southeastern Europe who fought to improve women’s position in the world of work.

The project amplifies their contributions to the struggle for a fairer society. Built on more than five years of academic research, the website uses the possibilities of digital storytelling to present women’s life stories, activism and networks in an accessible, interconnected and richly illustrated way. It is designed for students discovering new topics, activists drawing inspiration from past struggles, teachers and scholars seeking classroom resources and digital historians looking for innovative examples. The goal is for the website to become a reliable and enriching English-language resource for anyone interested in women’s history, labour activism and the region. (Web)

Categories
Activism (Web)
People (Web)
Networks (Web)
Sources (Web)
Essays (Web)

Team: The website was conceptualized, written and curated by team member Zhanna Popova, with the full support of the ZARAH team. The design and development were carried out by Luca Gőczey (UI, Studio STOKI), Áron Fridvalszky (UX), and József Bóné (development).

Further virtual appearances of the project
ZARAH projekt’s webiste (Web)
ZARAH projekt’s weblog „Through the Lens of Women’s Work and Activism“ (Web)

Klicktipp: Die Blattmacherinnen. Als Frauen in Redaktionen das Wort ergriffen (Online-Ausstellung)

Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB); „Ariadne“ (Web)

Soeben ist die Web-Ausstellung „Die Blattmacherinnen“ online gegangen, kuratiert von Ariadne, der frauen- und genderspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle der Österreichischen Nationalbibliothek. Zu sehen ist die Schau bis 23.03.2026 auf der Website der ÖNB. Gestaltet wurde sie von Andrea Reisner von Andrea Gruber.

Rubriken (Web)

  • Frauen zwischen den Zeilen. Geschlecht und Journalismus um 1900
  • Bürgerliche Revolutionärin. Marie Lang und die „Dokumente der Frauen“
  • Sprachrohr der Unzufriedenen. Adelheid Popp und die „Arbeiterinnen-Zeitung“
  • Journalistin im Dienste Gottes. Hanny Brentano und die „Österreichische Frauenwelt“
  • Schreiben ohne Korsett. Fanny Burckhard und die „Wiener Mode“
  • Blattmacherinnen im Interview. 2025: Fünf Journalistinnen geben Einblick in ihre Arbeit

Sie prägten Debatten, setzten Themen und führten Redaktionen – dennoch sind ihre Namen heute kaum bekannt. Die neue Online-Ausstellung der ÖNB rückt jene Frauen ins Zentrum, die bereits um 1900 in einer männlich dominierten Medienlandschaft Redaktionen leiteten und dabei eigene journalistische Wege gingen. Anhand von Zeitungsausschnitten, Titelblättern, Dokumenten und Fotografien porträtiert diese Online-Ausstellung vier „Blattmacherinnen“, die um die Jahrhundertwende Geschichte(n) schrieben: Die bürgerliche Frauenrechtsaktivistin Marie Lang, die Sozialdemokratin Adelheid Popp, die katholische Publizistin Hanny Brentano und die Modeschriftstellerin Fanny Burckhard. Auch in die Gegenwart wird eine Brücke geschlagen: In Video-Interviews berichten fünf österreichische Journalistinnen über ihre Erfahrungen und Herausforderungen an der Spitze von Redaktionen. Weiterlesen … (Pressemeldung)

Trainings, die thematisch an die Ausstellung anknüpfen Continue reading

Workshop: Dis/Kontinuitäten und Herausforderungen der Frauen*- und Geschlechtergeschichte, 17.10.2025, Wien

19. Workshop des Forschungsschwerpunkts Frauen*- und Geschlechtergeschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Univ. Wien (Web)

Zeit: 17.10.2025
Ort: Univ. Wien, Marietta-Blau-Saal, Universitätsring 1, 1010 Wien
Anmeldung: bis 10.10.2025 (Web)

Programm (PDF)

10:00 Uhr: Einführende Worte: Natascha Bobrowsky & Paula Lange (Univ. Wien)

10:15 Uhr: Impulsvortrag: Caroline Arni (Univ. Basel): Nie genug. Das Problem mit der Frauengeschichte | Moderation: Gabriella Hauch (Univ. Wien)

11:30 Uhr: Panel discussion: Current challenges, changes and trends in women’s* and gender history (in English)
Discussants: Levke Harders (Univ. of Innsbruck), Elisa Heinrich (European Univ. Institute, Florence), Zsófia Lóránd (Univ. of Vienna) & Falko Schnicke (Johannes Kepler Univ. of Linz) | Chair: Katharina Stornig (Univ. of Vienna)

13:45 Uhr: Worldcafé: Herausforderungen und aktuelle Fragestellungen
Hosts: Chiara-Marie Hauser, Nike Kirnbauer, Corinna Peres, Liana Popa, Carina Siegl & Cäcilia Wosnitzka (Univ. Wien) Weitere Informationen … (PDF)

15:30 Uhr: Plenumsdiskussion: Ausblicke und Utopien
Moderation: Waltraud Schütz (ÖAW Wien)

Im Anschluss wird zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

In regelmäßigen Abständen wird die Frauen*- und Geschlechtergeschichte von außen und innen auf den Prüfstand gestellt: Durch den zunehmenden Rechtsruck ist die Disziplin verstärkt Angriffen ausgesetzt und das Sichtbarwerden von Geschlechtervielfalt lässt Fragen nach der Aktualität von „Frauen“geschichte aufkommen. Gleichzeitig werden Continue reading